Kamera Objektive für Nikon

Objektive für Nikon

Das Großobjektiv im Vergleich: Welches Kameralinsen sollte ich mir anschaffen? Wenn Sie sich für eine Kamera mit Wechselobjektiv - sei es eine Spiegelreflex- oder eine System-Kamera - entschieden haben, werden Sie sich nicht mehr intensiv mit dem Motiv der Objektive auseinandersetzen. Kameralinsen gibt es wie Strand am Strand, für verschiedene Zwecke und natürlich in verschiedenen Preisklassen. Ein objektiver Abgleich und die Entscheidung darüber kann eine echte Aufgabe sein!

Grosser Objektivvergleich: Welches Kameralinse ist das passende für Sie? Vor allem für Anfänger können die vielen Kürzel, Symbole und technische Spezifikationen, mit denen die Objektive beschriftet werden, recht unübersichtlich sein und helfen oft wenig. Damit Sie sich leichter entscheiden können und um den Linsendschungel zu beleuchten, habe ich diesen ausführlichen Objektivvergleich für Sie zusammengestellt.

An verschiedenen Beispielen werde ich Ihnen aufzeigen, welche Objektive es gibt und für welche Zwecke sie geeignet sind. Ich werde auch so leicht und nachvollziehbar wie möglich erklären, was die Informationen und Nummern in der Fachbeschreibung eines Objektives sind und was Sie bei der Wahl Ihres neuen Kameraobjektives berücksichtigen müssen. Am Anfang ein offener Begriff: Ich habe seit Jahren mit Nikon- und Nikkor-Objektiven fotografiert, daher wird sich dieser Beitrag hauptsächlich mit Nikon-Produkten beschäftigen und die Illustrationen der Nikon-Objektive aufzeigen.

Wenn immer möglich, werde ich mich bemühen, Ihnen das passende Pendant oder den passenden Namen für Canon zu geben. Da ist es heute unglücklicherweise auch ganz besonders hervorzuheben: Ich habe für diesen Beitrag kein Honorar erhalten und meine gesamte Kameraausstattung selbst bezahl. Weshalb ist es lohnenswert, in ein gutes Glas zu stecken?

Ob die Kamera oder das Fotoobjektiv für ein gutes Bild wichtig ist, ist eine der am häufigsten gestellten und wohl auch begehrtesten Fragestellungen im Bereich der Fotografie. Natürlich ist die Lösung eine subjektive, es gibt keine allgemeingültige, wissenschaftliche Erkenntnis, denn im Idealfall sind Kamera und Linse aufeinander abgestimmt und gewährleisten so ein hochqualitatives Resultat.

Unbestritten ist jedoch, dass das Glas einen entscheidenden Einfluss auf die Bildkomposition und -qualität hat. Sie können sich auch denken, dass das Glas das Kameraauge ist. Sie legt die Brenndauer des Bildausschnitts fest, verwendet die Apertur zur Bestimmung des Lichteinfalls auf den Bildsensor und ermöglicht darüber hinaus Gestaltungsmöglichkeiten, wie z.B. ob der Bildhintergrund schärfer oder verschwommen ist.

Qualitativ hochstehende Objektive sind ebenfalls recht wertbeständig und überleben in der Regel mehrere Generationen von Fotoapparaten. Obwohl fast jedes Jahr neue Fotoapparate auf den Markt kommen, ist die mittlere Lebensdauer oder tatsächlich die Verkaufszeit eines Objektives viel länger. Ich würde Ihnen daher auch empfehlen, in ein paar ausgewählte, qualitativ hochstehende Objektive zu kaufen, anstatt jedes Jahr das neueste Kameragehäuse zu kaufen.

Wenn Sie mit der Bildqualität und Handhabung Ihrer Kamera prinzipiell einverstanden sind, werden Sie es auch in den nächsten Jahren sein, ganz gleich, welche Eigenschaften die hoch gelobte neue Kameratypengeneration hat! Mit einem wirklich gutem Fotoobjektiv können Sie wahrscheinlich mehr aus Ihrer Kamera rausholen, als Sie jemals zu erträumen wagten.

Aber wie erkennt man ein gutes Glas und wie kann man die technische Information deuten? Das APS-C vs. Vollformat - was ist der Vorteil? Was für Objektive gibt es? Welche Bedeutung haben die Kürzel und Zahlen auf dem Glas? Wenn Sie sich nach Linsen umsehen, werden Sie sich rasch in einem Durcheinander von Zahlen wiederfinden, die mit einigen wenigen Fachausdrücken gefüllt sind.

Als erstes Beispiel sei das "always-on" Objektive meiner Nikon D7100* SLR-Kamera genannt. AF-S: "AF" steht für Auto-Fokus und ermöglicht die automatische Fokussierung des Objektivs auf ein Ziel. Übrigens, es gibt kaum ein modernes Glas, das keinen Autofocus hat! Das heißt, der Autofocus wird mit einem Ultraschall-Motor angetrieben und arbeitet dadurch noch geräuschärmer und präziser.

"AF-S " steht für ein Autofokus-Objektiv, das von einem Ultraschall-Motor angetrieben wird. Nikon beschreibt den Ultraschall-Motor selbst als SWM (=Silent Wave Motor). Für Canon Objektive ist diese Kurzform "USM" (=Ultra Sonic Motor). Das Kürzel "DX" steht bei Nikon für eine Kamera mit APS-C-Sensor oder auch für Objektive, die für APS-C-Kameras passen.

Die Objektive für Vollbildkameras oder auch die Kamera selbst sind mit "FX" markiert. Wie sich APS-C vom Vollformat unterscheidet und was das für die Auswahl Ihres Objektives heißt, erläutere ich Ihnen im nächten Teil. Übrigens: Canon APS-C-Objektive sind mit "EF-S", Vollformat-Objektive mit " EF " beschriftet. Aber NIKKOR: Das ist schlicht der Name der Marke für Nikon-Objektive.

16 - 85 mm: Diese Millimeter entsprechen der Objektivbrennweite. Der Betrachtungswinkel und damit der Bildabschnitt Ihres Bildes wird im Wesentlichen durch die Objektivbrennweite bestimmt. Mit zunehmender Länge der Kamera wird der Blickwinkel kleiner und das Sehfeld kleiner. Wenn die Objektivbrennweite mit einem "von bis"-Wert festgelegt ist, wie in unserem Beispiel, ist es ein Varioobjektiv und Sie können den Ausschnitt des Bildes durch Drehung eines Ringes auf dem Objekt ändern.

1:3,5-5,6: Weitere Ziffern kommen nach der Brenndauer, aber auch diese werden ebenfalls simpel erörtert. Der Blendenwert legt die maximale Lichtmenge fest, die auf den Fühler fällt. Die Blendenöffnung ist umso größer, je kleiner die Anzahl ist und je mehr Lichteinfall auf den Messfühler fällt. Linsen mit sehr niedrigen Blendenwerten, z.B. 1:1,8, werden daher auch als "schnelle" Objektive bezeichne.

Ein " von bis " Wert, wie in diesem Falle, heißt, dass der kleinste mögliche Öffnungswert mit steigender Brenndauer zunimmt. Benutze ich die volle 85 Millimeter Objektivbrennweite und zoome auf ein solches Motiv, kann ich nur bis zu einem Maximum von 5,6 ausblenden. Damit ist das Weitwinkelobjektiv heller als bei maximaler Objektivbrennweite.

Das Kürzel steht für das in der Linse eingesetzte Gläser. "Der Begriff "ED" steht für "extra low dispersion" und steht für ein besonders wirkungsvolles Korrekturglas für Farbabweichungen und Verzerrungen. Im Falle von Canon nennt man dieses Becherglas "UD" (= ultra low dispersion). Das Kürzel steht für "Vibration Reduction" und verweist auf den im Inneren des Objektivs integrierten Bildausgleich.

Dadurch wird das Verwackeln der Kamera reduziert und Sie können auch bei schwachem Licht oder großer Objektivbrennweite Bilder aus der Kamera nehmen. Die Objektive mit integriertem Stabilisator sind in der Regel etwas teuerer, aber ich würde sie mir immer lieber ansehen. Canon nennt diesen Verwackelungsschutz "IS" (=Image Stabilizer), Sigma BS (=Optical Stabilizer) und Tamron VC (=Vibration Compensation).

Mit M/A-M: auch als Fokusmodus-Schalter bekannt. Sie können hier zwischen Automatikfokus und manueller Fokussierung auswählen. Es kann in manchen Fällen sinnvoll sein, die Schärfe von Hand einzustellen, z.B. bei nächtlichen Aufnahmen, wenn der automatische Scharfeinstellung aufgrund von schlechten Lichtverhältnissen nicht möglich ist. Objektivvergleich APS-C vs. Vollformat: Woher weiß ich das passende Gegenstück?

Bei der Anschaffung eines neuen Objektives ist auch die Entscheidung entscheidend, ob Sie mit einer APS-C oder einer Vollbildkamera fotografieren. Das APS-C oder Vollformat bezeichnet die Sensorgröße. APS-C ist kleiner als der Vollbildsensor, d.h. die Kanten eines Bilds werden praktisch abgetrennt.

Damit ist der Bildteil einer APS-C-Kamera kleiner als der einer Vollbildkamera. Diese Differenz, oder das VerhÃ?ltnis, in dem das Foto zugeschnitten wird, wird auch als "Crop-Faktor" bezeichne. Mit Nikon ist das 1,5, mit Canon 1,6 Diese Darstellung zeigt den so genannten "crop factor", das heißt, wenn ich mit einer APS-C-Kamera und einer Objektivbrennweite von 50 Millimetern aufnehme, ist das je nach Herstellerspezifikation eine Objektivbrennweite von 75-80 Millimetern.

Dies kann in bestimmten Aufnahmesituationen, z.B. auf einer Reise, vorteilhaft sein, da ein 300 mm-Objektiv an einer APS-C-Kamera einer "echten" Objektivbrennweite von 450 Millimetern entspr..... Aber ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen, sondern auf die Bedeutung dieses Crop-Faktors im Rahmen der Wahl des passenden Objektives eingehen.

In der Regel sind Kamera und Objektiv mit dem dazugehörigen Vermerk versehen. DX" bezieht sich bei Nikon auf die APS-C Kamera und Objektive und "FX" auf Vollbildkameras und Objektive. Wer eine Einsteiger-Kamera hat, muss zu 99% eine APS-C-Kamera besitzen, da Vollformat-Kameras sehr kostspielig sind und sich ein solcher Kauf für Einsteiger gar nicht rechnet.

Auf der linken Seite die Nikon D850, eine Vollbildkamera, auf der rechten Seite unsere Nikon D7100, eine von APS-C. Die Vorteile einer APS-C Kamera? Sie können sowohl APS-C- als auch Vollformat-Objektive an Ihrer Kamera anbringen. Bei der Verwendung eines Vollformatobjektivs müssen Sie lediglich die Objektivbrennweite mit dem Crop-Faktor vervielfachen. Ein 24 Millimeter Vollformat-Weitwinkelobjektiv auf einer APS-C-Kamera wird so zu einem nahezu normalen Bild, da es in der Realität 35 Millimeter ausmacht.

Wenn Sie in ein kostspieliges 24 Millimeter Breitwinkelobjektiv investieren und es auf eine APS-C-Kamera montieren, werden Sie bald eine Enttäuschung erleben, denn dieser Bildteil korrespondiert nicht mehr mit dem, was Sie von einem herkömmlichen Breitwinkelobjektiv erwarten würden. Für die Darstellung eines 24 Millimeter -Vollbildausschnitts müssen Sie ein 15-16 Millimeter-Objektiv für APS-C verwenden.

Unter Teleobjektiven versteht man alle Objektive ab 35 Millimeter (APS-C) oder 50 Millimeter (Vollformat), da sie das Objekt näherkommen, d.h. das gesamte Bild ausfüllen. Wo kann ich das für meine Anforderungen geeignete Glas finden? Welche Linse für Sie die geeignete ist, richtet sich nach dem, was Sie tatsächlich aufnehmen wollen.

Glücklicherweise gibt es auch Objektive, die einen variablen Fokussierbereich decken und somit für verschiedene Anwendungen geeignet sind. Dies ist besonders für Anfänger nützlich, die noch nicht wissen, wo ihre Präferenzen sind. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die unterschiedlichen Objektivkategorien und Anwendungen.

Objektiver Vergleich: Welche Objektive gibt es? Bei den meisten Modellen handelt es sich um ein sogenanntes "Kit", d.h. die Kamera wird zusammen mit einem Einstiegsobjektiv zu einem günstigen Einstiegspreis geliefert. Im Grunde sind die Kit-Objektive am Beginn ausreichend, um die Grundzüge der Photographie zu lernen und ein Gespür für die Kamera zu haben.

Damit sind Sie bestens für Landschaftsfotografie, aber auch für Porträts und Straßenfotografie ausgerüstet! Mit APS-C Kameras ist dies klassischerweise ein Objektive mit einer Brennweite von ca. 18-55 Millimetern. Beim Einsatz bei ungünstigen Lichtverhältnissen und am Abend wünschen Sie sich oft etwas mehr Licht. Inzwischen gibt es auch für diesen Bedarf die geeigneten Standard-Zooms.

Auch Objektive anderer Hersteller sind sehr spannend. Die Objektive der Marken SIGMA und TRAMRON bestechen durch Bildqualität und hochwertige Ausführung und sind sowohl für Nikon- als auch für Canon-Kameras zu haben. Auch die Lichtintensität dieser Standard-Zooms ist äußerst eindrucksvoll, weshalb ich sie in diesem Objektivvergleich nennen möchte! Sigma: Ein Beispiel für eine Landschaft, die ich mit meinem Standard-Zoom und 16mm Brenngröße aufnahm.

Objektiver Vergleich: Wozu sind Reise-Zooms gut? Ein Reise-Zoom ist ein Zoomobjektiv, das einen weiten Bereich von Brennweiten absichert. Durch den Reise-Zoom sind Sie auf alle Aufnahmesituationen vorbereitet und machen Ihr Reisegepäck leichter. Zum Beispiel für alle, die nur mit Reisegepäck anreisen. Darüber hinaus gibt es natürlich keine Notwendigkeit, die Linsen zu wechseln, was oft langwierig und mit einem bestimmten Sicherheitsrisiko einhergeht, besonders in einer staubigen Umgebungd.

Ein solches Ziel hört sich beinahe wie die sprichwörtlich legendäre Wollmilchstraße an. Dennoch sollte man sich immer darüber im Klaren sein, dass die physikalischen Beschränkungen es nicht erlauben, das ultimative Objekt für jede fotografische Situation zu errichten. Obwohl ich selbst keinen verwende, sind die neusten Reise-Zooms meiner Ansicht nach von guter Qualität, insbesondere für Amateurfotografen, die einen kompakten Fotopack schätzen.

Mit der 16-300mm F/3,5-6,3 DI II PZD Macro bietet Ihnen das Unternehmen eine der besten Reise-Zoom-Kameras auf dem Weltmarkt und ist für Canon*, Nikon* & Sony* Spiegelreflexkameras mit APS-C-Sensor zu haben. Linsen im Vergleich: Welche ist die passende? 50- 200 oder 70-300 Millimeter sind die typischen Objektivbrennweiten eines Telezooms.

Das klassische Beispiel dafür ist das Aufnehmen von Bildern auf Safaris oder von Tieraufnahmen im Allgemeinen. Ein gutes Tele-Objektiv ist auch für die Sport-Fotografie unverzichtbar. Die Aufnahme dieses Elefantenportraits erfolgte mit 300 Millimeter Objektivbrennweite. Außerdem erfordert eine lange Brenndauer kurze Verschlusszeiten, denn als Faustformel wird angenommen, dass die Verschlusszeit den inversen Wert der Brenndauer nicht überschreiten sollte, um ein scharfe Aufnahme zu erhalten.

Und je kleiner, umso besser. Weil wir hier noch einmal den Crop-Faktor betrachten müssen und 300 Millimeter bei APS-C einer tatsächlichen Objektivbrennweite von 450 Millimetern entspre-chen, müßte man mit 1/500 faktisch exponieren, um auf der sicherheitstechnischen Ebene zu sein. 70-300mm F4.0-5.6 DG Macro, erhältlich für Nikon*, Canon*, Pentax*&Sony* SLR Kameras. Der Tamron AF SP 70-300mm 4-5. 6 Di VC USD, erhältlich für Nikon*, Canon* & Sony* SLR Kameras.

100-400mm F/4.5-6. 3 Di VC US, erhältlich für Nikon* & Canon* SLR Kameras. Das 400 Millimeter Tele-Objektiv mit 2,8 Blendenstufen ist teurer als ein kleines Auto und daher nur für Profifotografen des jeweiligen Genres (professionelle Natur- oder Sportfotografie) sinnvoll. Für anspruchsvolle Amateurfotografen bieten sich helle Telezoomaufnahmen mit etwas geringerer Objektivbrennweite (eventuell in Kombination mit einem Telekonverter) an: Selbst eine feste Objektivbrennweite sollte nicht in der Fototasche eines jeden anspruchsvollen Photographen fehlen. 2.

Eine feste Brennweite ist eine Linse mit einer einzelnen, festen Brennweite. 2. Aber gerade bei Porträts oder Einzelaufnahmen möchte ich meine festen Brennweiten nicht mehr auslassen. "Im Fachjargon heißt das "Clipping" und der unscharfe Untergrund auch " Bakeh ". Die Qualität des Objektivs ist umso höher, je besser und sanfter das Bakeh ist.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen zwei sehr verschiedene Porträts zeigen, die ich mit meiner 35 Millimeter Brennweite aufnahm. Das Einstiegsmodell von Canon beispielsweise ist für nur rund 100 erhältlich, das Pendant von Nikon für fast 200 ?. Die Objektive mit offener Blende f/1.4 sind etwas teuerer, aber noch heller: Wer noch mehr Lichtqualität und -intensität will, sollte sich vor allem die Fixbrennweiten der Serie sigma ART anschauen.

Die Objektive sind nicht mehr ganz billig, haben aber eine gute Bildqualität. An der Spitze meiner Wünsche steht das Objektiv der Serie Sigma ART 35 Millimeter f/1,4 DG HSM, das für Nikon*, Canon*, Sony* &Pentax* Spiegelreflexkameras erhältlich ist. Bei kürzerer Objektivbrennweite können Sie mehr Bilder aufnehmen. Extrem weite Winkel werden auch als Ultrabreitwinkel bekannt.

Beim APS-C Objektiv handelt es sich um eine Brennweite zwischen 10 und 16 Millimetern, beim Vollformat um eine Brennweite von ca. 14 - 24 Millimetern. Tokinas Ultraweitwinkelobjektiv ist das einzigste Fremdobjektiv in meiner Kamera. Zu den eindrucksvollen Panorama-Aufnahmen kommt eine weitere Anwendung für Weitwinkelobjektive: Sternenhimmel, Milchstraße und Nordlichtaufnahmen.

Diese Bilder sind in der Regel umso besser, je größer der Blickwinkel des Gegenstands ist. Wesentlich entscheidender ist jedoch, dass die Objektivbrennweite auch einen Einfluß auf die Zeit hat. Ist die Belichtungsdauer zu lang, erfasst die Kamera auch die Erdmassenbewegung. Daraus folgt logisch, dass man mit einer verkürzten Brenndauer längere Belichtungszeiten erzielen kann.

Bei kürzestmöglicher Objektivbrennweite, d.h. einem sehr weitwinkligen und lichtstarken Objektiven, muss ich die ISO nicht ganz so hoch einstellen, was sich günstig auf die Abbildungsqualität auswirken kann, da ein großer ISO-Wert immer zu einem Rauschen führt. Die 16 Millimeter große Objektivbrennweite meines Standard-Zooms hatte ich kaum das Gefuehl, mich einzuschraenken.

Das ist - jedenfalls für Fotoapparate mit APS-C-Sensor - nicht so leicht zu eruieren! Meiner Ansicht nach ist das schönste Weitwinkelobjektiv für eine APS-C Kamera das Tokina AT-X 11-16mm f/2.8 Pro DX II, das für Nikon*, Canon* & Sony* SLR Kamera erhältlich ist. Außerdem ist die Bildqualität und Schärfe für diesen Betrag (ca. 450 ) wirklich erstklassig!

Eigene Produkte in diesem Bereich sind alle wesentlich teuerer und gleichzeitig weniger hell: Noch teuerer wird es mit hellen Weitwinkelobjektiven im vollen Formatbereich: Wir benutzen keines der im nachfolgenden Abschnitt erwähnten Objektive und haben daher keine Beispielbilder für sie. Aus Gründen der Vollkommenheit wollen wir sie jedoch in unserem Objektivvergleich nennen, denn sie haben durchaus ihre Rechtfertigung, auch wenn sie in unserer eigenen Fotoorientierung eine nachgeordnete Bedeutung haben.

Eine Fischaugenlinse ist eine Linse, die das Objekt fast absichtlich erfasst. Aufgrund seiner sehr kurzen Objektivbrennweite hat er einen sehr großen Blickwinkel von teilweise bis zu 220°, weit mehr als mit herkömmlicher Projektionstechnik erreicht werden kann. Unter diesem Gesichtspunkt ist ein Fischaugenobjektiv nichts anderes als ein Extremweitwinkelobjektiv, das aufgrund seiner ungewohnten Sichtweise vor allem für Designzwecke und kühle Lichteffekte verwendet wird.

Für mich selbst wäre es zu viel für ein Gimmick, das ich wahrscheinlich nicht regelmässig benutzen würde. Der Super-Zoom ist nichts anderes als ein Tele-Zoom, sondern umfasst einen noch größeren Brennpunkt. Sie benötigen ein solches Glas nur, wenn Sie viel Tier-, Natur- oder Sportaufnahmen machen wollen. Der Kauf eines solchen riesigen Teils ist für die meisten Photographen meist nicht lohnenswert.

Zudem muss der Umgang mit einem solchen Objektivapparat erlernt werden, denn bei Objektiven über 300 Millimeter ist es nicht mehr so einfach, Bilder von der Kamera zu machen. Um mit einem Super-Zoom-Objektiv unscharfe, gestochen scharfkantige Bilder aufnehmen zu können, bedarf es viel Erfahrung und Ausdauer sowie der Kenntnis der Beziehungen zwischen Belichtungsdauer und Objektivbrennweite.

Wir raten Ihnen dringend davon ab, einen solchen Super-Zoom für Ihre erste Reise zu packen, ohne viel daran zu arbeiten! Bei einem Makroobjektiv handelt es sich um ein Makroobjektiv, das es - je nach Bildgröße - erlaubt, Gegenstände fast in ihrer ursprünglichen Größe auf dem Bildsensor wiederzugeben. Charakteristisch für ein Makroobjektiv sind auch eine große Lichtintensität und eine geringe Nahgrenze.

Die nächstmögliche Fokussierungsentfernung ist die kürzestmögliche Entfernung zwischen Sensorfläche und Messobjekt, bei der das Messobjekt noch scharfgestellt werden kann. Wenn das nicht der Fall wäre, könnte das Begehren nicht mehr fokussiert werden. Von meinen Kolleginnen und Kollegen weiss ich jedoch, dass sie mit den beiden nachfolgenden Linsen sehr glücklich sind und gute Resultate erwirtschaften.

Resümee meines Großobjektivvergleichs: Die Wahl des Objektives richtet sich ganz nach den photographischen Präferenzen des Anwenders. Jedenfalls wünsche ich mir, dass dieser umfassende Abgleich Ihnen helfen wird, sich im Linsendschungel zurecht zu finden und die Daten besser zu erfassen. Es ist natürlich nicht möglich, jedes einzelne auf dem Weltmarkt verfügbare Glas aufzulisten, geschweige denn es selbst zu erproben.

Es war mir ein Anliegen, die wesentlichen Rubriken und wenn möglich auch für jedes einzelne Objekt, aber auch für die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten ein Musterbild zur Erleichterung der Objektauswahl aufzuführen. Falls Sie irgendwelche Frage haben, oder nicht wissen, ob Ihr gewünschtes Objekt zu Ihrer Kamera paßt, hinterlassen Sie mir bitte einen Zettel!

Auch über Informationen, wenn Sie ein anderes Glas kennen, das hier absolut aufgeführt sein sollte, bin ich froh! Natürlich fallen für Sie keine zusätzlichen Kosten an! Melden Sie sich jetzt für unseren kostenfreien Rundbrief an. Dazu trägt sie ihre ganze Kamera-Ausrüstung gern auf einen Hügel.

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