Kamera Digital

Digitalkamera

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Als Digitalkamera bezeichnet man eine Kamera, die anstelle eines Filmes ein Digitalspeichermedium als Aufzeichnungsmedium einsetzt (siehe: Analogkamera); das gescannte Spiegelbild wird vorher mit einem Elektronenbildwandler (Bildsensor) aufbereitet. Einige Filmkameras können in eine Digitalkamera mit digitaler Rückseite umgewandelt werden. Mit der 1963 von David Paul Gregg während seiner Zeit bei der Winston Research Corp. entwickelten Videodisk-Kamera beginnt die Historie der Digitalkamera.

Auch wenn ihre Aufnahmen nur wenige Augenblicke lang und elektroanalog (auf derselben Videodiskette) aufbewahrt werden konnten, war sie die erste Kamera, die Standaufnahmen in elektronischer Form abspeichern konnte. Seit Ende der 80er Jahre werden digitale Kameras vor allem von Profifotografen in der Studio-, Mode- und Werbefotografie und ab der Hälfte der 90er Jahre auch in der Reportagefotografie verwendet.

Erste produktionsreife Models wurden von Apple (Apple QuickTake), Casio (QV-Serie), Kodak (DCS), Sony (Mavica) und Canon (Powershot) sowie von Konica Minolta (Dimage), Nikon (Coolpix), Olympus (Camedia) und anderen mit eigenen Modellserien vorgestellt. Im Jahr 2002 führte Kyocera zum ersten Mal eine von Kyocera entwickelte Digital-Spiegelreflex-(DSLR-)Kamera mit einem vollen 35mm-Sensor (Contax N Digital) ein.

Die Computertechnologie (und die damit verbundene digitale Fotografie) zeichnet sich durch eine hohes Innovationstempo aus. Schon nach wenigen Wochen werden neue Produkte als obsolet angesehen, was zu einer starken Erholung des gesamten Fotogeschäfts führte, der vor der Markteinführung von digitalen Fotoapparaten als überlastet und technologisch erschöpft galt. In der Folgezeit wurde der gesamte Fotohandel als überlastet angesehen. Die neuen Kamera-Gehäuse wurden im Rahmen der Kameradigitalisierung zunächst oft an die bisherigen Kamerasysteme angepaßt, indem die Objektivfassungen und -linsen trotz der Reduzierung der wirksamen Bildumläufe gehalten wurden.

Im Jahr 2003 präsentierte die Firma Olympic die E-1, die erste Vier-Drittel-Standard-SLR-Kamera, die von Anfang an speziell für die Digitalfotografie konzipiert wurde. Im Jahr 2008 entwickelte die LUMIX DMC-G1 von Pansonic, das erste spiegellose Kamera-Gehäuse mit einem elektronischen Bildsucher, diesen herstellerunabhängigen Maßstab zum Micro-Four-Thirds-Standard weiter. Inzwischen haben viele andere Systemkamerahersteller eigene Digitalkamerasysteme für solche spiegelfreien Kameramodelle auf den Markt gebracht, wie Sony NEX, Samsung NX, Nikon 1 oder Canon EOS M. Die zeitlich bedingte Weiterentwicklung der Maximalpixelzahl bei kleinen Digitalamateurkameras zwischen 2000 und 2012: Nach einer stagnierenden Situation bei acht Megapixeln von 2003 bis 2005 begann die Anzahl der Pixel wieder zu wachsen und erreichte ein ebensolches Hochplateau mit 24 Megapixeln.

Als erste Amateurkamera mit einer Auflösung von vier Megapixel kam die E-10 auf den Markt, die im Jahr 2000 auf den Markt kam. In den Folgejahren wurde die Bildschirmauflösung für solche Vorrichtungen stetig gesteigert und lag 2011 oft bei 16 Mio. Pixeln[14], im Einzelfall auch bei 24 Mio. Pixeln, wie z.B. bei der Sony alpha 77. Der Zoom-Bereich von digitalen Kameras mit festem Zoom-Objektiv zwischen 2004 und 2017. Nachdem viele kompakte Kameras bis 2004 noch mit einem Dreifach-Zoom-Bereich ausgerüstet waren, nahm der maximale Zoom-Bereich über die Jahre weiter zu.

Als Extremfall für eine Superzoomkamera gilt die 2015 Nikon P900, die nominal mit einem 83-fachen Schwenkbereich ausgerüstet ist. Seit den 2000er Jahren werden digitale Kameras immer häufiger in andere Systeme integriert: Nahezu alle heutigen Handys und Smart-Phones verfügen über eine integrierte Digitalkamera. Inzwischen werden hier auch Ausführungen mit fünf, acht, zwölf oder gelegentlich bis zu 41 Megapixel Sensor-Auflösung (Nokia 808 PureView, Nokia Labia 1020) gefertigt.

Die heute kaum noch verbreiteten Persönlichen Digital Assistenten hatten einfachere digitale Kameras aufgesetzt. Die digitale Fotographie war in den ersten Jahren entweder sehr kostspielig oder von schlechter Qualität. Im Fotolabor wurde das zukünftige Bestellvolumen für digitale Werke fälschlicherweise geschätzt und in den Folgejahren nur unwesentliche Beträge investiert. Bei den Herstellern von Inkjet-Druckern wird guter "Fotodruck zu Hause" zu deutlich reduzierten Preisen angeboten.

Die Erstellung des fotografischen Bildes in einer Digitalkamera erfolgt in den nachfolgenden Schritten: Festlegen der Einstellungen: In einer Digitalkamera tritt durch Objektive (Linsen), die das Motiv auf den Bildsensor projizieren, direkt ein. Die Lichtverteilung vor dem Messfühler erfolgt in der Praxis durch einen Infrarotfilter, einen Tiefpassfilter und einen Luftfilter. Weil Kameras, die den RGB-Farbraum nutzen, drei Farbtemperaturen pro Vollfarbpixel speichern müssen, werden für jedes Pixel zumindest drei monochrome (R, G und B) Sensorelemente "zusammen gewichtet" (Demosaicing; s. auch Bayer-Sensor).

Die Komprimierung zur Reduzierung des Datenaufkommens findet nach der wahlweisen Kompensierung von Bildfehlern beim Speichern des Bildes nach der JPEG-Methode statt, wie es im Allgemeinen der Fall ist. Ähnlich wie bei einer Analogekamera wird das eingestrahlte Objekt mit einem Glas erfasst und auf die Filmfläche, in diesem Falle auf den Aufnehmer, gerichtet. Der Filmlayer ist in der Tat viel kleiner als ein Abbild auf dem 35mm Analogfilm einer 35mm Kamera; nur qualitativ hochwertigere digitale Kameras haben Bildbereiche (und damit Sensoren) in der Grösse des APS-C Negativs oder auch eines Vollformatsensors.

Dabei kann es sich entweder um einen Bereichssensor oder (in seltenen Fällen) um einen Liniensensor handeln. Die Flächensensorik ist in der Filmfläche fixiert und erfasst zugleich das ganze Jahr. Liniensensoren werden in Scannerkameras verwendet, die nach dem Scanner-Prinzip vorgehen, d.h. sie wirken wie ein Flachbett-Scanner und scannen das bildweise: Sie scannen zeilenweise: Dabei können die drei Primärfarben simultan im gleichen Gerät aufgenommen werden, das dann für jedes Vollfarbbild drei Teilpixel hat.

Die Mehrheit aller Kameramodelle nutzt einen Bereichssensor mit Unterpunkten. Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten von Oberflächensensoren auf dem Markt: den weit verbreiteten Zeilensensor (z.B. in Fotoapparaten von Canon, Hewlett-Packard, Kodak, Nikon, Olympus, Panasonic, Pentax, Samsung oder Sony) mit der Ausführung des Super-CCD-Sensors (nur Fujifilm) und des CMOS-Sensors. Dies ist ein dreistufiger Signalgeber, der mit jedem Pixel Rot-, Grün- und Blaulicht aufnimmt.

Der Foveon X3 Sensor für die Signatur Digma pp2 Quartro wurde umgestaltet und kann im Gegensatz zu den bisherigen Modellen eine deutlich bessere Bildauflösung erreichen. Bei einer Digitalkamera nimmt die zum Teil von der Software gesteuerte Steuerung eine Serie von Bildwechselvorgängen vor, während und nach der Aufzeichnung vor, die unter dem Stichwort Systembildverarbeitung zusammengefaßt werden.

Wie auch die Video-Kamera erfasst die Digitalkamera mit dem Weissabgleich die von einer Person wahrgenommenen Farbtöne bei Tageslicht oder künstlichem Licht und verliert dabei absolute Farbgenauigkeit. Dabei ist die Gleichmäßigkeit, d.h. die gleichbleibende Bildschärfe und Klarheit über das ganze Motiv, vor allem am Rand, von den Bildeigenschaften des Motivs abhängt und kann durch die interne Kamerasoftware zum Teil kompensiert werden.

Dabei bestimmt die Güte der internen Kommunikationselektronik der Kamera auch die Dynamik des Signals, d.h. die von der Kamera erkennbaren Helligkeitswerte und den Kontrastbereich des Digitalbildes. Darüber hinaus beeinflußt die Kameraelektronik die Reinheit des aufgenommenen Bilds und den Grade der Bildfehler, die z.B. als Bildrausch- oder Komprimierungsartefakte zu sehen sind. In diesem oder einem nachfolgenden Teil dieses Artikels sind keine ausreichenden Belege (z.B. Einzelnachweise) enthalten.

CCD-Fehler sind bei Fotoapparaten mit einer Bildauflösung von drei Megapixel und mehr kaum zu vermeiden: Diese " Ausfälle " können von der Kameraelektronik ebenso wie das vor allem bei nächtlichen Aufnahmen auftritt. Trotzdem verbleibt für jede Kamera ein eigenes Bild, das als digitalen "Fingerabdruck" aus mind. zwei vorhandenen Aufnahmen herausgezogen werden kann.

Darunter fallen z.B: Schärfe: Erkennung und Verstärkung von Übergängen/Kanten im Bildfeld; Kontrastverbesserung: Kontrastverbesserung im Bildfeld; Farbsättigung: Für einige Kameramodelle kann der Auto-Fokus deaktiviert werden. Mit Ausnahme der Objektive von Digital-Systemkameras verfügen die meisten digitalen Fotoapparate nicht über einen Fokuseinstellring. Für die manuellen Fokussierungen in Schritten kann nur eine Menustruktur verwendet werden, was das Anwendungsspektrum der meisten digitalen Fotoapparate einschränkt.

Selbst wenn der Auto-Fokus ausgeschaltet ist, erfolgt in der Kameraelektronik vor dem Loslassen des Verschlusses ein Weißabgleich. Dabei wird der Fokus auf den Fokus gelegt. Um diese Aufgabe im 35 mm-Format weiterzuführen, legen viele Digitalkamerahersteller neben der tatsächlichen Objektivbrennweite auch die Objektivbrennweite fest, die im 35 mm-Format (KB äquivalente Brennweite) zum selben Abbildungswinkel führen würde.

Mit Digitalkameras mit austauschbaren Objektiven wird in der Regel ein Konversionsfaktor - der Formfaktor - vorgegeben, mit dem die Objektivbrennweite eines Objektives vervielfacht werden muss, um die Objektivbrennweite zu berechnen, die den selben Bildwinkel auf 35mm erfasst. Für Anlagenkameras mit einem Vollformat-Sensor 36 Millimeter x 24 Millimeter ist der Formfaktor daher 1,0. Weit verbreitete Anwendungen sind solche mit kleinerem Bildsensor, die ein Bildformat von 1:1,3, 1:1,5, 1:1,6 zum herkömmlichen 35 Millimeter-Format oder ca. 1:2 wie beim Four-Thirds-System aufweisen.

Mit kompakten und den meisten Bridge-Kameras ist das Übersetzungsverhältnis noch kleiner. Neben dem in den meisten Digitalkompaktkameras integrierten optischem Zoomen verfügen viele Geräte auch über einen so genannten Digitalzoom. In der Kamera wird dieser Abschnitt auf die jeweilige einstellbare Bildauflösung vergrössert. Digitale Zooms können für Fotografen hilfreich sein, die ihre Fotos nicht bearbeiten wollen oder können.

Diese sind kein Substitut für ein optisch Zoom-Objektiv, das die gleiche Vergrösserung bietet, da die Interkontinuität je nach Vergrößerungsstufe normalerweise sehr ungenügende Resultate liefert. Ein nachträglicher digitaler Ausbau mit einer entsprechenden Bildverarbeitungssoftware ist in der Praxis in der Praxis zumindest qualitätsgleich und zugleich flexibel, da z.B. der Bildabschnitt noch verschiebbar ist.

Digitalkameras haben verschiedene Suchersystem, die es erlauben, das Bild zu gestalten, bevor es aufgenommen wird. Optiksucher: Wie herkömmliche filmbasierte Fotoapparate funktionieren die Optiksucher entweder mit einem einlinigen Reflexsystem oder als eigenständiger Bildsucher, wodurch nur wenige optische Bildsucherkameras einen qualitativ hochstehenden Entfernungsmesser bereitstellen. Elektronische Sucher: Die große Mehrheit der digitalen Kompaktkameras sowie der Kamerahandys verfügt exklusiv über einen elektrischen Bildsucher mit Anzeige (kein Sucherbild).

Die elektronischen Visiere verwenden entweder das vom Kamerasensor kommende Funksignal oder, wie bei einigen SLR-Konstruktionen üblich, einen zusätzlichen integrierten Sensors. Auf der Rückseite der Kamera befindet sich das Bildschirm und ein zweiter Miniaturmonitor kann in das Kameragehäuse eingelassen werden. Dieser wird mit einem handelsüblichen Zielsucher verbunden. Die elektronischen Bildsucher stellen den beim Loslassen der Kamera gespeicherten Bildabschnitt so genau wie möglich dar.

Aufgrund des kleinen Formates und der in der Regel verhältnismäßig niedrigen Auflösungen der Bildschirme ist eine exakte Bewertung der Bilschärfe und vor allem des Schärfeverfahrens nicht leicht. Hilfefunktionen wie eine Lupe des digitalen Suchers bieten eine Lösung. Darüber hinaus können ausführliche Statusmeldungen oder z.B. Rasterlinien zur genauen Ausrichtung der Kamera angezeigt werden. Die Folge ist eine verhältnismäßig hohe Leistungsaufnahme und eine erwärmte Kamera und der Aufzeichnungssensor, was sich nachteilig auf das Rauschen des Bildes auswirkt.

Das Gleiche trifft auf die meisten SLR-Geräte zu, wenn Sie die Live View-Funktion verwenden. Auch in der Digitalfotografie sind die aus der filmischen Fotographie bekannte Kompaktkamera und SLR-Kamera zuhause. Allerdings gibt es hier auch eine Vielzahl anderer Formate. Im Frühjahr 2010 präsentierte Samsung auch die neue Version von Samsung mit dem spiegellosen Modell IX10, das wie die Fotoapparate der NEX-Serie von Sony einen Bildsensor im APS-C-Format einsetzt.

Im Frühjahr 2012 führte das Unternehmen den K-01 [27] und den X-Pro1 von FUJIFILMS ein, beide mit einem Sensorsystem im APS-C-Format. Die SLT-Kameras (für Einzellinsen transluzent (Spiegel)) sind eine weitere Version der Signalkameras von Sony, die zwischen den spiegelfreien System-Kameras und den konventionellen, digitalen SLR-Kameras mit Schwenkspiegel (DSLR) zum Einsatz kommen. In vielen Herstellern werden auch System-Kameras mit SLR-System angeboten, bei denen der Filmmaterial der konventionellen "analogen" Kamera durch einen elektronischen Bildsensor abgelöst wird.

Man nennt sie digitale Einzellinsenreflexe, kurz DSLR. Dementsprechend gibt es für solche Fotoapparate eine große Anzahl von Wechsellinsen, allerdings mit einem weitaus geringeren Vergrößerungsfaktor als die festen Zoomobjektive von Kompakt- und Brückenkameras. Es gibt ähnlich wie bei konventionellen Anlagenkameras auch Varianten mit austauschbaren, in diesem Falle digitalen, Kamerarückwänden, die am Kameragehäuse befestigt sind, sowie solche, bei denen zwischen analogen und digitalen Rückwänden umgeschaltet werden kann.

Mit heutigen vollauflösenden Lichtsensoren von weit über 8 Megapixel stellen wenige Pixel nicht mehr den Engpass für die damit verbundene Bewertung der Qualität einer Kamera dar. Ein höherer Auflösungsvermögen muss nicht unbedingt zu einem besseren Eindruck von Schärfe führen. So hat z.B. eine kompakte Kamera mit einem 1/2,5 Sensor eine Sensorgrösse von 5,8 Millimetern 4,3 Millimetern, was bei 8 Millimetern zu einer Pixelgrösse von etwa 1,7 Millimetern (diagonal) ausmacht.

D. h. bei diesen Sensormaßen kann ein Lichtfleck nie nur ein einziges Bildpunkt ausleuchten, auch wenn man von einem Objekt ohne Aberrationen ausgeht, wodurch billige Fotoapparate hier oft sparen. Durch Testbilder, z.B. mit der Auflösungstabelle nach ISO 12233, kann die aus dem Zusammenwirken von Optiken und Sensortechnologie resultierende Effektivauflösung bestimmt werden.

Anhand der Grösse des Graurings kann die tatsächliche Lösung eines Prüfsystems berechnet werden. Im Beispiel zeigt das Prüfsystem 1 einen grösseren grauen Ring und ist damit in der Effektivauflösung niedriger als das Prüfsystem 1. Die Effektivauflösung wird in Zeilenpaaren pro mm ausgedrückt; es wird gesagt, dass ein Glas eine bestimmte Zahl von Zeilenpaaren auf einem gewissen Messwertaufnehmer bebildern kann.

Aus den bestimmten Leitungspaaren können Aussagen über die tatsächliche Lösung in Megapixel gemacht werden; je nach optischer Abbildungsleistung in Verbindung mit der Apertur ergeben sich in der Regel verschiedene Größen für die Mitte und den Rand des Bildes. In der digitalen Fotografie sind die grössten Sensorik im mittleren Format. Anders als die analoge Fotografie, deren Mittelformat die Maße 48 Millimeter x 36 Millimeter auf dem Filmmaterial gleichmäßig hat, hat die digitale Fotografie kein Mittelformat; selbst innerhalb der Erzeugnisse eines Anbieters variieren deren Maße (z.B. Pentax 645Z):

Die 40-Megapixel-Technologie stellt in der Realität bereits die Grenze für einen 35 mm-Vollformat-Sensor dar, da selbst die besten im Jahr 2015 auf dem Markt verfügbaren Optiken nicht genügend Detailgenauigkeit für diese Bildauflösung bieten: In der Regel können mehrere Optiken aus dem Profibereich solche Sensorik mit einer Bildauflösung von etwa 20 Mio. Pixeln, in den seltensten Fällen mit 30 Mio. Pixeln mit ausreichenden Detaillösungen anbieten; nur die Zeiss-Otus 85 erreicht im Jahr 2015 eine Bildauflösung von 35 Megappixel.

31 Mit zunehmender Bildauflösung wachsen auch die Ansprüche an die Photographen. Der hochauflösende Lichtsensor mit weit mehr als 20 Megapixel bei guter Beleuchtung und sehr guter optischer Ausstattung führt nur dann zu einer Detailverbesserung, wenn der Photograph auf genaue Fokussierung Acht gibt und eine sehr ruhigen Griff hat, da selbst kleine verschwommene Bereiche der Detailverbesserung zuwiderlaufen.

32 ] Wenn die Sensorauflösung wesentlich höher ist als die der Linse, kann die Reduzierung der Fotoauflösung zur Verbesserung der Abbildungsqualität beitragen. Bei feinen Detaillösungen können die Strukturen sichtlich unter einer solchen Rauschreduzierung leidet, die dem (möglichen) Detailzuwachs der hochaufgelösten Bilder entgegenwirkt. Hierdurch wird die Detailgenauigkeit erhöht. Nichtsdestotrotz verdeutlicht ein vergleichender Einsatz der Sony A7 II (24-Megapixel-Kamera) mit der A7 R II (42-Megapixel-Kamera) einen erheblichen Nutzen hochauflösender Lichtsensoren, insbesondere in dieser Disziplin:[34] In einem Prüflabor wurden die Raw-Daten zunächst auf der Ebene der einzelnen Pixel angesehen.

Dennoch bietet das auf die gleiche Ausgangsgröße reduzierte Bild der 42-Megapixel-Kamera trotz stärkerem Bildrauschen mehr Detailinformationen im JPEG-Endprodukt - Zitat: "Hier können die höherauflösenden 35 mm-Bildsensoren trotz kleinerer[rauschempfindlicher] Pixel bei hohem ISO sogar von ihrer besseren Bildauflösung profitieren". Während die C7 R II mit 24 Megapixel-Bildsensor eine maximale ISO 3.200 erreicht, zeichnet sich die A3 R II durch eine hohe Sensorfähigkeit bei kleinen Kompaktkameras und Mobilfunksensoren aus, die sich deutlich von derjenigen mit 35mm Vollbildsensor abhebt.

Sogar die verhältnismäßig großen Kameras der APS-C-Kameras belichten bei einem gutem Objektiv nur etwa 9 Mio. Pixel auf, auch wenn der Lichtsensor z.B. 20 Mio. Pixel oder mehr versprechen; die etwas kleineren Vier-Drittel- und Mikro-Vier-Dritte-Kameras erreichen mit ihren 4?-Zoll-Sensoren nur etwa 5 Mega-Pixel. 35 ] Hier kann es hilfreich sein, die Fotoauflösung mit Hilfe der Kamera-Einstellung zu reduzieren.

Daher kann es nützlich sein, die Bildauflösung der bereits in der Kamera befindlichen Bilder zu reduzieren. Dies hat auch einen positiven Einfluss auf die Abbildungsqualität, zum einen, weil die Reduzierung bereits das Rauschen reduziert[33] und zum anderen, weil dieser Effekt dafür sorgt, dass die Kamera das aufgenommene Objekt während der Entrauschung weniger aggressiv verarbeitet[35].

Anders als die kamerainterne Rauschunterdrückung wirkt sich die Reduzierung auch dementsprechend positiv auf die Raw-Daten aus. Solch ein kleiner Rohmodus wird in Canon z.B. "mRaw" und "sRaw" mit jeweils verschiedenen Reduzierungsstufen bezeichnet. Bei vielen Kameratypen fehlen dagegen entsprechende Einstellungen, um sowohl die Rohformatauflösung als auch die JPEG-Dateien zu reduzieren; bei Canon sind diese Betriebsarten bisher für die teueren Kameramodelle reserviert (ab 2018).

Bereits bei der Bearbeitung (Druck, etc.) sind hochaufgelöste Bilder in der Bildauflösung deutlich reduzierbar, was auf den ersten Blick von einer hohen Sensorauflösung abhängt. Auf der anderen Seite ist das Prinzip anwendbar: Selbst unter Idealbedingungen (großer Bildsensor, gute Optik) ist ein downsampled (verkleinertes) Bild einer Kamera mit höherer Auflösung detaillierter als das einer Kamera mit exakt dieser Auflösug.

Sogar bei Hochauflösungskameras im Vollbildmodus kommt es beim Downsizing zu keinem Detaillierungsverlust, solange entweder die Objektauflösung des Objektives nicht unterbewertet wird. Dies ist die niedrigere Reduktionsschwelle, die bei Vollbildsensoren z. B. bis zu 20 Megapixel betragen kann, je nach Linse, die immer noch sehr große Bilder produziert und damit größtmögliche Freiheit bei der Bearbeitung bietet.

Alternativ können Sie als Auflösung die gewünschte Ausgabegröße wählen (z.B. 8 Mio. Pixel für DIN A4 300 dpi Ausdrucke oder für die Ausgabe auf einem 4k-Monitor, etc.). Es eignet sich vor allem für Photographen, die ihre Bilder nicht nachbearbeiten; die optimale Kameraeinstellung hängt daher von den Anforderungen des Photographen ab und kann in jedem gewünschten Intervall zwischen diesen beiden Schwellenwerten angesiedelt sein.

So bietet z. B. 12 Mio. Pixel genügend Freiraum, um den Horizontrahmen mit zusätzlichem Raum für kleine Schneidaufgaben zu glätten, was die Bildauflösung weiter reduziert, ohne die 8 Mio. Pixel im Resultat zu unterbieten. Mit 16 Megapixeln lassen sich grössere Schneidaufgaben realisieren. Bei einem kleineren Resultat, z.B. 6 Mio. Pixel groß, kann der DIN A4-Ausdruck noch mit 255 dpi erstellt werden, was zu einem geringen Detaillierungsverlust führen kann.

Für Fotoausdrucke und Detailvergrößerungen[35] genügen laut Stiftungswärtstester 4 Mio. Pixel, was nach der dpi-Tabelle[38] bis zu einem Druck von 13 × 18 cm gilt. Mit einem normalen Bildwinkel (ca. 300 Zeilenpaare entlang der Diagonalen) sind für ein maximal kontrastreiches Abbild nur 0,2 Mio. Pixel völlig ausreichend.

39 ] Wenn der Bildwinkel höher ist als der übliche Betrachtungswinkel, kann das Motiv nicht mehr auf einen Blick voll aufgenommen werden und es wird nur ein Schnitt inszeniert. Bei einem kleineren Betrachtungswinkel als dem normalen Betrachtungswinkel genügen noch weniger Pixel ohne Einschränkung der wahrnehmbaren Auflösungen oder Kontraste.

Es ist zu berücksichtigen, dass die meisten in Kameras verwendeten Bildsensoren Bayer-Sensoren sind, die nur eine einzelne Grundfarbe in jedem Pixel erfassen ("Subpixel"). Damit ist die "effektive Auflösung" etwas niedriger als die Subpixeldichte. Die Infrarot-Strahlung wird, wie vorstehend ausgeführt, in der Regel ausgefiltert, bevor das Sonnenlicht auf den Messfühler fällt, der aufgrund seines Basismaterials Silicium für eine Wellenlänge etwas über 1 ?m sensibel ist (sichtbares Sonnenlicht hat nur eine Wellenlänge von bis zu etwa 0,7 ?m).

Sie können dies leicht feststellen, indem Sie eine TV- oder DVD-Player-Fernbedienung auf die Kamera richten. In der Digitalsucheranzeige ist ein (!) weißes Mondlicht zu sehen, während das Augenlicht überhaupt nichts erfährt. Die in der Infrarot-Fotografie mit Spezialinfrarotfilmen erzielten Ergebnisse, wie z.B. das Wegfallen von störender Trübung bei Langzeitaufnahmen, sind nur bei viel größeren Spektralbereichen wirksam, die mit diesen Kameras nicht erreicht werden können.

Bei einer Digitalkamera wird die Geschwindigkeit im Wesentlichen durch vier Eigenschaften bestimmt: Die Zeit, die die Digitalkamera braucht, um eine Foto aufzunehmen, nachdem sie eingeschaltet wurde; die Scharfstellgeschwindigkeit; die Zeit, die der Auto-Fokus braucht, um zu fokussieren. Auslösungsverzögerung, die Zeit zwischen dem Betätigen des Auslösers und der tatsächlichen Bildaufnahme; Fahrmoduszeit, die Zeit nach einer Einstellung, die die Kamera ein nachfolgendes Bild aufnehmen kann.

Dies steht in unmittelbarem Bezug zur maximalen Bildrate der Digitalkamera. Ungeachtet der schnellen technologischen Weiterentwicklung sind viele Digitalkompaktkameras deutlich schwächer als ihre 35mm-Äquivalente. Die Auslösungsverzögerung und die Bildrate sind bei qualitativ hochstehenden Fotoapparaten dagegen mit denen ihrer Analoggeräte zu vergleichen. Einige Analogkameras können ohne Stromanschluss betrieben werden, aber Digitalkameras erfordern immer Strom.

Dies ist bei der Umstellung auf die Digitalfotografie zu berücksichtigen. Zusätzlich zu den Mini-Monitoren und Blitzen, die teilweise auch in analogen Kameras und großen Stromverbrauchern installiert sind, benötigen auch die Sensorik, Elektrik und das LC-Display von digitalen Kameras erhebliche Mengen an Energie. Deshalb braucht jede Digitalkamera eine ununterbrochene Stromversorgung, die in der Regelfall über einen wiederaufladbaren Akkumulator oder ein Steckernetzteil erfolgt; darüber hinaus gibt es auch einige Sonderausführungen, z.B. auf Solarenergiebasis.

Die Energieinhalte der Batterie bestimmen in Kombination mit der Stromaufnahme der Kameraelektronik und deren Energiesparfunktionen die maximal mögliche Betriebszeit der Kamera, bis ein Batteriewechsel erforderlich ist. Eine durchschnittliche Batterie mit einem Energiegehalt von 6 Watt liefert einer Digitalkamera Strom für etwa 200 Aufnahmen. Um sicherzustellen, dass ein Foto mit einer Bildauflösung von zehn Megapixel und drei Farbmesskanälen pro Bildpunkt keine dreißig Megabyte an unkomprimierter Größe auf der Speichermedienkarte verbraucht, wird es normalerweise zusammengedrückt.

Mit vielen Fotoapparaten können digitale Aufnahmen auch ohne Verluste in einem eigenen Rohformat abgespeichert werden. Seitdem es keinen etablierten Standardwert für das Rohlingsdatenformat gibt (siehe auch Digitale Negative), sind die Bilddaten verschiedener Kamerahersteller und selbst verschiedener Serien eines Kameraherstellers in der Regel nicht miteinander vereinbar und müssen vor dem Betrachten oder Bearbeiten mit einem oft vom Kamerahersteller zur Verfügung gestellten Bildbearbeitungsprogramm oder einem so genannten Plug-in für Bildverarbeitungsprogramme in ein Standardbildformat (meist TIFF oder JPEG) umgewandelt werden.

Rohe Daten werden auch als digitale Negative bezeichne. Nahezu alle Kameramodelle verfügen auch über die Option, Video-Sequenzen aufzuspielen. Aufgrund der erforderlichen Bildrate ist die Bildauflösung jedoch immer geringer als die der von der Kamera aufgenommenen Einzelbilder. In der Vergangenheit war die Bildschirmauflösung meist niedriger als bei den damals üblichen Überwachungskameras, aber heute werden nahezu ausnahmslos High Definition-Auflösungen bis hin zu Full HD (d.h. 1920 1080 Pixel) erzielt.

Mit neueren Fotoapparaten wie der D3 oder der Canon EOS 5.0D können auch HD-Videos aufgenommen werden. Die meisten digitalen Fotokameras konnten lange Zeit während der Videoaufzeichnung vergrößern, aber nicht (wieder) konzentrieren. Inzwischen ( "ab 2015") gibt es immer mehr Fotokameras, die in dieser Hinsicht den Videokameras nicht mehr unterlegen sind. Digitale Fotoapparate integrieren so genannte Meta-Informationen in die im Exif-Standard spezifizierten Bilddateien.

Diese werden auch für die Belichtung des Digitalbildes auf Photopapier im Photolabor verwendet. Die über Exif für jede Einzelaufnahme automatisiert abgespeicherten Parameter umfassen unter anderem Tag oder Zeit, Verschlusszeit, Blende, Blendenprogramm, Belichtungsindex (nach ISO), Objektivbrennweite, Weißabgleich oder Blitzbenutzung. Die Aufnahmen werden in der Kamera auf unterschiedlichen Datenträgern abgelegt, wobei unterschiedliche Speicherkartentypen und das Mikrolaufwerk die häufigsten waren; bei älteren Kameras wurden auch Disketten, PCMCIA/PC-Karten oder Compact Discs verwendet.

Die Mehrheit der digitalen Fotoapparate verwenden heute (Micro)SD-Karten (Stand 2015). Teilweise gab es auch digitale Fotoapparate mit SDRAM als Zwischenspeicher. Solche Fotoapparate zeichnen sich vor allem durch vorteilhafte Einstandskosten aus. In der Regel werden die Messdaten dem Computer von der Kamera entweder als Massenspeichergerät (siehe USB-Massenspeicher) oder im PTP-Modus zur Verfuegung gestellt. Der PTP-Modus einiger Fotoapparate ermöglicht auch eine computergesteuerte Triggerung, jedoch selten mit vollständiger Steuerung von Verschlusszeit, Blendenstufen, Zoomen, Schärfe und ISO-Nummer.

Viele digitale Fotokameras können auch für den Druck über USB unmittelbar an Fotodrucker angeschlossen werden, wenn beide Systeme den PictBridge-Standard mitbringen. Bereits seit 2006 ermöglichen die Fotokameras verstärkt die drahtlose Datenübermittlung wie WLAN oder sogar überetooth. Die für die Zielgruppe der vermarkteten Kinderdigitalkameras zeichnet sich dadurch aus, dass verhältnismäßig einfachste Technologie in verhältnismäßig stabile und schlagfeste, teilweise wasserdichte Gehäuseformen integriert ist.

Der fotografische Spielraum solcher Kameramodelle ist zumeist sehr begrenzt, da sie in der Praxis nur eine niedrige Bildschirmauflösung, keinen visuellen Zoommodus und in der Praxis keine Entfernungsanpassung haben. Joseph Scheibel, Robert Scheibel: Verständnis und Anwendung der digitalen Fotografie - Grundlagenwissen. vfv Verlagswesen, 2010, ISBN 978-3-88955-192-4. Höhespringen ? Steve Sasson: We Had No Idea@1@2Template:Toter Link/stevesasson.pluggedin.kodak.

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Hochsprung 100 Haushalte haben .... digitale Kameras. High Jump 2011 Smart-Phones, Tablet-PCs und Wearables treiben die Konsumgüter. Bitkom-Pressemitteilung vom 11. Mai 2015, abrufbar am 15. Juni 2015. Der Elektronikmarkt verzeichnet 2015 einen Rückgang um 3,8 vH. Die Website ZDNet.de, Stand 31.12.2015, wurde am 30.09.2015 wiedergefunden.

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