Digitalkamera Auswahl

Auswahl der Digitalkamera

Sensorgröße (KB-Faktor) Pixel, Abmessungen des Sucherbildstabilisators, ZoomISO-Flächentauschsperre, Belichtungspreisgewicht, Foto (verlinkt Ein wichtiger Punkt bei der Kaufentscheidung ist die Auswahl der verfügbaren Objektive für die Kamera. digitale Spiegelreflexkameras und andere Typen stehen zur Auswahl. Hilfe bei der Auswahl einer geeigneten Digitalkamera.

Auswahlkriterien für die richtige Digitalkamera

Egal ob Urlaubsvergütung oder Urlaubssaison - es gibt immer einen triftigen Anlass zum Einstieg in die Digitalfotografie. Wahrscheinlich der aufgeklärte Verbraucher, der vor dem Einkauf umfassend aufgeklärt wird und sich seiner ganz individuellen Bedürfnisse für die Zukunft digitalisiert. Die Digitalkamera boomt weiter und bringt den Produzenten Rekordverkäufe.

Allein der Export von Fotoapparaten japanischer Produzenten wuchs im Jahr 2002 um 70 Prozent auf rund 25 Mio. Einheiten mit einem Absatzvolumen von 5,7 Mrd. EUR. Ausschlaggebend für die lebhafte Nachfragesituation ist die große Anziehungskraft des sofortigen Digitalbildes. Die Digitalfotografie ist aufgrund ihrer Geschwindigkeit auch für das "learning by doing" bei der Bildkomposition prädestiniert.

Denn digitale Kameras sind nicht mehr auf teuere Fotoakkus angewiesen und speichern Aufnahmen auf Flash-Speicherkarten, die tausende Male gelöscht und neu beschrieben werden können, und archivieren sie kosteneffizient auf einem Computer oder auf CD-ROM. Das Interface zum Fotoklassiker ist auch für digitale Fotografen mit niedrigen Schwellenwerten offen, sei es über die "Auftragsstation" im Fotobusiness - zukünftig auch berührungslos per Funk via Blue-Tooth -, über selbst gebrannte und an den Foto-Finisher übergebene CD-Rs oder per DFÜ über das Netz an die Druckdienstleister.

Auch Drogeriemarktketten wie z. B. die Firma Schleicher oder die Firma Roßmann beweisen, dass selbst "digitale" Drucke nur geringfügig teuerer sein müssen als "analoge" Drucke, jedenfalls wenn es um Standardformate geht. Vor allem, weil Ausdrucke von digitalen Fotos immer "selektiver" sind. Die Digitalfotografin druckt nur die erfolgreichen Fotos und ist daher preiswert. Die Digitalfotografie hat gegenüber dem fotografischen Film den weiteren Vorzug, dass sie sich flexibel an verschiedene Lichtszenen anpassen kann.

Egal ob mittags unter dem blauen Sternenhimmel am Meer oder bei künstlichem Licht in der Hotel-Bar - die Digitalkamera passt sich den verschiedensten Temperaturen an und sorgt immer für ein neutrales Farbbild. Praktisch sind die meisten Fotoapparate nicht immer in der Lage, dies sofort oder ganz auf freiwilliger Basis zu tun, denn je "künstlicher" das Umfeldlicht, umso mehr beginnt sich der automatisierte Weissabgleich der meisten Fotoapparate zu drehen.

Selbst wenn es eine Digital-SLR-Kamera ist, die für den Verkaufspreis eines kleinen Autos. Mit den meisten Kameras können jedoch für gewisse festgelegte Lichtsituationen, z.B. für Glüh-, Neon- oder Tageslichtsituationen, festgelegte Werte eingestellt werden und so in der Regel recht gute Bildergebnisse erzielt werden. Der Bildsensor von Kameras mit digitalem Sucher ist klein und wird von den Produzenten immer noch kleiner.

Dies ist vor allem aus Kostengründen, da die CCD-Sensoren die teuersten Komponenten der Digitalkamera sind. Durch die geringe Empfindlichkeit des Sensors - nominal erreichen die meisten Fotoapparate nur ISO 100 - und die geringe Lichtausbeute ergibt sich ein hohes Verwacklungsrisiko, vor allem bei Kompaktkameras, da es schwierig ist, sie festzuhalten.

Eine 35-mm-Kamera kann zwar immer noch mit einem lichtstärkeren Bild konterkariert werden - 400 ISO ist selbst bei Ausdrucken im A4-Format kein Hindernis - aber die 400 ISO-Ebene einer Digitalkamera ist aufgrund der Signalverstärkungen meist so laut, dass sie als nicht verwendbar angesehen werden muss. Ausgenommen sind die großen CMOS-Sensoren der Canon Digital-Spiegelreflexkameras, die auch bei hoher ISO-Einstellung verblüffend gute Resultate erzielen.

Mit der Canon EOS 10D[1], die in der 6 Megapixel-Klasse führend ist, liegt sie nur leicht unter 2000 EUR. Bereits für 500 EUR ist das Vergleichsmodell "analog" EOS 30 erhältlich und verfügt über ein Auflösungpotenzial von rund 35 MegaPixel. Die sehr gut korrigierten Fixbrennweiten nehmen kaum mehr als 50 Zeilenpaare pro mm Höhe auf, was einer Bildauflösung von 8,6 Megapixel entspräche und etwa dem Betrag entsprach, den die Canon EOS 1Ds mit ihrem 11 Megapixel KB-Sensor nach Berechnung des Auflösungsverlusts über die erforderliche Farb-Interpolation "net" erbringt.

Farb-Interpolation ist ein notwendiger Fehler bei den heutigen digitalen Kameras. Bei einer Digitalkamera mit 5 Megapixelsensor sind die effektiven Bildinformationen daher nur etwa 3,5 Mio. Pixel "netto" - weitere störende Faktoren durch die Kameraoptik bleiben aus. Auch mit simplen Sucher-Kameras wie der "analogen" Olympus µ[mju:] II für weniger als 100 EUR lassen sich hier beachtliche Resultate erreichen, da es sich im Grunde um eine Performance des Bildmaterials handele.

Insofern verhält sich eine Digitalkamera mehr wie ein Diafilm und erreicht in der Regel nur einen Tonumfang von etwa zehn Blende. Sensorbedingte Probleme mit digitalen Kameras sind auch die bereits genannten Lärmprobleme sowie Bildpunktfehler mit längerer Belichtungszeit. Eine typische Fehlbildung bei digitalen Kameras ist die Bildung von Moiré, d.h. die Tendenz zum Farbschimmer oder zu Störungen an Linien- oder Sternenstrukturen, die im Grunde auf die Farb-Interpolation herkömmlicher CCD-Sensoren zurückzuführen ist.

Mit dem interpolierfreien Foveon-Sensor erzeugt die Signatur SD 9 so gut wie keine Moirées, aber auch die herkömmlich ausgestattete Canon EOS 10D war im Versuch weitestgehend moirefest. Bei vielen digitalen Kameras ist die lange Auslösungsverzögerung ein Nachteil. Bei den meisten digitalen Kameras auf dieser Seite der SLR-Klasse gibt es keine speziellen Sensorik für die Scharfeinstellung, sondern den CCD-Sensor für den Kontrastvergleich.

Grundsätzlich sind die SLR-Modelle auf ihre eigenen AF-Sensoren angewiesen und benehmen sich in dieser Beziehung wie ihre "analogen" SLR-Kollegen. Die Nachlaufkosten der digitalen Fotografie werden neben den oben genannten Kosten für Fotoausdrucke oder Abzüge vor allem durch die Versorgungsart und die erforderlichen Speichermedien beeinflusst. Glücklicherweise verwenden digitale Kameras nur Batterien, die um ein Vielfaches aufgeladen werden können.

Die Verwendung von Alkalibatterien in digitalen Kameras ist grundsätzlich recht unvorteilhaft, da diese einen recht stetigen Spannungseinbruch aufweisen, der von den Digicam nicht begrüßt wird und zu einer vorzeitigen Ausschaltung führen kann, obwohl die Akkus nur einen vernachlässigbaren Teil ihrer Leistung verbraucht haben. Die Digitalkamera schaltet hier viel später ab.

Der Preis dieser Batterien ist definitiv unvorteilhaft - selbst für die sehr kleinen, kapazitätsarmen Ausführungen werden oft 50 bis 70 EUR benötigt, und eine zweite Batterie mit solchen Vorrichtungen für den harten Außeneinsatz kann man kaum vermeiden. Die wirtschaftlichsten sind die stabilen CompactFlash-Karten, die zum Beispiel durchgehend von den Firmen Canon und verwendet werden und die trotz ihrer relativ großen Dimensionen auch für die Umsetzung sehr kleiner Kamera-Designs à la Canon Ixus Digital II oder Canon Coolpix SQ bestens gerüstet sind.

Für 75 EUR ist eine 256-MB-Marke erhältlich. Der höchstmögliche Speicherplatz ist 128 Megabyte; eine Marke dieser Speicherkapazität kosten ca. 40 EUR. Jetzt haben die beiden letztgenannten großen Akteure der SM-Technologie die xD-Picture Card vorgestellt, einen thumbnailgroßen Ersatz, der in der 256 MByte-Version rund 140 EUR kosten wird - das sind 80 % mehr als eine CF-Karte mit gleicher Auslastung.

Sony's Memorystick und Secure Digital Cards (SD) kostet zurzeit etwa ein bis halb so viel wie die Compact Flash Mutter - eine 256 MByte SD-Karte von SanDisk kostet gerade mal 100 Euros, der Memorystick ist für rund 115 Euros erhältlich. - Die No-Name Variante wird für alle Kreditkarten außer für die Karte mit Ausnahme von XL zu zum Teil deutlich günstigeren Preisen verkauft.

Compact -Flash-Karten gibt es in zwei Ausführungen, Type I und höher Type II. Viele Kompakt- und/oder Low-Cost-Kameras verarbeiten nur noch Type I-Karten, die jetzt bis zu einer Speicherkapazität von 1 Gigabyte erhältlich sind. Type II Karten haben jetzt 3 GByte, sind aber teurer als ein digitales SLR-Gehäuse. Das IBM Mikrolaufwerk (jetzt Hitachi), das auf einer integrierten Mikro-Festplatte bis zu 1 Gigabyte aufnimmt, belegt eine besondere Stellung unter den Type II-Karten.

Waren die Microdrives lange Zeit das mit großem Aufwand wirtschaftlichste Medium im CF-Format, so gibt es heute vereinzelt zwei herkömmliche CF-Karten mit je 512 Megabyte für den Anschaffungspreis von 200 EUR. Mit einer " 30X " Karte sollte daher eine Datenübertragungsrate von ca. 4,4 Megabyte/s erreicht werden können. Gegenüber den auf S. 66 dargestellten Kartenlesern mit USB 2.0-Hochgeschwindigkeitsschnittstelle erzielten mehrere CF-Karten - darunter die von Canon, Kingston und Pixomedia, die kein "High-Speed"-Label haben - eine Auslesegeschwindigkeit von rund 3,8 Mbit/s.

Während des Schreibzugriffs ging die Datenübertragungsrate jedoch stark zurück, und nur eine 128 MB Kingston-Karte und eine 512 MB Transcend-Karte mit der Bezeichnung "30X" erzielten Datenübertragungsraten von etwa 2,0 bzw. 2,5 Mbyte/s. Sie sind vor allem für die Übertragung über Kartenleser von Interesse, während die digitalen Kameras selbst wesentlich länger speichern. Mit der Canon EOS 10D wurden im Schreibmodus max. 1 MByte/s mit den leistungsfähigsten erhältlichen Speicherkarten, der Canon EOS 1Ds 1,5 MByte/s erreicht.

Beim Kartenleser-Test betrug die höchste Lesegeschwindigkeit gut 3,7 MB/s, während die Schreibgeschwindigkeit nie über 1 MB/s liegt. Die Bildspeicherung auf einer Speicherkarte wird immer dann teuer, wenn die Bilddaten nicht auf einem Computer gespeichert werden können, um die Karte für neue Bilder zur Hand zu haben, wie es z.B. im Feiertag der Fall ist.

So beansprucht ein 4-Megapixel Foto mit niedriger Komprimierung 2,5 Megabyte Speicherplatz, eine 128-MB-Karte macht dann kaum mehr als 50 Auflösungen. Diejenigen, die es gewöhnt waren, während der Feiertage ein ganzes "Urlaubspaket" inklusive eines Bonusfilms zu fotografieren, sind mit rund 400 Bildern wieder da. Bei gleicher Speicherkapazität müssen vier Speichermedien mit je 256 Megabyte gekauft werden, im schlimmsten Falle (mit xD-Karten) sogar knapp 560 EUR.

Zur Einsparung von wertvollem Arbeitsspeicher auf den Landkarten sollten Sie die Auswirkungen der unterschiedlichen Bildkompressionsstufen testen, bevor Sie in den Ferien fahren. Häufig muss es nicht die "superfeine" Haltung sein, die mehr Raum kosten würde, als es von großem Nutzen wäre. Das " X-Drive II " aus dem Versuch in[4] mit eingebauter Notebook-Festplatte, LiIon-Akku und Flash-Kartenleseschacht kosten rund 250 EUR.

Per Tastendruck werden alle Daten auf die Harddisk transferiert und die Karte steht für neue Aufzeichnungen wieder zur Verfügung. 2. In der 40 GByte Version ist Speicherplatz für über 16.000 Bilder mit je 2,5 GByte - das sollte für einen gelungenen Feiertag ausreichen.... Die Verwendung von 3,5"-Medien macht eine Fujitsusösung kompakt: Der "DynaMO 640 PHOTO" verwendet MO-Disks mit 640 Megabyte-Kapazitäten.

Sie erhalten für fünf Euros pro Disc Speicherplatz für 250 Images, wodurch der magneto-optischen Technologie die höchste Sicherheit unter den Wechseldatenträgern zuerkannt wird. Fujitsu hat bei der Geräteentwicklung praktisch "halbwegs" aufgehört, da zum einen 3,5" MO-Medien mit 1,3 Gigabyte Speicherplatz mittlerweile Standard sind und zum anderen ein eingebauter Akkumulator im Gehäuse ausfällt.

Es ist nicht gerade billig mit 300 EUR. Für den einfachen Datenaustausch von Bilddateien auf den Heim-PC lassen sich die meisten gängigen Digitalkameras problemlos als Massenspeicher anschließen. Auch USB 2.0-Varianten sind ab 30 EUR erhältlich; sie erzielen Leseleistungen von bis zu 4 MB/s und sind rückwärtskompatibel zum USB 1.1-Standard.

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