Sony A380

A380 von Sony

Testrezension Sony ist eine für seine Lifestyle-Produkte bekannte Firma. Die Alpha 380 hat unter dieser Voraussetzung ein völlig neuartiges Erscheinungsbild gegenüber ihrem Vorgänger Alpha 350 erhalten. Sie müssen eine klassische Fotokamera (wie z.B. den E-P1) nicht entwerfen, aber muss sie wie die Alpha 380 sein?

Dagegen ist der Griff recht schmal, was bestenfalls etwas für Kinder- oder Damenhände ist. Dies wurde auch durch einen kleinen Testfall unter Sony-Fotoliebhabern bewiesen, die der Fotokamera gegenüber eher Skepsis zeigten und sich lieber ihrer Alpha 700 und 900 zuwandten. Dagegen haben die Damen, die nicht fotografiert haben, sie mit einem Lächeln "perfect fit" zurückgegeben.

Die Problematik der Arbeitsergonomie liegt vor allem am Griff, auch die großzügige Gummierung der Kameras hilft nicht weiter. Ein Sekundenzeiger muss die Aufnahme mindestens dann festhalten, wenn die AV-Taste auf der Rückseite mit dem Finger diagonal nach oben gedrückt werden muss, um die Blendeneinstellung im Handbetrieb vorzunehmen und dann das Handrad mit dem Indexfinger mitdrehen.

Du solltest die Videokamera auch nicht runterlassen. Die eine akzeptiert Sony MemorySticks, die andere SD- oder auch SDHC-Karten. Der HDMI-Anschluss ist ebenfalls Standard und beschwört ein atemberaubendes Bild auf Ihren Heimfernseher. Wenn Sie einen Sony Bravia synchronisierbaren TV haben, können Sie die Wiedergabe von Bildern auch komfortabel mit der TV-Fernbedienung bedienen. Es wird kein AV-Signal ausgegeben.

Das dazugehörige NP-FH50 hat eine Ausgangsleistung von 6,1 Wattstunden, was nach dem CIPA-Standard-Messverfahren für 500 Aufnahmen ausreicht - allerdings nur, wenn Sie auf das stromfressende Live-Bild auf dem Monitor der Kameras verzichten und die SLR verwenden. Wahlweise kann die Stromversorgung der Kameras aus einem Netzgerät über eine DC-Eingangsbuchse auf der Griffseite erfolgen.

Der Alpha 380 stellt ganz andere Schwerpunkte. Doch auch an der eigentlichen Bildkamera sind nicht allzu viele Steuerungen verwirrend. Typisch für eine Spiegelkamera ist der Spiegelreflex-Sucher, der der Maschine ihren eigenen Beinamen gab. Beim Alpha 380 wird dies jedoch etwas vernachlässigt. Leider kann der Fühler nicht zwischen Augen und (Bier-)Bauch erkennen, so dass eine herumhängende und vor dem Gehäuse hängende Fotokamera die Batterie scharf stellt und aussaugt.

Sony konzentrierte sich weniger auf einen Optiksucher als vielmehr auf einen Livebild-Modus, der einen raschen Selbstfokus ermöglicht. Bei einer DSLR befindet sich der Normalphasen-Autofokus, der wesentlich kürzer ist als ein Kontrast-Autofokus, der über den Bildaufnehmer funktioniert, im unteren Teil der SLR und erhält sein Abbild in der Regel über einen Zusatzspiegel unter dem Hauptspiegel, der im Mittelbereich teilweise transparent ist.

Daher ist der Lichtsensor auch beim Hochklappen des Spiegels geblendet, was für ein Live-Bild über den Lichtsensor notwendig ist. Bei Sony dagegen sind ein Klappspiegel und ein zweiter, kleinerer Bildgeber in der Sucherbox integriert, um bei ausgeschaltetem Großspiegel ein Live-Bild zu produzieren. Features Der hintere Monitor fungiert bei Einsatz der Spiegelreflexkamera als Informationsanzeige und gibt dadurch Aufschluss über die wesentlichen Kamera-Parameter; im LiveView-Modus werden die Informationen jedoch am Bildrand übersichtlich dargestellt.

Das Display der Infodarstellung kann zwischen zwei Betriebsarten umgeschaltet werden, aber es ist nicht möglich, direkt in die einzelnen Einstellungen zu springen, um sie zu verändern, ohne durch das Menu zu gehen. Die Aktivierung des manuellen Scharfstellens erfolgt über einen automatischen Umschalter am Bayonett oder - je nach Linse - auch am Bayonett.

Wer die Funktion seiner Kameras selbst anpassen möchte, hat wenig zu lachen. Sony war auch nicht zu geizig mit dem Blitzgerät. Sony hat der Alpha 380 eine kabellose Blitzsteuerung hinzugefügt, so dass Sie mit einem einzigen Blitz des Systems kreative Arbeit leisten können, zum Beispiel durch Blitzen an der Seite eines Motivs.

Der proprietäre Slipper wurde von Sony von Minolta übernommen. Sony hat bei den Abspielfunktionen wirklich etwas eingespart. Es ist nicht möglich, die Aufnahmen in der Kammer zu bearbeiten. Mit der Option Nur Rotieren können Sie die Fotos entweder auf dem Drucker von PictBridge drucken oder in einer Diaschau ansehen. Das ist deutlich zu schlank, besonders für eine auf Anfänger ausgerichtete Aufnahme.

Der Anblick von Nicon oder Pintax mit ihren unzähligen Editierfunktionen würde Sony nicht wehtun - jedenfalls nicht in einer Einführungskamera. Linse Zusammen mit dem Alpha 380 hat Sony ein weiteres Set-Objektiv auf den Markt gebracht, das DT 3,5-5,6/18-55mm SAM. Das ist bei einem so günstigen Glas aber gar nicht so schlecht, denn es ist sicherlich besser, ein fehlerhaftes Glas als Bruchstelle zu haben als ein fehlerhaftes Kamera-Bajonett mit entsprechender Aufwendigkeit.

Einen solchen Antrieb gibt es in der Alpha 380 noch für andere Optiken. Da das Sony Objektiv-Bajonett von Minolta "geerbt" wird, können Sie auch mit älteren Minolta-Objektiven arbeiten (Ausnahme: Das bisherige Minolta FD-Bajonett paßt nicht mechanisch). Die Diagonale des Bildsensors ist 1,5 mal kleiner als bei einem 35-mm-Film, daher wird die Objektivbrennweite um den jeweiligen Wert vergrößert.

Bei der Alpha 380 entsprechen die 18-55mm-Objektive einem 35mm-Objektiv mit einer Brennweite von ca. 27-83 Millimetern. Ein weiteres nützliches Feature des Bildsensors: Die Verwacklung der Kameras kann mit jedem angeschlossenen Objekt ausgeglichen werden. Bei digitalen Sensoren ist ein Fehler im Vergleich zu einem ständig aufgewickelten Bild der sich auf dem Sensor ansammelnde Schmutz.

Dies geschieht nicht nur, wenn das Objektiv gewechselt wird, sondern z.B. auch, wenn sich die Objektivlänge beim Zoom verändert und irgendwohin hinein- oder herausgepresst wird. Ein dritter Grund ist der Verschleiß in der eigentlichen Aufnahme, hier sind sowohl der Spiegelbild als auch der Shutter zu erwähnen.

Bei Verwendung kleinerer Objektivöffnungen wird im eingefangenen Motiv sichtbarer Schmutz auf dem Bildaufnehmer. Zur Entstaubung rüttelt die Alpha 380 den Fühler bei ausgeschalteter Maschine stark. Die Alpha 380 hat neun verschiedene Aufnehmer. Dadurch kann die Digitalkamera im zentralen Bildfeld gut aufnehmen, während der äußere Rand ohne Sensorik ist.

Sie werden auch im Live-Betrieb eingesetzt, so dass die Kameras keine Gesichtererkennung haben. Voreingestellt dauert die Auslösung der Digitalkamera ca. 120 ms. Es ist bedauerlich, dass Sony das große Zusatzlicht der großen Alpha-Modelle in der Einstiegsklasse gerettet hat. Zur Überprüfung der Abbildungsqualität haben wir die Digitalkamera nicht nur an alltäglichen Objekten getestet, sondern auch an das bekannte DCTau-Prüflabor für einen vergleichbaren, sachlichen und wiederholbaren Versuch übergeben.

Zusätzlich zum Laborversuch der 18-55er ist auch eine mit dem 50er Makro erhältlich, die die bestmögliche Abbildungsqualität aus der Maschine herausholen soll. Die Alpha 380 hat mit 14,2 Megapixel auf dem Großbildsensor eine recht große Bilddichte, die sowohl an das verwendete Objekt als auch an die Bildverarbeitung höchste Ansprüche stellen.

Er weist einen geringen Auflösungsabfall zum Rand des Bildes hin auf, und wenn er ausgeblendet wird, verschwindet er in der Mitte des Bildes stärker als bei geöffneter Öffnung. Verzerrungen sind ebenfalls für ein solches Glas charakteristisch, d.h. im Vergleich zu den 18-70 Millimetern sind die Messwerte deutlich besser, so dass sich das neue Glas nicht nur rein mechanischer Art auszeichnet.

Aber auch die Bildbearbeitung selbst hat sich mit der Alpha 380 verbessert, die sich zusammen mit dem leistungsstärkeren Objektiven im Vergleich zur Vorgängerkombination Alpha 350 und 18-70 Millimeter klar in der Abbildungsqualität auszeichnet. Bei ISO 100-400 und ISO 1.600 ist das Abbildungsrauschen gut abgezogen, bei ISO 800 ist es etwas größer als bei ISO 1.600 Wie erwartet liegt das größte Abbildungsrauschen bei ISO 3.200 Insgesamt ist das Abbildungsrauschen recht schwach und natürlich, insbesondere ISO 100 ist sehr gut.

Andererseits nimmt die Eingangsdynamik mit steigender Sensibilität ab. Wenn er bei ISO 100 mit 8,6 Blendenwerten noch gut bis sehr gut ist, unterschreitet er bei ISO 1600 die 8-Blendenmarke und bei ISO 3.200 nur 7,1 Blenden. Dies erschwert es der Digitalkamera, kontrastreiche Objekte aufzunehmen.

Mit der Ausgabedynamik, d.h. der Nutzung der 256 verfügbaren Helligkeitswerte, weist die Karte eine inverse S-förmige Kurve auf. Der Gesamtkontrast kann aber auch etwas erhöht werden, z.B. durch Histogramm-Korrektur, da sowohl in den Lichter- als auch in den Schattenbereichen einige Helligkeitswerte abgegeben werden. Der Alpha 380 ist in seiner Schärfe gut ausbalanciert.

Dagegen ist die Verarbeitung von feinen Bildausschnitten etwas zu agressiv. Bei der Kompression der Aufnahmen in JPEG sind nur zwei Schritte möglich, wodurch die höhere Bildauflösung etwas zu hoch verdichtet wird und somit einige Bildausschnitte verschwendet werden. Dagegen ist die höhere Kompression sehr nahe an der besten, so dass man hier zwar die Abbildungsqualität verringert, aber nicht zu viel Platz einnimmt.

In der täglichen Praxis hat die Alpha 380 eine sehr ansprechende und unkritische Farbgebung. Abgesehen davon, dass die Motive etwas kontrastreichere Farben haben können, erscheinen sie sehr natürlich und scharf genug, um ohne weitere Bearbeitung gedruckt zu werden. Wenn Sie dagegen in die Bildverarbeitung eintauchen und das allerletzte bisschen Bildauflösung und Geräuschlosigkeit aus der Bildkamera herausholen wollen, empfehlen wir das RAW-Format.

Schlussfolgerung Die Alpha 380 macht keinen negativen Eindruck, aber mit ihrer Ausrüstung, ihrem Aussehen und ihrer Handhabung sprechen sie sowohl ein weniger ehrgeiziges als auch ein Frauenpublikum an. Wenn Sie eine klassische Kamerafunktion wünschen, würden Sie sie mit der Alpha 380 schmerzhaft missen. Andererseits gibt es keinen Verlust an Qualität, ganz im Gegensatz dazu.

Er ist gut und wurde gegenüber dem Vorgänger Alpha 350 weiter optimiert. Dabei sind die Aufnahmen vor allem sehr ausgeglichen und können ohne weitere Verarbeitung verwendet werden.

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