Olympus Elp7

Elp7 Olympus

Kompakt-Systemkamera Olympus PEN E-PL7 (16 Megapixel, manueller Zoom, Full HD, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Wifi) inkl. 14-42 mm schwarz/schwarzem Objektiv. DSLM-Prüfung (PL7) Der Olympus PEN E-PL7 wird als stilvolle Systemkamera mit Selfie-Display getestet. Neben scharfen und rauscharmen Bildern überzeugt der Micro-Four-Thirds DSLM vor allem durch seine Schnelligkeit. Nur die Ausrüstung ist relativ gering.

Wir haben diesen Prüfbericht im März 2018 mit den aktuell besten Listendaten erneut veröffentlicht: Die Olympus PEN E-PL7 will eher ein Lifestyle-Produkt als eine herkömmliche Fotokamera sein.

Wie es sich für eine hochmoderne System-Kamera geziemt, stehen an Board der Olympus PEN E-PL7 zusätzlich W-LAN für die drahtlose Datenübermittlung und eine Touch-Funktion zur Verfügung. Die E-PL7 verfügt auch über einen Videomodus: Bewegtbild in voller HD-Auflösung und Stereoton flattert nur mit max. 30 Frames pro Sek. auf die SDS-Karte. Der Olympus PEN E-PL7 verfügt außerdem über einen eingebauten Stabilisator, acht kleine Steuertasten und einen Einsteckschuh für Accessoires.

Nur ab ISO 6. 400 von max. 255. 600 störenden Pixeln erscheinen auf dem Bildschirm. Die Ursache ist weniger die Bildschirmauflösung, die mit max. 1.738 Zeilenpaaren pro Bildgröße den Vier-Drittel-Sensor vollständig auslastet. Serienaufnahmen fügen auch einen Kamera-Sprint hinzu: 8,5 Einzelbilder pro Sek. im RAW- und JPEG-Format. Hier sehen Sie den Marktführer im DSLM-Preis-Leistungs-Ranking.

Die besten DSLR- und DSLM-Modelle im Testfall, geordnet nach Preis-Leistung, werden angezeigt.

Spiegelfreie Systemkamera Olympus Pen E-PL7, Systemkamera

Auf den ersten Blick ist der Olympus Stift E-PL7 gegenüber dem Stift E-PL5 und E-P5 deutlich: Die Serie Lite, deren sechstes Model die E-PL7 ist ( "die 4 wurde weggelassen"), hat mehr Kredite von ihrer grösseren Schwesterschwester, der e-P5. Die Gehäusekonstruktionen bestehen hauptsächlich aus Metallen, auch die Rückwand des OM-D E-M10, die aus Kunststoff ist, bestehen aus Metallen.

Olympus hat die Struktur der E-PL7 ebenfalls aufwendig und mit viel Sorgfalt verarbeitet. Der E-PL7 Stift von Olympus ist in schwarz, silber-schwarz oder weiss erhältlich. Der weisse Stift Lite mit dem beigefarbenen Handgriff erinnert mehr an eine Lifestylekamera und die silber-schwarze Ausführung macht diese Ausführung auch sehr angenehm und betont nicht so sehr den Charakter der seriösen Digitalkamera mit technischer Hochwertigkeit und guter Bildaufnahme.

Sie fühlt sich gut an, weil sie keinen voluminösen Griff hat, aber weniger für die Einhandbedienung geeignet ist. Bei Wechselobjektiven ist dies ohnehin eher unüblich, der Sekundenzeiger unterstützt die Kameras auf dem Gegenlicht.

Dagegen werden die Kamerasteuerungen alle mit der rechten Seite betätigt. Oben befinden sich zwei Rollen, die entweder mit dem Finger oder dem Finger oder mit beiden zusammen bewegt werden können. Anders als beim E-PL5, dessen Programmwahlschalter im Versuch zu wenig Beachtung fand, hat Olympus den neuen Olympus E-PL7 überarbeitet, das Laufrad verläuft gut, so dass es kaum aus Versehen falsch ausgerichtet ist.

Das andere Zifferblatt hat sich von hinten nach oben bewegt und umgibt den Auslöseknopf, genau wie das OM-D E-10. Der Radlauf ist wesentlich einfacher als beim Programmwahlschalter, aber er greift gut ein und ist, wie der Abzug mit zwei günstigen Druckstellen, einfach zu bedien.

Sie sehen zwar fein aus, können aber auch mit dem Finger gepresst werden und haben einen angemessenen Anpresspunkt. Es ist sehr nützlich, dass viele der Schlüssel einzeln belegt werden können, wie die Fn-Taste, die Lupen-Taste und auch die Video-Taste. Zusätzlich können die Einstellungen der Kameras in vier Voreinstellungen gespeichert werden, um die Kameras an unterschiedliche Situationen anpassen zu können.

Zum ersten Mal auf einem Olympus Pen wird das Metall-Stativgewinde endlich in der Optikachse platziert. Wie beim OM-D E-M10 hat er sich jedoch sehr nahe am Objekt bewegt, was gut für die Waage ist, aber auch bei größeren Linsen zu einem Konflikt zwischen Stativ und Linse führt. Beim OM-D E-M10 hilft der Zusatzhandgriff, diese Möglichkeit gibt es beim OM-D nicht.

Mit dem BLS-50 ist der Lithium-Ionen Akku ein neuer Typ, der 60 Milliamperestunden mehr Leistung als der extern identische BLS-5 hat. Der E-PL7 ist jedoch etwas energieintensiver, so dass die Batterielebensdauer nach dem CIPA-Standard immer noch auf 350 Aufnahmen absinkt. Ein weiteres besonderes Merkmal der E-PL7 ist der etwa 7,5 cm große und über die Rückseite nach vorn klappbare Sensorbildschirm für Selbstportraits.

Eine weitere praktische Funktion ist das Quick-Menü, mit dem Sie sich einen schnellen Überblick verschaffen und alle fotorelevanten Einstellungen vornehmen können, ohne in das Menü wechseln zu müssen. Der E-PL7 hat keinen integrierten Blitzgerät (ein steckbarer ist im Lieferumfang enthalten), daher können Sie nur den Blitzgerät oder den Bildsucher verwenden. Schließlich ist die E-PL7 mit der vollständigen 2,36 Mio. Pixel großen Bildauflösung des VF-4 Suchers ausgestattet, was beim E-PL5 noch nicht der Fall war.

Mit dem Pen E-PL7 will die Olympus-Ausrüstung den Balanceakt zwischen einer Einstiegskamera und einer für den fortgeschrittenen Photographen meistern, der zum größten Teil auch gut ist. Beispielsweise verfügt sie über eine automatische Intelligenz, die Szenensituationen automatisch erfasst und die Kamera-Parameter entsprechend anpasst. Mit dem E-PL7 steigt die Anzahl der Typenfilter auf beeindruckende 14, wodurch jeder einzelne nach eigenen Ideen angepasst werden kann.

Ersteres fügt sich nahtlos in den Retro-Look der Kameras ein, letzteres ermöglicht spannende Lichteffekte, da nicht nur eine Sonderfarbe, sondern ganze Farbflächen mit unterschiedlichen Verfahren selektiert werden können. Übrigens können alle Art-Filter auch in den Kreativ-Programmen P, A, S und L verwendet werden und sind damit nicht auf den reinen Vollautomatikbetrieb beschränkt.

Wenn Sie sich nicht für einen Spezies-Filter entschieden haben, setzen Sie ganz leicht eine Art Bracketing, bei dem mehrere verschiedene Parameter als Einzelbilder abgespeichert werden. Die ISO-Automatik ist ebenfalls gut einstellbar, hier kann sowohl die untere als auch die obere Grenze definiert werden. Der Pen Lite verfügt zudem über einen HDR-Modus; entweder werden mehrere Aufnahmen in zwei Stärkenstufen zusammengeführt oder die Kameras erzeugen eine konfigurierbare Belichtungsserie, deren Aufnahmen anschließend am Computer zusammengestellt werden.

Sie mißt die Schleppgeschwindigkeit und stellt die Belichtungsdauer so ein, daß das Hauptobjekt gestochen scharfe und der Untergrund unscharf ist. Der Panorama-Modus ist dagegen nicht mehr zeitgemäß und muss von Olympus unbedingt modernisiert werden. Es werden nur wenige Hilfsmarker angezeigt, aber die Aufnahmen werden weder in der Kammer montiert, noch wird ein Teil des vorherigen Bilds durchsichtig dargestellt, um die Verbindungen so gut wie möglich zu gestalten.

Die E-PL7 kann jedoch nicht mit einem Panoramamamodus arbeiten, wie ihn viele Mitbewerber anbieten, obwohl ihre kontinuierliche Aufnahmegeschwindigkeit von 8 Einzelbildern pro Sek. dafür vorbestimmt ist. Übrigens, wenn Sie den Focus für Serienaufnahmen einstellen wollen, müssen Sie sich auf 3,5 Frames pro Sek. beschränk. Die Aufzeichnungen können über das integrierte W-LAN an ein Smartphone oder Tablett mit dem Betriebssystem iPhone oder über das Internet gesendet werden, für das die kostenfreie OI.Share Applikation erforderlich ist.

Camera Control ist auch ein privates, umprogrammiertes PC-Programm, das zur Steuerung des E-PL7 verwendet werden kann (siehe Foto-Tipp in den untenstehenden Links). Es gibt keine offizielle PC-Anwendung von Olympus. Die E-PL7 kann auch über die Applikation oder das PC-Programm ferngesteuert werden. Erstmalig ist es möglich, Serienaufnahmen mit dem Self-Timer über WLAN zu machen, schließlich können Videoaufzeichnungen mit der Applikation gestartet werden.

Wenn Sie die Aufnahmen vor der Übertragung editieren wollen, finden Sie bei der Wiedergabe der Kameras eine Vielzahl von Optionen, wie z.B. eine Hintergrundbeleuchtungskorrektur oder einen Schwarzweiß- oder SEPA-Modus. Es können aber auch Rohbilder in der Digitalkamera erstellt werden, entweder mit den aktuell eingestellten Werten oder mit individueller Einstellung; in diesem Fall können auch Kunstfilter verwendet werden, auch als Kunstfilter-Bracketing.

Sie müssen also nicht in Raw+JPEG drehen, um ein Bild in der Digitalkamera zu erhalten. Kleines Beispiel, dass die Menüsteuerung bei Olympus nicht immer perfekt ist.

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