Retro Systemkamera

Rückfahrkamera

Das Retro-Design ist ein Markenzeichen von Fujifilm. Fotoapparate im Retro-Look: die schönsten Varianten Der Retro-Welle geht es weiter auf dem gesamten Weltmarkt für feine Fotoapparate. Qualitativ wie früher, solides Handwerk, Abwendung von der Massenproduktion, Erinnerung an die Kindheit - all diese Eigenschaften machen die Fotografie im nostalgischen Look so spannend. de hat für Sie die schönsten Retrokameras - zum Beispiel die erste DSLR (Digital SLR) mit Vintage-Charme - in unterschiedlichen Preiskategorien gelistet.

Die Nikon Df, die an das Konzept der legendären 35-mm-Kameras aus dem Reich der aufgehenden Sonne anknüpft, kommt Ende des Monats Dezember auf den Retro-Kameramarkt. Damit ist sie die erste Digital-SLR-Kamera im Vintage-Look. Allerdings kostet der Vintage-Spaß rund 3000 EUR - ein Glas ist beim Nikon bereits enthalten.

Eine der ersten, die dem Retro-Trend bewußt folgte, war jedoch die Firma fujifa. Auch die erste Digital-Systemkamera des Hersteller - die X-Pro1 - überzeugt Profifotografen: Sie bescheinigt der 1200-Euro-Kamera eine phantastische Abbildungsqualität auf dem Niveau von vollformatigen Profikameras. Fujifilms neuestes Retro-Coup ist der X-M1 mit OLED-Sucher, 16 Megapixel CMOS-Sensor und W-Lan.

Sie fotografiert für rund 680 EUR wie ihre große Bruder X-Pro1 und die weltweit kleinsten 35 mm Spiegelreflexkameras. Aus dieser Zeit könnte auf den ersten Blick das jüngste Model, der E-P5 sein. Doch schon ein kurzer Einblick in das Datenblätter bringt Nostalgie in die Gegenwart: Der Pen E-P5 hat ein WLAN-Modul zur drahtlosen Übertragung von Bildern auf einen Computer oder ein Handy, einen leistungsstarken Micro-Four-Thred- Sensor, der geräuscharme Aufnahmen bis ISO 3200 ISO ermöglicht und ein drehbares und hochauflösendes Bild mit 345. 666 Bildpunkten.

Mit dem Pen E-P5 haben Sie als Systemkamera dank einer Vielzahl von Wechselobjektiven genügend gestalterische Freiheiten. Bei rund 1.000 EUR ohne Linse muss der Retrolook allerdings ganz schön teurer werden. In den siebziger Jahren befindet sich die spiegelfreie Panasonic Lumix GX7 Systemkamera, die dem Retro Olympus sehr ähnlich sieht: Schwarz, Metallelemente beherrschen das Kameragehäuse neben edlen, silberfarbigen Materialien.

Die optimierten Mikrolinsen vor den Einzelpixeln sollen eine hervorragende Abbildungsqualität bieten. Dank eines Spezialadapters kann die Linse auch mit hochwertigen Objektiven des Kameraherstellers Leica verwendet werden. Das gute Teil ohne Linse kostete rund 1000 EUR. Liebhaber von exklusiven Fotoapparaten im nostalgischen Stil werden bei Sony ebenfalls ein ganz spezielles Gerät finden: Die RX1 ist die hellste und kompakteste Digitalkamera mit einem besonders leistungsstarken Vollformat-Sensor mit 500g.

Allerdings sollte die Fotokamera nur für ehrgeizige Photographen interessant sein, die auf den detailliebenden Retro-Look setzen und sich weder um das Festobjektiv noch um den Kaufpreis kümmern. Der Sony RX1 ist für 3200? zu haben. Wenn Sie nicht so viel in die Hosentasche graben wollen, sondern eine äußerst kleine Retrokamera suchen, sollten Sie sich die GR von Rico für rund 700 EUR näher anschauen.

Der Retro-Zwerg bestätigt auch die hervorragende Abbildungsqualität. Der sagenumwobene Leica-Konzern besetzt eine besondere Stellung, die nicht unbedingt wehmütig sein muss, da er ohnehin seit sechzig Jahren nahezu unverändert ist. An der Spitze der deutschen Technik steht die handgemachte Vollformat-Systemkamera Leica M. Die Fokussierung der Leica M ist neben der optischen Erscheinung auch an die Zeit der analogen Fotografie erinnernd:

Ohne Linsen kostet die Leica Pro rund 6.200 EUR. Zeigen Sie Ihren Style mit unseren Retro-Kameras.

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