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Fotogeschäft

Bei uns finden Sie eine große Auswahl an Digitalkameras und Fotozubehör. Ankauf und Verkauf von gebrauchten Kameras zu fairen Preisen. Fotoapparate, Objektive, Leuchten, Stative, Taschen, Drucker, Monitore und vieles Zubehör werden übersichtlich präsentiert und können jederzeit ausprobiert werden. Neben dem Verkauf von Kamera-, Video- und TV-Equipment sind wir auch in folgenden Bereichen tätig: mit eigenem Fotostudio, Fotolabor, Online-Shop, Verleih von Kameratechnik und einem umfangreichen Werkstattprogramm.

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Photoporst war ein deutscher Betrieb der Fotoindustrie, zunächst mit Firmensitz in Nürnberg, später in Schwabach, der vor allem durch den frühzeitigen Versand, die Zusammenarbeit mit der DDR, als Fachhandelskette und in den 70er Jahren durch die Transformation des Familienunternehmens in ein "sozialistisches" Familienunternehmen mit umfassender Mitbestimmung bekannt wurde. Das Markenrecht am Name Photo Porst gehört nun der Ringfoto Gruppe.

Hanns Porst, damals 23-jähriger Stadtschreiber, eröffnet nach seiner Heimkehr aus dem Ersten Weltkrieg in Nürnberg am 11. Juni 1919 einen kleinen Fotogeschäft. Seine Vorliebe für die Photographie hatte er schon als Kind entdeckt: Der Mieter seiner Familie, selbst passionierter Amateurfotograf, brachte Hanns Porst in die Photographie ein.

Der 15-jährige Hanns Porst arbeitete fortan als Photograph bei allen Arten von Events, um sein Geld und immer besseres Kameraequipment zu erwirtschaften. Bald nach der Einweihung des ersten kleinen Shops stellte Hanns Porst seine Marketingkompetenz unter Beweis.

Mehrere Künstler und seine Freundinnen schmückten den Bürgersteig in großen Buchstaben mit dem FOTO-PORST-Logo. Obwohl die Polizei dafür sorgte, dass diese unautorisierte Reklame wieder verschwunden war, war Foto Port in aller Munde. 2. Hanns Porst hatte 1925 eine vergleichbare Vorstellung, nachdem er sein drittes "großes" Geschäft mit elf Schaufenster am Nürnberger Platz eröffnet hatte.

Porsts Katalog war voller Zeugnisse, d.h. gedruckter Briefe von zufriedenen Auftraggebern. Lediglich der Eintritt in den Versand schaffte die Voraussetzungen für das weitere Wachsen von FotoProst. Hanns Porsche hatte um das Jahr 1925 die Aufgabe angenommen, eine große Anzahl von hochwertigen Platinenkameras zu beschaffen: Da sich die Fotoapparate nicht rasch genug verkauft haben, besteht die Möglichkeit, dass sie auf ihnen saßen.

Fotoporst's Ratenmodell (in der Regel ein Promille einer Vorauszahlung oder eines Gebrauchtgerätes, der Restbetrag in zwölf kleinen monatlichen Raten, die exakten Angaben variierten) - ohne Bonitätsprüfung und Rücksprache mit der Hausbank oder dem Auftraggeber - kam dem Porst-Publikum entgegen. Man wollte "Luxusgüter" einkaufen, konnte sich aber kein Geld für die neue Kamera ausgeben.

Laut Hannsheinz Porsche nutzten beinahe alle Abnehmer das Angebot der Finanzierung. Der deutschen Kamerabranche kam massive Bedeutungsverluste zu, billige Angebote aus der DDR und der UdSSR (vor allem mit Fotoquelle) konnten den siegreichen Vormarsch der Japanimporte nicht stoppen und verlangten auch bei Fotoporst eine Neuausrichtung. Während dieser Zeit fällte die Firma die richtigen Entscheidungen, die den Unternehmenserfolg für weitere 20 Jahre sicherten.

Diese Ideen wollte er auch in seinem eigenen Betrieb umsetzen. Im Jahr 1972 führt Foto Porst die "totale Mitbestimmung" ein. Es wurde eine Mitarbeiterfirma gegruendet, das Betrieb und das Management an die Belegschaft uebergeben und 1978/79 schied Herr Porst vollstaendig aus der Geschaeftsleitung aus. Hansheinz Porst kehrte in das Haus zurück. Im Jahr 2002 beantragte die Photoporst AG nach mehreren Formwechseln und Eigentümerwechseln die Konkurs.

Das Namensrecht für "Photo Porst" ging an die Ringfoto Gruppe, Kodak hat die Rechte für das Bildergeschäft übernommen. 83 Jahre nach seiner Entstehung wurde das ehemalige "größte Fotohaus der Welt" fertig gestellt. Channsheinz Porst: Kapitalbildung und Eigenverantwortung, Demokratisierungsschritte in der Porst-Gruppe? Foto Porst - Das grösste Fotohaus der Erde. heise on line, September 2016.

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