Olympus E 300

Die Olympus E 300

Bei der Olympus E-300 handelt es sich um eine digitale SLR-Kamera mit einer Auflösung von 8,0 Millionen Pixeln, die im Dezember 2004 auf den Markt kam. Die Olympus E-300 (N1860392, EAN 0050332148956) Kamera mit Wechselobjektiv Detaildatenblatt mit Preisvergleich. mw-headline" id="Allgemeines">"Allgemeines[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Bei der Olympus E-300 handelt es sich um eine Digitalspiegelreflexkamera mit einer Bildauflösung von 8,0 Mio. Pixel, die im Jahr 2004 eingeführt wurde. Ein besonderes Merkmal dieser Fachkamera ist der seitliche Klappspiegel, da Olympus zugunsten eines Porro-Suchers auf das herkömmliche Pentagonprisma verzichtet und so ein besonders flaches Kameragehäuse aufbauen konnte.

Bei der E-300 handelte es sich um die zweite Olympus-Kamera nach der E-1, die nach dem Vier-Drittel-Standard (4/3) hergestellt wurde. Die E-System ist die Übersicht über alle Olympus Digital-SLR-Kameras und deren Zusatzgeräte. Mit Hilfe der mitgelieferten Kameras ist es möglich, Rohdaten in jpeg-Dateien zu konvertieren. Bei den leistungsstarken und handlichen Zuiko-Objektiven, die Olympus für die E-300 anbietet, fehlt noch ein Bildstabilisierungssystem.

Die für die modernen SLR-Kameras typischen Funktionalitäten wie Glühbirne (Langzeitbelichtung), Auto-Fokus, Programmautomatisierung und manueller Belichtungssteuerung sind im Leistungsumfang inbegriffen. Das E-300 hat drei Autofokus-Messfelder, die sowohl von Hand als auch automatisiert gesteuert werden können. Das E-300 hat die Fähigkeit, den Auto-Fokus so zu justieren, dass er sich selbstständig an bewegte Objekte wie Tiere oder Sportfotos anpasst.

Ein weiteres praktisches Merkmal ist die von anderen Unternehmen wie Canon in ihre derzeitigen Modelle übernommene Funktion der automatischen Reinigung der Sensoren der E-300.

Prüfbericht

Jedenfalls muss Olympus für die Fotokameras selbstständig üben, denn andere Designer haben es bisher vermieden, 4/3-kompatible Fotokameras auf den Markt mitzubringen. Die E-300 ist nach der E-1 der zweite von Olympus unternommene Entwicklungsschritt für das 4/3-System, und man kann die Zielstrebigkeit des traditionellen japanischen Unternehmens nur anführen.

Dank Olympus wird die vielversprechende 4/3 "Struktur" allmählich Gestalt annehmen, und nun liegt es an der E-300 - zusammen mit dem Zuiko Digital 14-45 Millimeter 1:3,5-5,6 Set Objektiv - zu zeigen, dass das Gerät ernst genommen werden kann. Die E-300 muss auch beim Betrieb einige Kompromißlösungen einhalten.

Deshalb ist die im E-300 eingesetzte HyperCrystal LCD-Technologie bei der Bildreproduktion am sinnvollsten. Kennzeichnend für diese neue LCD-Technologie von Olympus sind die gute Abbildungsleistung des Displays durch die strahlende Struktur der Flüssigkristall-Moleküle. In Bezug auf die Handposition der E-300 ist die E-300 dank ihres handlichen Designs und des günstigen Verhältnisses zwischen Eigengewicht (950 g inkl. eingestelltem Objektiv) und Baugröße gut in der Lage.

Das Finish ähnelt leicht dem des Olympus C-808080 Weitwinkelzooms; während ein großer Teil der Karosserie aus Polycarbonat gefertigt ist, sind die "Haube" und das "Chassis" aus Metall/Halbzeug ("Aluminium-Druckguss") gefertigt. Übrigens hat die E-300 wie ihre große Schwesterschwester E-1 keine Dichtung zum Spritzwasserschutz, aber die Steckverbinder, das Batteriefach und der Speicherkartensteckplatz sind alle gut abgesichert und verstreut, so dass sie sich nicht stören.

Optiken Bis zum Beginn des kommenden Jahrs wird die E-300 nur noch als Komplettset zusammen mit dem Zuiko Digital 14-45mm 1:3,5-5,6 Standard-Zoom verfügbar sein. Genau genommen gibt es für das Four-Thirds-System (zu dem die Objektive E-300 und Zuiko gehören) keinen Verlängerungsfaktor für die Brennweite, aber konvertiert in 35mm Verhältnisse entspricht die Angabe dieses Objektives einem Fokussierungsbereich von 28 bis 90 Millimetern.

Diejenigen, die mit der E-300 auch größere und/oder kleinere Objektive realisieren wollen, finden ihr Potenzial vielleicht im Olympus-Zubehörprogramm, aber das Objektivsortiment ist keineswegs so groß wie das der Mitbewerber. Das aktuelle Objektivsortiment der É-300 besteht also nur aus 9 Objektiven, darunter einige besonders attraktive Beispiele wie der Ultra-Weitwinkelzoom 7-14 mm/F4 (entspricht dem der E-300).

Wenn Sie jedoch Objektive mit integriertem Bildausgleich und/oder Ultraschallmotor, für Universal-Zoom und Shift-Objektive suchen, werden Sie bei Olympus nicht das finden, wonach Sie suchen. Obwohl viele Objektive anderer DSLR-Systeme zunächst für das Kleinbildformat konzipiert wurden und nur bedingt für den Einsatz mit optischen SLR-Kameras geeignet sind, sind alle Komponenten des Four-Thirds-Standard-Systems bestens aufeinander abgestimmt. Zum einen sind sie für den Einsatz mit Digitalreflexkameras geeignet.

So wurde beispielsweise die Optik an die Designmerkmale moderner Bildwandler (CCD- und CMOS-Sensoren) angepasst, und die Verbindung zwischen Linse und Fotoapparat ist vollständig in digitaler oder elektronischer Form. Davon zeugen die 9 Stromkontakte am Metall-Bajonett der E-300, die unter anderem die Vignettierungs- und Verzerrungswerte des Objektives an die Fotoapparatur ausstrahlen.

So kennt die E-300 das " Anforderungsprofil " des Objektives und kann entsprechend softwaregestützt Feinkorrekturen anbringen. Dank der vollelektronischen Verbindung zwischen Fotoapparat und Linse ist die E-300 auch in der Situation, einem Objekt den Auftrag zum Verschließen der Blendenöffnung zu erteilen - und Olympus hat auch an eine solche Dimmfunktion gedacht. Von Olympus wurde diese Funktion entwickelt.

Mit einer speziellen Menü-Funktion können Sie diese auf die OK-Taste verschieben und die Tiefenschärfe auf Tastendruck überprüfen. Dieses Vorgehen ist zumal es keinen AF/MF-Schalter am Objektivapparat gibt und eine direkte manuelle Scharfeinstellung nicht möglich ist. Im Allgemeinen ist das Fokussierungsthema mit der E-300 jedoch ein lästiges Unterfangen.

Die Autofokusfunktion kann etwas kürzer sein als die große Bruder E-1, und im Gegensatz zur E-300 werden die AF-Felder durch einen roten Punkt auf der Fokussierscheibe markiert, aber das Autofokussystem ist nicht wirklich wettbewerbsfähig. Man muss sich also mit 3 AF-Feldern zufrieden geben und mit der Fokussierungsgeschwindigkeit ist die E-300 alles andere als ein Vorbild.

Dass eine Blitz-Salve ein AF-Hilfslicht ersetzen muss, ist eine schlechte Angewohnheit, die kürzlich mit der Canon EOS 25D entdeckt wurde, von der wir uns erhofft hatten, dass wir sie mit keiner anderen Fotokamera finden würden. Die E-300 ist in Sachen Auto-Fokus das Rücklicht unter allen heutigen hochmodernen Digital-SLR-Kameras. Wenigstens hat der Autofocus der EK-300 einige Standardfunktionen wie einen Fokus-Tracking-Modus und eine manuellen Auswahl des AF-Feldes, sonst wäre er in dieser Fachrichtung völlig umgestaltet.

Die E-300 hat so etwas wie eine kleine Reportagekamera, und zu einer solchen zählt dann auch ein "kleiner Lichtspender für den Notfall" in Gestalt eines integrierten Miniblitz. Bei der E-300 ist diese leicht vom Blitzschuh abgesetzt und wird auf Tastendruck "ausgeworfen". Als weitere Flash-Funktionen stehen eine Langzeit-Synchronisationsfunktion (optional mit Bezug auf den zweiten Verschlussvorhang), eine Blitzbelichtungskorrektur ( "Blitzbelichtungskorrektur" im Menü) und die gewohnten Einstellmöglichkeiten (Auto, Zwangs- und Zwangsabschaltung) zur Verfügung.

Bei der Blitzmessung setzt die E-300 ziemlich genau ein - obwohl das Verhältnis zwischen Blitz und Fremdlicht nicht ganz so ausgewogen ist wie bei Canon und Nikon. Der von Olympus vorgegebene Richtwert von 13 kann durch unsere eigenen Maße bestätigt werden, und auch die Blitzschutzabdeckung ist recht gut.

Trotz der erhöhten Blitzposition kommt es jedoch durch das Glas zu Verschattungseffekten, die vor allem bei der Aufnahme aus kurzer Entfernung (bis zu ca. 1 m) auftreten. In der normalen Blitzbetriebsart beträgt die kürzeste Synchronisationszeit 1/180 s. Sie können im sogenannten Super-FP-Modus mit sehr kurzer Verschlusszeit (bis zu 1/4.000 s mit der E-300) blitzen, indem Sie den Blitz selbst dementsprechend modulieren.

Durch den verlängerten Blitzschuh kann die E-300 nicht nur Mittelkontaktblitze auslösen, sondern auch mit tTL-fähigen Blitzgeräten wie dem Makro-Blitzsteuergerät FL-20, FL-36, FL-50 oder FS-FC1 (kombinierbar mit den Ringblitzgeräten FS-TF22 oder FS-RF11 ) und damit Blitze im TTL-Modus unter Beibehaltung der Automatikfunktionen ausführen.

Mit weiteren Spezialfunktionen wie drahtloser TTL-Blitzsteuerung, automatischer Blitzklammerung oder Blitzmessung wirkt der Funktionsspektrum der E-300 relativ sparsam. Unter allen Einsteiger-DSLRs und Digital-SLRs im niedrigen Preissegment ist die Olympus E-300 diejenige mit der besten Auflösungen. Bei der Pixelanzahl übertrifft die E-300 mit ihrem 8-Megapixel-CCD ihre große Schwesterschwester E-1, die "nur" 5 Megapixel hat und fast doppelt so viel Geld einbringt.

Spannend ist die Fragestellung, wie die E-300 nicht nur im Gegensatz zu anderen Spiegelreflexkameras, sondern auch im Gegensatz zu den Prosumer-Kameras der 8 Megapixel-Klasse abschneidet. Die E-300 ist bereits ein echter Allrounder in Sachen Resolution und nimmt eine Vielzahl von Prosumer- und DSLR-Modellen in den Hintergrund. Auch mit dem preiswerten Set-Objektiv bietet die Fotokamera eine hervorragende Bildauflösung in allen Fokussierlängen.

Auch andere Kamera-Objektiv-Kombinationen machen nicht zwangsläufig eine schlimme Figur, aber die E-300 raubt ihren Konkurrenten die Schau. Die gute Auflösungsfähigkeit spiegelt sich auch in der Möglichkeit der Kamerafunktion wider, feinste Details von Bildern anzuzeigen, ohne dass die Elektrik zu viel helfen muss. Im Gegensatz dazu nutzt die E-300 nahezu keine kontrastverbessernde Systemverarbeitung für feinere Bilder.

Im Allgemeinen ist die Artefakt-Rate der E-300 gering und reduziert damit nicht nur die Abhängigkeiten der Pixelauflösung von der Laufrichtung bestimmter Motivaufbauten, sondern begrenzt auch nicht die Weiterverarbeitung der Aufnahmen am Rechner so sehr, wie es sonst mit dem oben beschrieben Schärfegrad üblich ist. Mit kontrastreichen Rändern gibt es auf der dunkeln Randseite geringe Farbabweichungen (erkennbar in unserem DCTau-Protokoll anhand der verschiedenen Farbergebnisse im Diagramm); die bei der hohen Auflösung zu wählenden Kompressionsstufen von 264 x 448 Pixeln sind nicht besonders groß (nur SHQ und HQ), sondern liefern weitestgehend (block-)artefaktfreie Aufnahmen von sehr guter bis mittlerer Bildqualität. Die Kompressionsstufen sind mit der höchstmöglichen Pixelauflösung von nur 264 x 248 Pixeln nicht besonders groß.

Andernfalls kann die Tiefpassfilterung zu mittleren Bildverzerrungen führen, die nicht bei jedem Objektivapparat so gut erkennbar sind. In Bezug auf das Rauschen ist die E-300 nicht ganz so störungsfrei wie eine Canon EOS 25D, die etwa die selbe Anzahl von Pixeln hat, aber aufgrund des viel grösseren Sensors auch Bildpunkte mit einem anderen "Kaliber" aufwickelt.

Mit der E-300 ist das Geräusch dennoch auf einem guten Level; das Bildgeräusch wird sehr augenfreundlich über die unterschiedlichen Helligkeitswerte des Lichts gestreut. Wenn die E-300 in Bezug auf das Bildrauschen mutig ist, ist dies auch in Bezug auf den Dynamikbereich der fall. Gemäß der neuesten Messmethode (DCTau 3. 1) unseres Prüflabors toleriert die EK-300 Kontrastdifferenzen von bis zu 8,3 Blende und erzeugt kontrastreiche Aufnahmen mit 251 (von 256 theoretisch möglichen) Helligkeitswerten.

Dies ist ein guter bis sehr guter Preis im Verhältnis zu anderen Kameramodellen, die auch nach der neuen Messtechnik geprüft wurden. Kennzeichnend für die Aufnahmen der E-300 sind auch eine leicht sanfte Tonwiedergabe in den Leuchten und eine noch sanftere Reproduktion der Klangwerte in den Schattenbereichen. Weil auch die ESP-Mehrfeldmessung der E-300 sehr genau und sicher exponiert, sind "erodierende" Lichtquellen und/oder "fallende" Schattierungen kaum zu fürchten.

Abschließend ein paar Bemerkungen zu dem im Lieferumgang enthaltenen Brillenglas. Die Kantenverdunkelung ist hier im Telebereich aufgrund des etwas engen Bildumrisses am stärksten und liegt deutlich über einer halben Öffnung; in der mittelgroßen und kleinen Objektivbrennweite nimmt die Lichtintensität an den Bildkanten nicht so stark und viel weniger steil ab.

Dennoch hat das Set-Objektiv eine recht ordentliche Bildqualität und kann angesichts der im Kamerapreis enthaltenen Leistungen als günstiges Angebot angesehen werden. Sonstige/Sonderfunktionen Wenn es eine Funktion gibt, die der E-300 eine einzigartige Position unter den digitalen Spiegelreflexkameras verschafft, dann ist es der sogenannte "Supersonic Wave Filter".

Neuartig ist die Art und Weise, wie Olympus den auf dem CCD befindlichen Schmutz (der natürliche Gegner eines jeden Bildwandlers) loswird: Diese akkumuliert sich dann auf einem kleinen "Klebestreifen" im Kameraboden, den man bei Bedarfserfüllung durch eine Olympus-Werkstatt ersetzen kann. Auf unseren Wunsch hin hat Olympus ein "Wartungsintervall" von 3 bis 4 Jahren für den Klebebandwechsel angegeben, so dass man bereits viele Aufnahmen machen oder viel Schmutz auffangen muss, bevor die Fotokamera in die Werkstätte gehen muss.

Weil die Staubeinschlagsfunktion bei jedem erneuten Anschalten der Messkamera eingeschaltet wird, sollte die Messkamera für eine wirksame Säuberung zu diesem Zeitpunkt nicht gekippt werden. Hartnäckiger Dreck oder Dreck kann mit einer normalen Sondenreinigung mit einem speziellen Reiniger und einem geeigneten Kugelschreiber oder Stab vom Sonden entfernt werden; eine entsprechende Aufbereitungsfunktion für die "große Reinigungsaktion" finden Sie im Kamera-Menü.

Aufgrund ihrer Architektur hat die E-300 keine Video-Funktion, aber es gibt einen Videoausgang zur Abspielung der auf einem Fernsehgerät gemachten Aufnahmen. Es wäre sinnvoll gewesen, wenn die E-300 wenigstens Sprachkommentaren aufnehmen könnte, aber das kann sie auch nicht.... Die E-300 ist kompatibel mit PictBridge. Die Verbindung zum Drucker wird über die USB 2. 0 Full-Speed-Schnittstelle der Messkamera hergestellt, die ansonsten für die Datenübermittlung an den PC verwendet wird.

Die E-300 verfügt über fortschrittliche Aufnahmefunktionen wie die automatische Belichtungsreihenfolge oder den weißen Abgleich, wählbare Messmerkmale (ESP-Mehrsegmentmessung, mittige integrale Messung, Punktmessung bei 2% des Feldes), variable Lichtempfindlichkeitseinstellungen (ISO 100-400 oder ISO 800 und 1.600 mit ISO-Boost-Funktion), unterschiedliche Einstellungen des Weißabgleichs (Auto, Voreingestelltes, manuelle Einstellung auf unterschiedliche Weise) und eine Fernaktivierungsfunktion.

Natürlich verfügt die E-300 über einen seriellen Bildmodus (siehe Messwerttabelle); die von uns festgelegte serielle Bildgeschwindigkeit nicht nur über der Herstellerspezifikation (3,3 statt 2,5 Bilder/s), sondern trifft auch auf das eingestellte Bild-Format (ORF/RAW, JPEG oder TIFF) nicht zu. Es ermöglicht die grobe Verarbeitung oder Konvertierung von ORF/RAW-Rohbildern in der Fotoapparatur, so dass bei Bedarfen eine unmittelbar verwendbare JPEG-Kopie des Images erstellt werden kann.

Die E-300 verfügt weder über eine umfangreiche Personalisierung oder individuelle Funktionen wie andere Spiegelreflexkameras (insbesondere Canon und Nikon), noch über einen Arbeitsspeicher wie das C-808080 Wide Vario. Eine Neuzuordnung der OK-Taste ist in der Anwendung unerlässlich (siehe Kapitel "Optik"), und die Bestimmung der Rotationsrichtung des Fokussierrings am Objektivaufsatz kann ebenfalls als Personalisierungsmöglichkeit betrachtet werden.

Somit kann man im Menu bestimmen, ob die Spiegelreflexkamera beim Abschalten den Fokus auf unbegrenzt setzen soll, was viel Zeit spart, besonders wenn man ein etwas distanziertes Objekt unmittelbar nach dem Anschalten der Messkamera aufnehmen möchte. Wenn Olympus noch die Moeglichkeit gaebe, das Glas nicht auf Unendlichkeit, sondern auf die Hyperfokalen einzustellen, waere die E-300 auch fuer jeden Snapshot vorbereitet.

Conclusion Olympus attackiert mit der E-300 den unteren Preisbereich mit den Digitalspiegelkameras und zwar mit einer Spiegelkamera, die voll von vielen positiven Einfällen wie z.B. dem Gehäuse- und Systemkonzept sowie dem ausgeklügelten Ultraschall-Staubfilter ist. Auch wenn Olympus - mit dem, was der Produzent bisher an Suiko-Objektiven bewiesen hat - die überlegene 4/3-typische Optik (Kompaktheit, Geschwindigkeit, Abbildungsleistung) gegenüber herkömmlicheren Objektivaufbauten nicht ausreichend überzeugen konnte, verfügt die E-300 über ein außergewöhnlich gutes Verhätnis zwischen Bildauflösung und -qualität und kann sich damit nicht nur preislich gegen den Wettbewerb durchsetzen.

Das Gehäuse ist gewiss gewagt und neuartig, aber der unmittelbarste Konkurrent der E-300, die E-300, die Pentax *ist DS, ist trotz herkömmlicher SLR-Sucher-Technologie wesentlich kleiner. Ob sie in diesen beiden Bereichen auch in der praktischen Anwendung der EB-300 übertrifft, wird ein Testverfahren des *ist DS aufzeigen. Im Endeffekt ist die E-300 jedoch ein sehr erfolgreicher Bestreben von Olympus, sich im DSLR-Einstiegsmarkt zu positionieren, aber jetzt, da die E-300 Fuss fassen konnte, muss der Japaner die Innovation in anderen Bereichen wie Autofokus und Blitztechnologie forcieren, um seine Marktposition auszubauen.

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