Kamera Vergleich 2016

Vergleich Kamera 2016

21.12.2016 14:00 Carsten Lissack 102 Kommentare. Der Fotovergleich mit dem iPhone 6s und Galaxy S7 zeigt deutlich, wo die kleinen Handy-Schnappschüsse nachgeben müssen.

Testbericht von Smartphone-Kameras: Galaxy S7, iPhone 7, Pixel XL und Haselblad im Vergleich

Daher spielen die installierten Fotoapparate für viele Einkäufer eine immer wichtigere Rolle. Denn die Kamera muss immer häufiger eingesetzt werden. Motorola hat vor kurzem die neue Kamera mit 10fach optischem Zoomen für das gleichzeitig erscheinende Moto Z und Moto Z Play vorgestellt. Im neuen Apple iPod 7+ kommen statt einer Kamera zwei weitere zum Einsatz, die einen doppelten optischer Fokus und weitere optische Spezialeffekte bieten.

Beim Blindversuch mit fünf Probanden, von denen vier bei Tag fotografiert wurden, lagen Galaxy S7 edge und Google Pixel XL im Automatikmodus an der Spitze. Bis auf das Moto Z Play (Test) von Lenovo weisen alle Testpersonen mit 12 Megapixeln die gleiche Bildauflösung auf. Lenovos Modell ermöglicht die Bildauflösung mit 16 Megapixeln.

WÃ?hrend das Google Pixel XL (Test), Lenovo Moto Z Play und auch das Zusatzmodul Hasselblad TrueZoom auf den Sensor 1/2. 3" eingestellt sind, ist die Samsung Galaxy S7 Kante (Test) mit 1/2. 5" etwas kleiner. Als Rücklicht dient das Apple iPhone 7Plus ( "Test"), bei dem der Bildsensor der zweiten Kamera mit einer dem 35mm-Format entsprechenden Objektivbrennweite von 56 Millimetern und 1/3,6" deutlich kleiner ist als der Pixelrecorder der Weitwinkel-Kamera mit einer Grösse von 1/3".

Ein Bildpunkt des Google-Pixels XL ist mit 1,55 Mikrometern mehr als 30 Prozentpunkte grösser als der des Apple iPhones 7-Plus. Die Samsung Galaxy S7 Kante liegt hier mit einer Eröffnung von f/1. 7, knapp dahinter das Apple Iphone 7+ mit f/1.8. Google Pixels XL und Lenovo Moto Z Play sind mit f/2.

Durch das zehnfache optische Zoomen ist die Anfangsblende des True Summers mit f/3,5 sehr gering, was vor allem bei dunklen Lichtverhältnissen zu längeren Belichtungszeiten führt. Damit ist das Kamerazusatzmodul nur zwei Blendenstufen schwächer als die Optiken der Samsung Galaxy S7 Kante. Hasselblads TrueZoom ist in den Brennweiten von 25 bis 250 Millimetern erhältlich, was einem 35mm-Bild entspricht.

Bis auf das Apple iPod 7+ haben alle anderen Handys den gleichen Weitwinkel von 26 Millimetern. Bei der Weitwinkel-Kamera des iPhones 7+ werden statt dessen 28 Millimeter verwendet und das von Apple angegebene Tele-Objektiv hat eine Objektivbrennweite von 56 Millimetern. Richtig, Apple sollte von einem normalen Objektiv sprechen. Es ist allenfalls im Verhältnis zum Standart im Apple-Apparat.

Große Abweichungen gibt es auch bei der von Hand verstellbaren Lichtempfindlichkeit der Kamera. Das Google Pixel XL bietet ISO-Werte bis zu 12.800, das Samsung Galaxy S7 kann nur ISO 800 als maximalen Wert einstellen. Ein Vergleich unterschiedlicher Smart-Phones mit verschiedenen Fokuslängen und Bildauflösungen ist nicht leicht und bedarf einer sorgfältigen Vorplanung.

Zuallererst ist es notwendig, dass die Belichtungszeiten sowie die Lichtempfindlichkeit aller Kamera von Hand einstellbar sind. Deshalb werden die Vergleichsbilder des Apple iPhones 7+ mit der Foto-App ProCam 4 und denen von Google Pixel XL mit Photoshop für Photoshop Smartphones gemacht. Allerdings kommt es dadurch zu weiteren Vergleichsproblemen, da Drittanbieter-Foto-Applikationen ihren eigenen Algorithmus der Bildverarbeitung verwenden und nicht die der Standard-Foto-Applikation.

Da das Samsung Galaxy S7 Edge und das Apple iPhone 7+ die höchste Blendenöffnung von f/1. 7 und f/1. 8 haben, stellen sie die grundlegenden Belichtungswerte im Versuch ein. Bei Google Pixel XL und Lenovo Moto Z Play ist die Belichtungszeit 1/3 Blendenstufe höher, da die Objektive mit f/2 etwas schwächer sind. 0.

Um das gleiche Resultat zu erreichen, wird die Zusatzkamera um zwei Blendenstufen vergrößert. Geringfügige Belichtungsunterschiede sind jedoch nicht zu umgehen, da z.B. das Moto Z Play von Lenovo oder das True Zoomsystem nur 1/2 Blendenstufen erlauben. Mit dem Samsung Galaxy S7 Edge kann die Lichtempfindlichkeit in 1/3 Blendenstufen, die Belichtungsdauer jedoch nur in 1/2 Stufen eingestellt werden.

Der zweite Fotoapparat des Apple iPhones 7+ bzw. der Digitalzoom des neuen Modells wird wegen mangelnder Kompatibilität (vorerst) nicht in den Tests berücksichtigt. Als einziges Gerät im Testbetrieb verfügt das Moto Z Play über eine 16 Mio. Pixel große Bildauflösung, alle anderen Modelle haben eine 12-Megapixel-Auflösung.

Dabei werden immer wieder Detailansichten auf Pixel-Ebene durchgeführt, so dass die Original-Aufnahmen des Moto Z Play von 16 auf 12 Mio. Pixel skaliert werden müssen. Das Original des Moto Z Play von Lenovo steht als Vollauflösung mit 16 Megapixeln zum Herunterladen bereit. Mit Ausnahme des Apple iPhone 7+ funktionieren alle Geräte mit dem sRGB Farbraum, während Apple den grösseren DCI-P3 Farbraum nutzt und damit ein breiteres Spektrum hat.

Daher wurden Apple iPhones 7+ Bilder vorher von der DCI-P3 in sRGB umgerechnet. Zunächst werden die kamerainternen Anwendungen mit den äußeren Varianten abgeglichen, um herauszufinden, ob die Änderung der Anwendung zur Verwendung der Handeinstellungen die Resultate verzerrt.

Es zeigt sich rasch, dass es für den Bildpunkt als alternatives Programm schwer ist, den richtigen Weißabgleich zu finden, wie die Beispiel 3, 4 und 5 aufzeigen. In Googles Standard-Foto-App ist dies nicht der Fall. 2. Die Bilder, die mit Photoshop gemacht wurden, weisen im Vergleich zu den Aufnahmen in der Standard-Foto-App eine leicht trommelförmige Verzerrung auf.

Beim Vergleichstest zwischen der Standard-Foto-App und der Fremdsoftware ProCam 4 gibt es keine wesentlichen Abweichungen zwischen Google Pixel XL und der Software für den Einsatz von Photoshop für iPhones. Die herkömmliche Kamera nimmt Bilder mit einer Länge von 28 Millimetern auf, die der 35 Millimetern entspricht, die zweite Kamera hingegen verfügt über eine Länge von 56 Millimetern und bringt damit die Objekte auf die doppelte Entfernung.

Selbst wenn die zweite Kamera des Apple iPhones 7+ nicht im Test enthalten ist, macht sie auf den ersten Blick gute Figur im täglichen Leben. Hobby-Fotografen, die gern mit normaler Brennweite schießen, kommen mit der zweiten Kamera auf ihre Rechnung, obwohl sie aufgrund der Sensorgrösse von 1/3.6" und einer Lichtintensität von f/2.8 natürlich keinen mit einer festen Brennweite vergleichbaren Bookeh für das 35er-Format mit einer Brennweite von 50 und einer Lichtintensität von f/1.4 anbieten kann.

Um dieses Kapitel abzuschließen, schauen Sie sich die Zusatzkamera des teueren Kamera- und Objektiv-Herstellers an. Obwohl dies kein eigenes Handy ist, kann das Modell mit Hilfe einer Magnethalterung an Lenovo Moto Z oder Moto Z Play befestigt werden.

Die große Stärke der Zusatzkamera, die gut 300 EUR kostet, ist offensichtlich: Sie ermöglicht es, einen Bereich von 25 bis 250 Millimetern Brennweite ohne Auflösungsverlust zu erfassen, wie es beim Digitalzoom der Fall ist. Beim Minimieren und erneuten Öffnen vergißt die Kamera-App alle manuellen Einstellmöglichkeiten.

Dies gilt auch für die Modelle Moto und Moto X und Moto X. ohne Umrüstung.

Mehr zum Thema