Fuji Gfx50

FUDI Gfx50

Die erste spiegellose Mittelformatkamera von Fujifilm: die GFX 50S. Die neue Benchmark in der Mittelformatfotografie Der Fotoapparat ist für qualitativ hochstehende Landschafts-, Porträt- und Produktfotografie wie auch für Reportage- und Sportaufnahmen vorbestimmt. Es hat viele aus der X-Reihe vertraute Features wie die mechanische Verstellräder und die Foliensimulation. Der GFX 52S und die FUJINON GF-Serie zusammen ergeben ein Gesamtsystem, das die bestmögliche Fotoqualität erreicht.

Die GFX 50S verfügt über eine wesentlich höhere Performance als Kleinbildkameras mit vergleichsweise hoher Auflösungs- und Empfindlichkeitswerte, da die Einzelpixel auf dem Mittelformat-Sensor grösser sind. Mit einer Basisempfindlichkeit von ISO 100 ist der Signalgeber für den kombinierten Gebrauch mit einer leistungsfähigen Studiobeleuchtung sowie einer Taschenlampe für On-Location-Aufnahmen vorprogrammiert.

Zusammen mit dem großformatigen Mittelformat-Sensor können die verschiedenen Filmoptiken nun erstmalig in besonders detailreichen Einzelbildern betrachtet werden. Mit der neuen Color Chrome-Funktion der GFX in der GFX 90S können auch unter schwierigsten Lichtverhältnissen die Farbtiefen und Kontraste von sehr farbstarken Objekten vollständig wiedergegeben werden. Sie kann Bilder in drei JPEG-Formaten (SUPER FINE, FINE, NORMAL) und zwei RAW-Formaten (unkomprimiert, komprimiert) abspeichern.

In der Betriebsart Video werden folgende HD-Formate unterstützt: 1920 × 1080, (29.96p / 25p / 24p / 23.98p) bis zu 36 Mbit/s. Damit hat der Anwender die Möglich-keit, hochwertiges Videomaterial mit einmaliger Farbreproduktion und künstlicher Tiefenschärfe aufzunehmen - eine kreative Freiheit, die ein großer Bildsensor in Kombination mit den Foliensimulationen bietet.

Die GFX 20S ist wie die Flaggschiffmodelle der X-Serie staub- und witterungsbeständig und bei Temperaturen von bis zu -10°C einsatzbereit. Durch die relativ geringen Maße und den gut geformten Handgriff kann diese Mittelformat-Kamera sehr gut aus der Handfläche heraus gearbeitet werden. Es wurde ein neuartiges 0,5-Zoll-EL-Display mit 3,69 Mio. Pixel für den digitalen Zielsucher (EVF) aufgesetzt.

Die fünf Glas-Elemente ermöglichen eine um das 0,85-fache vergrößerte Darstellung des Sucherbilds, das zudem einen großen Blickwinkel (40°-Diagonale) hat. Der Winkeladapter EVF-TL1 (separat erhältlich) erlaubt es, den Bildsucher bis zu 90° im Landscape-Modus und +/- 45 im Portrait-Modus auszurichten. Das hintere LCD-Touchscreen-Display ist 8,1 cm (3,2 Zoll) groß und hat eine hochauflösende Bildauflösung von 2,36 Mio. Pixel, so dass der Anwender die Schärfe und Farbreproduktion des Bildes steuern kann.

Ähnlich wie bei der X-T2 kann das Gerät in drei verschiedene Positionen gedreht werden: senkrecht (für Landschaftsaufnahmen) und waagerecht in beide Himmelsrichtungen (für Portraitaufnahmen). Der für die GFX 50S entwickelte neue Focal-Plane-Shutter ermöglicht eine kürzere Verschlusszeit von 1/4.000 Sekunden und eine Blitzsynchronisationszeit von bis zu 1/125 Sekunden.

Wie bei den Fotoapparaten der X-Serie werden auch bei der GFX in der GFX 52S SD-Speicherkarten (UHS-II) eingesetzt. Es können ca. 400 Bilder pro Aufladung aufgenommen werden (im Energiesparmodus). Die GFX 20S basiert bekanntlich auf der Designsprache und dem Bedienkonzept der X-Serie Kameramodelle. So kann die Fotokamera problemlos, komfortabel und zuverlässig betrieben werden.

So kann der Anwender einfach zwischen der X-Serie und der neuen Mittelformatkamera umsteigen. Wie die Flaggschiffe der X-Serie verfügt auch der GFX in der GFX 20S über mehrere Stellräder zur Einstellung der wichtigsten Expositionsparameter - Blendenöffnung, Verschlussgeschwindigkeit und ISO-Empfindlichkeit. Oben auf der Fotokamera befindet sich ein 3,25 cm (1,28 Zoll) großes LCD-Display, das die aktuellen Aufnahmedaten, wie z. B. Blendenöffnung und Verschlussgeschwindigkeit, anzeigt.

Diese Funktion ist besonders nützlich, wenn die Aufnahme auf einem Dreibeinstativ oder in Verbindung mit einem ferngesteuerten Auslöser oder Rechner auslöst. Das hochgenaue Fokussiersystem kann nur mit spiegelfreien Fotoapparaten eingesetzt werden, da die Abbildungsebene des Scanners zur Fokussierung genutzt wird. Ähnlich wie beim X-Pro2 kann das aktuelle Fokussierfeld sehr intuitive mit einer Joystickbewegung bewegt werden.

Das Bajonett am Unterteil des Gehäuses ist aus Edelstahl, das am Messing. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass auch schweres Objektives fest mit der Fotokamera verbunden werden kann. Die neuen GF-Objektive für den G-Mount verfolgen mit ihrer hervorragenden Auflösung und exzellenten Farbreproduktion die gleiche Design-Philosophie wie die hochgelobten XF-Objektive. Der Öffnungsring kann mit einem Verriegelungsknopf verriegelt werden, um ein unbeabsichtigtes Einstellen der Einstellungen zu verhindern.

Sie können auch bei Frost bis hinunter zu -10°C uneingeschränkt fotografiert werden. Das Kompaktobjektiv hat etwa den Abbildungswinkel eines 50 Millimeter kleinen Bildobjektivs. Auch bei geöffneter Blende ermöglicht dieses Objekt eine hochauflösende Darstellung über den gesamten Bildbereich. Diese Teleobjektive mit einer Objektivbrennweite von 95 Millimetern (entspricht KB) bieten eine maximale Vergrößerung von 0,5x und eine ansprechende Weichzeichnung im Vorder- und Hintergrundschärfe (Bokeh).

Die Linse zeichnet sich durch eine Bildausgleichung aus, die bis zu fünf Blende für kürzere Verschlusszeiten und freihändige Aufnahmen auch bei schlechten Lichtverhältnissen zulässt. Wenn sie an der Fotokamera angebracht ist, finden Sie viele Steuerungen in der üblichen Position, wenn Sie die Fotokamera um 90 Grad drehen. Die Handhabe kann mit einer Akku-NP-T125 ausgestattet werden, um die Messkamera über weite Entfernungen zu betreiben.

Mit Hilfe des separat erhältlichen AC-15V-Adapters ist es auch möglich, den Akku im Handgriff innerhalb von etwa zwei Std. aufzuladen. Über den mitgelieferten Netzadapter kann der Bildsucher bei Landschaftsaufnahmen um bis zu 90° und bei Portraitaufnahmen um bis zu je 45° nach oben geschwenkt werden.

Das Netzteil ermöglicht eine Vielzahl unterschiedlicher Kamerapositionen und ermöglicht das Auffinden kreativer Sichten. Das Fokussieren geschieht von Hand, die Blendeneinstellung kann auch über das Lenkrad an der Messkamera erfolgen. Auch der im Objektive eingebaute zentrale Verschluss kann verwendet werden, was zu kurzen Blitzsynchronisationszeiten von bis zu 1/800 Sekunden führt. Für die Datenübermittlung ist der Netzadapter mit Elektronikkontakten ausgestattet, die eine automatische Belichtung im Handbetrieb (M) und im Automatikbetrieb (A) erlauben.

Darüber hinaus können für jedes Objekt eigene Korrekturdaten gespeichert werden. Das Netzteil hat ein Dreibeinstativgewinde, um die aufgenommene Aufnahme auch bei großen Objektivstärken gut auf dem Dreibeinstativ montieren zu können. Der GFX ist mit dem VIEW-ADRAPTER G in Kombination mit alten FUJINON-Objektiven verwendbar, deren Bildumfang für das 4x5-Großformat (z.B. CM FUJINON) konzipiert ist.

Dann kann der Auslöser entweder unmittelbar auf dem Objektive oder über die mitgelieferte Videokamera betätigt werden. Darüber hinaus können die Einstellungen der Kameras über den PC vorgenommen werden. Auf diese Weise können Sie schnellere Bildbetrachtungen durchführen und unterschiedliche Aufnahmsituationen festlegen und abspeichern.

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