Vergleich Camcorder

Camcorder vergleichen

Camcordersysteme im Vergleich - Camcorder! Im Zeitalter von YouTube wird das Thema Videos wieder thematisiert - sowohl für die Macher als auch für die Zuschauer. Auf diese Weise macht Videos Spaß! Diejenigen, die mit dem Thema Videos anfangen wollen, haben eine große Bandbreite an Videokameras von Herstellern wie Canon, JVC, Panasonic, Samsung, Sanyo oder Sony zur Wahl. Für Camcorder mit Normalauflösung sind drei Datenträger aktuell: die miniDV-Kassette, die DVD und die Harddisk.

Camcorder unterscheiden sich nach der Weise, wie sie Videobilder aufzeichnen. Camcorder, die auf DVD brennen, sind wegen ihrer einfachen Handhabung gefragt. Aufgrund des MPEG2-Datenformats kann eine einschichtige Disk 18 min auf höchstem Qualitätsniveau gelagert werden. Panasonic und Sony haben jetzt das im Angebot, was JVC gestartet hat: die Aufzeichnung auf der Harddisk.

Für die Sicherheit im Betrieb sorgt ein Beschleunigungsmesser, der die Festplatten im Falle eines Sturzes des Camcorders auf den Erdboden schont. Die vierte Speicher-Variante, die Aufzeichnung im Flash-Speicher, ist für Camcorder mit Standardauflösung ohne Belang, wird aber für HD-Camcorder verwendet. Das NV-GS500 von Panasonic ist mit 3-Chip-Linse, Leica-Objektiv, optischen Stabilisator und Schärfring ausgestattet und ermöglicht maximale optische Leistung im Consumer-Bereich - nicht nur bei den miniDV-Modellen, sondern bei allen gängigen Kameramodellen.

Dementsprechend sind die Cassetten mit 60 und 80 min Aufzeichnungskapazität nahezu flächendeckend und kostengünstig verfügbar. Die Handhabung bei Mini-DV ist durchdacht - nicht nur für die Camcorder selbst, sondern auch für die Bearbeitungssoftware. In vielen Fällen ist dem Camcorder ein Schneidprogramm beigefügt. Wenn Sie zwei Camcorder haben - einen mit DV-Eingang - können Sie ohne PC bearbeiten.

Darüber hinaus ist - bei einem entsprechend ausgestatteten Camcorder - eine Synchronisation unmittelbar in der Fotokamera möglich, da das DV-System über zwei Stereo-Spuren verfügt. Das DV-System ist mit einem speziellen System ausgestattet. Auch bei der Bearbeitung mit dem Computer kommt dieser Sachverhalt zum Tragen, allerdings nur so lange, bis das erforderliche Equipment auf die Harddisk übertragen wurde. Allerdings wird viel Platz beansprucht, ca. 1 Gigabyte für fünf Videominuten.

Der nicht unerhebliche Nutzen der miniDV-Kassetten besteht darin, dass sie auch ein kostengünstiges Archivierungsmedium für platzsparende Aufzeichnungen sind. Eine einlagige DVD kann etwa 20 Videominuten in höchster Bildqualität (vergleichbar mit einem DV-System) aufnehmen. Für unkomplizierte Videos ist das DVD-Format sehr gut geeignet, da die Aufzeichnung dann über den DVD-Player abspielbar ist.

In vielen Fällen ist es auch möglich, eine Playlist im Camcorder selbst zu erstellen und so ohne großen Zeitaufwand einen Grobschnitt zu erzielen. Allerdings ist ein genauer Zuschnitt mit klaren Übergangsstellen nicht möglich. Der Ausschnitt im DVD-Recorder sorgt für mehr Tragekomfort, vor allem wenn er mit einer Harddisk ausgerüstet ist. Dank ausgefeilter Simulationssoftware eröffnet die Post-Processing mit dem Computer alle denkbaren Gestaltungsmöglichkeiten.

Dies bedeutet jedoch einen höheren Archivierungsaufwand, da die Aufzeichnungen auf einen anderen Speichermedium übertragen werden müssen. Der Everio GZ-MG505 von JVC mit 30 GB Festplatte verfügt über rund sieben Autostunden Aufzeichnungskapazität in höchster Qualität. Für die Computerverarbeitung wird jedoch zumindest ein mit 2 Gigahertz arbeitender Prozessor benötigt.

Camcorder mit integrierten Festplatten verfügen über viel Speicherplatz und lange bis sehr lange Aufnahmezeiten durch Datenreduzierung. Durch den direkten Zugang zu den Aufzeichnungen ist es möglich, eine Stückliste im Camcorder zu erstellen und vor ort einen Videoclip zu erstellen. Die Postproduktion am PC mit geeigneter Technik eröffnet auch hier weitere Einsatzmöglichkeiten für die Bearbeitung, das Vertonen und die Titelegen.

Bei gefüllter Harddisk muss das Bild kopiert werden. Es wird jedoch empfohlen, in Analogie zur Datensicherung von PC-Daten regelmäßig zu kopieren, um den Verlust einer vollen Harddisk mit mehreren stundenlangen Aufzeichnungen zu vermeiden. Das Backup kann auf dem Heimcomputer, aber auch auf einer tragbaren, externen Harddisk durchgeführt werden, die auch im Urlaub mitgenommen werden kann.

Camcorder mit eingebauter Harddisk hingegen ermöglichen den flexiblsten Einsatz des aufgezeichneten Materials und eine Speicherkapazität, die Sie von der Angst um genügend Stauraum entlastet. Aber wenn Sie ein langes Videobild planen, ist Mini-DV genauso gut für Sie, wenn Sie es beim Sehen immer wieder auf die Harddisk übertragen. Die Speicheranforderung ist groß, aber die Festplattenkapazität und die Computerleistung steigen ständig.

Selbst diejenigen, die ihre Aufzeichnungen - zum Beispiel von jugendlichen Kindern - jahrelang aufbewahren wollen, sind mit der Cassette gut versorgt, denn die Kassetten haben eine längere Lebensdauer als jede andere Diskk. Mit Hilfe einer Playliste kann hier auf einfachste Weise ein Videomaterial vor Ort angefertigt und dargestellt werden (auf der Party, bei einem Messebesuch, im Urlaub).

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