Nikon D5200

D5200 Nikon

Nikon bringt mit der D5200 neuen Schwung in den DSLR-Mitteltonbereich. Bei der Nikon D5200 handelt es sich um eine digitale Spiegelreflexkamera des japanischen Herstellers Nikon, die im Dezember 2012 auf den Markt kam. Das Nikon D5200 zeichnet sich in Tests durch eine hohe Qualität der Aufnahmen und ein kompaktes Design aus.

D5200 Rückblick

Nikon verleiht dem DSLR-Mitteltöner mit der D5200 neuen Auftrieb. Das Autofokussystem wurde von einem teuren Gerät abgelöst. Letztendlich schafft es Nikon, das Model gut zu pflegen, aber es ist nicht schwachen Ursprungs. Nihon gegen Canon. Im mittleren Bereich ist das neue Paar Nikon D5200 vs. Canon EOS 650D.

Canon hat seinen Repräsentanten bereits zur Jahresmitte 2012 vorgestellt, Nikon wird im Frühjahr 2013 folgen. Beide Anbieter bleiben wie üblich am Start, Schnäppchenjäger können mit der EOS 600D oder der Digitalkamera noch mehr Geld einsparen. Bei Nikon ist seit einiger Zeit der Trend zu besonders hoch auflösenden Kameras zu beobachten: Die Einstiegsmodelle D3200 bieten zusätzlich 24 Mio. Pixel, die professionelle DSLR D800 gar 36 Mio. Pixel.

Es stellt sich die Frage: Welchen Nutzen hat dies für die Bildtechnik und wie sieht es mit dem Bildgeräusch aus? Die D5200 ist mit der Canon EOS 600D bei der Labormessung mindestens bis ISO 1.600 gleichwertig.

DIN A3-Ausdrucke sind mit dem D5200 bis ISO 6. 400 problemlos möglich. Die Nikon D5200 bietet mit 1.706 Zeilenpaaren pro Bildgröße die erwartete hochauflösende ISO 100. Die acht Megapixel schwache D5100 hat dagegen 1.486 Zeilenpaare bei gleichbleibender Sensitivität.

Hierbei hat der D5200 über 200 Leitungspaare verloren und setzt sich auf dem Level des Dämpfers ab. Die zweite große Innovation gegenüber der Nikon Digitalkamera ist der Autofokus: Statt elf Messfeldern mit nur einem einzelnen Kreuztaster hat die D5200 39 Messbereiche, von denen neun Kreuztaster sind.

Der D5200 erhält damit das AF-System des teueren D7000. ý Kreuztaster werden als ýberdurchschnittlich zuverlýssig angesehen, da sie sowohl vertikale als auch horizontale Kontraste erfassen und somit prýziser ausleuchten. In Labortests hat sich der D5200 sowohl bei manuellem Scharfstellen als auch in Verbindung mit dem Autofocus als langwierig erwiesen.

Nikon versprach fünf Aufnahmen pro Sek. bei Serienaufnahmen, eines mehr als die Digitalkamera 5.500 Die D5200 ist zwar viel kürzer, aber wir haben nur 4,5 B/s. Ein Vergleich: Die Canon EOS 650D schafft in dieser Sparte rund fünf Aufnahmen pro Sek. Der D5200 verfügt wie üblich über einen Bildsucher und einen Bildschirm zur Szenensteuerung.

Bei einer Vergrösserung von 0,78 mal überdeckt der Bildsucher 95 prozentig das Bild - kein Unterschied zum Modell P5100. Auch das aufgrund seiner hohen Bildauflösung ansprechende und um zweiachsig schwenkbare Bild. Nikon verwendet keinen Touch-Screen wie die Canon EOS 6.0D, was die Fokussierung in der Live-Ansicht ermöglicht.

Nikon sendet ein sehr schönes lebhaftes Infomenü ins Renngeschehen, das die elementaren Settings, wie z.B. die Apertur, auf ansprechende Weise darstellt und leichte Veränderungen ermöglicht. Für den Stereoton musste beim Modell G5100 ein separates Mikrofon angeschlossen werden. Zusätzlich zu den sieben direkten aus dem Menu wählbaren Spezialeffekten bietet der Nikon 16 Szenemodi, die besonders für DSLR-Einsteiger interessant sind, wie z.B. Nachtaufnahmen, Beach/Snow oder Candlelight.

Verglichen mit dem gleichen Akkupack des Modells ist dies ein Rückwärtsschritt von rund zehn Prozentpunkten. Die DSLR-Mittelklasse wird von Nikon vorsichtig umgestaltet. Das bedeutet, dass die Bildauflösung auf 24 Mio. Pixel steigt, was gegenüber dem Vorgänger mit 16 Mio. Pixel einen Vorteil bei der Schärfe der Bilder hat. Der Autofokus hat jetzt 39 Fokuspunkte, was Ihnen in manchen Situationen mehr Spielraum gibt.

Die Nikon D5200 ist eine gute Mittelklasse-DSLR, aber sie ist teuer in der Anschaffung. Das Nikon Angebot umfasst die Variante im eigenen Sortiment: den noch erhältlichen Vorgänger G5100, der eine Bildauflösung von 16 Megapixeln hat, aber die Qualität des Bildes nicht beeinträchtigt. Funktionell gibt es nur wenige Kompromisse, Full -HD-Video und ein scharfkantiges, schwenkbares Display gibt es auch bei der Digitalkamera für rund 400 EUR.

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