Digitale Sucherkameras test

Test von digitalen Sucherkameras

Im Test zeigt sich, welche die besten Modelle sind. Die Bedeutung hat sich im digitalen Zeitalter leicht verändert. Reflex oder Kompakte? Beste Brückenkameras im Test Es ist kein Zufall, dass die Kamera so beliebt ist. Dabei haben die Fotoapparate immer einen klaren Blick.

Bei Sonnenschein praktisch: Nahezu alle geprüften Brückenkameras verfügen über einen integrierten elektrischen Bildsucher, mit dem das Objekt auch dann noch einwandfrei zu erkennen ist, wenn nur Reflexionen auf dem Bildschirm zu erkennen sind.

Das Suchersymbol ist nur als Sonderzubehör erhältlich. Aber auch die Kompaktheit der Maschine ist verhältnismäßig hoch. Doch selbst die schwerste Lumix FZ1000 und die knapp über 800 g schwere Sony Cyber-shot RX10 sind noch leicht genug, um den ganzen Tag an der Schultern zu hängen.

Der aktuelle Rekord im Zoombereich ist die Coolpix P900 mit 83-fachem Zoomen ( (24-2000 mm Objektivbrennweite, konvertiert in 35 mm Format), aber auch die Finepix S1, der Stylus SP100EE, die Coolpix P600 und die Sony Cyber-shot HX400V sind mit 50fachem oder 60fachem Zoomen ausgestattet. Doch im Test reichen sie nicht immer ganz an die riesigen Zoombereiche heran.

Bei einer Blendeneinstellung von 5,6 bis 6,5 bei maximalem Teleobjektiv ist es am besten, in der Sonne zu fotografieren - dann haben Sie genug Helligkeit für verwacklungsfreie Bilder. Lediglich die Lumix FZ 300 von Pansonic kommt ohne Monsterzoom aus. Es hat eine kontinuierliche Apertur von 2,8 als grösste Apertur und "nur" einen 24-fachen Vergrößerungsfaktor (25-600 mm, konvertiert in 35 mm Format).

Trotz des großen Gehäuses haben die meisten Bridge-Kameras nur einen kleinen Fühler, in der Regel im 1/2,3-Zoll-Format (Sensorgröße 4,7x6,2 Millimeter), wie er auch bei den kleinen Kompakt-Kameras und vielen Smart-Phones zu finden ist. Dies wissen auch die Kameraleute und integrieren Bildsensoren im Ein-Zoll-Format ((Sensorgröße: 8,8x13,2 Millimeter) in ihre Top-Modelle. Die Canon Powershot G3 X hat einen 25-fachen Vergrößerungsfaktor (24-600 mm, konvertiert in 35 mm Format), der mit einer Öffnung von 2,8 beginnt und dann auf eine Öffnung von 5,6 fällt Die Lumix FZ1000 von Canon verfügt über einen 16-fachen Vergrößerungsfaktor (25-400 mm, konvertiert in 35 mm Format), der auch mit einer Öffnung von 2,8 beginnt, sich aber nur auf eine Öffnung von 4 im Telebereich erstreckt.

Der schnellste ist die Sony Cyber-shot RX10 - kontinuierliche Blendenöffnung 2,8 - aber der Zoombereich von 8,3x (24-200 mm, konvertiert in 35 mm Format) ist viel schmaler. Standardmäßig ist eine Aufzeichnung mit 50 oder 60 Bilder pro Sek. (1080p) bei den geprüften Fotoapparaten, nur die Coolpix P600 muss dazu geeignet sein.

Die besonders detaillierten Videoaufnahmen in 4K sind die Domain von Panasonic: Sowohl die Lumix FZ300 als auch die Lumix FZ1000 von Panasonic nehmen mit 3840x2160 Pixeln auf. Die Sony Cyber-shot RX10 II ist beinahe zweimal so kostspielig wie der sonst sehr ähnlich gelagerte Vorgänger Sony Cyber-shot RX10 Der größte Pluspunkt gegenüber einem herkömmlichen Camcorder: Die Bild-Sensoren sind grösser und fangen mehr Helligkeit auf.

Die drei geprüften Brückenkameras sind wetterfest: Die Canon Powershot G3 X, die Finepix S1 von Finepix und die Lumix LZ300 von Pansonic halten einem kurzzeitigen Regenguss problemlos stand. Eigentlich sollte der Begriff darauf hinweisen, dass sich die Kamera vor allem zwischen den kompakten Fotoapparaten für Amateurfotografen und den SLR-Modellen für professionelle Anwender befand - quasi als Brückenbau.

In der digitalen Zeit hat sich die Aussagekraft leicht verändert. Darüber hinaus wird der Ausdruck Super-Zoom für diese Kamera immer häufiger verwendet. Bei den Top-Modellen wie der Sony Cyber-shot RX10, der Panasonic Lumix FZ1000 oder der Canon Powershot G3 X werden mehr als 700 Euros aufgeladen. Gleichermaßen groß und stark, aber mit noch höherer Abbildungsqualität, besonders bei schlechten Lichtverhältnissen.

Mit zunehmender Höhe werden mehr Informationen vom Sensor aufgenommen. - Exposition time: Die Expositionszeit ist die Zeit, in der für die Aufnahmen auf den Sensor einfällt. Die Belichtungszeiten sind umso geringer, je geringer das Lichteinfall auf den Sensor ist - und die Bewegung des Objektes kann einfrieren. Beim Schließen geht weniger Lichteinfall durch die Linse.

Eine sehr starke Dimmung verursacht bei digitalen Kameras oft eine sogenannte Diffraktionsunschärfe. An der Blende wird das Streulicht gestreut und die Schärfe des Bildes reduziert. - Brennpunktslänge: Die Brennpunktlänge gibt den Weg zwischen dem Fokuspunkt, an dem die Lichtbündel zusammenlaufen, und dem Bildaufnehmer an. Die Brennweitenverkürzung vergrößert den Bildwinkel des Objektives - und das Ergebnis ist umso besser.

Mit zunehmender Länge der Objektivbrennweite wird der Betrachtungswinkel enger. - Die Lichtintensität eines Objektives bezeichnet das Übersetzungsverhältnis zwischen der größten Blende und der Brenndauer. Um so kleiner der Messwert, umso grösser die Öffnungsweite - und umso mehr Lichteinfall auf den Aufnehmer. Digitale Bildstabilisierer werden vor allem für Videoaufzeichnungen eingesetzt, die die Pixel auf dem Bildsensor bewegen.

  • Zoom: Mit einem Zoomobjektiv kann die Objektivbrennweite verändert werden. Eine Zoomfunktion kann mehrere Linsen mit einer festen Objektivbrennweite ersetzen. Vorteil eines Zoomobjektivs: Sie sind in der Regel grösser und schwerwiegender als ein festbrennweitiges Objekt und haben oft eine niedrigere Lichtintensität. Kleinere Sensorik kann zum Bau besonders kompakter Fotoapparate verwendet werden. Grössere Sensorik sammelt mehr Lichteinfall und ist daher empfindlicher.

Übliche Sensorgrössen sind 1/2,3 Inch ( (ca. 4,6x6,2 Millimeter), 1 Inch (8,8x13,2 Millimeter), APS-C (ca. 15x22,5 mm ) und 35mm (ca. 24x36 Millimeter), auch Vollformat bezeichnet. Mit zunehmender Höhe der Nummer wird die Lichtempfindlichkeit erhöht. - WeiÃabgleich: Die meisten digitalen Fotoapparate stellen die Farben der Lichtsituation ein. Mit teueren Fotoapparaten kann der Weissabgleich auch manuell eingestellt werden, wenn die automatische Belichtung nicht das gewünschte Resultat liefert.

  • Visierscheibe: Sucherkameras und DSLR-Kameras haben einen visuellen Spion. Mit einer digitalen Spiegelreflexkamera blickt der Photograph durch die Linse, mit einer Sucherlupe durch ein separates Glas. Vorteile eines Optiksuchers: Das Motiv ist besonders detailliert und wird im vollen Kontrastbereich wiedergegeben. Benachteiligung: Im Gegensatz zu einem elektronischen Bildsucher können die Effekte von Kameraeinstellungen wie z. B. der Belichtungs- oder Weissabgleich nicht angezeigt werden.
  • Bei teuren Kompakt- und Anlagenkameras wird oft neben dem Monitor ein elektrischer Zielsucher installiert oder als Zusatzgerät angeboten. Dadurch wird die Anzeige im Gegensatz zu einem Optiksucher zeitverzögert. - W-LAN/NFU: Viele neue digitale Fotoapparate sind mit W-LAN ausgestattet. Von den Kameraherstellern werden Anwendungen für das Handy oder Tablett angeboten, mit denen die Kamera ferngesteuert und die Aufnahmen übermittelt werden können.
  • GPS/Glongas: Viele digitale Kameras haben einen integrierten GPS-Satellitenempfänger.

Mehr zum Thema