Zeiss Ikon

Das Zeiss-Symbol

Firmen- und Produktgeschichte">Edit | /span>Quellcode bearbeiten]> Bis zum Zweiten Weltkrieg war die Zeiss Ikon AG einer der wichtigsten Hersteller von Kameras und Kinoprojektoren und weltweiter Marktführer im Bereich der Kinofilmkameras. Neben der Optik produzierte Zeiss Ikon auch Folien, Meßtechnik, Autoteile, Türverriegelungen, Spiegelbeleuchtungen und Booking-Maschinen und war Inhaberin des ersten Patents für den heute weit verbreitetsten Profils. Das 1926 in Dresden gegründete und 1989 in Ikon AG umbenannte Familienunternehmen ist heute Teil der Assa Abloy Securitystechnik und stellt unter der Dachmarke "IKON" ausschließlich Produkte der Schließ- und Sicher- heitstechnik her.

Der Markenname Zeiss Ikon wird auch für Erzeugnisse verwendet, die nicht mit dem Dresdener Konzern und seinen Nachfolgern verbunden sind. Das Gründungsjahr der Zeiss Ikon AG war eine der grössten industriellen Fusionen in der WR. Triebfeder der Fusion und Mehrheitsaktionärin der Zeiss Ikon AG war die Firma Carl Zeiss in Jena.

Der Zusammenschluss fand in mehreren Schritten statt und wurde 1909 mit der von Carl Zeiss gegründeten International Camera Academy in Dresden eingeleitet. International Camera Actiengesellschaft in Dresden, Berlin, Optische Anstalt C. P. Görz AG, Berlin, Ernemann-Werke AG, Dresden, haben die Verschmelzungsverträge unterzeichnet. Das Unternehmen wurde durch die Übertragung seines Vermögens auf die Görz AG gegründet, die ihren Firmennamen in "Zeiss Ikon AG" und ihren Firmensitz nach Dresden verlegt hat.

Zur Betonung der Fokussierung auf die Photographie wurde das griechische Word www. com (eikón oder ikon = Bild) Teil der Handelsmarke des Unternehmens. Die Namenserweiterung "Zeiss" dokumentiert den Zugehörigkeits- und Führungsspruch der Muttergesellschaft in Jena. Der Zusammenschluss endete Ende 1928 mit dem Beitritt der früheren Goerz-Tochtergesellschaften:

Das Ernemann-Werk (Dresden)Theater, Schul- und Heimkino-Vitrinen, Foto-Zubehör, Werkzeug-Standards, Goerwerk (Berlin Lichterfelde)Lampen, Schleusen, Berechnungsmaschinen, Autozubehör, Eines der wichtigsten Produkte von Zeiss Ikon war die 1932 auf den Markt gebrachte Systemkamera mit der ein Wettbewerb zur renommierten Leica der Ernst Leitz GmbH ins Leben gerufen wurde. 7 ] 1928 erhielt Zeiss Ikon das Patentschutzrecht Nr. 469 260 für den Schliesszylinder mit "Zapfenprofil".

8] Heute ist der Zeiss Ikon PZ in der Norm EN 18252 standardisiert und hat sich zum europäischen und nahezu weltweiten Maßstab entwickelt. Von 1930 bis 1939 waren die mengenmäßig wichtigsten Zeiss Ikon-Kameras die Ikonta-Faltkameras, die in unterschiedlichen Negativformaten, Konfigurationen und Ausstattung erhältlich waren.

Im Jahre 1938 führte Zeiss Ikon den Tengor II ein, eine revidierte Görz Box Tengor für das Aufnahmedatenformat 6 cm × 9 cm. In der Göhle in Dresden, in der Riesaer Strasse 32, und im Reickwerk der Zeiss Ikon AG wurden im Okt. 1944 Nebenlager des Konzentrationslagers Füßenbürg errichtet. Im Jahre 1948 wurde das Geschäft entzogen und in ein staatliches Gewerbe mit Hauptsitz in Dresden umgestaltet.

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 3. März 1948 wurde dann der Firmensitz der Zeiss Ikon AG von Dresden nach Stuttgart rechtskräftig verlagert. Die verbleibende Firma am Stammsitz Dresden wurde ab 1953 unter dem Namen und ab 1955 unter dem Namen Zeiss Ikon geführt. 11 ] 1958 wurde der Name in Verein Deutscher Ingenieure (VEB) umbenannt.

Im daraufhin entstandenen Jahr wurde eine neue Großfirma namens Verein für Kamera- und Kinowerktechnik Dresden gegründet, in die weitere Firmen der Dresdener Optikindustrie miteinbezogen wurden. 1964 wurde das Traditionsunternehmen in Pentacon Dresden umbenannt. Gemeinsam mit der Pentacon-Zentrale in Dresden und der Firma ?Ihagee Kamawerk AG i.

Die V. wurde 1968 in den Verbund PENTACON Dresden integriert. 12 ] Pentacon wiederum fusionierte 1985 mit dem Verbund Carl Zeiss Jena desVerbandes. Zwischen 1951 und 1956 wurden Mittelformat- und Box-Kameras unter dem Markennamen Zeiss Ikon hergestellt. Als letztes Exemplar dieser Zeiss Ikon wurde der Name Pentax aus den Worten "Pentaprisma" und "Contax" 1957 an Asahi Optical veräußert.

Die Nachfolgefirmen des früheren Dresdener Verbundes Pentacon Dresden und Pentacon produzieren heute wieder Spezial- und digitale Kameras, speziell für den asiatischen Raum. Die Nachfolgeunternehmen sind die durch Rückübernahme der Kamawerk Dresden GmbH in die Noble und die Pentacon GmbH, die von Schneider-Kreuznach nach Zahlungseinstellung erworben und fortgeführt wurde.

Auch in Großbritannien gibt es Praktica (GB) Ltd, eine Tochtergesellschaft der Pentacon-Gesellschaft. 1950 gründet die nach Stuttgart umgezogene Zeiss Ikon AG in Kiel ein Produktionswerk zur Herstellung der von Ernemann übernommenen Kinoprojektorenlinie (die Zeiss Ikon AG wird betrieben von der Firma Anschütz&Co. GbR, Kiel, 1975.

1995 erfolgte die Akquisition von Anschütz durch die Raytheon Marine und 1999 die Neugründung der Firma CineTec durch die Firma ERNEMANN). In Berlin-Zehlendorf wurde das "Goerzwerk" als Niederlassung umgebaut. Die Tochtergesellschaft Zeiss Ikon Büromaschinen wurde als neue Niederlassung aufgenommen. Im Jahre 1956 wurde Zeiss Ikon mit der Firma Voith in der Carl Zeiss Stiftung zusammengeführt, ein weiteres Stammwerk in Schönbrunn eröffnet und das Zett-Gerätewerk in Braunschweig erworben.

Um 1920 wurden im Berliner Zeiss Ikon Goerwerk auch Beleuchtungskörper (u.a. für die Ausleuchtung von Geschäften und Schaufenstern) hergestellt. Ein besonderes Merkmal der Zeiss Ikon Leuchte waren die Spiegelscheiben. Im Jahr 1989 wurde die Zeiss Ikon AG von der Abloy OY in Finnland erworben und in die Ikon AG umgewandelt.

Die Ikon AG ("Goerzwerk") wurde im Jänner 2003 in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umbenannt. Mit Wirkung per Saldo on air wurde die Ikon Berlin merged with eff eff in der Albstädter to Assa Abloy Sicherheitstechnik gGmbH based in der Albstädter. Im Jahr 2005 wurde die Dachmarke Zeiss Ikon (ZI) durch die Carl Zeiss AG wiederbelebt.

Es wurde von Zeiss, Oberkochen entworfen (Entwurf von Henssler & Schultheiss). Zunächst wurden Kameraserien der 1926 fusionierten Einzelunternehmen wie die Contessa-Nettel (Cocarette), die ICA (Icarette), die Box Tengor (Goerz) - von der Zeiss Ikon AG (West) 1959 in verschiedenen Variationen für die Aufzeichnungsformate 6 9 cm x 9 cm erbaut -, andere namhafte Kameramodelle (Vorkrieg) fortgesetzt: Weitere namhafte Serien sind die lkoflex, eine TLR und die Kontarex.

Die Zeiss Ikon Kameras waren in vielen Gebieten Technologieführer: Zeiss Ikon konstruierte 1935 die erste Messsucherkamera oder die erste Digitalkamera mit integriertem Selen-Belichtungsmesser, der sogenannten Contaflex TLR. 1949 brachte der Dresdner Verein Zeiss Ikon die weltweit erste Spiegelkamera mit Dachprisma, die sogenannte Spiegelkamera S.

Andere namhafte Typen (Nachkriegszeit): Verleih: Zeiss Ikon (DDR): Zeiss Ikon AG (BRD): Dia-Projektoren ( (Aspectar 150, lkolux, Ikeo, Paris, Unaimat). Gerhardt Jehmlich: Die Struktur der Zeiss Ikon AG. Inszenierung: Andre Beyermann, Technical Collections of the City of Dresden (ed.): Zeiss Ikon AG Dresden. Die ISBN 3 - 980606403-3-0, Dresden 2001 (formal falsch). Herausgegeben von Frank Hartmann (= Forschungsvisuelle Kunst. 1. Band).

Carl Zeiss: Carl Gerhard Escher (Hrsg.): Wohnen und Arbeiten. Schriftstücke: Writings of the Jena City Museum, Jena 1966, OCLC 428382202 Gerhard Jehmlich: Zeiss Ikon AG from 1926 to 1972 In: Andre Beyermann, Technical Collections of the City of Dresden (ed.): Zeiss Ikon AG Dresden. Dresdner 2001, ISBN 3-9806403-3-0 (formal falsch), S. 19-36 Bernd K. Otto: Carl Zeiss Kamera Register 1902-2012 des Verlages Rudolf Hillebrand, Neuss 2013, ISBN 978-3-9813746-4-3.

Sébastien Stahn: Von Görz zur Ikone. Assa Abloy Sicherheitstechnik, Berlin 2016, ISBN 978-3-00-053723-3 Frühe Unterlagen und Zeitungsberichte über Zeiss Ikon in der Pressebroschüre 20.Jahrhundert der ZBW. Baureihen und individuelle Kameramodelle: Zeiss-Ikon Contaflex-Super im Aperture and Time Forum. ? Springen auf: abc Sebastian Stahn: Von Görz nach Ikon.

Hervorragendes Stück deutsche Wirtschaftsgeschichte 1886-2016: ASSA ABLOY Securitystechnik GmbH. Die Druckhaus Kay GmH, Berlin / Kreuztal 20116, ISBN 978-3-00-053723-3, p. 60-84. High Jumping ? Gerhard Jehmlich: The structure of Zeiss Ikon AG. Inszenierung: Andre Beyermann, Technical Collections of the City of Dresden (ed.): Zeiss Ikon AG Dresden. Dresden 2001, ISBN 3-9806403-3-0 (formal falsch), S. 13-14. Hochsprung ? Rolf Walter: Zeiss 1905-1945. In: Wolfgang Mühlfriedel, Rolf Walter (Hrsg.): Carl Zeiss.

Jahrgang 2000, ISBN 3-412-11096-5, S. 302-303. Hohe Springen ? Gerhard Jehmlich: Die Struktur der Zeiss Ikon AG. Inszenierung: Andre Beyermann, Technical Collections of the City of Dresden (ed.): Zeiss Ikon AG Dresden. Dresdner 2001, ISBN 3-9806403-3-0 (formal falsch), S. 21 Hochsprung Gert Redlich: 50 Jahre 01f.

Nr. 2 Avinus-Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-86938-015-5. Hochsprung 80 Jahre Profizylinder, ikon. de, S. 4 (PDF; 665 kB). ? Sprung auf: von jüdischer Rüstungszwangsarbeit - das Göhlewerk der Zeiss Ikon AG, Hörbeispiel. Part 12 of audio script for the persecution and extermination of the Jews in Dresden 1933-1945. Audio city tour January 2010, 13:02 min. 11:02 p.m. Die Gründung of VEB Pentacon.

Mehr zum Thema