Profi Camcorder Vergleich

Professioneller Camcorder-Vergleich

Der große Unterschied zwischen einer professionellen Videokamera und einem einfachen Camcorder liegt in der Qualität des Objektivs und des Bildsensors. Hier bemerkt und vergleicht man nur selten mit einer offenen Blende. HDV-Vergleichstest GY-HD251 von JVC (weit hinten), XH G1 von Canon und HVR-V1 von Sony sind zur Zeit drei gängige HDV-Camcorder auf dem Markt, die um die Beliebtheit der professionellen Endverbraucher konkurrieren. Dieser Vergleich soll einen ersten Hinweis darauf geben, welcher Camcorder für die jeweilige Anforderung am besten geeignet ist. Weil der teurere Camcorder im Versuch mehr als das Doppelte des Billigsten kosten würde, wäre jeder andere Vergleich ungerecht.

Dies ist - neben der Nutzung der Camcorder im DV-Modus - der wesentliche Grund, warum sich HDV trotz aller Schwierigkeiten und Einschränkungen des Formates innerhalb kürzester Zeit am Markt durchsetzen konnte. Drei neue Camcorder konkurrieren zur Zeit in der HDV-Liga um die besten Plätze: Canons XH G1, JVCs GY-HD251 und Sonys HVR-V1:

Die drei Camcorder haben viel zu tun für wenig Aufwand. Unter Berücksichtigung dieser eher günstigen Preisvorstellungen erzielen die Produkte eine wirklich überzeugende Abbildungsqualität und verfügen über verhältnismäßig gute Eigenschaften. Selbstverständlich sind bei diesen Camcordern bei professionellen Anforderungen kompromisslos, aber Sie können mit bestimmten Kompromissen mit HDV zusammenarbeiten - wie viele Benutzer bereits mit älteren HDV-Camcordern nachweisen.

Dieser Vergleich soll einen ersten Hinweis darauf geben, welcher Camcorder für die jeweilige Anforderung am besten geeignet ist. Weil der teurere Camcorder im Versuch mehr als das Doppelte des Billigsten kosten würde, wäre jeder andere Vergleich ungerecht. In diesem Beitrag geht es um die Differenzen zwischen den geprüften Videokameras. Die HVR-V1 von Sony, die XH G1 von Canon, die GY-HD251 von JVC.

Ein besonderes Merkmal des Kamerarecorders ist sein HD-SDI-Ausgang, und der Kamerarecorder verfügt auch über eine 25p-Aufnahme. JVC's GY-HD251 ist ein kompaktes Schulter-Camcorder aus der 200er Serie dieses Hersteller. Es ist der einzige Camcorder im Testbetrieb, der mit einem austauschbaren Objektiv ausgestattet ist und als Schulter-Camcorder konzipiert ist. Als Bildkonverter verwendet er drei 1/3 -Zoll-CCD-Chips und nimmt HDV mit 720 Linien und 24, 25- 30 auf - und das ist eine besondere Eigenschaft des Videokameramoduls - optional auch mit 50 und 60 Fullframes, aber immer mit Progressiv-Bildsequenz.

Von außen betrachtet hebt er sich von seinem Vorgängermodell HD 100 dadurch ab, dass er auf der Geräterückseite einen festen Anschluss hat und weitere Anschlussmöglichkeiten hat. JVC hat auch eine Variante ohne HD-SDI mit dem GY-HD201 im Angebot. Wie der Canon Camcorder nimmt auch der Sony HVR-V1 HDV-Signale mit 1.440 x 1.080 Pixeln in der 1080i HDV-Variante auf.

In dieser Betriebsart kombiniert der Camcorder zwei gleiche Felder zu einem einzigen Full-Frame. Die drei Camcorder können sowohl HDV- als auch DV-Signale aufnehmen, und der Sony V1 unterstützt auch das DVCAM-Format. Jedoch kann der Verkaufspreis nur ein Maßstab unter vielen sein, wenn es um die Wahl des richtigen Kamerarecorders geht. Beispielsweise können auch die Ein- und AusgÃ??nge eines Videorekorders eine ausschlaggebende Funktion haben, nicht nur in puncto Ein- und Ausgabe von Video und Sound, sondern auch in puncto externer Synchronisation und Timecode-FunktionalitÃ?t.

Teuerster Camcorder im Testbereich ist der GY-HD251 von JVC: Der Anbieter offeriert ihn inklusive 16x Objektiv und HD-SDI-Ausgang zu einem Nettolistenpreis von 9.450 EUR. Der JVC kennzeichnet damit die oberste Preisgrenze dieses Gegenübers. Zu einem Nettolistenpreis von 6.100 EUR wird der XH G1 von Canon angeboten, zu welchem der Camcorder, wie der 251 von JVC, mit einem HD-SDI-Ausgang ausgestattet ist.

Günstigster Camcorder im Testbereich ist der HVR-V1 von Sony errechnet sich für 4.600 EUR. Die XLR-Buchsen für den Sound haben sich zu Zugangsrechten für das Spielen im Profi-Bereich entwickelt: Die drei Camcorder sind damit ausgerüstet und zeigen damit ihren Claim, nicht nur Amateurfilmern zu helfen. Als Schulter-Camcorder mit Wechselobjektiv -Bajonett und Anschlüssen für ein Profi-Batteriesystem ist der Camcorder der Serie 251 erhältlich.

Eine der Hauptkritikpunkte des Vorgängers GY-HD100 war das von der Firma gelieferte 5 BRMU Th16x5. JVC bietet die Festplatte auch mit dem simplen Glas an, hat es aber trotzdem verstanden, das Problem der Farbkanten zu reduzieren: Sollte die QualitÃ?t des gelieferten 16x Objektivs von Fujinon nicht ausreichen, können Sie jetzt vier weitere Wechselobjektive von Fujinon und Canon verwenden, die unmittelbar auf das Bajaonett des 251 passen; mit einem anderen, optional erhÃ?ltlichen Objektiv-Adapter sind viele weitere passende Kameras von JVC auch fÃ?r unsere HD-Camcorder.

Im Gegensatz zu JVC vertrauen Sony und Canon bei ihren neuesten HDV-Camcordern auf das Design von Henkelmann. Die beiden Camcorder sind relativ klein und robust und übertreffen das Standard-Objektiv des JVC-Camcorders in Sachen Zoom. Solche professionellen Features sind der Sony XDCAM-Klasse reserviert. Aber das 20x-Objektiv, das Sony dem V1 gab, bringt gute Arbeit.

Eine Attacke entfällt also, an die sich der Profi erst gewöhnen muss. Was die Tester an der Kompaktheit des V1 besonders schätzten, war die große, flache Grundfläche des Gerätes, die dafür sorgte, dass der Camcorder fest und fest auf dem Dreibeinstativ ruht. Canon hat das G1 auch mit einem 20fach-Zoomobjektiv ausgestattet.

In HDV-Modus besticht er durch seinen enormen Weitwinkel-Effekt, der in diesem vergleichenden Versuch sowohl JVC als auch Sony auszeichnet. Die Linse ist jedoch nicht austauschbar, nur die teuere Canon H1 (Test hier) ist mit einem Wechselglas ausgestattet. Die Canon Linse verfügt über drei Einstellringe zur manuellen Einstellung von Schärfe, Objektivbrennweite und Blendenöffnung - allerdings ohne mechanischen Anschluss: Auch hier gleichen die Einstellringe die Regelspannung für die im Glas eingebauten elektrischen Motoren aus.

Allen drei Camcordern im Vergleichstest gemeinsam ist eine Schwäche: Weder der eingebaute Bildsucher noch die ausklappbaren Anzeigen per se ermöglichen eine verläßliche Fokussierung. Überlagert, was die in der Fokusebene liegenden Objektränder hervorhebt (Peaking).

Sie müssen entweder einen grösseren Bildschirm mit mehr Auflösungen an den Camcorder anschliessen - was leicht mehr kostet als der gesamte Camcorder - oder Sie müssen sich mit den Werkzeugen verabreden und mit dem verbleibenden Risiko auskommen. Mit dem Canon G1 und dem Sony V1 können Sie sich immer noch auf einen Autofocus stützen, den der JVC 251 nicht hat.

Die ausklappbare Anzeige des Canon G1 ist zwar recht heller und scharfer, aber die geringste im Versuch und damit aus der Perspektive der Testpersonen schlichtweg etwas zu gering. Ähnlich wie das Canon Flaggschiff H1 verfügt auch das G1 neben dem ausklappbaren Display über einen Farb-Sucher. Das G1 hat eine etwas höhere Bildauflösung von 2.600.000 Pixeln, aber in der Realität ist dieser Abstand nicht besonders schwerwiegend und die Bildauflösung ist nicht ausreichend.

Die Autofokus-Funktion des Modells ist, wie bereits gesagt, in manchen Situationen nicht sinnvoll, auch wenn sich der Purist in der Regel lieber auf die manuelle Fokussierung verlässt. Nichtsdestotrotz besteht bei der JVC 251 manuelle Fokussierung das Risiko, dass weder der Bildsucher noch der ausklappbare Bildschirm des Kamerarecorders in Grösse und Bildschirmauflösung ausreicht, um eine sichere manuelle Fokussierung zu ermöglichen.

Daher wird der Pioneer High-Definition Monitor oft mit Unterstützung der recht gut funktionierenden Peakingfunktion eingesetzt. Obwohl das ausklappbare JVC mit einer Größe von 72 x 51 Millimetern das grösste im Vergleichstest ist, ist es in 4:3 aufgebaut und mit einer Auflösungsrate von 230.000 Pixeln weit von der HD-Qualität entfernt. Im Vergleich dazu ist das JVC mit einer Größe von 72 x 51 Millimetern das grösste Gerät.

Die HDV-Bilder werden im Camcorder so angepasst, dass sie auf den Monitor passen, und ein Teil des Displays weist dann Treppenstufeneffekte an Objekträndern auf, die auf der Kamera gar nicht sichtbar sind, und die Schleppeffekte auf schnelle Objekte wirken auch auf dem Monitor schlechter als auf einem grösseren, besser aussehenden LCD.

Die drei Camcorder bieten eine sehr gute Bildwiedergabe in der HDV-Klasse, die sich im gehobenen Segment befindet. Der HDV Camcorder, der gleichzeitig mit den Prüfgeräten läuft, zieht die kürzere durch. Die HD251 von JVC ist aus Testperspektive der teurere Camcorder im Testbetrieb und bietet das realitätsnahe Bild: Die Farbreproduktion ist schlicht, während Canon und Sony ihre Camcorder grundsätzlich auf wärmere und "buntere" Farben eingestellt haben, so dass ihre Aufnahmen eher in Richtung Gelb und mit einer höheren Sättigung der Farben gehen.

Bei allen Videokameras kann dies jedoch mit vielen Einstellungsmöglichkeiten korrigiert und an den jeweiligen Bedarf angepasst werden: Alle Videokameras verfügen über umfangreichere Möglich-keiten, um den Aufnahmen ein gewisses "Aussehen" zu verleihen, als es die meisten Benutzer je verwenden werden. Die JVC HD251 ist sehr gut in der Detailauflösung, auch wenn sie die Ränder etwas zu sehr aufspaltet.

Wenn Sie diesen Effekt über das Einstellungsmenü reduzieren, gehen auch schnell Einzelheiten unter, hier konvertiert der V1 auf einem schmalen Rücken als seine Mitbewerber - vielleicht ein Hommage an die Bildkonverter, denn der V1 ist der einzige Camcorder, der im Versuch mit einer CMOS-Sensorik auskommt. Im Großen und Ganzen sind die drei Testpersonen jedoch hinsichtlich der Abbildungsqualität stark miteinander verbunden, so dass die Testpersonen JVC bei der Beurteilung der Gesamtbildqualität, die sehr viele sehr verschiedene Aufzeichnungssituationen berücksichtigen, einen engen Abstand zu Canon und Sony einnehmen.

Der JVC Camcorder sieht am besten aus - aber nur, wenn der Camcorder im 50p-Modus ist. Die 251 liefert hier wesentlich glattere und klarere Aufnahmen, was nur denen zugute kommt, die diese Aufnahmen bearbeiten und präsentieren können: Beim 50p-Modus - dem Leistungsmerkmal des 251 - sind die Bewegungsabläufe sanft und flüssig: Die 720/50p Aufnahmen von schnell sich bewegenden Gegenständen des Modells schienen im Vergleich zu 1080i Aufnahmen, die in der selben Situation gleichzeitig mit dem V1 von Sony und dem G1 von Canon aufgenommen wurden, glatter und auch etwas scharfer.

Alle drei Camcorder haben bei der Aufnahme in 25p große Schwachstellen, diese Fotos stoßen zu sehr für den Testergeschmack, aber auch in dieser Sportart liefern JVC's 251 noch mehr als die Konkurrenz. Auch bei der Tonaufnahme sind die drei Camcorder sehr eng beieinander: Sie sind - wie anfangs beschrieben - mit XLR-Buchsen für den Anschluß von externen Schallquellen ausgestattet und am Ende entscheidet diese über die Klangqualität, denn in allen drei Kamerarecordern gibt es nur wenige Analogsignalverarbeitungsstufen und schließlich wird der Klang in MPEG-1 Audiodaten nach HDV-Standard konvertiert und wiedergegeben.

Bei Sony und JVC gibt es je ein verwendbares, aber simples Mono-Mikrofon mit ihren Camcorder. In den meisten FÃ?llen lohnt es sich, zwei oder drei höhere QualitÃ?tsmikrofone, die fÃ?r unterschiedliche Anwendungen optimiert sind, zu kaufen und diese zu verwenden. Die JVC hat hier etwas weniger Funktionen und positioniert sich in dieser Sportart im Mittenfeld.

Mit dem G1 bieten sich für Kanon mehr Einschränkungen, da z.B. manueller Pegelregler und Pegeleinstellung immer nur für beide Klangkanäle zusammen aktiviert werden können. Zudem sehen die Audio-Regler für die Lautstärkeregelung am Camcorder preiswert aus, funktionieren nicht reibungslos und liegen schlecht gelenkt an der richtigen Position am Camcordergehäuse. Aber auch bei Audiogeräten gibt es eine Gemeinsamkeit: Bei allen Videokameras sind die XLR-Buchsen nicht optimal positioniert: Die Anschlüsse der angeschlossenen Mikrofone oder Linienquellen ragen immer ungünstig zur Seite, wobei die Leitungen mehr oder weniger stören.

Nahezu alle neuen Camcorder der gehobenen HDV-Klasse verfügen über umfangreiche Eingriffsmöglichkeiten in die Grafik. Dies geschieht in der Regel im Menu, aber hier zeichnet sich keiner der Camcorder durch eine sehr einfache Menünavigation aus - Sonys V1 ist der beste Weg, Ihr gewünschtes Ergebnis rasch zu erzielen. Wer sich aber in dieses Gelände traut, muss sich ganz besonders mit seinem Camcorder auseinandersetzen, dann kann man auch das gewünschte Aussehen erzielen - natürlich immer im HDV-Format.

Mit der optionalen Softwarekonsole von Canon bieten sich viele interessante Einsatzmöglichkeiten für szenische Aufführungen. So können z.B. mit dieser Anwendung gewisse Einstellungen verglichen werden: Das Angebot von Konsole geht weit über das hinaus, was im täglichen Betrieb wichtig ist. JVC's HD251 ist führend in der Akkulaufzeit, einfach weil es Konnektivität für ein Profi-Batteriesystem bereitstellt.

In der Anschlussvielfalt ist JVC mit der neuen Version 251 führend: Neben den üblichen I/Os stehen ein HD-SDI-Ausgang, separate Sockel für Time-Code In und Output sowie ein Fernbedienungsanschluss zur Verfügung, mit dem die 251 zu einer Studio-Kamera erweitert werden kann. Canon G1, wie JVC's 251, hat auch eine HD-SDI-Buchse, aber im direkten Vergleich ist der Camcorder etwas weniger mit Klinkenbuchsen ausgestattet.

Das Rücklicht in dieser Sportart ist der V1 von Sony, der ebenfalls keinen HD-SDI-Ausgang hat. Beim Canon G1 brauchen Sie etwas mehr Zeit, aber auch sein Bedienungskonzept öffnet sich relativ zügig. Die HD251 von JVC hingegen benötigt teilweise etwas mehr Zeit, um über die Alltagsfunktionen hinaus die passende Stelle im Menu zu finden - aber mit den Basisfunktionen dieses Camcorders sollten Fachleute noch mehr zufrieden sein.

Alle Camcorder im Testfall haben weitere Merkmale, die sie von den anderen im Testfall befindlichen abgrenzen. Zwar sind die Tische, in denen Farben gesetzt werden können, im Prinzip keine schlechten Ideen, aber auf dem Mini-Display und bei der Steuerung des Videorekorders bedarf es einer hohen Leistungsbereitschaft, mit ihnen zu Arbeiten.

Auch mit der physikalischen Fläche des Camcordergehäuses kamen die Testpersonen nicht wirklich zurecht. Die rauhe Ausführung in Schwarz mag zwar elegant aussehen, ist aber für einen Camcorder zu empfindlich: Fusseln, Schmutz und Hautabschürfungen bleiben besser anhaften. Canon hat für die G1 auch die Fernbedienungssoftware Konsole im Angebot, mit der der Camcorder von einem Computer aus gesteuert werden kann.

Dies ermöglicht die Analyse und Steuerung der Camcorder-Signale mittels Oszilloskop und Vektorskop-Display. Die Konsole ist auch so etwas wie eine CCU für Waffen: Sie können damit den Camcorder im Live-Modus fernbedienen, aber nicht immer in Echzeit. Mit JVC's GY-HD251 ist die 50p-Aufnahme natürlich das bedeutendste Verkaufsargument des Videokameras, denn es gibt kein anderes Produkt in der HDV-Klasse, das diese Fähigkeit bieten kann.

Während die Festplatte die durch die Long-GoP-Komprimierung hervorgerufene systembedingte, HDV-typische Bewegungsunschärfe beibehält, entfällt der kabbelige, stroboskopische Abbildungseffekt, der bei 25p-Aufnahmen mit schneller Objekt- oder Kamerabewegung auftritt. JVC hat den neuen Pioneer High-End-Akku auch mit einem Profisystem ausgestattet, als Antwort auf die Kritiken seines Vorgängers, des HD 100.

Leistungsstarke IDX-Batterien und andere Profi-Batterien können jetzt auf der Geräterückseite angebracht werden. Der Camcorder ist sehr gut balanciert und sitzt gut auf der Schultern, obwohl er im Vergleich zu den leichten Mitbewerbern aus der HDV-Klasse ein starker Knabe ist. Denn im Vergleich zu Betacam Camcordern ist die Festplatte immer noch ein leichtes, aber trotzdem robustes Gerät, um sie leise auf der Schultern zu haben.

Eine komplette drahtlose Anlage mit Camcorder und anderen Bauteilen ist mit rund 20.000 EUR wesentlich preiswerter als andere drahtlose HD-Kamerasysteme. Das Aufnehmen mit mehreren Kamerarecordern kann das Arbeiten erleichtern, wenn Sie die Zeitcodes der verschiedenen Kamerarecorder miteinander abgleichen können. Die Canon G1 und die JVC HD251 von Canon verfügen über diese Option: entweder über die Time Code In-Buchse, wenn das Eingangssignal von einem internen Timecode-Generator aufgenommen wird, oder über Generator, wenn der Camcorder mit dem internen Time Code der Kamera auf die externe Signalquelle abgestimmt wird.

Sony V1 hat hier weniger zu bieten, und es mangelt auch an einer Eigenschaft, die es erlaubt, Bildschirme flickerfrei zu filmen - erhältlich bei JVC und Canon. Der V1 punktet jedoch nicht nur mit dem günstigsten Einstiegspreis, sondern auch mit weiteren Pluspunkten im Vergleich. Als sinnvolle Zusatzfunktion, die nur das Sony-Gerät im Testbereich bieten kann, hat Sony das "Histogramm" bereits in andere HDV-Camcorder integriert.

Bei der Bildauswertung ermöglicht das Balkendiagramm somit eine gewisse UnabhÃ?ngigkeit vom Bildschirm, dessen Bildreproduktion von den Bildschirmeinstellungen und den Sehbedingungen aller Camcorder abhÃ?ngt. Die JVC GY-HD251 sieht aus wie ein "echter" Profi-Camcorder, nicht nur visuell, sondern auch hinsichtlich seiner Eigenschaften und vor allem seiner Bildqualität: sei es das Wechseloptik-Objektiv, der HD-SDI-Ausgang, das Suchersystem oder das Profi-Batteriesystem - die Festplatte hat das, was viele Profi-Kameramänner wollen.

Aber auch der Verkaufspreis des neuen Modells geht weiter in die Profiliga: Für einen Camcorder der HDV-Klasse sind 9,450 EUR nicht ganz so wenig. Trotzdem ist der Camcorder preiswert - jedenfalls für diejenigen, die den klassischen professionellen Look, HD-SDI und andere Features dieses Gerätes lieben. Mit der G1 ist Canon ein wahrer Shootingstar gelungen:

Der HVR-V1 von Sony folgt den Sony-Rezepten und zeichnet sich durch ein kompakten Aufbau, ein übersichtliches Bedienungskonzept und gute Bild- und Soundwerte aus. Egal, ob Sie ein VJ-, Industrie- oder Dokumentarfilmemacher sind, der V1 ist eine gute Wahl für diejenigen, die ein knappes Geld haben, einen Camcorder benötigen, an den Sie sich rasch gewöhnen können und nach dem besten Kompromiß zwischen kompakten Abmessungen und Bildqualität sind.

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