D3100

D3100

Lieferumfang: D3100 Kit inkl. Die Nikon D3100 ist eine digitale Spiegelreflexkamera des japanischen Herstellers Nikon, die im September 2010 auf den Markt kam. Kompaktprüfung Die Nikon D3100 ist vollständig aus Kunststoff gefertigt, aber sie wirkt stabil und ist nicht ganz so plastisch wie das Einstiegsmodell ihres Mitbewerbers. Es ist mehr für kleine Kinderhände gedacht, aber man hat nicht das Feeling, ein Spielgerät in der Hand zu haben, das einem gleich wegrutscht.

Das Gewinde des Stativs wird in der Optik günstig in der Mitte lachse platziert und ist weit genug vom Batteriefach weg, so dass es auch bei Verwendung eines Stativs erreichbar ist. Nikon ist hier der Pionier. Mit einem batteriebetriebenen Dummy kann auch ein Stromanschluss nachgerüstet werden, allerdings gibt es, wie in der Einstiegsklasse gewohnt, keinen Batteriegriff im Hochformat.

Nikon liefert dies nur im Rahmen des N5100. Bei einer Diagonalen von drei Zentimetern ist der Bildschirm recht groß, aber bei einer Bildauflösung von 230.000 Pixeln ist der rote Bleistift wieder zu ertasten. Eine höhere Bildschirmauflösung ist nur in der oberen Kategorie verfügbar. Nikon dagegen hat keine Abstriche bei den Steuerelementen gemacht und so ist die D3100 einfach einzustellen.

Manche Einstellmöglichkeiten sind nicht über Direktwahltasten erreichbar, aber es ist bequem, zur Einstellung bestimmter Aufzeichnungsparameter in das Info-Display zu wechseln. Sinnvoll ist die Funktions-Taste, die mit einer von vier möglichen Tasten belegt werden kann. Ausrüstung Wenn es um den Leistungsumfang der Kamera geht, läßt sich Nikon kaum aus der Ruhe bringen. Gerade ehrgeizige Photographen und alle, die auf der D3100 mitwachsen, werden schließlich gewisse Aufgaben missen.

Hierzu zählt beispielsweise die Dimmfunktion für die Schärfentiefenvorschau im Optiksucher, aber auch die D3100 verfügt nicht über eine Belichtungsreihenfolge. Aber es braucht blutende Anfänger herausragend zur Hand. Was? Im Guide-Modus werden kleine Frage-Antwort-Spiele und hilfreiche Tipps zur optimalen Anpassung der Kameras an das jeweilige Objekt erörtert. Fotografen können dagegen die gängigen Programme verwenden, in denen entweder die Blenden- oder die Belichtungsdauer oder beides eingestellt werden kann.

Die einstellbare ISO-Automatik ist auch hilfreich, damit jeder die Lichtempfindlichkeit der Kameras so anpassen kann, dass der Photograph später beim Ansehen der Bilder nicht unter Rauschallergien leidet. Nikon hat die Video-Funktion erweitert, die nun in FullHD-Auflösung aufnimmt. Nikons D3100 hingegen vernachlässigt den für Video so entscheidenden Sound.

Die Nikon verfügt über sehr umfassende Funktionalitäten in einer separaten Menüleiste. Filter-Effekte, Bild-Montagen, schnelle Bildverbesserung, Rote-Augen-Korrektur, Bildausschnitt, Auflösungsänderungen, D-Beleuchtung - die Auflistung ist sehr lang. Nikons Wechselobjektiv-Bajonett umfasst eine Vielzahl von Objektiven vom preiswerten Einstiegsmodell bis zur High-End-Festbrennweite. Nikon opferte den internen Fokussiermotor der Kamera dem Air-Flow-Control-System, das die Luftturbulenzen des Spiegels vom Fühler fern halten soll, so dass sich hier weniger Schmutz ansammeln kann.

Der 14,2-Megapixel-Sensor von Nikon hat die Bildauflösung gegenüber seinem Vorgänger um beachtliche 40 Prozentpunkte gesteigert. Die D3100 ist damit die zuletzt mit dieser Labormethode geprüfte D3100. Nicht nur das geprüfte AF-S 18-55 mm VR-Objektiv gibt mit der hohen Bildauflösung des D3100 die Grenze vor, sondern auch die verhaltene Bildverarbeitung.

Das bedeutet, dass der Kantenverlust der Bildauflösung zwar mäßig ist, aber dennoch gemessen werden kann, auch wenn er in zwei Schritten gedimmt wird. Andererseits sind in den Feinheiten des Bildes nur wenige Objekte zu sehen, und auch das Schärfen ist minimal. Das macht die D3100 überraschend unauffällig für eine Einstiegskamera. Der Normalbereich von ISO 100 bis 3200 kann ohne Gewissensbisse verwendet werden, nur mit den Parametern Hi1 und Hi2, die ISO 6. 400 und 1800 entspricht, steigt das Geräusch, jedoch mäßig.

Der Eingangsdynamikbereich liegt weiterhin im gut - bis sehr gut - 8,5 bis 8,7 Blenden bis ISO 1600. Diese gute Dynamik wird jedoch durch eine verstärkte Rauschunterdrückung angezeigt, so dass die Tiefe gut nachschwarz wird. Das Interessante ist, dass die Kameras die Schattierungen unter Kontrolle haben, wenn es um die Dynamik der Ausgabe geht.

Sie sind nicht zu schwach ausgelaufen und somit verbleibt ein recht kontrastreiches Bild. Beispielsweise die Tonnenverzeichnung bei gut 2,5 Grad weitem Winkel, während das Glas bei mittleren und langen Brennweiten überraschend neutrale Geometrien aufnimmt. Bei der Blende verbleibt die glatte Steigung und reicht mit 0,7 Blenden nur bis zur Hälfte des Wertes.

Mit JPEG-Komprimierung hat der D3100 drei Möglichkeiten, von denen die oberste Ebene mit den geringsten Daten vermieden werden sollte, da hier Kompressionsartefakte auftreten. Bei Platzmangel kann die Mediumkompression eingesetzt werden, die beste Qualität funktioniert auch optisch einwandfrei. Mit dem D3100 haben Sie zweifellos einen echten Nihon in der Tasche.

Der größte Verlust entsteht nicht durch die Spiegelreflexkamera, sondern durch das 18-55mm-VR-Setojektiv. Ein Upgrade mit einer festen Brennweite (ein 50mm ist nicht teuer) oder einem etwas teureren Qualitätszoom ist jedoch leicht möglich und wird nachträglich empfohlen.

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