Fujifilm Finepix S3 Pro

Finepix S3 Pro von Fujifilm

Bei der Fujifilm Finepix S3 Pro (kurz: Fuji S3 oder S3 Pro) handelt es sich um eine digitale Spiegelreflexkamera von Fujifilm. Die Profi-Kamera ist nichts für schmale Geldbeutel. Der Fujifilm FinePix S5 Pro ist noch besser als sein Vorgänger. Nach diesem Motto scheint die Entwicklung der Fujifilm FinePix S3Pro abgelaufen zu sein.

FinePix S3 Pro SLR-Kamera, System-Kamera

Zusätzlich zu den Anbietern wie Canon, Nikon, Konica Minolta, Olympus, Pentax or Signature, die "hausgemachte" DSLR-Modelle bieten, gibt es Unternehmen, die sich auf die "Kreuzung" ausländischer Kameratechnologie mit eigener Digitaltechnologie spezialisieren. Mit der FinePix S3 Pro will der Japaner zeigen, wie gut er diese hohen Künste kann.

Fujifilms "Profi-Hammer" hat zweifellos seinen eigenen Stil, und wir haben ein "Persönlichkeitsbild" dieser hochwertigen Digital-SLR-Kamera erstellt. Mit der FinePix S3 Pro präsentiert Fujifilm erstmals eine Digital-SLR-Kamera, die nicht "gebastelt" ist. Anders als beim S1 Pro und S1 Pro gibt es keine sichtbare Abtrennung zwischen Kamera und Batterieteilen mehr.

Selbst wenn die S3 Pro ihre Beziehung zur 35mm SLR Nikon B80 immer noch nicht verleugnen kann, war die Einbindung dieses Mal so erfolgreich, dass man von einer " Fusion " sprechen kann. Die Tatsache, dass die Kunststoffqualität des Gehäuse überall vorhanden ist und manchmal auch gefühlt wird, ist kein Problem, denn die S3 Pro ist stabil gefertigt und die Kurven der mit einer Gummipanzerung versehenen Kameras liegen gut in der Hand. 3.

Die S3 Pro kann in den Grundfunktionen wie eine Digitalkamera betrieben werden: Auf der Oberseite der Kamera befindet sich ein drittes LC-Display zur Darstellung der eingestellte Kamerafunktion, ein Programmwahlschalter zur Wahl des Belichtungsprogrammes (Programmautomatik, Blenden- und Zeitautomatik, manuell), die Lichtempfindlichkeit (ISO 100 bis 1).

Der SLR-Sucher ist natürlich einer der Hauptgründe für den Kauf einer analogen oder digitalen Spiegelkamera, der von Photographen wegen seiner besonders guten Fokussierbarkeit und Tiefenschärfe hochgelobt wird. Wie viele andere Teile der S3 Pro verwendet auch die SLR die Nikon-Technologie.

Optiken Wie man es von einer F80-basierten Spiegelreflexkamera erwartet, sind die S3 Pro Nikon Objektive (sog. Nikkore) mit Nikon-F Fassung. Andere Funktionen der Kameras wie der automatische Fokus, die Fokusanzeige im Modus Manueller Fokus und die automatischen Belichtungsmodi (Programm, Verschlusszeit und/oder Blendenpriorität) sind jedoch auch von der Art des aktuell an der jeweiligen Kameralinse montierten Objektivs abhängig.

Wenn Sie also die Funktionen Ihrer Digitalkamera voll ausnutzen wollen, sollten Sie entweder eine Liste der Kompatibilität lesen (eine solche ist im S3 Pro Manual zu finden) oder ein neueres Design von Nickore erstehen. Außerdem sind die Bezeichnungen DX (Nikons DSLR "optimierte" Objektivreihe mit kleinem Bildkreis), EDS ( "Objektive mit besonders geringem Brechungsindex") und G (Objektive ohne Blendenring, die nicht mit Nikon-Kameras arbeiten) zu beachten; das Lesen unserer DCTau Testprotokolle dient auch dazu, das geeignete Objektivauswahl für die S3 Pro zu treffen.

Die Multi-CAM 900 ist die selbe wie die digitale Variante der Digitalkamera und deren Ableger (Nikon S70, D100, Fujifilm FinePix S2 Pro, Kodak DCS Pro 14 n usw.). Bei besonders schwierigen Fällen, in denen das Umgebungslicht oder der Motivkontrast nicht ausreicht, nutzt der Autofocus das eingebaute hellweiße Zusatzlicht (Reichweite: ca. 0,5 bis 3 m) der Digitalkamera oder den Rotlichtstrahler eines angeschlossenen Blitzlichtblitz.

Zum Beispiel ist eine Digitalkamera vom Typ Digitalkamera besser und genauer als eine Digitalkamera vom Typ Digitalkamera mit Multi-CAM 900. Verständlicherweise hält sich die Firma Fujifilm ihre neusten Verfahren und Rechner für sich - denn Fujifilm ist ein Auftraggeber, aber auch ein Wettbewerber. Die S3 Pro ist also in der Realität etwa so flott wie eine Digitalkamera vom Typ D 100, muss aber in puncto Geschwindigkeit und Genauigkeit die Digitalkamera D70 übertreffen.

Bei Verwendung entsprechender Schnellobjektive (z.B. Nikon AF-S-Serie oder Sigma HSM-Serie) ist im Fokusverfolgungsmodus mit bis zu 50 km/h bewegten Objekten fast jedes Motiv gestochen scharfe Bilder; bei 100 km/h müssen isolierte AF-Ausreißer erwartet werden. Wenn Sie die Auswahl der AF-Fokuspunkte nicht der "künstlichen Intelligenz" der Spiegelreflexkamera belassen wollen, können Sie die Fokuspunkte auch individuell mit der Steuerungstaste auswählen.

Mit den Silent Wave Ultrasonic Motor-Linsen der Serie AF-S können Sie den Fokus auch ohne Drehen des AF-Modusschalters einrasten. Wenn die Blitzbelichtung der S3 Pro gemessen und gesteuert wird, kann der Notfall zu einer Vorzugsbehandlung werden. Dann ist die Koordination zwischen Blitzen und Fremdlicht - vor allem bei der Synchronisierung mit langen Belichtungszeiten - nicht ganz so genau wie bei iTTL, und die kabellose Blitzsteuerung ist dann nur auf "primitivem" Level mit dem TTL-Blitzsensor SU-4 möglich, aber da der Eigentümer eines SB-26, SB-28 oder ähnlichen System-Blitzes, der vor kurzem für viel Geld angeschafft wurde, nicht zwangsläufig ein - ebenso kostspieliges - SB-600 oder SB-800 einkaufen muss, um keine automatische Anlage zu verlierer.

Die D-TTL steht für "Dedicated Through-The-Lens" und besagt, dass die Messkamera das durch das Objekt während der Blitzmessung vom Objekt durch die Linse zurückgeworfene Streulicht mißt und sich die Steuerungselektronik (inkl. Blitzbelichtungsmesszelle) nicht mehr im Blitzlicht, sondern in der Messkamera befindet. Der Datenaustausch zwischen Fotoapparat und Blitzanlage wird über ein herstellerabhängiges Kommunikationsprotokoll abgewickelt. Das Einstellen von Fotoapparat und Blitzen entfällt, alles läuft automatisch ab.

Nur dann wird im Automatikbetrieb entschieden, ob die Lichtbedingungen einen Blitzschlag auslösen. Selbstverständlich können Sie den Blitzgerät auch zwangsweise abschalten, indem Sie den Blitzgerät wieder schließen. Der Blitzvorgang (sowohl intern als auch extern) dauert 1/180 s. Bei der Auswahl eines Bildverstärkers ist Fujifilm mit seinen Digital-SLR-Kameras ein absoluter Außenseiter.

Bei Fujifilm geht es darum, eine möglichst große Dynamik mit der Gestaltung und Teilung der Bildpunkte zu kombinieren, wobei der Einsatz des SR II der entscheidende Faktor sein soll. In der dritten Gerätegeneration befindet sich die SuperCCD-SR-Technologie mit dem neuen SR II. Das bedeutet, dass die Lichtleistung des SR II mit den Bildpunkten höher ist.

Dann addiert die Digitalkamera aus den entsprechenden Daten ein einzelnes Foto, das - theoretisch gesehen - einen größeren Kontrastumfang haben sollte. Der SuperCCD SR II arbeitet sogar so effizient wie nie vorher. Die S3 Pro ist in dieser Hinsicht besonders für die klassischen Portraitfotografie geeignet; für Portraitfotografen der "alten Schule" dürfte das DSLR-Flaggschiff von Fujifilm interessant sein.

Es war schon immer schwer - auch für Fujifilm - eine Klassifizierung der Kameras in eine beliebige Auflösungsstufe vorzunehmen. Die S3 Pro verfügt mit dem SR II über rund 6,45 Mio. S-Pixel und die gleiche Anzahl an R-Pixeln. Jedoch kann die Digitalkamera Bilder mit einer Auflösung von bis zu 256 x 2.848 Pixel ausgeben.

Dies ist nach Angaben unseres Testlabors zum Teil auf den geringeren Abbildungskreis des Objektives, aber auch auf den Supercord zurückzuführen, da dieses Problem zum Teil bereits beim Vorgänger S2 Pro zu beobachten war. Daher passt das Objektiv des S3 Pro mit dem Objektiv des Nikon-Sets nicht ganz zusammen; ohne zu generalisieren, scheint es besser zu sein.

Die besonders gut passenden Linsen nutzen das Leistungspotenzial des SR II sehr gut aus. Die Bildrauschentwicklung ist im Allgemeinen sehr gering (ähnlich einer Konica Minolta Dynax 6D oder Konica D100), und der SR II spielt seine Stärken vor allem im Bereich der hohen Empfindlichkeit aus. Die Qualität des Bildes wird am stärksten durch verschiedene Artefakte beeinflusst, deren Intensität und Frequenz von der Laufrichtung der Bildstruktur abhängen.

Bei sehr dünnen Strukturen weist der Laser CCD ein stark laufrichtungsabhängiges Verhalten auf, bei horizontalen Rändern weisen geringe Farbfransen auf ein Tiefpass-Filter hin. Dennoch behindert die große Bildrate die detailgetreue Wiedergabe einer sonst gut für die Bildbearbeitung tauglichen Aufnahme. Das Vignettieren und Verzerren ist mehr von der Bildqualität des Objektives als von der des SUPER-CCD abhängt.

Bei der S3 Pro kommt dieses Zubehör im Digitalzeitalter wieder zum Einsatz - und das um so mehr, als die meisten anderen Geräte den Kauf einer, oft nicht ganz preiswerten, Elektrokabel-Fernbedienung oder einer Infrarot-Fernbedienung erfordern. Fujifilm wird auch für die Ausrüstung der S3 Pro mit zwei Schnellschnittstellen gelobt.

Die speziellen Funktionen zur Einstellung bzw. Auswahl der Bild-Parameter (Farbsättigung, Bildkontrast/Tonwert, Schärfe, Farbraum) und zur Individualisierung der Kameras über die 15 Einzelfunktionen sind sehr nutzbringend. Leider hat Fujifilm diese Möglichkeiten nicht in Betracht gezogen, denn dank des doppelten Speicherkartensteckplatzes (CompactFlash I/II/II/II/II+ und xD Picture Card) könnte der S3 Pro die Rohdaten auf die eine und die JPEG-Aufnahmen auf die andere Speicherkarte aufzeichnen.

Generell ist es nicht möglich, zwischen den beiden Speicherkarten-Typen zu kopieren; wir haben keine Kenntnisse über Kompatibilitätsprobleme mit einigen speicherbasierten CompactFlash-Karten, wie mit einigen anderen FinePix-Modellen. Die Doppel- oder Mehrfachbelichtung ist für digitale SLR-Kameras etwas unüblich. Wenn Sie die Kameras warten, sollten Sie beachten, dass die öffentlichen Firmware-Updates derzeit nicht Teil der Unternehmenspolitik von Fujifilm sind und die S3 Pro keine Ausnahmen sind.

Einzige Wartungsfunktion ist die obligatorische Vorbereitung der Kameras für die manuelle Sensorreinigung und eine etwas ungewöhnliche Entladefunktion für NiMH-Akkus (falls am S3 Pro vorhanden). Die Fujifilm FinePix S3 Pro sollte die richtige Wahl für all diejenigen sein, die eine hochmoderne Fotoqualität und Systemkomponenten von Nikon wie z. B. Linsen, Blitzeinheiten usw. anstreben.

Nutzen - ohne für eine D2H bzw. D2X 4000 Euro und ohne die verhältnismäßig starke Einschränkung der Abwärtskompatibilität einer N70. Fujifilm kann sich die Vorteile seiner Digital-SLR-Kamera zum Selbstkostenpreis von rund 2.500 Euro noch leisten.

Dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht besonders vorteilhaft ist, wenn man bedenkt, dass in einer zeitgemäßen, professionellen Fotokamera wie der S3 Pro zum Teil die Technologie einer Amateurkamera wie der NICOF80 eingesetzt wird. Auch wenn Fujifilm auf den "guten Willen" seines Lieferanten Nicon angewiesen ist, sollte der "grüne Riese" darüber nachdenken, ob es an der Zeit ist, die Fesseln zu durchbrechen und zum Beispiel aus seinem Engagement im Four-Thirds-System etwas Konkretes zu machen.

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