Olympus 8080

8080 Olymp

Die C-808080 Wide Zoom (N1458392) Kamera mit eingebautem Objektiv - detailliertes Datenblatt mit Preisvergleich. Die 8080 Wide Zoom gehörte mit einer Auflösung von 8 Megapixeln zu einer Serie von Prosumer-Kameras, die 2004 neue Auflösungsrekorde aufstellten. Weshalb eine 8-Megapixel-Kamera wie die Olympus C-8080?

Testrezension

Vor allem beim nahestehenden C-5060 Breitzoom war das "Jumbojet Cockpit"-Gefühl mit seinen vielen, unhandlichen Tasten und drehbaren Auswahlmenüs für die lästige Handhabung mitverantwortlich. Olympus hat sich auch von einigen der sich drehenden Speisekarten getrennt; auf jeden Fall dreht sich das Menü nicht mehr im Kreise, sondern läuft in einem Winkel von oben nach oben (und wieder nach oben).

Die Behauptung, dass das Bedienungskonzept des C-8080-Wide-Zoom jetzt ein Paradebeispiel für ergonomische Aspekte sei, würde wahrscheinlich etwas zu weit gehen, da die Digitalkamera immer noch sehr knopf-/knopflastig ist (bei Mehrfachbelegung). Mit ein wenig Schulungszeit und dem umsichtigen Umgang mit den Personalisierungs-Funktionen, wie den freien Belegungstasten, den Anwenderspeichern und den Tastaturkürzeln, lässt sich der riesige Funktionsumfang und die Einstellmöglichkeiten des C-8080 C-80 Wide Zooms jedoch gut bewältigen.

Eine weitere Fragestellung ist, ob es wirklich möglich sein muss, jedes einzelne Kameradetail zu justieren. Die C-808080 Weitwinkelzoom-Technologie bietet dem Anwender die Möglichkeit, die Einstellungen zu verändern - und damit die vollständige Steuerung der Kameras. Der C-8080 ist nicht nur in der Funktionalität, sondern auch in der Gestaltung von seiner besten Seiten.

Der Fotoapparat ist gut und sicher in der Hand, die Bearbeitungsqualität ist auf dem gewohnten hohen Level. Der Entwurf kombiniert die aus der E-Serie bekannten klassischen Bauformen mit leicht zukunftsweisenden Merkmalen; der große Außentubus und die bullishness der Kameras (gepaart mit einem Gesamtgewicht von 733 Gramm) scheinen auf den ersten Blick furchterregend, als wollten sie das " Kalibrierkaliber " des C-808080 Weitwinkel-Zooms ausspielen.

Leider befindet sich das Metall-Gewinde für den Stativ-Anschluss nicht vollständig in der Optik und versperrt bei grösseren Schnellwechsel-Stativplatten den Zugriff auf das Akkufach; ein kleiner Fehler dieser Bauart ist tatsächlich einer solchen C-8080 Wide Zoom-Kamera nicht wert. Auch die beiden LC-Farbbildschirme des C-8080 Wide Zooms bedürfen einer kleinen Verbesserung.

Das Sunshine LCD (1,8" mit 136.000 Pixeln) hat seinen eigentlichen Titel wirklich schon verdient und der LC-Farbsucher mit seinen 25.000 Pixeln kann bereits recht gut zur Bewertung der Schärfe verwendet werden - wir hätten jedoch ein paar Bitten. Das LC-Farbdisplay kann um bis zu 20 nach oben geneigt und um bis zu 90 geöffnet werden, aber seine kleine Schwestern C-5060 Wid ezoom oder deren LC-Monitor bereits stärker gelenkig war und z.B. den Schirm rotieren ließ, um die Bildschirmfläche so zu schützen, dass er mit dem Schirm auf die Rückwand der Kamera zielt.

Das C-808080 WideZoom, das in der gleichen Fertigung wie die Zuiko-Objektive für das E-System hergestellt wird, ist im Wettbewerbsvergleich gering. Später wird sich diese Zurückhaltung jedoch in diesem Versuch als Vorteil erweisen (siehe Kapitel "Bildqualität").

Das C-8080 80 Wide Zoom verfügt über die kleinste Telebrennweite aller gängigen 8 Megapixel-Kameras mit einem Objektivbrennweitenbereich von 28 bis 140 Millimetern (entspricht KB bei einer Lichtintensität von B2, 4 bis F3,5); im Weitwinkelbereich ist es jedoch auf Augenhöhe mit anderen Weitwinkelkameras. Mit dem W/T-Schalter wird der teleskopartige Ausfahrzoom in Gang gesetzt - verhältnismäßig schnell (siehe Messwerttabelle), aber mit einem leicht quietschenden Knackgeräusch und hoher Empfindlichkeit in 10 der 20 prinzipiell zur Verfügung stehenden Zoomebenen.

Für den Anschluß des optional erhältlichen Weitwinkelkonverters WCON-08D (0,8x Brennweitenreduzierung) und des optional erhältlichen Telekonverters TCON-14D (1,4x Brennweitenverlängerung) gibt es den Vorsatzobjektivadapter CLA-8, der durch Lösen des kleinen Metallringes an der Vorderseite des Außentubus an die Digitalkamera angeschlossen wird. Super-Weitwinkel-Fans würden sich freuen, wenn der Weitwinkelkonverter den selben Umrechnungsfaktor hätte wie der WCON-07C (0,7x), der für den C-5060-Weitwinkelzoom verfügbar ist; dies würde dem C-8080-Weitwinkelzoom einen weiteren Wettbewerbsvorteil einbringen.

Das C-8080 80 Wide Zoom fokussiert im Einzelbildmodus oder mit Fokusverfolgung - die manuellen Fokussierungen sind über die Tastenbedienung möglich und werden durch Vergrößerung des Bildausschnitts und Darstellung einer Distanzskala unterstüzt. Das Ausschalten des AF-Hilfslichts (Reichweite: 80 cm) über das Einstellmenü und/oder die händische Auswahl eines der 13 einzeln anwählbaren AF-Felder verbessert die AF-Antwortzeit etwas, aber selbst dann kann der Olympus bolide die beiden aktuellen Konica Minolta Dimage A2 und Sony DSC-F828 AF Rennmaschinen in Geschwindigkeit und Genauigkeit nicht erreichen.

Mit einem Tastendruck wird der Aufklappblitz des C-8080 Wide Zooms entsperrt, der mit einer Messleistung von 10 die Herstellerangaben (LZ 9) noch überschreitet und zudem genügend Höhenabstand zur Lichtachse einnimmt, um das Risiko des "Dämonenblicks" auch ohne die stimmungsaufhellende Blitzfunktion der Red-Eye-Reduction-Funktion auf Null zu erhöhen.

Selbstverständlich kann der Blitzgerät auch mit den entsprechenden Einstellmöglichkeiten erzwungen oder unterdrückt werden; weitere Funktionen sind Blitzkorrektur, Langzeit-Blitzsynchronisation und die Option, ob zu Beginn oder am Ende der Aufnahme zu blitzen. Aber warum der rund 500 Euro billigere Olympus C-770 Ultra Zoom mit einem Doppelblitzspiegel ausgerüstet ist, während der C-8080 Wide Zoom auf dieses Feature verzichtet, ist eine Fragestellung, auf die uns nur die Olympus-Marketingleute eine überzeugende Lösung liefern können.

Sie können im Kamera-Menü auch festlegen, ob der eingebaute Blitzgerät gleichzeitig gezündet werden soll, was für indirekte Blitzlichtaufnahmen zweckmäßig sein kann. Der C-8080 Wide Zoom ist jedoch nicht für den Rotlichtsender oder das AF-Hilfslicht der System-Blitzgeräte geeignet. Im Allgemeinen fehlt beim Olympus-Blitzsystem die kabellose Steuerung eines oder mehrerer Blitzgeräte im TTL-Modus.

Die C-808080 Weitwinkelzoom bietet die höchste Qualität aller bisher von uns geprüften 8-Megapixel-Kameras. Beim C-808080 Weitwinkelzoom hat Olympus die optische Leistung und die elektronischen Nacharbeiten bestens koordiniert; das Digital -Make-up ist diskret und betont nur die Natürlichkeit der Aufnahmen besser.

Beim C-8080 Wide Zoom beispielsweise sind Detailauflösung und -schärfe sehr hoch - ohne zu viel Nachschärfen, was die Bearbeitung der Aufnahmen am Rechner erschwert. Die Störgeräusche, die hauptsächlich in dunkel - bis mittel-hellen Bildbereichen auftreten, stehen unter der Kontrolle von Olympus. Auch in puncto Farbreproduktion und Kontrastmanagement kann der C-8080 Wide Zoom überzeugen, wodurch die Elektroniken mit Kontrastunterschieden von bis zu 9,2 Blende und bis zu 250 (von 256 möglichen) Helligkeitswerten auf das fertige Motiv reagieren können.

Die gute Leistung lässt sich zum Teil damit begründen, dass Olympus auch das Seitenverhältnis zwischen Vergrößerungsfaktor und Abbildungsqualität des C-8080 C-8080 Wide Zooms berücksichtigt hat. Das Olympus Prosumer Flaggschiff ist nicht so stark wie die Mitbewerber, aber das kommt natürlich der Abbildungsleistung zugute. Insgesamt ist die Zoomfaktor-Selbstbegrenzung des C-8080 80 Wide Zooms weniger ein Meisterwerk als ein Mittel, um nicht ins Auge zu fallen.

Beim 8-Megapixel "Stitching" haben die Konkurrenten jedoch alle ihre "Probleme" (Vignettierung bei der PowerShot Pro1, Farbabweichungen bei der DSC-F828, Auflösung bei der DSC-F828), die der C-808080 mit seinem 5-fachen Vergrößerungszoom problemlos überwindet. Sonstiges/Sonderfunktionen Wie bereits zu Beginn dieses Testes gesagt, ist der Leistungsumfang des C-8080 80 WZ riesig und läßt auch für den anspruchsvollsten Photographen keine Wünsche offen.

eine Fernauslösung der Kameras über den mitgelieferten Fernauslöser oder über eine Kabelfernauslösung (anschließbar an den optionalen Batteriehandgriff B-HLD30), den Panoramaassistenten (über Olympus xD-Karte), die Pixelmapping-Funktion zur Berechnung von toten oder defekten Pixeln, die schaltbare Rauschunterdrückung (nur bei einer Belichtungszeit von mehr als 1/2 s) und die sehr sinnvolle RAW-Datenbearbeitungsfunktion.

Letzteres ermöglicht das Schruppen oder Konvertieren der Roh-RAW-Bilder in der Kammer, so dass bei entsprechender Anforderung eine unmittelbar verwendbare JPEG-Kopie des Bilds erstellt werden kann. Damit der (....) professionelle Eindruck des C-8080 mit breitem Bildausschnitt noch verstärkt wird, hat Olympus auf einige spielerische Features anderer Olympus-Modelle verzichtet. 2. Einige vom C-5060 Breitbildzoom her bekannten Funktionalitäten, wie der "2-in-1 Crop&Merge"-Modus oder die Möglichkeiten, den Willkommensbildschirm und die Tonsignale (Triggergeräusche etc.) zu individualisieren, sind im C-8080, Breitbildzoom nicht zu finden.

Zu diesem Zweck ist der C-8080 Wide Zoom mit einem neuen Histogramm-Marker ausgestattet, der es erlaubt, mit den Pfeiltasten einen kleinen Messbildausschnitt über das Motiv zu verschieben. So kann die Intensitätsverteilung für einen ganz speziellen oder gewählten Bildausschnitt graphisch dargestellt werden - auch wenn die Kameras auf einem Dreibeinstativ montiert sind.

Selbstverständlich sind auch ein Video-Modus und eine serielle Bildverarbeitung enthalten (siehe Messwerttabelle). Mit dem C-8080 WZ ist während der Videoaufzeichnung auch eine Fokusverfolgung und -vergrößerung (optisch und digital) möglich - wenn die Tonaufzeichnung ausgeschaltet ist. Der C-808080 mit Weitwinkelzoom in der Handbelichtungssteuerung ist etwas seltsam.

Diese Erscheinung, die wir nie zuvor bemerkt hatten, erscheint uns für Olympus charakteristisch, da sich ein C-5050 für den Abgleich so aufführte. Um so überraschender ist es, dass sich der Weitwinkelzoom des C-8080 - aber nicht der C-5050 - beim Einschalten der Histogramm-Anzeige schlagartig verschieben und so die Helligkeit des Bildschirms an die jeweilige Aufnahme anpassen kann.

Wenn Sie also auf einer "Live"-Kontrolle der Über- oder Unterexposition im M-Modus bestehen, muss die Histogramm-Anzeige des C-8080-Zooms eingeschaltet sein. Conclusion Olympus demonstriert beeindruckend mit dem Weitwinkelzoom C-8080, wie man dem 8 Megapixel CCD-Sensor von Sony hochkarätige Aufnahmen entlocken kann, die bereits im einsatzbereiten Stadium eine außergewöhnlich gute Bildqualität zeigen und trotzdem noch Raum für eine individuelle Betreuung oder für die Nachsorge am PC zulassen.

Bei Olympus entschied man sich für einen nicht zu starken Fokus und eine nicht zu hohe Bildverarbeitung innerhalb der Kameras - und das war offensichtlich eine kluge Wahl. Olympus hat es auch geschafft, den riesigen Funktions- und Einstellumfang des C-8080 Wide Zooms zu " zähmen "; der C-8080 Wide Zooms ist ideal für diejenigen, die eine Digitalkamera bis ins letzte Detail steuern wollen.

Optimierungspotenzial gibt es aber noch: Mit einem wirklich raschen Autofocus, möglicherweise einem Stabilisator, einem noch besserem Video-Sucher, einem schwenkbaren LCD-Monitor und verstärkten Wandlern würde der C-8080-Wide-Zoom die Mitbewerber noch mehr übertreffen.

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