Slr Digitalkamera test

Test der Slr-Digitalkamera

eine Spiegelreflexkamera erscheint groß und sperrig. Eine Übersicht über die von colorfoto getesteten Canon EOS Digitalkameras finden Sie hier. Die Canon EOS 78D und EOS 800D Hobby-DSLRs mit unterschiedlichen Bedienkonzepten

Obwohl sich die Ausstattung der EOS 800D und der EOS 78D deutlich ähnelt, haben beide Modelle einen eigenen Markennamen, so dass die Kamera in unterschiedliche Canon Produktgruppen und Vertriebswege eingeteilt ist. Die EOS 800D ist eine der wenigen Digitalkameras, die zum Canon Professional Service (CPS) gehören.

Als Mitglied der kostenfreien CPS-Mitgliedschaft haben Sie je nach Mitgliedschaftsstufe zwei Mal im Jahr reduzierte Instandsetzungszeiten, Leihausrüstung und einen kostenfreien Reinigungsdienst. Aber auch über die CPS-Fähigkeit der EOS 78D hinaus hat die EOS 800D noch einige weitere Features vor sich. Beide Modelle haben an der Rückseite und am Griff ein Batterie- und Speicherkarten-Fach, während die EOS 78D von oben gesehen ein weiteres LC-Info-Display besitzt.

Die beiden Fotoapparate haben das selbe Funktionsprinzip des Schalthebels, was allerdings etwas bedauerlich ist. Er greift ziemlich fest ein, aber in der Hitze des Kampfes kann es passieren, dass der Photograph den Schalter zu weit nach vorn oder zur Seite drückt und im Video-Modus und nicht im Foto-Modus landen kann.

Dieser muss festgehalten werden, bevor der Photograph die Betriebsart wechseln kann. Man muss einen genaueren Blick auf die Hinterseite der Kamera werfen, um zu sehen, was sie anders macht. Wie bekannt, sitzt der Satansbraten im Bildausschnitt und so fällt der Photograph über das abschließbare Rändelrad der EOS 81D auf der Geräterückseite, das bei der EOS 800D völlig ausfällt.

Die EOS 800D verfügt über eine eigene Belichtungskorrekturtaste. An der Rückwand beider Geräte ist ein 3 " TFT-Touchscreen dominierend, der sich dreh-, klapp- und schwenkbar ist. Das liegt an der übersichtlichen "Karteikartenstruktur" der Einzelmenüs, durch die der Anwender entweder per Touch-Bedienung, per Richtungstaste oder mit einer Kombination aus beiden durchblättern kann.

Im Test navigierten wir mit einer Mischung aus Pfeiltasten oder Thumbwheel und Touch Screen rasch durch die Menüführung zu den für uns relevanten Voreinstellungen. Damit Sie noch rascher zu wichtigen Einstellmöglichkeiten kommen, ist es für beide Kameramodelle möglich, eigene Menü-Konfigurationen zu erzeugen, in denen nur die für den jeweiligen Photographen relevanten Menüeinträge zu sehen sind.

Bei beiden Modellen kann die ISO-Empfindlichkeit über eine eigene Schaltfläche eingestellt werden. Bei den beiden Fotoapparaten beruht der Bildsucher auf einem Spiegel-System und verfügt über eine Feldabdeckung von ca. 95%. Das Sucherbild zeigt einen recht genauen Blick auf die Belichtungseinstellung und die Autofokus-Messfelder überlagern sich und ändern sich je nachdem, welches Belichtungsmuster der Photograph wählt.

Zusätzlich werden die Meßfelder durchleuchtet. Wenn die Fotografin eine Schutzbrille trägt, ist die Sicht nicht mehr ganz so gut. Um den Fotografen in dunkler Umgebung nicht zu blenden, wird die Anzeige des Gerätes abgeschaltet, wenn der Kameramann sein Augenmerk auf den Bildsucher richtet. Beim 800D muss der Photograph den Bildschirm nach vorne kippen oder die Info-Taste drücken, um den weniger ablenkenden Elektronenhorizont zu betätigen.

Bei stationärem Einsatz kann in beiden Kameramodellen ein Netzteil mit Batteriefachadapter (DR-E18) verwendet werden. Bei Canon ist die Connectivity sehr beliebt, daher ist es keine Überraschung, dass die Kamera mit WLAN und Wireless LAN ausgerüstet ist. Zusätzlich zur kabellosen Anbindung verfügen die Geräte über eine Mini-HDMI- und USB-Schnittstelle.

Die beiden Kameragehäuse bestehen aus Kunststoff und sind an den wichtigsten Punkten mit einer rutschfesten Gummiarmierung versehen. Die Bajonette der beiden Fotoapparate ist dagegen aus Stahl. Beide Fotoapparate machen keinen verwackelten oder gar minderwertigen Eindruck. 2. Die EOS 800D wiegt rund 740 g, die EOS77D wiegt mit 750 g etwas mehr.

Die EOS 78D und die EOS 800D sind wie bei Canon gewohnt mit einem CMOS-Aufnahmesensor ausgestattet. Außerdem ist der Aufnehmer mit sogenannten Dualpixeln ausgestattet.

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