Objektiv mm

Linse mm

Im Vergleich dazu Normalobjektiv, Tele und Weitwinkel (von links nach rechts). mw-headline" id="Eigenschaften">Eigenschaften[Bearbeiten>="mw-editsection-divider"> | | | Quelltext bearbeiten]> Unter Normalobjektiven versteht man in der Photographie Linsen mit einer Objektivbrennweite, die in etwa der Diagonale des Bildformats (Normalbrennweite) entsprechen. Dadurch entsteht ein Sichtwinkel von ca. 53° ungeachtet des Aufnahmeformats, der in den meisten Anwendungsfällen jedoch etwas kleiner ist und im Wertebereich zwischen 40 und 50° liegen kann.

Als Weitwinkelobjektive werden Linsen mit einer geringeren Brenndauer (und einem größeren Bildwinkel) als Standardobjektive angesehen, Linsen mit einer größeren Brenndauer (und einem kleineren Bildwinkel) als Lang- oder Fernlichtblick. Die SLR-Kameras wurden vor der Massenverteilung von Zoomobjektiven in der Regel zusammen mit einem Standardobjektiv angeboten. Durch die hohe Stückzahl und den einfachen, oft fast symetrischen Aufbau sind Standardobjektive die preisgünstigsten Hochintensitätsobjektive mit überwiegend hervorragenden Bildeigenschaften.

Herkömmliche Standardobjektive für das 35-mm-Format haben nahezu immer Anfangsblenden von 1:1,8 bis 1:1,4, für die mittleren Formate 1:2,8 bis 1:1,9. Andere so helle Brillenfassungen sind wesentlich aufwendiger zu realisieren (größere Brillengläser notwendig ) und wesentlich aufwendiger. Standardobjektive gibt es für das 35-mm-Format mit Anfangsblenden von 1:1,2 oder gar 1:0,95. Bei der heutigen Standard-Klassifizierung der Festbrennweite sind Standardobjektive die kürzeste Objektivbrennweite, die kein Retrofokus-Design mit "einäugigen" SLR-Kameras erfordert.

Bei kürzeren Objektivbrennweiten benötigen diese Objektive zusätzlich genügend Raum hinter dem Objektiv für den Schwenkspiegel, was den Arbeitsaufwand für Design, Optikkorrektur und Fertigung erhöht. Im 35-mm-Format hat sich in der Realität bei der Spiegelreflexkamera eine Objektivbrennweite von 50 mm etabliert, obwohl die Bilddiagonale (24 mm 36 mm) nur 43,3 mm ist.

Manche Konstrukteure bezeichnen auch Linsen mit einer Brennweite von 55 mm bis 60 mm als normale Objektiv. Im Gegensatz dazu haben die kompakten 35-mm-Kameras mit festen Objektiven oft kurze Objektivbrennweiten zwischen 38 mm und 45 mm. Für Mittelformat-Kameras mit einem Aufzeichnungsformat von 6 cm × 6 cm beträgt die normale Brennweite ca. 80 mm.

Bei dem bisher oft genutzten Rollfilmformat 6 9 cm gelten 100 mm als normale Objektivbrennweite. Für Großformatkameras mit einem Aufnahmeformat von 4"×5?, z.B. bis 8×10 (inch), wird der Bezug deutlich: Ein Standardobjektiv für das Aufnahmeformat 6 cm 9 cm (diagonal = 10,8 cm) mit einer Objektivbrennweite von 105 mm wäre 9 cm 12 cm (diagonal = 15,0 cm) für das nächst größere Format als ein helles Weitwinkel-Objektiv.

Im Vier-Drittel-Standard für Digital-SLR-Kameras liegen die aktiven Sensordiagonalen bei einer normalen Brennweite von 25 mm etwas unter 22 mm. Für das APS-C-Format (Sensordiagonale ca. 28 mm) liegt die Standardbrennweite bei ca. 30 mm.

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