Panasonic Dmc Lx

Dmc Lx von Panasonic

Lumix DMC-LX15 Kleine kompakte Kamera mit grossem Messkopf und schnellem Messobjektiv Das Panasonic Lumix DMC-LX15 hat ein einfaches, sehr kleines und elegantes Design. Die andere Seite des Gehäuses wird je zur einen Seite aus Metal, die andere aus Plastik gefertigt. Es ist in der Größe vergleichbar mit der RX100 Familie von Sony, ist aber in jeder Hinsicht ein bis vier mm "stärker". Mit etwas mehr als 300 g ist sein Eigengewicht auch etwas höher als das der Sony RX100-Familie, aber alles in allem kann der RX15 als erfreulich klein und nicht zu groß bezeichnet werden.

Mit dem einfachen Aufbau kommt Panasonic unglücklicherweise ohne Gummi-Applikationen aus, was das Gerät etwas rutschiger macht. Neben einem stufenlos einstellbaren Einstellring, wie dem Sony RX100s, mit dem man manuell fokussieren oder zoomen kann, besitzt das Objekt auch einen Blendring mit zwei "Griffohren", wie es für Leica typisch ist, der in 1/3-Schritten von F1,4 bis F11 einrastet.

Leica lieferte auch das Glas, oder wenigstens hat es die gleiche Aufschrift wie alle Panasonic-Kameras. Außerdem wäre der Einsatz des Filters nützlich, um die Belichtungsdauer bei geschlossenen Blenden zu verlängern, z.B. für einen angenehmen Strömungseffekt von Nässe. Die Linse hat kein Gewinde, um diesen Mangel zu vermeiden.

Denn das Zoomobjektiv verfügt über einen automatischen Stabilisator, der ein wesentliches Merkmal aller Panasonic-Kameras ist. Sie kann jedoch nur nach oben, nicht nach unten gefaltet werden. Panasonic hat an den ungezügelten Selfie-Trend gedacht und den Faltwinkel von 180° grosszügig dimensioniert, so dass der Bildschirm auch von vorn zu sehen ist.

Eine echte Schwachstelle im Vergleich zu den RX100 Modellen von Sony, die seit der dritten Gerätegeneration über einen Pop-Up-Sucher verfügen. Aber auch ein Photograph kann sich über den praxisgerechten Touch-Autofokus erfreuen, den Sony in der RX100-Serie (in fünf Generationen) wegen des fehlenden Touchscreens nicht anbietet. Das typische Panasonic Quick-Menü ist ebenfalls enthalten, so dass Sie nicht mehr in das "große" Menü für die wichtigen Aufzeichnungsparameter gehen müssen, für die Sie keinen Raum mehr auf Ihren eigenen Schlüsseln haben.

Panasonics DFD-Technologie zeigt einmal mehr, dass kein Live-Autofokus erforderlich ist, sondern dass ein gut durchgeführter Kontrast-Autofokus ausreicht oder noch besser ist. Bei manueller Fokussierung ist dies dank der Fokussierlupe, der Peaking-Funktion und dem Einstellring am Glas kein Hindernis. Bei nicht aktiviertem manuellen Zoom ist der Linsenring werkseitig auf 24, 28, 35, 50, 70 und 72 Millimeter (entsprechend 35mm) eingestellt, aber der Zoom-Ring um den Auslöseknopf ermöglicht ein stufenloses Aufzoomen.

Der Stativanschluss an der Unterseite der Kamera ist aus Kunststoff, aber weder in der Optik noch weit genug vom Batterie- und Kartenfach weg, um ihn bei montiertem Schnellwechselblech aufzumachen. Dennoch gibt es "Zugriff" auf Batterie und Memory-Card über die an der Seite angeordnete Micro-USB-Schnittstelle, die sich unterhalb des Mikro-HDMI-Anschlusses hinter der etwas preisgünstig aussehenden "Gummi"-Schnittstellenabdeckung wiederfindet.

Wenn Sie einen Rechner anstelle des im Lieferumfang enthaltenen USB-Netzteils verwenden, können Sie den Akkupack beim Lesen der Karte etwas auffüllen. Bei eingeschaltetem Gerät geht dies jedoch nicht. Zur Versorgung der Kameras mit Dauerleistung (schließlich versorgt die Batterie nur "Saft" für 260 Bilder nach CIPA-Standard) muss ein "altmodischer" Batterie-Dummy mit Kabelanschluss verwendet werden.

Die Abdeckung des Batterie- und Speicherkartenfachs verfügt über eine korrespondierende Nische. Sie sollten das nicht zu viel mit der Karte machen, zumindest wenn Sie die 4K Video- und Fotofunktion haben. Sie funktionieren mit einer Kompression von 100 Megabit pro Sekunde, was 12,5 Megabyte pro Sekunde ausmacht. Sie müssen jedoch nicht nach einer UHS-II Karte suchen, die von uns nicht spezifisch unterstüzt wird (aber im UHS-I Modus arbeitet).

Abgesehen vom fehlende Bildsucher und Blitzschuh wendet sich die neue Version sowohl an automatische, sorgenfreie Fotografen, die nichts mit Fototechnologie zu tun haben wollen, als auch an anspruchsvolle Amateurfotografen, die auf eine gute Fotoqualität achten. Die Panasonic ist aufgrund ihrer kleinen Abmessungen auch eine sehr nette zweite Kamera für System-Fotografen.

Nicht nur das Objekt, sondern z.B. auch die Bewegung des Photographen und des Objektes wird von der Kamera erfasst, so dass mit der Bildstabilisierung, Blendeneinstellung, Belichtungszeit und ISO-Empfindlichkeit immer alles bestens eingestellt ist. Echte Foto-Kenner wissen natürlich, dass in der Fotografie nicht digitale Filter zum Einsatz kommen, sondern die Bildkomposition und natürlich die Einstellungen der Aufnahme-Parameter, vor allem der Zeitdauer.

Mit diesem hellen Glas können sogar Freifeldeffekte erzielt werden, wenn auch in wesentlich geringerem Maße als mit einer großen Fullframes. Durch geeignete Aufnahmeprogramme zur halb- oder vollautomatischen Ansteuerung verfügt die Leuchte über die notwendigen Werkzeuge. Selbst eine manuelle ISO-Automatik ist nicht vorhanden, aber die Belichtungs-Korrektur ist hier unverständlich nicht verfügbar, die zugehörige Schaltfläche auf der Rückseite der Kamera hat bei der manuellen Aufnahme unglücklicherweise keine Bedeutung.

Sie können auch mit Zeit und Blendenöffnung in der Video-Funktion kreative Arbeit leisten, zumindest wenn Sie den Programmwahlschalter auf die jeweilige Stelle bewegen. Schärfe, optische Bildstabilisierung und Vergrößerung sind weiterhin aktiviert und funktionieren danach. Wir haben ohne Rotations-Korrektur den Bild-Stabilisator gefunden, der zwar auf Wunsch durch elektronischen Support an Wirksamkeit gewinnen kann, aber nicht in jeder Lage optimiert ist.

Die Fokussierung konnte auch nicht immer bestimmen, wo während einer Videoaufzeichnung fokussiert werden soll, was bei offener Apertur und einer hohen Bildauflösung (Stichwort 4K) zu erkennen ist. Überraschend gut klingt das eingebaute Stereomikrophon, da ein externer Anschluss nicht möglich ist. Im Falle einer 4K-Videoaufzeichnung beschränkt teilweise die Karte die Aufzeichnungsdauer und nicht die noch bestehende Begrenzung auf 30 Minuten.

Schließlich erfordert eine 4K-Videominute bei 100 MByte pro Sek. 750 MByte pro Min. Auf einer 16-GB-Speicherplatine, auf der genügend Platz für die Aufnahme von 20-minütigen Videos vorhanden ist. Bei 4K muss man sich mit 24, 25 oder 30 Frames pro Sek. zufrieden geben, bei Full-HD sind maximal 60 Frames pro Sek. möglich.

Mehr zum Thema