Profi Filmkamera test

Professioneller Filmkamera-Test

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Camcorder-Test: Kompaktes 4K-Allrounder PXW-FS5 von Sony

Auf der Messe präsentierte Sony den kleinen und handlichen Spiegelrekorder PXW-FS5, den kleinen Schwestermodell des Erfolgsmodells WEH: den SLS-Controller: IBC2015: Nun will Sony diesen Erfolgskurs eine Stufe niedriger fortsetzen und stellt mit dem Modell SF5 einen etwas kleineren, etwas schlankeren, aber auch billigeren kleinen Schwager dieses Kamerarecorders vor. Denn er kombiniert viele Features, die kein anderer Videocamcorder in dieser Verbindung aktuell zu dem von Sony genannten Nettolistenpreis von 5.853 EUR anbieten kann - und schon gar nicht zu dem von Sony genannten Nettopreis von rund 4.900 EUR, für den der FF5 kurz nach seiner Markteinführung in den Läden zu haben ist.

Das Sensorfeld beträgt eine Auflösung von ca. 840 x 2,160 Pixel, der Videorekorder kann das entsprechende Maximum in UHD-Auflösung aufnehmen und verfügt über die Codecs AVCHD oder XAVC bei Speicherung auf SD-Speicherkarten oder -sticks. Der Dynamikbereich des Kamerarecorders wird von Sony mit beeindruckenden 14 Blendenstufen angegeben. Durch den stufenlos und stufenlos einstellbaren ND-Filter ergeben sich viele Gestaltungsmöglichkeiten in der Bildgebung.

Beeindruckend ist auch der Clear Picture Vario, ein digitaler Zoomen von 4K auf HDR sozusagen, der ohne optisch spürbaren Qualitätsverlust funktioniert. Das Modell WE5 löst das Modell WE7 (Test) innerhalb der Sony-Linie nicht ab, sondern komplettiert es. Aus diesem Grund gibt es einige Differenzen zwischen den Vorrichtungen, von denen einige unvermeidbar und designorientiert sind - und anderen, die Sony noch mehr ausmachen will.

Das Aufnahmemedium ist ebenfalls unterschiedlich, was natürlich mit der maximalen Datenübertragungsrate zusammenhängt: XQD für WE7, SDXC oder Memory Stick für WE5. Deutlich weniger als die WS7 gibt es in einigen Bereichen: zwei statt vier Klangkanäle, 100 Mbit/s gegenüber 600 Mbit/s als maximale Übertragungsrate, zeitbegrenzte Aufnahmen im Vergleich zur kontinuierlichen Aufnahme im Slomo, die nur durch das Speichermedium begrenzt ist.

Mit einem Maximum von max. 840 x 160 Pixel erreicht der WE5 30 fps in 4:2:0 mit 8 bits im Long-goP-Codec mit 100 Mbit/s. Neben den Abmessungen für die Baugröße 6. 840 x 840 x 160 kann die SF7 auch für die Baugröße 6. 096 x 16, 60 fps in 4:2:2 mit 10 Bits und auf Anfrage im Intraframe Codec mit 600 Mbit/s in 60 fps.

Aber auch in Sachen Codec kann der IF7 mehr: Er hat hier auch einen Intraframe Codec, während der IF5 auf einen verzichten muss. Lediglich er hat den stufenlosen elektrischen ND-Filter. Die Sony hat das Modell SF5 so entwickelt, dass es für Anwendungen geeignet ist, bei denen kompakte, leichte Geräte unerlässlich sind, vom Drohnenfliegen bis hin zu Freisprechaufnahmen aus verschiedenen Blickwinkeln.

Die drehbaren seitlichen Griffe sind rasch verstellbar, und die darauf angebrachten und damit immer gut zugänglichen Steuerungen sollen die Bedienerfreundlichkeit weiter erhöhen: Auf Wunsch kann auch der Seitengriff ganz entfernt werden - über Entriegelungstaste und Bayonettverschluss, ganz ohne Werkzeuge. Im Großen und Ganzen ist der Videocamcorder sehr platzsparend aufgebaut und kann wie ein herkömmlicher Videocamcorder betrieben und verwendet werden, auch mit komplettem Hardware.

Das Design und das sehr vielseitig einsetzbare Displaydisplay ermöglichen es auch, den Videorekorder bei der Aufnahme mit der Gehäuserückseite zu unterstützen: Das kann gerade bei größeren Aufnahmen eine wahre Erleichterung sein. Mit Hilfe der maschinell anspruchsvollen Displayhalterung, die auch einen wertvollen Gesamteindruck vermittelt, lässt sich das Displaydisplay sehr einfach und rasch in die von Ihnen gewählte Richtung bewegen - auch in ungewöhnlichen Aufnahmesituationen.

Auf Wunsch kann der Modell SF5 durch Entfernen von Griff, Griff und Anzeige auf sehr kleine Maße reduziert werden. Ein weiteres positives Merkmal war der eingebaute Steckverbinder im Griff, der es dem Camcorder ermöglicht, mit dem Mikrophon elektrisch in Berührung zu kommen, der XLR-Anschluss und die im Griff integrierten Audiosteuerung. Erstellung eines Promo-Videos für die FF5. Alles in allem ist die Funktionsweise der PS5 gut aufgeklärt und fast selbstverständlich für jeden, der jemals mit einem Videorekorder dieser Größenordnung fotografiert hat - besonders wenn er von Sony stammt.

Sie können entweder das rückwärtige Scrollrad links am Camcorder oder den Steuerknüppel am Drehgriff verwenden. Das Bedienelement für die wesentlichen Aufzeichnungsparameter wie Verstärkung, Weißabgleich, Verschluss und ND-Filter befindet sich auf der rechten Seite des Gehäuses. Auch hier kann der Vollautomatikmodus eingeschaltet werden, in dem alle Expositionsparameter vollautomatisch geregelt werden. Diese sind neben dem Stellrad angebracht, das zwischen DN-Filter und Blendenplatte umschaltbar ist, so dass sie "blind" und sehr rasch ohne Umwege bedient werden können.

Sehr nützlich ist der stufenlose ND-Filter, der bereits mittelbar angesprochen wurde. Die Drehscheibe ist für ihren Betrieb sehr gut befeuchtet, sie kann genau bedient werden, was bei solchen Steuerungslösungen nicht immer der der Fall ist. Bei einigen ausgewählten Funktionalitäten gibt es auch eine optionale Steuerung, einen Mittelwert zwischen einem separaten Steuerelement und dem allgemeinen Einstellungsmenü oder eine Menüverknüpfung: Mit der Schaltfläche "Direct Menu" können Blendenwert, ISO, Verschluss, Weißabgleich im Handumdrehen und ND-Filter eingestellt werden.

Dies ist der Knopf am Griff ab Werk. Der Knopf ist für die Montage am Griff. Die drei Zuweisungstasten befinden sich unmittelbar am Gehäuse, drei weitere im ergonomisch geformten Griff. Einer ist am Griff, der andere am Griff und einer an der Seite der Oberseite des Körpers. Dies alles macht die Handhabung der wesentlichen Funktionen des Camcorders und der Aufnahme sehr variabel, so dass sich der Benutzer rasch im Carcorder zurecht findet und sich mit ihm anfreundet.

Videokameras mit einem großen Signalgeber und einer hohen Bildauflösung bieten die Option, einen kinoreifen Blick mit einer geringen Tiefenschärfe zu erzeugen. Allerdings überzeugten die hier gebotenen Einsatzmöglichkeiten des Modells SF5 die Testpersonen. Auf der einen Seite verfügt der Videorekorder über die klassische Standard-Fokussierung und Belichtungswerkzeuge wie Peaking und Sebra. Besteht bei der Einstellung der Bildschärfe noch Aufklärungsbedarf, kann eine Fokuslupe aufgerufen werden, mit der eine bis zu 8-fache Vergrößerung des Details möglich ist.

Selbstverständlich muss man sich an die im Cartridge eingebauten Werkzeuge gewöhnt haben und ein wenig ausprobieren, bis man die einzelnen Einstellmöglichkeiten und Funktionalitäten herausgefunden hat, aber mit dem Modell SF5 haben sich die Testpersonen nach einer kurzen Einweisung sehr gut verstanden, man kann auch von Hand recht gut mit dem Laufwerk vorgehen. Für die Testpersonen waren auch die "Iris Push Auto" und "Focus Push Auto" ein Gewinn bei der Arbeit mit dem beiliegenden Zoom-Objektiv, das diese Funktionalitäten unterstützt: Wenn Sie für eine Aufnahme rasch die richtige Aufnahme und Bildschärfe auffinden müssen, bieten Ihnen die Push Auto-Tasten mindestens eine schnelle Einweisung und in den meisten FÃ?llen noch vieles mehr.

Hinsichtlich Anzeige und Leuchtkraft konnte das Gerät im Test überzeugend sein, es zählt zu den besten seiner Klasse, die in dieser Design- und Preisklasse von Kamerarecordern enthalten sind. Die Tatsache, dass Sony dem Modell SF5 eine neuentwickelte, sehr erfolgreiche Displayhalterung zur Verfügung gestellt hat, kann man kaum genug anrechnen. So kann der LCD-Bildschirm sehr rasch in die richtige Lage gebracht werden, um eine optimale Sicht auf ihn zu haben - bei Bedarf auch mit einer Handfläche.

Dort hatte Sony noch den Patch für die PS7 durchgeführt und eine recht fragwürdige Alternative vorgeschlagen. Das Modell SF5 dagegen bietet eine praktikable und hochwertige Gesamtlösung, mit der Sie das Displaydisplay bei Bedarfen auch sehr rasch vollständig aus dem Videorekorder herausnehmen können. Auf Wunsch kann die Modellreihe FS 5 ganz ohne Bildschirm und nur mit dem eingebauten Bildsucher betrieben werden.

Die Versorgung des Displays mit Bild- und Spannungssignalen erfolgt über eine kabelgebundene Verbindung vom Videokameras. Auf der Anzeige befindet sich ein Knopf, mit dem das Bild gedreht und gespiegelt werden kann. Es ist auch einfach, mit dem OLED-Sucher zu funktionieren. Es kann sowohl für das linke als auch für das rechte Augenlid verwendet werden.

Das Modell WE5 hat einen stufenlosen ND-Filter. Dadurch ist es möglich, den ND-Filter in einem Bereich von 1/4 ND bis 1/128 ND kontinuierlich nachzustellen. Wenn Sie mit einem Videorekorder mit einem normalen NS-Filterrad vor dem Bildsensor arbeiten und dessen Einstellungen ändern, können Sie dies im Foto mit einem kleinen Belichtungsanstieg erkennen - was je nach Aufnahme-Situation störend sein kann.

Der stufenlos regelbare ND-Filter ermöglicht es nun, sich mit einem sanften Überblenden an die neue Beleuchtungssituation zu adaptieren. Auch der stufenlos regelbare ND-Filter kann beim Drehen durch seinen sehr großen Wertebereich von hohem konstruktiven Nutzen sein. In vielen Aufnahmesituationen kann der Videorekorder nur mit ND-Filtern an eine neue Beleuchtungssituation angepasst werden, während die Größen Blendenöffnung, Lichtempfindlichkeit und Belichtungsdauer gleich bleiben:

Mit dem Drehknopf auf der rechten Seite des Camcorders kann der Einstellwert für den ND-Filter eingestellt werden, wodurch dieser Drehknopf eine sehr wohltuende Dämpfungswirkung hat und einen wertvollen Gesamteindruck vermittelt. Den stufenlosen ND-Filter sollten Sie nicht mehr verpassen, sobald Sie sich daran gewöhnen.

Insbesondere aufgrund des sehr großen Bereichs von 1/4 ND bis 1/128 ND kann dieser Effektfilter in vielen Aufnahmesituationen eingesetzt werden, um sich ändernde Lichtbedingungen nahezu unbeachtet zu kompensieren - sehr rasch und unkompliziert. Der stufenlos regelbare Niederdruckfilter hat aber auch einen Nachteil: Er kann nicht völlig durchsichtig geschaltet werden und hat daher immer eine Mindestdicke von 1/4 ND.

Übrigens verfügt der WE5 auch über ein ganz gewöhnliches Filterscheibe, wie Sie es von anderen Videokameras kennen: Damit können Sie von Clear über 1/4 ND, 1/16 ND und 1/64 ND fixe Filtrationswerte setzen - dann mit den gewohnten Helligkeiten. Bei Clear Picture Zoom verfügt die Modellreihe SF5 über eine digitale Zoomfunktion, die der Herausgeber behauptet: "Der Clear Picture Zoom hält die Bildqualität nahezu auf dem Niveau des Originals.

Der Clear Picture Vario von Sony ist anders: Wenn Sie mit Ihrem Zoomobjektiv bereits die größtmögliche Teleobjektivbrennweite verwenden, können Sie dank Clear Picture Vario sogar digital weiter in das Motiv zoomen, ohne die Bildqualität sichtlich zu beeinträchtigen. Sony stellt die folgenden Informationen zur Verfügung: Mit dem im Modell SF5 verwendeten Signalgeber wird eine größere Pixelanzahl erreicht, als bei der UHD-Aufnahme erforderlich wäre.

Darüber hinaus entzündet Sony eine weitere Etappe der kniffligen Bildverarbeitung: In der WE5 ist eine Bildanalyse-Funktion eingebaut. Aus einer ganzen Datenbasis unterschiedlicher Verfahren wählt die elektronische Videoverarbeitung im Videorecorder dann schnell den geeigneten Algorithmus aus, der es ermöglicht, die Aufnahmen in der jeweils aktuellen Lage bestmöglich zu dimensionieren - unter Einbeziehung verschiedenster Kenngrößen wie Kantenreproduktion, Geräuschverhalten und Glättungsfunktion.

Mit dem Clear Picture Vario ist der Videorekorder in Verbindung mit diesen beiden Maßen vielseitiger einsetzbar und kann auch in der praktischen Anwendung eingesetzt werden. Weil diese Funktionalität komfortabel über den Zoomhebel des Griffs gesteuert werden kann, können Sie auch mit fester Brennweite am Cartridge und trotzdem mit vollem Funktionsumfang auskommen.

Beispielsweise können besonders schnelle Fixbrennweiten verwendet werden, und es ist weiterhin möglich, die Fokussierung mit Clear Picture Zoom um bis zu das Doppelte zu vergrößern (bei Aufnahmen in HD). Die Abschattung eines Objektives kann auch mit dem Clear Picture Vario durch einfaches Zoomen in das jeweilige Motiv verringert werden.

Das Clear Picture Zoomen kann über das Kontextmenü aktiviert werden. In der HD-Auflösung kann - wie oben beschrieben - ein maximaler Zoomfaktor von 2 auf das Motiv angewendet werden, während im QFHD-Modus ein maximaler 1,5-facher klarer Bildzoom möglich ist. Hinsichtlich der Bildqualität überzeugte der Clear Image Vario die Tests.

Nähert man sich mit Messinstrumenten und führt einen 1:1-Pixelvergleich durch, mag es anders aussehen, aber es wurde in diesem Test nicht gemacht. Allerdings gibt es eine kleine Kritik am Clear Image Zoon: In Verbindung mit dem im Lieferumfang enthaltenen Kit-Zoom-Objektiv wurde oft ein leichtes "Ruckeln" im Übergang zwischen dem optischen Zoomen über Servomotor und dem digitalen Clear Picture Zoomen festgestellt.

Andererseits arbeitete das Zoomen auch ohne nennenswerte Verzögerungen im Übergang zwischen optischem und klarem Bildzoom. So wie bei fast allen Kamerarecordern für den professionellen Markt kann sich die Funktionsweise des Modells mit der Zeit verändern, wenn neue Firmware-Versionen installiert werden. Bei AVCHD mit 1080p50 erreichen die maximalen Aufnahmequalitäten eine Übertragungsrate von maximal 28 Mbit/s (PS-Modus).

Gegenüber AVCHD verfügt der XAVC-Codec über eine Übertragungsrate von 50 Mbit/s auf höchstem Qualitätsniveau. Das Aufzeichnungsraster ist im 50 Hz-Modus immer auf 2160p25 eingestellt, aber Sie können zwischen einer höheren Übertragungsrate von 100 Mbit/s und einer geringeren Übertragungsrate von 60 Mbit/s wählen. Die Übertragungsrate kann auf 100 Mbit/s bzw. 60 Mbit/s eingestellt werden. Um im XAVC-Modus aufzunehmen, sind SDXC-Karten mit der Spezifikation UHS3 obligatorisch - selbst wenn Sie im XAVC-Modus mit der niedrigsten Übertragungsrate und Auflösungsvermögen arbeiten, benötigt der Videorekorder eine solche Karte.

Im XAVC HD- und XAVC QFHD-Modus verfügt der WE5 jedoch über eine Proxy-Funktion, die über das entsprechende Menu aktiviert werden kann. Bei der Proxy-Aufzeichnung können Sie zwischen zwei verschiedenen Bildauflösungen und Datenübertragungsraten wählen: einer mit 280 x 720 bei 9 Mbit/s oder einer mit 640 x 360 bei 3 Mbit/s. Das Gerät legt die Bilddateien zunächst in einem integrierten Speichermedium ab und beschreibt sie nach Beendigung der aktuellen Aufzeichnung auf die Speicherkarte.

Im Test konnte die Super Slomo-Funktion des Modells SF5 überzeugend sein - solange man mit 100 fps oder 200 fps aufnimmt - dann ist die Bild-Qualität eindrucksvoll. So kann die Bildaufzeichnungsrate bis auf 400 fps oder gar 800 fps erhöht werden, dann aber mit erheblich reduzierter Bildauflösung und -qualität. Bei Sony wird die lange GOP-Version des XAVC-Codecs im WE5 verwendet.

Obwohl das HD-Material in AVCHD sowie das höchste Qualitätsniveau des XAVC HD-Codecs auf dem im Test verwendeten Computer noch problemlos abgespielt werden konnten, war dies mit dem originalen QFHD-Material nicht möglich - und das ist vor allem auf die Dekodierung der Long-GOP-Variante des 16. bis 18. Juni 2010 zurückzuführen. Der im Test verwendete Computer war ein Apple Book mit Intel Core i7 3. 1 GB VRAM- und SSD-Festplatte, 16 GB RAM, 1 GB VRAM und Intel Core i7 3. 1GB.

Preislich gesehen überrascht die Modellreihe PS5 mit einer überraschenden Vielfalt an sinnvollen Konnektivitätsoptionen: HD-SDI- und HDMI-Ausgänge ermöglichen den Anschluß von externen Recordern oder Monitoren, der WE5 kann über eine Ethernet-Verbindung an ein Netz angeschlossen werden, z.B. um Video-Dateien über FTP zu transferieren. Sie können hier zwischen den Bildformaten 1. 280 x 720 mit 3 Mbit/s und 640 x 360 mit ca. ~ 1 Mbit/s wählen.

In der USB-Buchse verbirgt sich eine Notfalloption, die in der Regel kaum genutzt wird, um Fotos vom Videorekorder auszugeben: Auf der Audioseite verfügt der Videorekorder über zwei XLR-Audioeingänge - die an unterschiedlichen Positionen auf dem Gerät platziert sind. Das Sony Modell ist als Kit-Version mit dem Zoom-Objektiv SELP18105G erhältlich, das einen Fokussierungsbereich von 18 bis 105 Millimetern (entspricht KB 27 bis 157,5 mm) deckt.

Die Innenfokussierung und der Innenzoom sind von Vorteil - die Gesamtlänge der Linse verändert sich beim Scharfstellen oder Ändern der Brennweite nicht. Es sind ein Zoom-Motor und ein Fokus-Motor eingebaut, die Blendenöffnung ist beliebig verstellbar. Das Motorzoomen kann sowohl über den Zoomhebel im Griff des Kamerarecorders als auch über einen Schieberegler unmittelbar am Objektivausschnitt gesteuert werden.

Wenn Sie jedoch an die Arbeit mit herkömmlichen Foto-Objektiven gewöhnt sind und es vorziehen, Schärfe und Zoomen über die Linsenringe zu betreiben, ist die Handhabung weniger günstig: Das Glas hat nur endlos rotierende Steuerringe für Zoomen und Fokussieren, von denen jedes einen Servomotor steuert. Mechanische Kopplung und direktes Regeln von Schärfe und Zoom ist mit dem SELP18105G nicht möglich: Schnell aufreißbare Zooms sind mit dem Bausatzobjektiv aufgrund der mangelnden mechan. Kopplung nicht möglich.

Werbevideo für die Modellreihe S5. Sony hat mit dem Modell SF5 eine sehr gute Mischung aus SLS- und WJ-Camcorder geschaffen - und wenn Sie mehr als nur diese Schlussfolgerung lesen, wissen Sie warum. Zugleich verfügt die WE5 über alle Leistungsmerkmale der aktuellen SLS-Kameras, wie z.B. die Verwendung von Wechsellinsen, einen großen Bildsensor, das kreative Spielen mit Unschärfen sowie Hochgeschwindigkeit und Rauscharmut.

Überzeugend waren auch das kompakten Design, die ergonomischen Aspekte und die mech. Einstellbarkeit des Bildschirms sowie der ergonomisch geformte, schwenkbare Griff, mit dem die wesentlichen Funktionalitäten mit einer Hand bedient werden können. Es ist auch angenehm, den Griff und den Griff ohne Werkzeuge leicht entfernen oder montieren zu können. Auch neue Merkmale wie der variabel einstellbare ND-Filter und der Clear Picture Vario konnten überzeugend sein.

Für die Codecs, die der FP5 zur Aufnahme anbietet, würde man sich neben der langen GOP-Variante des XAVC unbedingt auch die XAVC-Codecvariante mit intraframe-Codierung wünschen - das wäre im Durchschnitt ein großer Vorzug. Doch natürlich muss es aus Sonys Perspektive auch den einen oder anderen Anlass für den Kauf des teureren Modells WE7 sein.

Kurz gesagt: Für den zum Testzeitpunkt üblicherweise gebotenen Nettolistenpreis von rund 4.900 EUR erhält man einen sehr gut funktionierenden Videorekorder, der sowohl QFHD-Video als auch High Definition in 4:2:2:2 bei 10 Bits aufzeichnet.

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