Eos 70d test

70d Eos Test

Hier erfahren Sie, ob Sie die Canon EOS 70D kaufen sollten oder ob Sie lieber eine andere Spiegelreflexkamera verwenden sollten. Spiegelreflexkamera Canon EOS 70D, System-Kamera Die Canon EOS 70D ist eine revolutionäre Entwicklung unter der Blende. Wie bei allen Spiegelreflexkameras von Canon liegen sie sehr gut und sicher in der Handfläche, was sicher auf den sehr starken Griff und die gut geformte Daumenstütze zurückzuführen ist. Das ist eine angenehme kleine aber nicht gerade leichte Fotokamera.

Betriebsfertig und mit der Einstelllinse EF-S 18-55mm f/3,5-5 ausgestattet. 6 IS STM wiegt er knapp ein Kilogramm. Die Canon hat nahezu jeden Freiraum auf der Ober- und Rückseite der Fotokamera genutzt, um eine Taste, ein Zifferblatt oder einen Taster aufzunehmen. Sie können meist blindlings bedient werden, auch wenn die Aufnahme nur mit einer Handfläche erfolgt.

Dies trifft jedoch nicht auf die für Canon charakteristische Kurzwahl zu, sie liegt schlichtweg zu niedrig auf der Rückseite der Kamera und ist daher für den Daumendruck kaum ergreifbar. Der Canon ist mit einem stabilen Scharnier auf der linken Seite des Gehäuses angelenkt, so dass der Bildschirm in nahezu jeder Position platziert werden kann.

Mehr als ein halbes Jahrhundert können mit wenigen Fingerspitzen verändert werden, auf Kundenwunsch zeigt die Fachkamera auch einen kleinen Hilfstext für die jeweils ausgewählte Funktionalität an. Der Programmwahlschalter der EOS 70 in der linken oberen Ecke des Bildschirms wurde von Canon gesäubert: Individuelle Motivauswahlen können nicht mehr über ihn ausgewählt werden, dafür ist nun das Quick-Menü verantwortlich.

Sie kann übrigens kaum verstellt werden, der Programmwahlschalter arbeitet sehr eng und ist durch eine Verriegelungstaste besonders gut geschützt. Darüber hinaus hat Canon das Objektiv so gestaltet, dass bei Brillenträgern auch das gesamte Bild des Suchers zu sehen ist. Insgesamt sieht der Optiksucher recht edel aus und gibt kaum Anlass zur Aufregung. Der Speicherkartensteckplatz auf der rechten Fahrzeugseite verbirgt sich zwar immer noch unter einer stabilen Lasche mit einem sauberen Federgelenk, aber die HDMI-, USB- und Mikrofonsteckdosen auf der linken Fahrzeugseite müssen mit schlanken Gummisteckern abgedeckt werden.

Die EOS 70D widersteht laut Canon der unangenehmen Wetterlage, ein Regenguss kann ihr nicht schaden. Canon hat den Akkufachdeckel clever befestigt, so dass er auch bei montierter Dreibeinstativplatte geöffnet werden kann. Die automatische Szenenerkennung, bei der die Fachkamera alles unabhängig voneinander steuert, erleichtert das Fotografieren.

Auch wenn Canon die EOS 70D mit vielen Automatikfunktionen für sorglose Fotos ausgestattet hat, ist die Fotokamera eindeutig auch für den anspruchsvollen Profi gedacht. Somit übersieht die Belichtungskontrolle kaum etwas. Schlau: Ob die Verzerrung der Einzelbilder durch die Verzerrung der Aufnahme kompensiert werden soll oder nicht, kann voreingestellt werden. Ein weiteres Plus: Die EOS 70D verfügt über eine Spiegelverriegelung - so dass der Spiegelblitz nicht zu verschwommenen Bildern anregt.

Canon macht alles richtig, die AF-Felder bedecken einen sehr großen Bildbereich des Motives im Sucher und nehmen auch Objekte in der Nähe des Bildrandes auf. In der Betriebsart Live View kann eine Suchervergrößerung eingeschaltet werden, um einen Schnitt entweder in 5-facher oder 10-facher Auflösung anzuzeigen, was die manuelle Fokussierung ermöglicht. Tatsächlich hat sich der Selbstfokus als sehr schnell erwiesen (mehr dazu im Objektivbereich), aber in Bildserien hat er manchmal ein Aktionsmotiv aus dem Focus verloren.

Man erkennt, dass Canon die EOS 70D mit einem großzügig bemessenen Speicher ausgerüstet hat: In der JEPG-Serie behält die EOS 70D ihre hohe Geschwindigkeit für nahezu fünf Minuten - eine respektable Performance für eine der Kameras ihrer Leistungsklasse! Übrigens ist der eingebaute Blitzgerät mit seiner Kennziffer 13 recht stark und in vielen Fällen vollkommen ausreichend.

Es ist auch sehr angenehm, dass die Blitzsynchronisationszeit auf einen Zeitraum zwischen 1/60 s und 1/250 s begrenzt werden kann - dies verhindert Bewegungsunschärfen oder verschwommene Bilder, wie es bei der Langzeit-Synchronisation durchaus möglich ist. Videoprofis werden sich auch darüber erfreuen, dass die EOS 70D Zeitcodes aufnimmt. Die EOS 70D hat Canon mit einem komplett neuen On-Sensor-Phasen-AF (mehr dazu im Kapitel "Objektiv") ausgerüstet, der seine Stärken bei der Videoaufzeichnung überzeugend zum Ausdruck bringt:

Während der Aufnahme stellt die mitgelieferte Videokamera den Schärfebereich stufenlos ein, es gibt keinen Hinweis auf eine Fokussierung. Darüber hinaus läuft der Fokussiertrieb des Canon EF-S 18-55mm f/3,5-5. 6 IS STM Objektives absolut geräuschlos. Rohbilder in der Fotokamera können in JPEG-Dateien umgewandelt werden, während die integrierte Bildverarbeitung eine ganze Reihe von Möglichkeiten bietet.

Dies geschieht übrigens kabellos mit der EOS 70D; die mit einer WLAN-Funktion ausgestattete Fachkamera. Es überträgt nicht nur Aufzeichnungen an ein anderes Endgerät im Netzwerk, sondern ermöglicht auch die Fernbedienung der Messkamera über die App "EOS Remote" (verfügbar für die App für Indroid und iOS). Lens Canon liefert die EOS 70D im Satz zusammen mit dem Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5. 6 IS STM.

Nicht umsonst hat Canon dieses Objekt für die im Satz enthaltene Aufnahmekamera reserviert: Die Abkürzung STM im Namen steht für Schrittmotor und beschreibt die Form des Fokusantriebes. Die EOS 70D wurde von Canon mit einem komplett neuen Typ von On-Sensor-Phasen-AF ausgestatte. Mit dem " Zwei-Pixel CMOS AF " hat sich Canon etwas ganz Spezielles ausgedacht.

Darüber hinaus hat Canon rund 80 Prozentpunkte der Sensoroberfläche mit diesen doppelten Zellen ausgestattet, so dass der Autofocus seine Information aus einem sehr breiten Messfeld bezieht. Canon zufolge arbeitet das "Dual Pixel CMOS AF" zurzeit mit 103 von 156 EOS-EF-Objektiven, aber nur die STM-Objektive fokussieren geräuschlos. Selbst mit dem Streuscheibenobjektiv im Live View-Modus kann der AF keine geraden Linien herausziehen - jedenfalls nicht in den Grundeinstellungen der Digitalkamera.

Dies ist immer noch nicht sehr zeitnah, aber für den Live View AF von Canon ist es ein spürbarer Zuwachs. Die Tatsache, dass das EF-S 18-55mm f/3.5-5. 6 IS STM leicht unter dem Preisvorgaben liegt, zeigt sich in der Linse, aber sein Kunststoffrohr sieht überhaupt nicht günstig aus. Lediglich das Bayonett hätte aus Blech sein müssen, die Kunststoffverbindung erweckt nicht notwendigerweise viel Zuversicht in seine Lebensdauer.

Canon hat bei der Ausrüstung nicht nachgelassen: Das Einstellobjektiv der EOS 70D ist mit einem praxiserprobten visuellen Abbildungsstabilisator ausgerüstet und kann mit einem Schieberegler am Objektivausschnitt deaktiviert werden. Dank der geringen Fokussierungsentfernung von nur 25 Zentimeter erreicht der Lichtzoom eine bemerkenswerte maximale Vergrößerung von 1:3,6. Canon hat die EOS 70D mit einem komplett neuen Signalgeber ausgerüstet, der nun 20,2 statt 18,0 Mio. Pixel wie bei der EOS 60D löst.

Das sehr detailliert und umfassend kommentierte Prüfprotokoll kann wie immer gegen eine geringe Gebühr angesehen und als PDF-Datei heruntergeladen werden ("siehe weitere Links" am Ende dieses Artikels). Unterstützt wurde die EOS 70D als Kooperationspartner durch das Canon EF-S 18-55mm f/3,5-5. 6 IS STM-Objektiv im Laborversuch, bei dem die Messkamera auch im preiswerten Satz erhältlich ist.

Auch der Verlust der Auflösung zu den Rändern des Bildes ist noch auf rund 20 Prozentpunkte begrenzt. Farbfehler hat die Fotokamera gut unter Kontrolle, Farbabweichungen an kontrastierenden Kanten sind nur an den Kanten von Weitwinkelaufnahmen zu sehen. Die Linse weist hier im Breitbandbereich eine klare Schwachstelle auf: Bei kürzerer Objektivbrennweite weist der Zoommodus eine starke Laufform von 2,5 Prozentpunkten auf - was ihn für Architekturfotografie weniger geeignet macht.

Dementsprechend erhöht Canon das Leuchtdichterauschen auf ISO 1.600, aber es ist nach ISO 3.200 weiterhin kritiklos. In der entsprechenden Vermessung wird aber auch deutlich, dass die EOS 70D serienmäßig sehr stark scharf wird - dies kann glücklicherweise über den Bildstil geändert werden. Außerdem erzielt die Prüfkamera im Prüflabor ein gutes bis sehr gutes bis sehr gutes Resultat bis ISO 6. 400 - und auch die Bilder können bis zu dieser Sensitivität fallen.

Eine leichte Tendenz zu Überbelichtungen ist nicht zu leugnen - aber auch mit einer einzigen Handbewegung vor dem Schuss kann dies korrigiert werden. Canon hat die Tonkurve der EOS 70D - vergleichbar mit der Schärfung - recht präzise eingestellt. Resümee Mit der EOS 70D bietet Canon eine Spiegelreflexkamera der oberen Mittelschicht, die rundherum erfolgreich ist und nur wenige Schwachstellen hat.

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