Minox 35

Minnesota 35

Bei der Minox 35 handelt es sich um eine Serie von 35 mm Sucherkameras mit einziehbarem Objektiv von Minox. Anweisung Minox 35 GL - Anweisung Minox 35 GT - Anweisung Minox 35 ML - Anweisung Minox 35 PL - Anweisung Minox 35 GT-S - Anweisung Minox 35 GT-E. mw-headline" id="Konstruktion">Konstruktion[a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php? php?

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Bei der Minox 35 handelt es sich um eine Serie von 35 mm Sucherkameras mit einziehbarem Sucherobjektiv von Minox. Der Minox 35 nahm den Namen von der 1966 eingeführten Rollei 35 und verlor ihn 1996 an die Minolta TC-1 Die Fertigung der Serie lief im October 2002 aus GL. Der Mechanismus zum Verschieben der Linse ist mit einer vorderen Klappe verbunden, die die Linse im geschlossenem Zustand schont.

Die Color-Minotar -, Minar- oder Minoxar-Linse (mehrfach vergütet und durch einen feststehenden UV-Filter ergänzt) ist eine Eigenentwicklung des jeweiligen Anbieters. Bei allen Ausführungen ist die Objektivbrennweite 35 Millimeter, die Lichtintensität f/2,8. Bei der Abstandsverstellung wird nur das vordere und nicht das gesamte Glas bewegt. Das Suchersymbol befindet sich mittig über dem Sichtfenster.

Sämtliche Geräte haben eine automatische Belichtungssteuerung. Ein besonderes Merkmal ist der Abschluss der Minox 35 ML und MD-C. Durch Öffnen des Zentralverschlusses im Glas entsteht dann eine veränderliche Öffnungsweite, so dass der gewünschte Öffnungsquerschnitt erzielt wird und der Verschluß als Blendenblende auftritt. Die erste Variante hatte eine Blitzsynchronisationszeit von 1/30 s, die späteren Varianten 1/90 s bis 1/125 s.

Auch Minox hat Blitzeinheiten auf den Markt gebracht, die in Form und Grösse angepaßt sind. Minox 35 Blitze mit einem in der Typenbezeichnung angegebenen Minox 35 sind an diese Bauform angepaßt, die anderen Minox 35 Blitze können nicht mit 35 ML, 35 MB und den anderen Modellen des Typs Minox 35 verwendet werden. Für die 35 Modelle bietet Minox weiteres spezielles Sonderzubehör an, darunter diverse Standby-Taschen, Gegenlichtblenden und Siebe.

Bei allen entsprechenden Kompaktkameras kann ein Pocketstativ von Minox verwendet werden, das z.B. die Abmessungen eines Stifts hat. Mit der Minox 35er Serie wurde ein großer Wurf erzielt, der grösser war, als Minox zunächst erhoffte. Als direkter Konkurrent zur 1966 eingeführten und für mehr Verlässlichkeit bekannten Rollei35.

Größere Abbildungsleistungen erzielten die Rollei-Objektive, insbesondere ihre Ausführungen mit der Fünflinse-Sonar. Auf der anderen Seite ist die Minox 35 wesentlich heller und hat im Gegensatz zu den Rolleni 35 eine automatische Belichtungssteuerung. Neuere Ausführungen der Minox 35 mit Minoxar-Objektiv und einer modifizierten Filmdruckplatte erzielen eine bessere Bildqualität. Die Anzahl der Exemplare war zahlreich, meistens technischer und auch qualitativer weise einfach gehaltener Kopien anderer Maschinen.

Arsenal (Kiew, jetzt Ukraine) produzierte in der Sowjetunion die Kiev 35A, eine beinahe genaue Nachbildung der Minox 35 El, aber sie ist nicht so gut wie das Vorbild. Im Jahr 1978 wurde die FF-1 von Rica eingeführt, die in allen Merkmalen der Minox 35 ähnelt[1]. Als ernstzunehmender Wettbewerber kam der XA 1979 auf den Markt, war aber etwas grösser als der Minox 35.

Das Modell XA verfügt über sechs Objektive, Blendenpriorität und einen integrierten Distanzmesser. Einen wichtigen Lieferanten, die Fa. Ballda in Bünde/Westfalen, ging ihren eigenen Weg und stellte gleichzeitig nicht nur die Minox Gehäuseschalen, sondern mit der CE35 völlig unabhängige Fotoapparate nach dem Minox-Konzept (35 mm Sucher kompakt mit Kunststoffspritzgussgehäuse, Klappdeckel und 38 mm Optik) unter ihrem eigenen Markennamen her, der schlussendlich auch von der Fa. Vöigtländer unter dem Markennamen Vito C vermarktet wurde.

Mit dem Umzug der Produktionsstätten nach China gab es eine Variante dieser als Jangtse bekannten Maschine, im Volksmund China Balda genannt. Die Minox 35 war bis zum Auftreten der Autofokus-Messsucherkameras in den 80er Jahren quasi ein Begriff für die moderne kompakte Kameras. Der Minox 35 AF von 1988 konnte sich nicht gegen die vollautomatische Kleinbildkamera anderer Fabrikate behaupten, die zudem einen motorisierten Folientransport, automatisches Filmeinfädeln und einen integrierten Blitzgerät zu einem niedrigeren Kostenaufwand bot.

Im Laufe der Jahre konnten diese Geräte weiter reduziert werden, bis sie trotz der Zusatzfunktionen mit der Minox 35 mithalten konnten. Als Beispiel dient die µ-II von Olympic, die mit einem hochwertigen Objektiven (35 Millimeter Brenngröße, Lichtintensität f/2,8) bestückt ist. Nach dem Vorgängermodell EL kamen mehrere nach und nach weiterentwickelte Varianten hinzu.

Das GT-E Model verfügt über eine stabilere Shutter-Steuerung und ein mehrfach beschichtetes Minoxar-Glas. Bei den Modellen der M-Linie mit unterschiedlicher Technologie und Bauform sowie Modellen mit unterschiedlicher Bestückung (z.B. Fixfocus oder Autofocus, eingebauter Blitz) oder Spezialfarben wurden die Absatzzahlen der Klassiker bei weitem nicht erreicht.

Die Bestände an Minox 35 Kameras wurden bis spätestens Frühjahr 2009 abverkauft. Es sind nicht alle Typen aufgeführt. Wolfram Kasemeier: Minox 35. 35 ML, 35 BR, 35 PL, 35 PL, 35 EW, 35 GL, 35 EI.

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