Günstige Reisekamera

Preiswerte Reisekamera

preiswerte Reisekamera für "Luftwandern" - Fotoforum S. 2 Das Nikon Blitzgerät mit dem 28-80er Kit ist eine nette und für den Gelegenheitsgebrauch wohl eine gute Fotokamera, aber für meinen Spezialfall war es ein Fehler. Die Bedienung ist etwas unscharf, fast gar nicht mit hellen Manschetten. Wenn ich die Linse hochhalte, bewegt sich das Objekt allein durch sein eigenes (geringes) Eigengewicht von 80mm auf 50mm Brennweite zurück, auch im Luftstrom, und da die innere Technik anscheinend auch aus Kunststoff ist, habe ich das Objekt wahrscheinlich zerstört, wenn ich die Linse mit dem Objekt in eine Seitentasche stecke.

Die Linse ist emotional verhältnismäßig lang und dehnt sich sowohl beim Vergrößern als auch beim Ausrichten aus. Dafür benötigt er zwei der kostspieligen CR2-Batterien (wie nahezu alle Kunststoffkörper aus dieser Zeit). Bei zwei Batteriesätzen erhalten Sie nach dem Surfen im Internet auch den Batteriehandgriff für 4 Mignon-Zellen, damit ist das Stromversorgungsproblem gelöst, und die Batterie berührt sich besser und wirkt auch etwas professional.

Zumal ich einen normalen Zoom und einen (älteren, robusteren) Tele-Zoom habe, aber für den rauen Einsatz im Flugzeug ist sie nicht besonders gut gerüstet. Nachdem sowieso eine "neue" Digicam fällig war, habe ich mir die von Friedrich vorgeschlagene S30 geholt, die hervorragende Aufnahmen macht und auch mit einer Hand bedient werden kann.

Es kann nicht mehr mit Schutzhandschuhen bedient werden, ist aber wieder beinahe zu klein, und ich finde den Zoomantrieb mit dem Schieberegler lästig. Weil mir das Prinzip der Minolta Tele Super (alte kompakte Kamera mit 2 festen Brennweiten) sehr gut gefiel, kaufte ich mir eine ähnliche Canon BF Twin/Sure Shot 80 mit 38 und 80mm Brennweite, letztere jedoch mit Apertur 8. 9...., die den Ansprüchen sehr gut gerecht wird: klein, verhältnismäßig stabil, leicht und günstig (1? zzgl. Porto.... :-).

Es hat einen großen Bildsucher und wäre zum Fotografieren mit einer Hand zu haben, wenn man nicht bei jedem Tastendruck zwei Klicks machen müsste, um das Bild ohne Flash zu haben. Hätte er einen separaten Ein-/Ausschalter für das Programmrad, würde er vielleicht noch Filtern und vielleicht noch Autofocus und Brennweitenänderung annehmen (er liegt beim Anschalten immer bei 38mm und bewegt sich innerhalb von ca. 2 Sek. auf Tastendruck auf 80mm), wäre er etwas zügiger.

Vor kurzem bekam ich dann überraschend meine alt gemietete Minolta Dynax 3000i mit 35-80mm Kit-Objektiv zurück, die ich schon völlig ausrangiert hatte. Das wäre auch beinahe optimal, auch wenn ich es in der Realität noch nicht ausprobiert habe. Gegenüber der Nikon V65 sieht sie trotz des Kunststoffgehäuses wie ein Tank aus und ist trotzdem leicht, das kleine, handliche Kurzobjektiv ist bei der einmal gesetzten Objektivbrennweite steinhart und lässt sich auch bei Brennweitenänderung und Scharfeinstellung kaum ausfahren und ist mit einer Hand leicht zu handhaben (außer einem Schnellprogramm und einem Ein-/Aus-Schiebeschalter hat sie sowieso keine Bedienelemente).

Die Linse hat eine integrierte unverlierbare, aber defekte Objektivabdeckung, die mit einem Schieber geöffnet und geschlossen werden kann. Eine sehr gute Sache an sich, aber anscheinend fehleranfällig, da nahezu alle bei uns erhältlichen Linsen dieses Typus das gleiche Problemfeld haben. Eine zerstörungsfreie Demontage ist nicht möglich, da der Mechanismus auf das Glas geklemmt und mit Pins fixiert wird.

Durch den Hispeed-Button des 300i kann ich ihn so nah wie möglich an 1/1000 herantreiben und damit meistens die Blendenöffnung öffnen, aber das ist etwas begrenzt. Ich würde einen Schritt in die richtige Richtung gehen zu einem AF-Minolta-Gehäuse über meinem 3000i (2xi, 5000i, SPxi oder was auch immer, möglicherweise zusammen mit einem 35-80 oder ähnlichen Kit-Objektiv) oder einem anderen robusten Einzelgehäuse jeder Art zusammen mit einem Kompakt-Standard-Zoom.

Mehr zum Thema