D810a test

Prüfung D810a

Das Infrarot-Sperrfilter des D810A ist viermal empfindlicher auf die H-alpha-Spektrallinie als das des D810 und anderer DSLRs. Produktdatenblätter und detaillierte Tests unter den folgenden Links). Wir stellen Ihnen hier die Schwester der Nikon D810 näher vor. nikon-d810a.

Fachmann für Astrofotografie: D810A Nikon D810A

Konventionelle SLR-Kameras verfügen über einen Schutzfilter, der infrarotes Licht blockiert. Das neue D810A dagegen hat einen Nikon-Filter, der eine Spitze von 656 Nanometern hat. Für überzeugende Astrofotos müssen Sie in der Regel eine modifizierte Fachkamera verwenden, bei der der Infrarotsensor vor dem Messfühler ausfällt. Bereits vor fast drei Jahren hatte Canon die EOS 60Dab auf den Markt gebracht, ein APS-C-Modell mit einem angepassten Tiefpass-Sieb.

Nikon präsentiert mit der D810A die erste astrofotografische Vollformat-DSLR. Es verfügt über einen modifizierten optischen Film, der den vierfachen Transmissionsgrad des normalen DS810 für die Spektrallinie H-alpha bei 656 nm hat. Das ISO-Normbereich des D810A erstreckt sich von ISO 200 bis ISO 12.800 und kann auf einen Wert bis ISO 51.200 erweitert werden.

Außerdem verfügt das D810A über einige weitere Besonderheiten, die in der Astronomie nützlich sein können. Im Liveview-Modus gibt es mit den Langzeiteinstellungen "B" und "T" eine grafische Voransicht, die zusammen mit einer 23-fachen Vergrößerung die Auswahl des Bildausschnittes und die Scharfeinstellung erleichtert. Das A-Modell verfügt neben den oben beschriebenen üblichen Langzeitbelichtungen auch über einen manuell einstellbaren Dauerbelichtungsmodus, der eine Belichtungszeit von bis zu 900 s, d.h. 15 min einnimmt.

Zur Minimierung von Schwingungen und damit zur Reduzierung der Verwacklungsgefahr der Kamera kann bei entsprechendem Anlass der erste Verschluss-Vorhang elektrisch ausgelöst werden.

Überarbeitetes Infrarot-Sperrfilter

Die CMOS-Sensoren des D810A bieten einen Sensitivitätsbereich von ISO 200 bis 12.800 und sind bis auf ISO 51.200 erweiterbar. Zusätzlich zum Spezial-Schnittfilter Infrator verfügt der D810A über weitere Adaptionen insbesondere für die Astronomie. Es ermöglicht nicht nur Langzeitbelichtungen mit B- und T-Modus, sondern auch regelmäßige Expositionszeiten von bis zu 900 s. Die Belichtungszeit beträgt bis zu 900 s.

Darüber hinaus ist die D810A mit einem elektrischen ersten Verschluss-Vorhang ausgestattet, um Verwacklungen der Kamera bei langen Belichtungszeiten zu vermeiden. In der Live-Ansicht hat die D810A einen besonderen Preview-Modus für B- und T-Langzeitaufnahmen. Ähnlich wie beim herkömmlichen A810 kann auch hier eine bis zu 23-fache Vergrößerungslupe aktiviert werden. Auch die lange Lebensdauer der D810A von 3.860 Schuss mit der EN-EL 15 Batterie wird von Nikon hervorgehoben, über den MB-D12 Akkugriff und die entsprechenden Batterien kann die Aufzeichnungskapazität auf bis zu 10.660 Bilder erweitert werden, aber auch der Anschluß einer Spannungsversorgung ist möglich.

Bei den übrigen technischen Daten handelt es sich um die des normalen Modells Nr. 810 (siehe Pressemitteilung, Datenblatt und detaillierter Test in den folgenden Links). Es wird jedoch bis Ende des Monats 2015 dauern, bevor der Exemplar von Nikon D810A bei ausgesuchten Handelspartnern zu einem Gesamtpreis von fast 3.800 EUR aufliegt.

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