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GPS-Kameras im Test Auf den ersten Blick sieht die Canon wie die perfekte Kamera aus. Die Sigma DP2 im Test: Kompakte Kamera mit DSLR-Herz

In der DP2 installiert die Firma Signum den selben Sensor wie in ihren SLR-Kameras. Damit bietet die kompakte Kamera eine herausragende Abbildungsqualität, insbesondere für Bilder im hausinternen Rohdaten-Format X3F. Die feste Brennweite macht die DP2 besser geeignet für anspruchsvollere Bilder als Momentaufnahmen. In den digitalen Kameras von Signum setzt man CMOS-Sensoren ein, die sich durch ihr Dreischichtsystem von den Bild-Chips anderer großer Anbieter abheben.

Jeder Bildpunkt des Foveon X3-Chips erfasst die drei Basisfarben mit drei überlagerten Sensorelementen. Der Foveon X3 von SIGNA ist mit einer Grundfläche von 20,7 x 13,8 Millimeter nur wenig kleiner als die APS-C und DX Sensoren der gängigen SLR-Kameras von Canon und Nikon. Mit einer echten Bildauflösung von ca. 4,6 Megapixel bietet die DP2 die Möglichkeit, Bilder aufzunehmen.

Das DP2 stellt dem Anwender kaum Werkzeuge zur Verfügung. Im Gegensatz zu den meisten gängigen Kompakt-Kameras besitzt das Sigma-Modell keine Gesichtsdetektion, Smile Auto- oder Bildstabilisierung. Das 2,5-Zoll-Display des DP2, das auch als Bildsucher dient, hat angenehme große Blickwinkel. Die Bedienung des DP2 erfolgt mit der rechten Handfläche mit dem Finger und dem Index.

Über die Taste "Qs" gelangt der Anwender in ein Schnellauswahlmenü, in dem er wesentliche Einstellungen wie z. B. Lichtstärke, Weissabgleich, Bildqualität oder Aufnahmemodus vornehmen kann. Schon nach kurzer Einarbeitung ist die Handhabung der neuen Version einfach. Beim automatischen Weissabgleich der Digitalkamera zeigt der Digitalkamera keinen gelblichen Farbton bei Leuchtstofflampen.

Der Weissabgleich funktioniert bei Tag besser, bei der Aufnahme im Freien bringt die automatische Steuerung natürlich aussehende Farbtöne hervor. Das DP2 von Sigma besticht zudem durch geringes Rauschen. Auch in puncto Detail und Bildkontrast übertrifft die DP2 billigere digitale Kameras mit einer höheren Auflösungsrate. Photographen mit etwas Zeit für die Bearbeitung können die Qualität der DP2 Photos leicht nachbessern.

Vorraussetzung dafür ist, dass die Bilder im nicht komprimierten Rohdaten-Format X3F sind. Sigma Foto Pro 3.5.1" ist ein Konvertierungsprogramm für das JPEG-Format auf der mitgelieferten Software. Auch der Einsatz der automatisierten Bild-Korrektur mit anschliessender Umsetzung in das JPEG-Format sorgt für eine wesentlich bessere Qualität als bei reiner JPEG-Aufzeichnung.

Aufgezeichnet werden die Filme mit einer Bildauflösung von 320 x 240 Pixel. Durch die große Daumenauflage sitzt das robuste Kameragehäuse der Digitalanzeige DP2 fest in der Handfläche. Als Speichermedium werden SD- und SDHC-Karten verwendet. Zusätzlich zu einem USB- und AV-Anschluss besitzt die Digitalkamera einen Zusatzschuh, an den der Anwender z.B. ein Blitzlicht anschließen kann.

Für das DP2 ist ein externer Blitz verfügbar. Ohne Momentaufnahme: Die Digitalkamera DP2 benötigt Zeit zum Fotografieren. Im Großen und Ganzen ist die Handhabung immer noch einfach. Zudem beweist die Digitalkamera ihre exzellente Qualität nur bei der Aufnahme im Rohdaten-Format X3F. Im Online-Handel kosten die Digitalkameras der Serie DP2 derzeit rund 500 EUR und liegen damit auf einem guten Niveau mit preiswerten SLR-Modellen oder anderen qualitativ hochstehenden Kompakt-Kameras - wie der Canon Powershot N11.

Sie können das Sigma DP2 hier selber einstufen.

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