Sony Rx100 Mk5

Rx100 Mk5 von Sony

Die Sony DSC-RX100 V (EAN 4548736047587) Kamera mit eingebautem Objektiv - Datenblatt mit Preisvergleich. Sony will all dies mit dem jetzt vorgestellten RX100 VI und vielem mehr bieten. Testen der Sony RX100-V Steadyshot bei schlechten Lichtverhältnissen.

Mit dem Sony RX100 VI einen Tag lang im Einsatz

Zu Beginn dieser Handelswoche präsentierte Sony seinen neuesten Coup, den eleganten, kompakten RX100 VI, mit einem neuen Touch-Display, das sich um 180° nach vorn falten lässt. Mit diesem und seinem sehr leistungsstarken Autofocus ist der RX100 VI laut Sony der optimale Reisebegleiter auch für den anspruchsvollen Profi-Anwender. Ist der RX100 VI überhaupt in der Lage, eine System-Kamera auf der Straße zu tauschen?

Mit der RX100 hat Sony vor nunmehr sechs Jahren eine neue Kamera-Klasse etabliert: die High-End-Kompaktkamera mit einem verhältnismäßig großen 1-Zoll-Sensor. Seitdem hat Sony den Kleinen kontinuierlich weiter entwickelt und fast jedes Jahr ein neu aufgelegt. Sony will rund 1300 EUR für den RX100 VI. In einem anderen Bereich setzt Sony mit dem jetzt vorgestellten RX100 VI neue Maßstäbe.

24-200/2.8-4. 5 sind die Schlüsseldaten des neuen Objektives, der Vorgänger hatte noch 24-70/1.8-2.8 Sony betrachtet die RX100 VI als die optimale Reisesystem. Mehr als ein Drittel der Eigentümer des vorherigen Modells nannten, wie Sony sagt, den größeren Zoom-Bereich als eine wichtige Verbesserung. Doch auch die Eigentümer eines RX100 V wollten einen Touch-Screen, eine GPS-Funktion und einen verbesserten Selbstfokus.

Sony will all dies mit dem jetzt eingeführten RX100 VI und vielem mehr bieten. In Venedig hatte ich bereits Gelegenheit, den RX100 VI auf Sony's Einladungen einen Tag lang zu erproben. Immer wenn ich auf Reisen bin, hat mich ein RX100 mitgenommen. Der Vorfahre des RX100 VI war ebenfalls in Venedig.

Weil es auch beim RX100 VI noch etwas schwierig ist, das AF-Feld über dem angestrebten Bildbereich zu platzieren. Mit einer äquivalenten Apertur von ca. F8 bis F11 hat der RX100 VI eine mehr als ausreichende Schärfentiefe für diese Methode. Sony hat die Handhabung des RX100 VI erheblich vereinfacht.

Dies ist nicht mehr notwendig, mit dem RX100 VI ist der EVF nach dem Entriegeln umgehend einsatzbereit. Die Anzeige des RX100 VI kann um 180° nach vorn geklappt werden. Egal ob in der Touristenmenge auf dem St. Mark's Square oder auf schmalen Stegen - ich habe immer gerne mit der RX100 VI fotografiert.

Durch den häufigen Einsatz des Sucher und eines Displays mit höchster Bildhelligkeit konnte ich wahrscheinlich nur 150 Bilder mit dem RX100 VI machen, bis die Batterie ausging. Das sehr kompakte Gehäuse, das wie der RX100 VI keine größere Energiequelle absorbieren kann, behält seine Lebensdauer als Nachteil.

Gut, dass ich eine beinahe frische Batterie von meinem RX100 II dabei hatte - sonst hätte ich den Tag kaum überstanden. Auf der sehr umfangreichen Ausrüstungsliste des RX100 VI habe ich auf meiner Reise durch Venedig so gut wie nichts verpasst. Bei Sony hat sie alles bekommen, was sowohl ehrgeizige als auch weniger erfahrene Photographen brauchen.

Aber nicht nur mit diesem kurzen Schnappschuß hat mich der sehr schnelle Autofocus begeistert. Auch die " Schwenkpanorama"-Funktion ist noch an Board, Sony hat sie in der neuesten Version der Alpha 7-Familie entfernen lassen. Es ist nur bedauerlich, dass es keine Möglichkeiten gibt, einen System-Flash an den RX100 VI anzuschliessen. Der RX100 VI ist mit einem zentralen Shutter ausgerüstet, der den Blitzbetrieb auf die kürzeste Belichtungsdauer von 1/2000 s abstimmt (mit dem optional erhältlichen vollelektronischen Shutter sind bis zu 1/32.000 s möglich).

Sony hat auch den RX100 VI, den Multifunktionsgriff VCT-SGR1, der auch als Mini-Stativ verwendet werden kann, eingeführt. Der RX100 VI ist wie sein Vorgänger mit einem gestapelten Sensor ausgerüstet. Im Vergleich zu seinem Vorgänger hat Sony die Speicherkapazität des RX100 VI erhöht, der nun bis zu 233 Aufzeichnungen aufnehmen kann.

Bei wirklich rasanten Actionszenen würde es mir schwer fallen, das Objekt im RX100 VI im Visier zu haben. Die RX100 VI ist die erste kompakte Kamera von Sony mit einem Front-End-LSI. Mit diesem Co-Prozessor wird die Rechnerleistung erheblich gesteigert, unter anderem soll sich die AF-Geschwindigkeit des RX100 VI gegenüber seinem Vorgänger verdreifacht haben.

Tatsächlich ist der Autofocus des RX100 VI sehr schnell. Mein RX100 II bietet dagegen eine extrem gemächliche Schärfe und bei schlechten Lichtverhältnissen weniger. Zusätzlich hat Sony beim RX100 VI 315-Phasen-AF-Sensoren eingebaut, die rund zwei Drittel des Sucherbereichs ausmachen.

Kurz gesagt, die RX100 VI ist mehr Schnappschuss fähig als jede andere Digitalkamera ihrer Kategorie. Die RX100 VI ist ein Autofocus der Extraklasse. Sony hat keinen GPS-Empfänger im RX100 VI installiert, auch wenn er auf der Kundenwunschliste war. Der RX100 VI kann GPS-Daten über ein gepaartes Mobiltelefon empfangen, wobei die Energieeinsparung über Bluetooth erfolgt.

Der RX100 VI kann ferngesteuert werden, Aufzeichnungen können unmittelbar an das Smartphone weitergegeben werden etc.pp. Die RX100 VI ist nicht für die 1:1-Makrofotografie geeignet, aber detaillierte Bilder sind damit möglich. Der RX100 VI ist auch in puncto Videospezialist. Durch den sehr schnellen Autofocus wird die Bildschärfe während der Videoaufnahme präzise und ohne Abpumpen eingestellt.

Videoenthusiasten werden sich darüber erfreuen, dass die RX100 VI über Funktionen verfügt, die noch vor wenigen Jahren professionellen Kameras vorbehalten waren. Dem RX100 VI ist jedoch kein Mikrofoneingang vorhanden. Zuerst eine Gesamtansicht der Landungsbrücke der Gondeln, dann ein Schuss mit dem Gondolier, der das Format ausfüllt - mit dem großen Zoom-Bereich der RX100 VI ist dies ohne Federlesung möglich.

Die Linse hat aber auch erheblich an Lichtintensität verloren. Beim Freistellungspotenzial wird dies jedoch durch die im Vergleich zum Vorgänger nahezu dreifach höhere maximale Brennweite mehr als ausgeglichen. Der RX100 VI fordert gefährliche hohe ISO-Werte viel rascher - und noch mehr. Natürlich gibt es Grund zur Annahme, dass die Techniker von Sony ihre Hände in die Tasche mit den Tricks der Digitalkorrektur gesteckt haben.

Das RX100 VI mag die Hintergrundbeleuchtung nicht so sehr, dann verschwimmt sie. Es kann nicht weit genug aufgeblendet werden, um eine wirklich cremige, sanfte Verwischung zu erzeugen. Auch beim RX100 VI ist ein guter Teil der Hintergrundbeleuchtung nicht so gut, so dass das Glas tendenziell sehr weich ist.

Mit dem RX100 VI ist das Clipping möglich. Ausstattungen wie ein großer und dann der (je nach Blickwinkel) kleine 1-Zoll-Sensor des RX100 VI - kann das gut gehen? Manche werden sich wundern, ob die DSLR-Ausrüstung im Gehäuse verbleiben kann, wenn der RX100 VI im Auto in der Hosentasche ist.

Der RX100 VI bietet gute Resultate bis etwa ISO 1600. Der RX100 VI würde ich nur mit verringerter Bildauflösung einsetzen, noch größere ISO-Werte sollten vom RX100 VI nicht mehr erwartet werden. Der RX100 VI ist bei ISO 6400 etwas überlastet. Die JPEG-Verarbeitung des RX100 VI hat mir sehr gut gefallen, denn die Farbe ist stark, aber keinesfalls überzeichnet.

Doch wie so vieles kann man es nach eigenem Geschmack einrichten. In absoluten Zahlen gibt es sicher 1300 EUR (auch mit Objektiv), die eine höhere Abbildungsqualität liefern als die RX100 VI. Die RX100-Familie befindet sich mit dem RX100 VI bereits in der sechsten Gerätegeneration, doch Sony hat sich immer wieder etwas Besonderes einfallen lassen.

Diesmal ist es das Objekt mit dem erheblich vergrößerten Fokussierbereich. Gleiches trifft auf die vom RX100 VI gebotene Qualität zu. Wenn Sie dies akzeptieren, kann der RX100 VI sicherlich eine System-Kamera auswechseln. Der RX100 VI ist ein Genuss für Sie, denn er überzeugt in Bezug auf Maße und Gewichte.

Andererseits sind einige der technischen Besonderheiten der RX100 VI zu erkennen, wie z.B. die Serienbildgeschwindigkeit von 24 Bildern/Sekunde. Der RX100 VI muss sich nämlich eines erlauben: Er ist kostspielig, und zwar sehr aufwendig.

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