Testbericht Digitale Spiegelreflexkamera

Prüfbericht Digitale Spiegelreflexkamera

Bei den Digitalkameras dieser Kategorie handelt es sich um digitale Spiegelreflexkameras (DSLRs) und SLTs. Kanon EOS 200D Kleine DSLR mit Faltmonitor Nachdem man die EOS 200D ausgepackt hat, kann man sich wundern, dass es Canon gelungen ist, einen APS-C-C-CMOS-Sensor mit 25,8 Megapixel in einem 122 x 93 x 70 Millimeter (B x H x T) großen Gerät zu haben. Das Kameragewicht beträgt ohne Objektiv inklusive Lithium-Ionen Akku und SD-Format nur 453g.

Selbstverständlich können auch die Karten für Serienaufnahmen und Videoaufnahmen verwendet werden. Wie eine normale EOS von der Firma Canon ist die EOS 2000D nur etwas kleiner. Sie ist wie jede kleine Fotokamera keine optimale Fotokamera für sehr große Hände.

Bei den Händen mit Handschuhgrösse "L" ist es kein Problem, die Hand am Tragegriff zu fassen, trotz ihrer kleinen Grösse. Die Canon hat es so gestaltet, dass die Oberfingergelenke komfortabel am Stiel sitzen. Canon hat das Betriebsarten-Einstellrad leicht "versenkt". Unter dem Blitzschuh TTL ist ein optischer Bildsucher angebracht, der eine gute Übersicht ermöglicht und mit ca. 95 prozentiger Bilddeckung noch in Ordnung ist.

Technisch gesehen ist der Viewfinder ein spiegelbildlicher Bildsucher, in dem das Motiv durch eine Spiegelanordnung "gedreht" und korrekt dargestellt wird. Eine herausnehmbare Gummischale verhindert wie gewohnt, dass die Schutzbrille und das Objektiv des Photographen vom festen Gehäuse der Kamera beschädigt werden. Der " Hump " auf der Oberseite der Kamera beherbergt auch den ausklappbaren Blitzgerät, das nach unserer Vermessung mit einer Richtzahl von zehn auch noch eine größere Lichtleistung als vom Kamerahersteller vorgibt.

Links außen ist die Taste für alle Funkfunktionen der Digitalkamera. Welche Möglichkeiten die Fotokamera hier für den Photographen hat, verdeutlichen wir später im Versuch. Das Heck der EOS 200D wird vom drehbaren und aufklappbaren 3 " Touchscreen beherrscht. Das Drehen des Bildschirms zum Gehäuse hin schützt ihn dagegen vor mechanischer Beanspruchung beim Abtransport.

Zum Beispiel tippen die Fotografen die Belichtungsdauer an, nachdem die Funktionstaste auf dem Touch-Screen betätigt wurde und stellen mit dem Funktionsrad die Zeit ein. Im Live -View-Modus genügt ein Druck auf die Taste "Q" oder die Taste "Q/Set", um die gewünschten Funktionen für tiefere Einstellwerte wie z.B. den Messmodus zu verändern.

Beim DSLR-Sucher muss der Photograph ihn dagegen erst mit der Schaltfläche "Q" einschalten, bevor er den Touch-Screen benutzt. Zusätzlich zu den rasch zugänglichen Grundfunktionen kann der Photograph große Änderungen in einzelnen Funktionen vornehmen. Zum Beispiel kann der Photograph eine Spiegelsperre auslösen oder den Autofocus vom Auslöseknopf lösen und auf eine andere Schaltfläche auflegen.

Dies ist nur möglich, wenn die Videokamera auf Live View eingestellt ist. Wenn sich die Videokamera nicht im Live View-Modus befindet, erscheint die zugehörige Registerkarte nicht im Aufnahme-Menü der Videokamera. Canon hätte hier einen diskreten Tipp geben können, dass das Menu nur im Live View Modus ersichtlich ist. Durch die größere Größe wurden die unterschiedlichen Verbindungen der Kameras auf der linken und rechten Gehäuseseite aufgeteilt.

Die HDMI Mini- und USB-Anschlüsse befinden sich auf der rechten Kameraseite, der Photograph kann ein Mikrophon (3,5 Millimeter Klinke) und einen optional erhältlichen Fernauslöser auf der rechten Gehäuseseite anbringen. Zusätzlich zum Metall-Bajonett und Objektivauslöser verfügt die Front der Digitalkamera über einen Auslöser, so dass der Photograph den Fokusbereich im Bildsucher visuell überprüfen kann.

Die Mechanik des Monitors ist stabil und widerstandsfähig genug, um ein unbeabsichtigtes Öffnen zu vermeiden. Die EOS 200D haben wir mit dem EF-S 18-55 mm 4-5,6 IS STM optostabilisiert erprobt. Hinter dem Stabilizer ist der Schnellschrittmotor das einzigste Merkmal des Objektives und kann von der Digitalkamera genau gesteuert werden, insbesondere bei Videoaufzeichnungen.

Unglücklicherweise suchte der Photograph vergeblich nach einem Metall-Bajonett auf dem Foto. Die EOS 200D wird von Canon als Einstiegskamera eingestuft und der Kamerahersteller hat ihr dafür alles gegeben, was sie braucht. Zusätzlich zu einer automatischen Motivfunktion gibt es elf Motivprogramme, die vom Anwender selbst ausgewählt werden können. Die Besonderheit der Motivprogramme besteht darin, dass der Anwender zuerst das Motiv auswählt, dann bestimmt, ob das Motiv heller oder dunkler wird.

Dem Fotografen wird dann eine Form der "geführten" Photographie angeboten. Die EOS 200D hilft weiter, wenn die "Erklärungen" im Menu aufgerufen werden. Daraufhin wird eine kleine Erläuterung angezeigt, wie bei jeder Änderung des Moduswahlschalters Veränderungen am Foto vorgenommen werden können. Auf Spezial-Effekte kann keine aktuelle Digitalkamera verzichten.

Die EOS 200D bildet auch hier keine Ausnahme. Deshalb ist die EOS 200D die ideale Lösung. Es sind zehn unterschiedliche und ein wenig anpassbare Spezialeffekt-Filter erhältlich. Zusätzlich kann der Photograph die Aufnahmeeigenschaften verändern. Die Fotografin hat sieben dieser Richtlinien, die auch als Bildstil bezeichnet werden. Zusätzlich gibt es drei Speicherstellen für vollständig benutzerdefinierte Bildstileinstellungen.

Zusätzlich kann die Digitalkamera Linsenfehler auf elektronischem Wege ausgleichen. Das geht aber nur, wenn ein Canon-Linse eingebaut ist. Außerdem kann der Photograph auswählen, welche Linsenfehler behoben werden sollen. Eine Korrektion für transversale chromatische Aberrationen, Vignettierung, Verzerrung und diffrakt. Der manueller Weissabgleich ist etwas mühsam. Mit der EOS 200D geschieht dies nicht in "Echtzeit", wenn eine graue Karte aufgenommen wird, sondern die graue Karte muss erst abgetastet werden.

Dann muss der Photograph das Hauptmenu und den dazugehörigen Menüpunkt für den automatischen Weissabgleich wählen, das Graukartenbild wählen und die Kamera auslösen. Der Photograph kann dann den so abgespeicherten Weissabgleich wählen. Neben der Aufzeichnungsfunktion verfügen Einsteigerkameras im SLR-Segment über eine große Anzahl von Abspielfunktionen. Bei der EOS 200D sind dies nicht nur die gewohnten Trimm-, Rotations-, Auswerte- und Recherchefunktionen, sondern auch Spezialeffekte.

Es handelt sich dabei um die selben Effekte, die dem Fotograf im Aufnahme-Menü zur Auswahl angeboten werden. Die nachfolgenden Sondereffekte haben jedoch den Vorzug, dass die Aufzeichnung im Orginal verbleiben kann und somit in beiden Varianten verfügbar ist. Die modernen digitalen SLR-Kameras verfügen seit einigen Jahren über eine Live-View-Funktion. In diesem Fall wird der Rückspiegel nach oben geklappt und der Bildschirm auf der Rückwand stellt das Motiv dar.

Der Aufzeichnungssensor verfügt in diesem Fall über spezielle Komponenten, die wie das herkömmliche Phasen-Autofokussystem einer Spiegelreflexkamera funktionieren. Selbstverständlich verfügt der Pioneer 300D auch über einen Phasen-Autofocus, wenn Live View nicht inaktiv ist. Bei der EOS 2000D wurde die größte Auslösungsverzögerung mit 55 Millimeter Brennweite mit Live View angezeigt. Der Fotograf verfügt über 49 Messbereiche im Live View und neun Messbereiche inklusive eines zentralen Kreuzsensors für den Phasen-Autofocus.

Die Blitzbelichtungskorrektur und eine Blitzfunktion am Ende der Aufnahmen. Die EOS 200D hat einen passenden TTL-Blitzadapter. So kann die Blitzkamera mit einem passenden Blitzgerät kommuniziert und die Helligkeit exakt nach Bedarf gesteuert werden. Die EOS 200D ermöglicht nur die Ansteuerung des entfesselten Blitzes mit einem externem System-Blitzgerät oder einem Bedienteil am Blitzableiter.

Ohne Abstriche bei der Klangqualität kann die EOS 200D als Standardfunktion beschrieben werden. Es gibt keine 4K Auflösungen. Zusätzlich können während der Aufzeichnung spezielle Effekte aufgenommen werden. Der Fotograf verfügt über fünf unterschiedliche Special Effects, die dem Film z.B. einen Retro-Effekt hinzufügen, so dass das Bild einem verkratzten analogen Film nachempfunden ist.

Bei der EOS 200D ist ein Stereo-Mikrofon eingebaut, das den Ton steuert. Wenn Sie die Filme sofort ansehen möchten, kann die Videokamera an ein TV-Gerät mit HDMI-Anschluss angeschlossen werden. Die EOS 200D ist, wie bereits oben beschrieben, mit WLAN- und Bluetooth-Funktionalität ausgestattet. Der Anschluss der Digitalkamera an das Handy via Funk war unglücklicherweise sehr schwierig.

Das bedeutet, dass die Anwendung nur über die Canon Camera Connect Anwendung erstellte Verknüpfungen aufnimmt. Nach dem Aufbau der Bluetooth-Verbindung kann der Photograph die Geotagging-Verbindung einrichten. Die EOS 200D benötigt eine dauerhafte Bluetooth-Verbindung, damit die Daten in die Bild-Metadaten eingelesen werden. Wird vom Fotografen die Funktion Fernbedienung gewählt, wird das Wireless LAN eingeschaltet.

Theoretisch wird die Kommunikation zwischen der Digitalkamera und dem Handy hergestellt. Bei unserem Versuch lehnte die Applikation den Aufbau einer drahtlosen Funkverbindung zwischen einem Samsung S5 und einer EOS 200D ab. Der Anschluss einer Sony Xperia XZ an die Videokamera hingegen verlief reibungslos und zügig. Über das Handy kann der Photograph alle Aufnahmeeinstellungen verändern und nach dem erfolgreichen Aufbau der Internetverbindung die Aufzeichnung von seinem Handy aus starten.

Die Canon EOS 200D haben wir in unserem Prüflabor mit der EF-S 18-55 mm 4-5,6 IS STM vermessen und zeigen in diesem Teil des Testberichts einen Einblick in die zu erwartenden Bildqualitäten von Objektiv und Fotoapparat. Zusätzlich gibt es eine "Labor-Testpauschale", in der alle bisher durchgeführten Laboruntersuchungen zur Auswahl angeboten werden.

Der Verzug, den der 18-55er aufweist, ist im Weitwinkellauf sehr gut erkennbar trommelförmig und im Tele-Bereich deutlich dämpfend. Obwohl die EOS 200D mit der 18-55er 4-5,6 IS STM bei weit geöffneter Apertur eine beachtliche Bildauflösung aufweist, wird die größte Bildmittelauflösung von etwa 54 Zeilenpaaren pro Millimeter bei F5,6 in der Mittelbrennweite erzielt.

Bei der EOS 200D weist diese einen großen Weg bis ISO 200 auf, danach wird der Weg immer weiter verkürzt und mit etwas mehr als ISO 800 klein. Zudem nimmt der Weg ab. Bis ISO 3200 ist das Rauschen kaum zu sehen und wird mehr und mehr erkennbar.

Verglichen mit einer Konkurrenzkamera ist die EOS 200D in höheren ISO-Bereichen leicht unter ihrer Bildform. Der Kontrast des Motivs wird durch die Dynamik der Eingabe einer Digitalkamera angezeigt. Etwas mehr als zwölf Blendenwerte bei ISO 200 erzielt die EOS 200D. Zudem nimmt die Dynamik des Eingangs weiter ab und fällt kurz vor ISO 1800 unter neun Blende.

Ausgangsseitig, d.h. bei der Übertragung von Tonwerten, weist die Digitalkamera eine für Fotoapparate typische Zwiebelkurve auf. Bei der Farbtreuemessung stellt die EOS 200D die magnetischen Töne klarer rot dar. Insgesamt leistet die Digitalkamera in Verbindung mit dem Kameraobjektiv gute Dienste.

Allerdings wird das gesamte Potenzial der Kameras nicht durch das Glas verkratzt. Wer also mehr will, sollte die EOS 200D mit einem höherwertigen Fotoobjektiv ausstatten. Mit der EOS 200D wird klar, dass Canon sehr gut weiß, was eine Einstiegskamera vonnöten ist. Vom formschönen und sehr handlichen Kameragehäuse bis hin zur leicht zu verstehenden Handhabung über den hoch auflösenden und verfahrbaren Touch-Screen gab es keine Unklarheiten im Bedienungstermin.

Es ist bedauerlich, dass es keine 4K-Videoaufzeichnung mit der Camcorder gibt, zumal Canon kein leeres Bild ist, wenn es um Videos geht und eine solche Funktionalität aus der Hülle hätte realisieren können. Solange der Photograph unter ISO 1.600 liegt, gibt die Qualität des Bildes keinen Grund zur Beanstandung. Zudem nehmen die Unschärfen durch Rauschen und Unterdrückung zu.

In punkto Bildauflösung kann die Digitalkamera wesentlich mehr leisten als das Brillenglas.

Mehr zum Thema