Welche Objektive Braucht man

Was für Objektive benötigen Sie?

((Und selbst dann braucht man noch mehr als ein Objektiv). Sehr teure und hochwertige Objektive werden nur dann benötigt, wenn Sie Auftragsarbeiten mit der Fotografie durchführen, d.h. wenn Sie damit Ihr Geld verdienen. Wie kann ich die Brennweite (Zoom) ändern?

((und deshalb, wenn Sie kein Zoomobjektiv verwenden, wählen Sie aus verschiedenen Objektiven).

Welches sind die Objektive, die ich wirklich benötige? Blog, Linse

In meiner Jugend schien mir ein sehr langes Teleobjektiv sehr wünschenswert, selbst sehr kleine Objektive hatten ihren Reiz. Welches Objektiv benötige ich wirklich? Ich benutze seit anderthalb Jahren einen besseren und helleren 1:2,8 70-200er Telezoom und habe festgestellt, dass ich trotz der 100 Millimeter kürzerer Objektivbrennweite kaum etwas vermisse.

Welches Objektiv benötige ich wirklich? Aber auch mein lnteresse an extremen Kurzbrennweiten hat abgenommen; 28 Millimeter (bezogen auf das 35mm-Format; bei APS-C also etwa 18 Millimeter) genügen mir durchwegs. Woher kommt überhaupt die Vorstellung, dass wir für unsere Aufnahmen Objektive mit gewissen Festbrennweiten haben? Zum einen wollen wir ein Bild mit einer gewissen perspektivischen Wirkung darstellen, d.h. aus geringerem Abstand mit ausgeprägter Tiefe oder andersherum aus größerem Abstand und damit mit einer flachen Ausstrahlung.

Um die gewünschte Bildausschnitte in jeder Distanz/Perspektive aufzunehmen, benötigen wir entsprechende kürzere oder längere Objektivbrennweiten. Alleine zu diesem Zwecke reichen jedoch Objektivbrennweiten zwischen etwa 28 und max. 200 Millimetern (bezogen auf das Kleinbildformat) aus. In den seltensten Fällen wäre es Sinn, mit noch größeren Objektiven zu fotografieren, um das Objekt aus großer Distanz äußerst flächig auszubilden. Bei sehr kleinen Objektiven wird es immer schwieriger, eine dreidimensionale Aufnahme in einem zweidimensionalen Abbild ohne Störverzerrungen darzustellen.

Dies bedeutet nicht, dass lange und kurze Objektivbrennweiten überflüssig sind, aber wenn wir sie benutzen, gibt es in der Regel andere Ursachen als die der Sicht. Gerade wenn wir uns einem weit entfernt liegenden Objekt nicht nähern können und deshalb auf den Vergrößerungseffekt einer großen Brennweite angewiesen sind, sollte die Tatsache, dass die perspektivische Darstellung dann nicht optimal ist, vernachlässigt werden, da es nur darum geht, das Objekt trotz der großen zu überwindenden Entfernung überhaupt bildlich darzustellen.

Andererseits zwingt uns die beengte Platzverhältnisse in einem Gebäude oft dazu, sehr kleine Objektivbrennweiten zu verwenden, um eine Szenerie komplett in einem einzigen Foto darstellen zu können. Beidseitig folgen auf einen Mittelbrennweitenbereich, in dem wir die gewünschte Objektivbrennweite nach Designkriterien auswählen, Gebiete mit sehr langen oder kurzen Objektivbrennweiten, die wir in der Regel nur gewaltsam ausnutzen.

Es gibt aber auch eine Alternative zu den Extrembrennweiten. Und im schlimmsten Falle eine kleine kompakte Kamera mit einem großen Zoom-Bereich, die Raum, Kosten und Gewichte einspart? Eine fehlende Superweitwinkelwiedergabe kann z.B. durch die Erstellung eines Panoramabildes aus mehreren Aufnahmen, die mit einer grösseren Brennweite aufgenommen und zusammen in Photoshop berechnet wurden, reproduziert werden.

Dies hat auch den großen Nutzen, dass Sie Ihr Objekt trotz des großen Blickwinkels vor einem verschwommenen Untergrund zuschneiden können. Welches Objektiv wird wirklich benötigt? Zukünftig werde ich wahrscheinlich Selbstbegrenzung praktizieren und nur noch mit Linsen arbeite, die ich für eine gewisse Wunschperspektive und damit einen gewissen Abstand zum Objekt brauch.

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