Nikon S3

Nihon S3

Produktionsmengen ca. 14310. Aufnahmeformat, 24 x 36 mm. Anmerkungen des Verkäufers: "Zu verkaufen ist Nikon S3 Rangefinder KameragehäuseCamera SN 6313039. Sehr schöne Kamera.

Nihon S3

Eine neue Nikon Bildsucherkamera in der Nikon SP-Tradition und deren Vorgängermodelle ist seit Jahren im Trend der Sammlerkreise. Besonders die vielen japanischen Liebhaber wollten eine neue Fotokamera für, ihre berühmten, ihre alte Linse und sie wollten auch ihre alte Linse auf einer neuen Fotokamera in der Nikon SP-Tradition betreiben, meinte man auch.

Seit Jahren wird von Nikon berichtet, dass er eine solche neue Sucher-Kamera auf den Markt bringt für Mit Wechselobjektiv und Nikon (Contax) wird die Kamera zum Teil sogar mit einem Objektiv ausgestattet. Sie wussten, dass in den vergangenen Jahren eine ganze Anzahl von Unternehmen versuchten, Nischenprodukte auf den Marktzubringen, die der langen Geschichte der Sucherkameras mit austauschbaren Objektiven von früheren folgen würden.

Ein Yasuhara in Japan scheiterte schließlich am Fehler der Fertigungsqualität seiner Digitalkamera mit Leica-Gewinde. Fotoapparate mit M39-Schraubgewinde, zu denen die Leitz-Schraubobjektive gehören - und mit den verschiedenen Ausführungen dieser erwähnten und seit kurzem auch mit Bajonettanschluß erhältlichen zum Preis von Voigtländer haben durchaus zu einer Belebung des analogen Sucherkameramarktes mit Wechseloptiken und mit Sicherheit genug Geld für die preisgünstigen und hochwertigen eigenen Objektive mit Traditionstiteln beigetragen (von Voigtländer).

Bei diesen neuen Objektiven können alle älteren Modelle mit Schraubanschluss an eine neue Digitalkamera wie die Beste R verwendet werden und die neuen Modelle Gehäusen die Beste zu den anderen. Cosina spätestens hat seit der Einführung der " Beste R2 " mit Zielsucher, integriertem Messsucher und Bayonettanschluss der M-Leicas eine Variante der " Léica für Einsteiger " auf den Markt gebracht, die mit wenigen Ausnahme, aber auch nicht an die moderne Ausführung der M6 oder M7 angepasst werden kann.

Zusätzlich, die von Cosina unter dem Markennamen Voigtländer angebotene Linse mit M39-Schraubfassung kann mit Anpassstücken an den mittlerweile mehreren Modeln der BestA mit Bajonettanschluss verwendet werden, aber auch - als kostengünstige Alternativvariante - an den M-LeiCas. In der Cosina produziert Zeiss eine, wenn wir so wollen, bauähnliche, Fotokamera für die Linsen unter ihrem eigenen Titel.

Wäre es nicht möglich, dass Nikon eine Sucher-Kamera mit austauschbaren Objektiven herausbringt würde? Zur Überraschung aller war diese Sucher-Kamera mit austauschbaren Objektiven von Nikon jedoch keine neue Nikon SP, sondern ein einfaches Gerät, die Nikon S3. Die - zahlreich erschienenen - Liebhaber der Nikon SP mussten bis 2005 abwarten, dann wurde auch der Geschenktisch mit einem kostspieligen Werbegeschenk (ca. 5000 US$ bei www.cameraquest. com) in einer Ausgabe von 2500 Stück abgedeckt.

Stephen Gandy schildert auf seiner Homepage auch die notwendigen Ausführlichkeit Features dieser Digitalkamera - ich beziehe mich auf ihre lesenswerte. Sie wurde nur in Japan vertrieben - manchmal aber auch auf europäischen Versteigerung. Der Nikon S3 - alt - neust! Es ist das "Nikon S3 2000 Millenium Model".

Nikon-Papst " Robert Rotoloni, einer der erfahrensten Nikonsammler, nennt die S3/2000. Deshalb nicht täuschen verlassen, es ist immer die Nikon S3 in Neuauflage. Der Fotoapparat korrespondiert größtenteils mit dem 1958er Model, das ich in meiner Kamerageschichte von Nikon ausführlich beschrieben habe und daher so aussieht.

Der " wesentliche " Unterschied liegt in der Aufnahmescheibe, die mit ISO und nicht mehr mit den bisherigen ASA-Werten gekennzeichnet ist, ebenso wie Filmlänge auf 24 oder 36 und nicht mehr auf 20 oder 36 Aufnahmen wie 1958. Sie wird mit einem Nikkor-S 1:1,4 f=50mm ausgeliefert; dieses Objekt korrespondiert mit dem Normalobjektiv einer weiteren Sonderedition der Nikon S3, nämlich der Nikon S3 Olympic, die zwischen 1962 und 1964 in ca. 2000 Stück gefertigt wurde.

Weitere Linsen sind zur Zeit nicht geplant, obwohl es Gerüchte gab, dass es auch folgende Linsen gibt: 2,5/35, 2/85 und 2,5/105. Das war natürlich fromm. Bei Nikon/Japan gibt es eine ausführliche Darstellung der Problematik der Wiederbelebung einer alten Kameras, da inzwischen das Wissen um die baulichen Herausforderungen einer Sucherkamera zum Großteil verlorenging und vieles rekonstruiert werden musste.

Die würde dann auch erklären, warum gerade die Nikon S3 für zur neuen Ausgabe ausgewählt wurde und nicht die wirklich klassiche Messsucherkamera von Nikon, die Nikon SP: keine geeigneten Tools für der andere Messsucher der SP, vielleicht auch keine Mitarbeiter mehr, die damals die SP zusammenstellten. Mit der Nikon S3 als reiner Sammler-Kamera ein Vermögen.

Schlussfolgerung: Die neue Nikon S3 ist für den gleichen Kollektormarkt wie die Leica M6 Millenium gedacht und auch für einen Kaufpreis von vermeintlich rund fünfhunderttausend Euro zu haben. Denn eine reine Mechanikkamera in einer sehr kleinen Stückzahl kann heute auch in Japan nicht mehr kostengünstig produziert werden. Gerüchten zufolge hat es lägen weit mehr Aufträge als Nikon angenommen hat.

Unglück für Nikon, denn man sagt, dass die Produktion einer Nikon S3 viel mehr kostet, als der Käufer zahlt. An der Produktion der Fotokamera arbeiten vermutlich nur eine Hand voll Menschen und produzieren nur etwa 500 Stück pro Jahr. Es wird aber auch gesagt, dass der Sammlermarkt in Japan weitaus weniger Fotoapparate aufgezeichnet hat als bei Nikon erwartet.

Zum einen ist es die nicht notwendigerweise angenehme wirtschaftliche Situation in Japan, zum anderen ist die Fotokamera schlicht zu kostspielig. Stellt man sich vor, dass jeder individuelle Scratch, wie er bei einmaliger Benutzung unvermeidbar ist, bei einem allfälligen Umsatz den Preis der Digitalkamera stark herabsetzt, stellen sich nicht viele Menschen in Japan oder andernorts so kostspielige Kameras in die Vitrinen, wenn möglich in Originalverpackungen, so dass die gute Stück ja nichts geschieht.

Da Nikon damals in Österreich noch gar nicht präsent war, gibt es auch heute noch äußerst wenige Nikon-Sucher-Kameras bzw. geeignete Objektive, die eine Fotokamera um 6,500 EUR auf der Ergänzung der Kollektion einkaufen. Allein in Wien stehen seit vielen Monaten zwei brandneue Nikon S3 in den Displays von zwei Fotohändler und die Chance auf einen Kauf steigt nicht, auch wenn man den Kaufpreis von 6.300 auf 5400, außer der Tatsache, dass ein allfälliger früherer Käufer vergrämt, er hat doch 800, - durch das rausgeschmissene Zeitfenster.

Schließlich konnte eine TTL-Belichtungsmessung in die Leica M6 und seit kurzem auch ein Timer (im M7) eingebaut werden, vernünftige Nikon hat sowieso eine ausreichende Motorauswahl und kann bei Bedarf einen Zoomsucher bauen, da solche Kameras bereits seit vielen Jahren in allen möglichen AF-Sucherkameras und auch in der Kontax G1 und G2 verfügbar sind.

Die erklärt wahrscheinlich auch Nikon's Entschluss, anlässlich die 40-jährige Jubiläumskamera - notabene eine, die damals als preiswertere Economy-Version des Topmodells Nikon SP zu haben. Möglicherweise ist es doch noch nicht den ganzen Tag lang für Qualitativ hochstehende Sucher-Kameras mit austauschbaren Objektiven, hoffte ich noch im Feber 2000.

2,5 Jahre später Diese Hoffnungen, zumindest was Nikon betrifft, haben sich als trügerisch erweisen. Die Nikon SPX mit TTL-Belichtungsmessung (1967!) war weitestgehend fertiggestellt; unglücklicherweise war nichts daraus geworden.

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