Leica M 8

Die Leica M 8

Ein paar Bemerkungen zur Leica M8. Die Infrarot-Empfindlichkeit des M8 ist nicht negativ, wenn Sie mit Ihrer Leica M8 Schwarzweißaufnahmen machen wollen. colorfoto.com Leica M8 Das Paket enthält dann den nächsten Evolutionsschritt des Entfernungsmessers classic - digitale, aber dennoch im schlichten, eleganten Leica-Design. Wie viele Menschen, die in den 1950er Jahren geboren wurden, ist die Leica M im Lauf der Jahre leicht gewachsen.

Die bedeutendste Veränderung gegenüber dem M7 ist der Kodak KAF-10500 10 Megapixel Bildsensor Trotz der gleichen Pixelgrösse von 6.8 µm ist dies nicht genau der vom Leica-Digitalmodul R bekannte Bildsensor.

Mit 27 x 18 Millimetern ist der M-Sensor etwas grösser als sein R-Gegenstück und hat eine etwas grössere Bildauflösung von 3936 x 2626 Pixel. Der Leica hat keinen Autofocus und keinen Spiegelreflexsucher. Für jede Objektivbrennweite wird ein passender Lichtrahmen in den Bildsucher eingeblendet und so verschoben, dass bei einer Nahaufnahme das Motiv und das aufgenommene Motiv zusammenpassen (automatische Parallaxenkorrektur).

Zur Fokussierung wird ein zweites Bild des Objekts über das aktuelle Bild des Suchers in die Mitte des Suchers eingeblendet. Zur Vermeidung dieser Probleme hat Leica ein 135 mm-Objektiv für das M als das längste Teleobjektiv im Angebot. Zum Einstellen von "+1EV" die Taste "set" betätigen, nochmals "set" betätigen, die Wippe dreimal nach oben betätigen oder das Lenkrad dreimal verdrehen und abschließend nochmals "set" betätigen, bevor Sie endlich ein Bild machen können - wenn das Objekt noch da ist.

Der rechte Daumendruck kann beispielsweise nicht auf " OK " klicken, sondern muss auf " Thumb left " wechseln und die Taste "Set" auf der linken Seite des Monitors drükken. Das M8 - wie das Epson R-D1 und das Leica R9 mit Digital Modul-R - benötigt keinen Autofokus-Test und keine Auswertung.

Verglichen mit anderen SLR-Modellen fehlt der Leica jedoch bis zu neun Punkten für einen raschen Selbstfokus. Die Leica Monitore liefern im Bereich der Bildauflösung exzellente Ergebnisse und sind etwas besser als die 10-Megapixel-Konkurrenten von Canon, Nikon, Sony oder Olympus. Wie das Digital Module-R erreichen die Modelle die gleiche Höhe wie die Canon EOS 6D und Nikon D2Xs.

Auch die Geräuschwerte überzeugen, auch wenn eine Canon EOS 6D oder Nikon 880 bei ISO 800 und ISO 1600 noch besser abschneidet. Der Rückblick auf die Messwerte der Epson R-D1, der damals ersten Digitalkamera mit 6 Megapixel, zeigt den rasanten Fortschritt in der Qualität. Der Leica M8 ist hinsichtlich der Abbildungsqualität in allen Bereichen eindeutig auf den Epson R-D1 angewiesen.

Die Autofokussierung des M8 eliminiert sowohl die Zeit als auch den Energieverbrauch, die Leistungsaufnahme beträgt moderate 27 PS. Die Leica M8 hat nicht nur das nötige Rüstzeug, um die glorreiche M-Tradition im digitalen Zeitalter in Sachen Qualität fortzusetzen.

Mehr zum Thema