Leica M8

M8 Leica

Die Leica M8 Kamera mit Wechselobjektiv Detailliertes Datenblatt mit Preisvergleich. Mit Spannung erwartet wurde der Auftritt der ersten digitalen Messsucherkamera der deutschen Traditionsfirma Leica. Ein paar Bemerkungen zur Leica M8, dies ist kein Testbericht. Der M8 ist nicht vernünftig, aber faszinierend. Das liegt auch an den Leica-Objektiven, die zu einer höheren effektiven Auflösung beitragen.

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Die Leica M8 im Versuch

Mit Spannung erwartete man den Einsatz der ersten Digitalkamera der Leica. Die M8 ist als neue Spitzenmodell seit ihrer Markteinführung heftig umstritten, denn die Leica M-Kamera steht unter dem Anspruch, die hohe Güte der hervorragenden Optik zu erfassen und in Digitalwerte umzusetzen. Seitdem die Ur-Leica 1914 auf den Markt kam, haben sich die Leica-Kameras um den Auslöser und das photographische Konzept herum weiterentwickelt.

Immer stand der Photograph im Zentrum der Aufmerksamkeit von Leica, die Fotokamera als Instrument, das den erweiterten Zweig seines bildnerischen Denkens darstellt. Ein weiterer Teil der Firmenphilosophie des M-Systems ist die höchstmögliche Verträglichkeit der Optiken durch die Kameraleute. Die Optik sollte sich nicht verschlechtern, was eine besondere Schwierigkeit beim Umstieg auf die Sensorik darstellt, da die Lichtstrahlung so vertikal wie möglich treffen muss und die Farbstreuung viel stärkere Wirkung hat als beim Folien.

Die neuen Leica Objektivtypen M sind zudem mit einer Markierung ausgestattet, mit der die Objektivbrennweite erfasst und in die EXIF-Daten eingetragen sowie die interne Bildauswertung der Kamera an das jeweilige Objekt angepaßt werden kann. Ältere Leica-Objektive für das M-System können auch später noch farbcodiert werden. Der wirksame Bildwinkel ist daher schmaler und ergibt einen Brennweitenverlängerungsfaktor von 1,33. Der CCD in der Leica M8 wird von Kodak gefertigt und hat eine Auflösung von 10,3 mio.

Es gibt kein physisches Laufrad dafür, der Photograph muss auf das Menu zugehen. Die Fotografin hat die Wahl zwischen Serien- und Einzelbildern an einem Kreis um den Auslöseknopf. Damit die M-Leica in die Linie der alten Brüder aufgenommen werden konnte und die Linsen weiterhin verwendet werden konnten, musste das interne Design adaptiert werden.

Gegenüber der Leica M7 sind die Maße fast gleichbleibend. Zur Aufrechterhaltung des 27,8 mm Brennweitenabstands der Linsen ließen die Techniker das Bayonett der M8 etwas weiter aus der Aufnahme vorstehen. Durch die Drehung des Distanzrades auf dem Objektivaufsatz werden die beiden Aufnahmen im Bildsucher zum Zufall gebracht und mit den Gesetzen der Triangulation die genaue Entfernung zum Motiv ermittelt und auf diese Fläche fokussiert.

Das Sucherbild des M8 verfügt über eine automatische Parallaxenkompensation für Linsen von 24 bis 90mm. Bei der M8 entfällt durch die Reduktion der Fassung der 135-Millimeter-Gläser. Nach dem Fotografieren kann der Photograph die Belichter mit einem RGB-Histogramm prüfen, die Überbelichtung der Bildbereiche darstellen und die Brennebene punktgenau nachprüfen.

Auf der rechten Seite des Monitors ist eine vierfache Kreuztaste zur Menüführung, die mit einer Taste oben betätigt wird. Bei der M8 fehlt die Korrekturmöglichkeit über ein Rädchen am Kameragehäuse, aber der Photograph muss auf das Menu zugreifen, das Leica mit dem Drehknopf, der nicht im Aufnahme-Modus verwendet wird, hätte verhindern können.

Dabei ist die Menünavigation simpel, die Einzelpunkte sind visuell gut getrennt und das Menu somit übersichtlicher. Er kann den Optiksensor im Kamera-Menu zur Erfassung der codierten Linsen einschalten, erstellte Konturen sichern und die Einstellungen für Bildschärfe, -Kontrast und -Leistung anpassen. Leica bietet hier die Wahl zwischen sRGB, Adobe RGB und ECI RGB.

Damit kann der Photograph den passenden Farbbereich entsprechend dem Einsatzzweck seiner Bilder festlegen. In Internet-Foren wurde oft über die große Sensitivität des Leica M8 gegenüber Infrarotlicht gesprochen. Nach Angaben des Sensorherstellers kann der entscheidende Bereich zwischen Infrarot und Infrarot den Sensor um bis zu 50 % durchdringen. Aus diesem Grund werden Objekte, die Infrarotlicht besonders kräftig zurückwerfen, unter gewissen Lichtbedingungen durch den M8 farbig verzerrt.

Die Lichtverhältnisse reflektieren den Großteil der fotografischen Praxis nicht, weshalb Leica das Phänomen zunächst offenbar unterschätzt hat. In der aktuellen Firmwarestand (Version 102 ) werden durch den Einsatz des Filters hervorgerufene Grünfarbverschiebungen (und Qualitätseinbußen an den Kanten) berechnet. Leica liefert zwei kostenlose Ersatzfilter mit den bestehenden Optiken der M8 Käufer. Allerdings wird die maximale Leistungsfähigkeit auch mit Filtern nur für codierte Objektive erzielt, da die Kameras sonst das Objekt nicht erfassen und die Verarbeitung durch die mitgelieferte Applikation anpassen können.

Die Leica M8 macht mit den IR-Sperrfiltern eine gute Figur. 2. Bei manchen Lichtverhältnissen bleibt jedoch das Hauptproblem, dass vor allem künstliche Stoffe in Magenta statt in Schwarzweiß reproduziert werden. Seit der Einführung der neuen Digitalkamera hat sich die Bildqualität verbessert: Die anfänglich rötlichen Farbtöne sind nach dem Firmware-Update etwas abgekühlt.

Um so mehr sind die Meßwerte für die Speicherdauer eines Bilds und die Zeit zwischen den Einzelbildern wichtig. Die Leica M8 hat keine Auslösungsverzögerung, im Einzelbildmodus dauert es knapp eine Minute zwischen den Einzelbildern und im Serienbildmodus kann der Anwender mit zwei Fotos pro Minute gerechnet werden. Der Puffer ist nach zehn Schüssen gefüllt und muss zuerst auf die Speicherkarte geleert werden.

Der Photograph kann nach etwa fünf Sek. wieder ein einzelnes Bild aufzeichnen. In diesem Fall wäre eine Menüeinstellung für eine schnelle Darstellung von Bildern hilfreich. Insgesamt ist die pure Aufzeichnungsgeschwindigkeit des M8 gut und zehn Schüsse bis zum Stopover sind auch OK. Leica setzt mit der M8 die digitale Weiterführung der bisherigen Entwicklung von Entfernungsmesskameras aus dem eigenen Haus fort.

Mit einem Filter und der neuesten Software zeigt die Aufnahme mit dem Leica M8 eine Bildqualität auf DSLR-Niveau. Vergeblich versucht der Photograph im M8 nach High-End-Features zu suchen, doch mit der neuen Leica erhält er ein kleines, wohlgeformtes Gerät mit einem exzellenten Lichtmesser zur Umsetzung seiner Bild-Ideen.

Es liegt an jedem Einzelnen, ob er über 4000 EUR zuzüglich der Filterkosten und der Codierung für das Digital-Pendant zu seinen M Objektiven ausgeben will. Schreiben Sie hier Ihre eigene Bewertung für Leica M8.

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