S602

S602

Die Fujifilm FinePix S602 Zoom (40471168) Kamera mit eingebautem Objektiv Datenblatt mit Preisvergleich. Erweiterung der Fuji Super CCD Familie: FUJIFILM FinePix S602 Zoom. Freilandversuch Auch in diesen Bereichen ist die FinePix S602 glänzend (wie sich später in diesem Report zeigen wird), wurde aber auch in vielen anderen Bereichen grundlegend revidiert. Die FinePix S602 hat nicht viel mit ihren Vorgängern FinePix 4900 und FinePix 6900 zu tun.

Der Entwurf der Fotokamera sieht immer noch sehr zukunftsweisend aus, hat aber jetzt ein paar mehr Ecken und ist etwas weniger gestylt, aber dennoch ergonomisch. Eine Programmwahlscheibe (mit den Stellungen P, S, A, S, A, B, vollautomatisch, Einrichtbetrieb, Szenen- oder Sonderprogramme und Video), ein Bedienwahlschalter am Verschlussauslöser, ein Drehregler, ein Zoom und eine Cursorwippe sind die wesentlichen Bedienungselemente der S602`s. Generell ist die S602 - auch bei anderen FinePix Modellen - von der geänderten Bedienung und Menünavigation profitieren, aber noch etwas gewöhnt.

Der S602 ist jedoch nach kurzer Einarbeitung schnell und komfortabel zu handhaben. Beim S602 fällt Ihnen im Gegensatz zu den Vorgängern der etwas wulstigere Griff auf, der den S602 sehr gut in der Hand hat. Standardmäßig ist die Digitalkamera mit vier Einweg-Alkali-Zellen ausgestattet, die ca. 200 Bilder aufnehmen können.

Der S602 ist daher für eine solche Kameraklasse recht energiesparend; wenn Sie leistungsfähige NiMH-Akkus (ab 1600 mAh) kaufen, können mehr als 300 Bilder mit einer Batterieladung aufgenommen werden. Man kann sich zwar darüber auseinandersetzen, welcher Bildsucher (Fujifilm S602 zoom, Nikon Coolpix 5700 oder Minolta DiMAGE 7(i) die beste Bildqualität hat (der Abdruck ist sehr subjektiv), der Bildsucher der S602 hat jedoch zwei wesentliche Unzulänglichkeiten gegenüber der Minolta DiMAGE 7(i): Der Bildsucher ist steif und nicht schwenkbar und der Wechsel vom Bildsucher zur LCD-Anzeige geschieht nicht selbsttätig, nur durch einen Taster.

Angenehm wäre es, wenn man mindestens einen der beiden Screens eines künftigen Nachfolgers des S602 in irgendeiner Form bewegen könnte. Bei der FinePix S602 ist der Autofocus jedoch sehr "beweglich" oder in Zack. Hierfür verwendet das Unternehmen ein hybrides NF-System. Das AF-System der Olympus Kameras basiert auf einer Kombination aus CCD-Kontrastdetektion und Infrarot-Messstrahl (wobei der Infrarot-Messstrahl beispielsweise von Glasoberflächen reflektiert wird und daher nicht notwendigerweise auf das Hauptobjekt fokussiert) und die Leica Digilux 1 trotz Hybrid-AF nicht besonders flott ist, aber die S602 Maßstäbe in Sachen Fokussiert.

Letzteres ist bekannt von Analog-SLR-Kameras oder Digital-SLR-Kameras (EOS D30/D60/1D, Nikon D100/D1/D1/D1/D1X/D1H, FinePix S2 Pro und ähnliche). Die Ergebnisse sind beeindruckend: Der S602 fokussiert rasch und verpasst das " Target " nur ganz vereinzelt. Ungeachtet der gewählten Brennweiten benötigt der S602 nur durchschnittlich 0,9 s, um den Fokussierprozess zu beenden.

Auch in punkto "Genauigkeit" ist die FinePix S602 von Minolta souverän. Wenn das S602 beim ersten Versuch fast immer die Bildschärfe vorfindet, ist bei der DiMAGE 7i oft ein zweiter Versuch notwendig. Der S602 hat wie der DiMAGE 7i einen sogenannten Area-AF mit einem freien Messfeld. Allerdings ist das Fehlverhalten des S602 beim Scharfstellen seltsam:

Im Handbetrieb kann die Digitalkamera - auch per Tastendruck - vorfokussiert werden, die "Feineinstellung" erfolgt dann manuell. Die FinePix ist im Bereich der Brennweite so groß wie ihre Naheinstellgrenze. Sollte der verfügbare Objektivbrennweitenbereich nicht ausreichen, kann der S602 über den AR-FX9 Objektivadapter um 0,79x und 1,5x Wandler (Fujifilm WL-FX9 und TL-FX9) erweitert werden oder im Ernstfall den Digitalzoom verwenden.

Im 6 Megapixel Modus ist der digitale Zoommodus jedoch nicht aktiviert und der Wechsel vom optischem zum digitalen Zoommodus ist recht "ruckartig". Dazu hat der S602 eine Reihe von Einstellungsmöglichkeiten. Seltsamerweise stellt die Digitalkamera auch bei Teleaufnahmen F2.8 als grösste Öffnung dar (und legt diese auch in den EXIF-Daten ab), obwohl bei dieser Objektivbrennweite F3.1 als grösste Öffnung verfügbar sein sollte.

Bei den fortgeschrittenen Funktionalitäten hat die Firma fuji-film kaum etwas ausgelassen: Der S602 bietet eine Empfindlichkeit von ISO 160, 200, 400, 800 und 1600; die beiden letztgenannten sind jedoch eingeschränkt. In der Tat bietet der S602 unter allen Lichtverhältnissen sehr farblose Aufnahmen. Endlich scheinen die teils "krassen" Farbverläufe der älteren FinePix-Modelle (vor allem im Kunstlicht) im Blick feld von Fuijifilm zu sein.

Aus diesem Grund reduziert sich auch die Anzahl der Bildpunkte in der Fotokamera auf drei Millionen, eine für viele Anwender optimale Voreinstellung. Bei Serienaufnahmen nimmt die Digitalkamera bis zu fünf Aufnahmen pro Sek. auf. Der S602 kann bei Vollauflösung fünf aufeinanderfolgende Aufnahmen mit dieser Zeit machen, bevor der Speicher des Puffers gefüllt ist und der Auslöseknopf vorübergehend gesperrt ist.

Beeindruckend ist jedoch der sogenannte "Final 5 "-Serienbildmodus, bei dem die Kameras rattern, bis der Auslöseknopf gedrückt wird oder die Maximalanzahl von 25 aufeinanderfolgenden Aufnahmen überschritten wird; die fünf zuletzt aufgenommenen werden. Der S602 ist auch sonst recht zügig. Der Einschaltvorgang dauert ca. 4,5 s (!), die Auslösungsverzögerung nach Abschluss der Scharfstellung ca. 0,1 s und die Aufnahmen werden innerhalb von 3,5 s (JPEG-Datei mit 2,1 MByte) oder 18,5 s (17,5MB TIFF-Datei ) auf die Speicherkarte übertragen.

Der S602 verfügt nicht über einen RAW-Modus. Das S602 wird jedoch in seinen Füßen geführt, wenn die S602 in den Wiedergabemodus versetzt wird. Dank des Dual-Slots kann der S602 die fertiggestellten Images entweder auf CompactFlash (inklusive Type II-Karten und Microdrives) oder SmartMedia Speicherkarten speichern. Dass der S602 sehr gehässig sein kann, wenn es um den Umgang mit Dateien geht, ist uns noch immer auffallen.

Dabei ist es ausreichend, dass auf der Visitenkarte keine Dateien im Kameratyp vorhanden sind (z.B. ein auf dem Rechner editiertes und auf die Visitenkarte zurückgeschriebenes Bild), so dass die Visitenkarte von der Visitenkarte als unformatiert deklariert wird und der Service gezielt abgelehnt wird. Eine erneute Aufnahme der Memory-Card erfolgt erst, wenn der "Fremdkörper" von der Card genommen wurde (dazu ist ein Rechner erforderlich).

Welche weiteren Punkte sind beim S602 noch zu beachten? Ein weiteres besonderes Merkmal des SuperCCD-Sensors der dritten Gerätegeneration ist seine Möglichkeit, Videoaufnahmen in hervorragender Bildqualität zu machen. Diese war so gut, dass die Zollbehörde eine Besteuerung der S602 mit einem ähnlichen Importzoll wie bei Camcordern in Betracht zog. Mit seiner VGA-Auflösung und einer Bildrate von 30 Frames pro Sek. bietet der S602 eine Videoqualität, die die Anforderungen für Super-VHS erfüllt.

In der Theorie hängt die Dauer eines Video auf dem S602 ausschließlich von der Kapazität des Speichers ab. Unsere Digitalkamera hat die Aufzeichnung jedoch immer nach 65 Sek. gestoppt. Auf Anfrage gab die Firma bekannt, dass nur SmartMedia-Karten und IBM Microdrives empfohlen werden. In der Bedienungsanleitung (Seite 14) finden Sie auch einen entsprechenden Vermerk, dass "einige CompactFlash-Karten Probleme mit der FinePix S602 Zoomen verursachen können".

Wenn Sie keine Miniatur-Festplatten, sondern Flash-Speicherkarten im CompactFlash-Format verwenden möchten, sollten Sie vor dem Erwerb überprüfen, ob die Digitalkamera mit der Speicherkarte kompatibel ist. Der S602 ist dagegen in Kombination mit Außenblitzgeräten überhaupt nicht auswählbar. Das ist kein Zufall, denn der Standard-Blitzschuh der Kameras hat nur einen Blitzschuh. Außerdem müssen einige Einstellungen (z.B. die Arbeitsblende) manuell vom Blitzlicht auf die Digitalkamera übernommen werden; die S602 ermöglicht daher aufgrund der fehlenden TTL-Blitzsteuerung für externe Blitze nicht den Vorteil einer automatischen Blitzbelichtung.

Andernfalls kann der S602 Töne aufzeichnen ( "innerhalb eines Videos" oder als 30-Sekunden-Sprachnotiz), einen Rasterrahmen im Sucherbildschirm darstellen, nach der Aufzeichnung zuschneiden und ein Histogramm wiedergeben. Schlussfolgerung: Innerhalb von nur drei Produktgenerationen haben die FinePix 4900 Vario, FinePix 6900 Vario und die aktuelle FinePix S602 Vario einen langen Weg vor sich.

Die S602 verfügt über eines der besten und genauesten Autofokussysteme, den besten Video-Modus, einen hohen Brennweitenzoom und einen hervorragenden Video-Sucher. Besser kann man es für den Kaufpreis nicht bekommen und auch in höherpreisigen Regionen gibt es keinen unmittelbaren Wettbewerber für den neuen Film zu finden, denn die Funktionskombination von Avid ist einzigartig.

Welche Wünsche könnte man sich in der kommenden Ausgabe der Fotokamera noch haben? Eine solche wird natürlich vermutlich noch rascher und noch höher aufgelöst. Vor allem aber rechnet die Firma die Linse nach, denn das S602 muss hinsichtlich der Verzeichnung verbessert werden. In diesem Fall könnte es sinnvoll sein, mindestens einen der LCD-Bildschirme zu schwenken und/oder zu drehen und der TTL-Blitzsteuerung der Kameras zu unterwerfen.

Es liegt auf der Hand, dass auch für Produzenten wie z. B. die Firma Metz das Design eines TTL-Blitzsystems nicht unbedeutend ist; daher wäre es überlegenswert, ob "kleinere" Unternehmen wie z. B. die Firma Hewlett-Packard, Epson, Casio, Pentax, Panasonic (die ohnehin Blitze bauen) und z. B. Metz sich nicht zusammentun sollten, um ein solches System zu entwickeln und einen einheitlichen Industriestandard zu haben.

Schauen wir mal, was uns die FinePix S602 zaubert - aber bis dahin ist die FinePix S602 die beste Lösung.

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