Canon Objektiv Stabilisator

Kanon Objektivstabilisator

Installieren Sie den Stabilisator nicht in den Objektiven, sondern in der Kamera. Wozu dient ein Image-Stabilisator und was bringen sie mir? Für ein unerschütterliches Foto gibt es eine Faustregel: die Umkehrung der Objektivbrennweite als kürzeste Zeit. D. h.

bei 80 Millimeter Objektivbrennweite sollte ich mind. 1/80 Sekunden Aufnahmezeit haben, um das unscharfe und unscharfe Foto zu vermeiden. Und was hat das mit der Länge der Kamera zu tun? Die kleinsten Schwingungen werden auf das Motiv überträgt, je weiter ich mich einem Gegenstand nähere.

Wenn ich ein 300-mm-Objektiv habe, muss ich die Spiegelreflexkamera nur leicht schütteln und habe ein schweres Erbeben. Je größer die Objektivbrennweite, desto geringer die Einwirkzeit. Die Bildstabilisierung (IS = Bildstabilisierung bei Canon, GR = Schwingungsreduzierung bei Nikon) wirkt beruhigend und stabilisierend auf das zu bearbeitende Teilbild.

Der eingebaute Rechner rechnet spontan aus, wie stark der Schock ausgeglichen werden muss und treibt dann ein bewegbares Linselement in der Linse an, das dem Schock entgegenwirkt. Manche Produzenten, wie Sony oder Olympus, installieren den Stabilisator nicht in den Objektiven, sondern in der Fotokamera. Dies hat natürlich den großen Nachteil, dass die Linsen prinzipiell billiger sind, da sie alle keinen Stabilisator haben.

Ein Stabilisator im Objektiv hat den großen Vorzug, dass er exakt auf den Linsentyp abgestimmt ist. Es ist viel entscheidender zu wissen, was der Stabilisator mir gibt. 1/200, 1/50 und 1/25 s, mit und ohne Bildkorrektur. Bei 1/200 sec 1/50 sec 1/25 sec Bei 1/200 sec gibt es kaum einen Differenz, was die Faustregel "Kehrwert der Brenndauer als Belichtungszeit" immerhin bestätigt.

Schon bei 1/50 sec. sieht man ein Verwackeln der Kamera ohne Stabilisator. Die Differenz ist bei 1/25 sec wirklich markant und der Stabilisator macht wirklich einen guten Job. Die 1/25 sec bei 200mm Abstand von der Handfläche ist schon recht rein. Doch Achtung: Wer den Stabilisator anschalten und Sportfotograf werden will, sollte warnen.

Immer wenn es um Bewegungen geht, muss die Verschlussgeschwindigkeit reduziert werden, was nur bei schlechten Lichtverhältnissen mit großer Blendenöffnung und höherer ISO-Zahl erreicht werden kann. Ein weiterer Tipp: Es wird oft empfohlen, den Stabilisator abzuschalten, wenn Sie mit einem Dreibeinstativ arbeiten.

Schon auf dem Dreibein ist die Maschine tief entspannt und sollte nicht zittern. Der Stabilisator kann nun auf den Kopf des Stativs und das Tripod umgeschaltet werden. Aber ich habe vergessen, den Stabilisator abzuschalten, und noch ist kein Foto verdorben.

Aber auch, weil ich ein sehr robustes Dreibein benutze, das nicht so rasch schüttelt. Der letzte Tipp: Viele Linsen mit Stabilisator haben einen weiteren Umschalter.

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