Sony Nex C3

Nex C3 von Sony

02.09.2011 Die NEX-C3 ist die zweite Generation des spiegellosen Kamerasystems von Sony. Das NEX-C3 von Sony ist eine der kleinsten Systemkameras. Sony verpackt satte 16 Megapixel auf den 23,5 x 15,6 mm CMOS-Sensor des NEX-C3.

R3 (Systemkamera) Prüfung

Sony hat mit der neuen Kamera NEX-C3 die zweite Kamerageneration vorgestellt. Die NEX-C3 von Sony ist eine erfolgreiche Weiterführung der NEX-3 Diesen Prüfbericht haben wir im April 2018 mit den aktuell besten Listendaten erneut veröffentlicht: Die NEX-Kameras sind die Interpretationen einer System-Kamera von Sony: sehr praktisch, eine Operation, die einfache Fotografie in den Mittelpunkt rückt, und ein großer Bild-Sensor im APS-C-Format, wie er auch in Alpha-SLR-Kameras und Spiegelreflexkameras anderer Anbieter zu finden ist.

Seit einem Jahr ist das Gerät mit den Modellen NEX-3, NEX-5 und drei Linsen erhältlich. Nach einem Jahr gibt es ein weiteres Fotoobjektiv und mit der NEX-C3 den Ersatz für die NEX-3. Die Qualität war bei den ersten beiden NEX Kameras sehr gut - und ist es auch bei der NEX-C3.

Sie könnten denken, dass Sony diese Kamerareihe nicht verändert hat, denn auch die erste Gerätegeneration erzielt diese Bewertung. Das ist nicht der Fall, denn die NEX-C3 hat jetzt 16 Mio. Pixel Auflösung - zwei mehr als die ersten NEX-Kameras. Der NEX-C3 ist etwas weniger stark als die ersten NEX Modelle und punktet im Detail in Themenbereichen mit kleinen Kontrastdifferenzen - wahrscheinlich eine Konsequenz der erhöhten Sensordaten.

Der NEX-C3 kann wieder im Dynamikbereich punkten, ein Maximum von 9,7 Blenden stufen ist ein tolles Resultat. Der Nachteil des NEX-3 war der geringe Selbstfokus. Bei der NEX-C3 hat Sony sie zwar weiter forciert, aber noch keine Schnappschussfunktion erzielt; Fokussierung und Auslöser dauern bei Tag und bei schwachem Licht 0,64 s. Mit der NEX-C3 gelingt die Fotoserie mit 5,6 B/s.

Das Bedienkonzept der NEX-C3 ähnelt dem einer Kompaktkamera: Auch wer nur den Auslöseknopf betätigt, kann überzeugende Bilder machen. Der NEX-C3 verfügt über eine gut arbeitende vollautomatische Anlage sowie über diverse Motivmodi, darunter die praktische "Handhaltung in der Dämmerung". Es ist auch möglich, ein Bild mit erhöhtem oder optimierten Dynamikumfang (HDR oder DRO, je mit veränderlicher Effektstärke) aufzurufen.

Der Betrieb ist so simpel wie bei einer kompakten Kamera mit zwei Knöpfen und einem Vierwege-Navigationskreuz. Bei Sony gibt es jetzt Kunstfilter, mit denen Sie ein Bild während der Aufnahmen verzerren können, mit einer Auswahl von 11 Effekten, einschließlich selektiver Farb- und Spielzeugkameras. Schließlich können Sie mit dem NEX-C3 den beiden Tastern neben dem Bildschirm und den beiden Tastern des Navigationskreuzes (mit Firmware-Update auch für NEX-3 und NEX-5) eigene Funktionalitäten zuweisen.

Dies ist auch bei 7,5-facher Vergrößerung möglich, aber nicht bei der 15-fachen Vergrößerung, die es gibt. Sony scheitert jedoch anderswo: Mit dem NEX-C3 können Sie in HD-Auflösung drehen, aber nur im kleinen 720p-Format. Sony hat die Video-Funktion reibungslos in das Betriebskonzept eingebunden. Der NEX-C3 ist eine diskrete, aber erfolgreiche Fortentwicklung des NEX-3.

Es ist noch einfacher und einfacher zu handhaben. Der Einsatz ist in erster Linie für komfortable Aufnahmen konzipiert, was auch bei der NEX-C3 sehr erfolgreich ist. Es gibt keinen Anlass, vom bisherigen NEX-3 auf das aktuelle Gerät umzusteigen, da die meisten neuen Funktionalitäten mit einem Firmware-Update nachgerüstet werden können.

Zudem ist der NEX-C3 derzeit noch relativ kostspielig. Wir haben es bereits im Versuch erwähnt: Die Abweichungen zwischen dem NEX-C3 und den ersten NEX Modellen sind nicht schwerwiegend. Die Preisunterschiede sind jedoch enorm: Die NEX-3 sind derzeit ab 330 EUR inklusive 16mm Festbrennweite erhältlich, die NEX-5 mit Full HD-Video und Magnesiumgehäuse inklusive 16mm-Objektiv ab 450 EUR.

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