Leica M 262 Preis

Preis der Leica M 262

Die zu testende Leica M (Typ 262) In der M-Serie von Leica müssen Sie mit den Modellen der M-Serie genau hinschauen, um zu wissen, welches Model Sie vor sich haben. Außerdem entfällt an der Vorderseite der Silberfokusknopf, der die Bildlupe am Spitzenmodell im Live View-Modus aktivier. Beide Kameramodelle nutzen für die Bildaufnahme ein 24 Megapixel CMOS im 36 x 24 Millimeter großen Sichtfeld.

Doch dem neuen Modell fehlt es an einigen Funktionalitäten, und die Fotokamera ist rund 1000 EUR billiger als das Vorgängermodell. Leica setzt bei der Abdeckkappe auf Aluminium, während das M Top-Modell auf Messing setzt, was das Eigengewicht um 80 Gramm zunimmt. Die Abdeckkappe ist aus Aluminium gefertigt. Die metallische Daumenauflage auf dem Rücken ist im Gegensatz zu älteren Leica-Kameras für beide Modelle typischer.

Auffallend ist die Qualität des Etuis, der Griff läßt viel zu wünschen übrig zu - also benutzen Sie einen Kameraschlaufe, damit die Fotokamera an heissen Tagen nicht durch Ihre verschwitzten Hände gleitet. Die beiden M-Modelle benutzen den selben Akkupack (1800 mAh); ein Lademodul ist im Preis inbegriffen - glücklicherweise mit einem Kfz-Ladekabel. In den FAQs von Leica finden Sie Informationen zur Akkulaufzeit.

Danach sollten pro Batterieladung etwa 800 Aufnahmen im Sucher-Modus und etwa 400 Aufnahmen im Live-View-Modus möglich sein. Und das neue M verleitet Sie nicht einmal dazu, in den Live View Modus zu wechseln: Die 3-Zoll-Monitor ist nur für die Bild- und Menüdarstellung vorgesehen. Leica Systemblitzgeräte können an den bestehenden Blitzschuh angeschlossen werden - von den kleinen Modellversionen SF 26 und SR 40 bis hin zum SR 64, der mit einer Richtnummer von 64 bei ISO 100/21 eines der leistungsfähigsten Kompaktblitzgeräte auf dem Weltmarkt ist.

Angenehm: Bei Verwendung von Blitzgeräten mit Blitzpriorität ermöglicht die Digitalkamera die Festlegung einer Zeitbegrenzung für die am Kameracomputer einstellbare maximale Verschlußzeit. Umrandet ist der Verschluss von einem vierstufigen, verriegelnden Drehknopf, mit dem Sie zwischen S (Einzelaufnahme), C (Serienaufnahme, max. 3,3 Bilder/s und 10 in Serie), Self-Timer (2 oder 12 s) und "Off" wählen können.

Das Display bietet auch eine Tracking-Messung nach dem Lichtgleichgewichtsprinzip mit einer manuellen Zeit- und Blendeneinstellung. Auf der Seite Belichtungskorrektur finden Sie im Menü Einstellungen unter der Einstellskala die Auswahl "Direkteinstellung - Ein". Die Belichtungsreihe bietet der Fachkamera 3 oder 5 Einzelbildern und eine Streuung von 0,5, 2, 3 und 3 EV-Werten - genug Platz für HDR-Projekte.

Der mögliche ISO-Einstellbereich reicht von 100 bis 6400; ISO 100 ist als "Pull"-Stufe festgelegt, über ISO 3200 startet der "Push"-Bereich (max. ISO 6400). Zu dumm, denn die Fotokamera erzeugt vor allem bei künstlichem oder gemischtem Licht starke Farbabbildungen. Es wird davon ausgegangen, dass Leica diesen Fehler im Betriebssytem korrigiert hat, als dieser Fehler auftrat.

Die Leica M (Typ 626) erzielt mit 24 Megapixel CMOS und einem "Maestro"-Bildprozessor eine hochauflösende Grenze von 1800 Lt. LP/BH, die auf ISO 6400 nur noch auf etwa 1750 SLb. sinken kann. In der ISO 6400 ist kräftiges Geräusch (VN 5.2) zu sehen und verdreht die Reproduktion feinster Details, obwohl 53 dead-leaves-Werte konstant hoch sind - zwischen etwa 900 und mehr als 1000 LP/BH. Bei ISO 6400 sind die Werte konstant hoch.

Ähnlich springt die Digitalkamera in Sachen Fahrdynamik, die von vollen 11,7 Blendenstufen bei ISO 200 auf nur noch 6 Blendenstufen bei ISO 6400 sinkt, davon 8 Blendenstufen noch bei ISO 3200. Eine der besonderen Vorzüge des neuen M-Modells (Typ 262) ist die unkomplizierte Bedienung mit verschiedenen Funktionstasten und einfachen Bedienmenüs - die Pluspunkte einer ebenso klaren Funktionsweise, die weder Video- noch Live-View-Modus kann.

Wer regelmäßig mit der Teles photographiert, sollte auch für das Spitzenmodell (Typ 240) 1000 EUR mehr investieren, um beim Scharfstellen im Live View Modus auf der guten alten Linie zu sein. Hinsichtlich der Bild-Qualität gibt sich das günstige Gerät keine Nacktheit; bestimmte Schwachstellen im Weissabgleich sind auch aus dem M-Flaggschiff bekannt.

Leica stellt mit der V-Lux eine weitere leicht weiterentwickelte Panasonic Bridgekamera unter ihrem eigenen Markennamen und mit einem roten Fleck vor. Der Leica D-Lux ist ein kompakter Leica mit der Technologie des Leica Lubrication Luminix NX100. Die Leica SL ist die erste austauschbare optische Kamera von Leica mit Auto-Fokus und 35 mm Sensor - und natürlich ohne Vorspiegelung.

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