Pentax K1 Vollformat test

Der Pentax K1 Test in voller Größe

Acht Produkte in Testseiten: 4 weitere Details. "Für eine Vollformat-DSLR ist die Pentax K-1 klein. Der Pentax K-1 Bildwandler (Datenblatt) misst 35,9 x 24,0mm und gehört damit zur Vollbildklasse.

Vollformat-DSLR Pentax K-1 Mark II

Zur Bestimmung der Abbildungsqualität der Vollformat-DSLR Pentax K-1 Mark II haben wir sie nicht nur in der praktischen Anwendung getestet, sondern wie jede andere Digitalkamera auch im Labor getestet. Eingesetzt wurde die Pentax DFA 24-70 Millimeter F2,8 ED SDM WR, eine neuzeitliche Bauweise mit 17 in zwölf Linsengruppen angeordneten Objektiven.

ED und Asphären sollen die optischen Irrtümer in der Pentax DFA 24-70 Millimeter F2,8 ED SDM WR mildern. Dies ist charakteristisch für ein Vollformat-Objektiv. Zur Bewertung der Entschließung müssen wir an dieser Stelle einige Anpassungen vornehmen:

Der Pentax K-1 Mark II ist ein wenig unüblich in JPEG. Der Auflösungswert bei 50 prozentigem Gegensatz, unser üblicher Vergleichsmesswert, ist bestenfalls auf dem Level einer 16 bis 20 Megapixel großen Digitalkamera und wird der 36 Megapixel großen Sensorenauflösung keineswegs gerecht. 3. Die Grenzwertauflösung bei zehn Prozentkontrast, die auch unsere Labor-Software bestimmt, die wir aber in der Regel nicht für Vergleiche verwenden, weil die Auflösungen bei 50 Prozentkontrast besser erkennbar sind, gibt uns Aufschluss, denn hier wird alles aufgelöst, was mit dem Messfühler prinzipiell möglich ist.

Betrachtet man die Testaufnahmen, so zeigt sich jedoch, dass sich der K-1 Mark II nicht vor der Detailreproduktion einer z. B. digitalen Digitalkamera verbergen muss; ebenso kleine Schriftarten auf dem Testboard sind gut ablesbar. Folgende Auflösewerte sind daher mit anderen Vollbildkameras schlecht zu vergleichen; die relative Auflösung von der Mitte des Bildes bis zum Rand des Bildes zeigt nur die Qualität des Gegenstands an.

Bei einer maximalen Bildauflösung von 51 Zeilenpaaren pro mm (lp/mm) wird bereits bei kurzen und mittleren Brennweiten mit offener Blende in der Bildmitte gearbeitet. Ein weiteres Dimmen erhöht die Bildauflösung nicht, im Gegensatz dazu nimmt sie leicht ab. Im Teleskopbetrieb muss das Objekt jedoch um eine Ebene gedimmt werden, um die vollständige Bildauflösung zu erzielen.

Mit 47 lp/mm ist sie etwas geringer als bei den kurzen Objektivbrennweiten, die bei solchen Vergrößerungen oft zu sehen sind. Dagegen ist die höchstmögliche Bildkantenauflösung nur bei allen Objektiven ab F8 möglich und beträgt gut 47-49 lp/mm. Je nach Objektivbrennweite beträgt der Kantenabfall maximal 15 bis 30 Prozentpunkte, wodurch überraschend der große Winkel am besten und die durchschnittliche Objektivbrennweite am miesesten ist.

Ausgeblendet hingegen erzielt das Objekt bei allen Objektivbrennweiten eine Kantenauflösung auf dem Level der Bildmitte, was insbesondere im Vollbildformat kaum der Fall ist. Eine Vollformat-DSLR wird jedoch nicht nur wegen ihrer Bildauflösung und kreativer Zuschneidemöglichkeiten bei großen Objektivblenden erworben, sondern auch wegen ihres potenziell großen Dynamikumfangs und ihrer guten Schwachlichtfähigkeit, d.h. niedrigem Bildrauschen und hoher Bildauflösung bei höherer Empfindlichkeit.

Allerdings sollte man nicht übersehen, dass "nur" ein konventioneller CMOS-Sensor mit 36 Megapixel verwendet wird und nicht einer der neuen mit besonders hohen Lichtempfindlichkeiten wie bei der D850 oder der Alpha 7R III von Sony, beide wesentlich teuerer als die Pentax. Über ISO 51. 200 fällt er jedoch auf sehr geringe Pegel von weniger als 25 dB ab.

Die Pentax, wie Nikon mit den extremen ISO-Sensitivitäten einiger DSLR-Modelle, hat eine viel zu große Sensitivität von bis zu ISO 819. 200. Von den Motiven ist bei höchster Sensitivität kaum noch etwas übrig, die Laboranalyse-Software ist zum Teil ausgefallen und die noch erfassbaren Messwerte lagen so weit über dem gewohnten Umfang, dass wir sie in Bezug auf die Ablesbarkeit der Messresultate in den unteren Sensitivitäten aus dem Laborversuch nehmen mussten.

Selbst darüber hinaus nimmt die Detailgenauigkeit nur sehr gering ab, allerdings erscheinen die Aufnahmen ab ISO 250 wesentlich milder. Bis ISO 800 liegt der Dynamikbereich auf einem hohen Level von fast elf Blende. Von hier an fällt der Dynamikbereich jedoch schnell ab, bei ISO 51. 200 sind es nur noch 7,5 Blenden stufen, bei ISO 204. 800 wird die Untergrenze unserer Skalierung mit knappen fünf Blenden erzielt.

Bei der Pentax K-1 Mark II ist die Bildverarbeitung, wie bereits bei der Bildauflösung erwähnt, noch verhalten. Die Tonwerte bis ISO 800 liegen auf einem sehr hohen Level von über 224 von 256 Helligkeitsstufen. Oberhalb dessen fällt der Betrag jedoch rapide ab. Die Tatsache, dass bei ISO 102. 400 und mehr noch bei ISO 204. 800 nur noch 32 und wesentlich weniger Helligkeitsstufen verbleiben, verdeutlicht, was von der Qualität des Bildes bei solchen Sensibilitäten erwartet werden kann.

Größere Empfindlichkeit als ISO 51. 200 hätte durch Pentax eingespart werden können. Die Bildverarbeitung ist übrigens in einer Hinsicht nicht ganz so zurückhaltend: Im Werk zustand ist die Bildverarbeitung im Farbverlauf auf "leuchtend" eingestellt, was im Laborversuch gut sichtbar ist. Wird das Farbschema auf Norm geändert, nimmt aber auch die Bildauflösung leicht ab (wir hatten in dieser Umgebung nur den Laborversuch gemacht und ob die schlecht aufgelösten Messergebnisse einen zweiten Test mit Licht durchgeführt wurden, was die Bildauflösung geringfügig verbessert und die Farbreproduktion verschlechtert hat).

Hier können wir Ihnen nur den Tip zum Ausprobieren der einzelnen Einstellungen der von der Digitalkamera angebotenen JPEG-Bildverarbeitung oder, wie oben beschrieben, zur sofortigen Verwendung des Rohdatenformats aussprechen. Im Prinzip kann der K-1 Mark II viele Farbtöne wiedergeben. Es gibt bei ISO 100 und 200 etwa acht Mio. Farbtöne, bis ISO 3000 sind es über vier Mio. und sogar bis ISO 1200 noch über zwei Mio., das sind sehr gute Zahlen für die jeweilige Empfindlichkeit.

Das Klassifizieren der Pentax K-1 Mark II ist etwas schwierig. Auf der einen Seite ist sie eine phantastische Fotokamera. Auf der anderen Seite ist die Maschine in nahezu jeder Hinsicht relativ lang. Trotzdem hat man nicht das Gefuehl, eine träge Digitalkamera in der Hand zu haben, da sie immer unmittelbar auf die Eingänge anspricht und der Speicherprozess völlig parallelisiert, ohne negativen Einfluss, im Hintergund stattfindet.

Es ist auch schwer, die Qualität des Bildes zu klassifizieren. Das JPEG-Format, insbesondere für die Bildauflösung, ist relativ reserviert, so dass das Rohdaten-Format tatsächlich nahezu obligatorisch ist oder man das JPEG-Bildformatierungsprofil mit großem Aufwand anpaßt. Neben der Bildauflösung ist die Qualität sehr gut und muss sich nicht hinter einem Sony, Canon oder Sony verbergen.

Also, wem kann man die Fotokamera weiterempfehlen? Die Pentax K-1 II ist trotz des relativ günstigen Kaufpreises von weniger als 2000 EUR, der keine Vollformat-DSLR im empfohlenen Verkaufspreis ist, keineswegs eine Einstiegskamera, sondern für den ambitionierten Amateur- und Profifotografen gemacht. Sport-Fotografen vermeiden die Aufnahme aufgrund der geringen Seriengeschwindigkeit und des relativ geringen Selbstfokus.

Damit ist die K-1 II vor allem für Pentax-Fans mit alten Objektiven besser als für Photographen auf der Suche nach einer preisgünstigen, aber besonders widerstandsfähigen Digitalkamera zu haben. Für Entdecker, Natur- und Landschaftfotografen sollte die Pentax in Betracht gezogen werden, denn hier kommen die entscheidenden Vorteile der K-1 II zum Einsatz.

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