Leica Q test 2016

Q-Test Leica 2016

Die Bildwandler des Leica Q (Datenblatt) bieten eine Vollbildgröße von 36,0 x 24,0 mm und eine Auflösung von 24 Megapixeln (6.000 x 4.000 Pixel). Mit der Leica Q (Typ 116), die im Juni 2015 auf den Markt kam, verfügt eine der wenigen Kompaktkameras über einen vollformatigen Sensor und ein festes Objektiv. Nur die Marke Leica kann sich das leisten.

"Der Leica Q liefert in praktisch allen Testkriterien hervorragende Ergebnisse. 05/ 2016 100 von 100 Punkten.

Starker Sucher Hervorragender Sucher

Der Q (Typ 116) ist im Leica-eigenen Messsucherdesign erhältlich. Bei der Leica Q (Typ 116) sind die bisherigen Steuerungen auf das Notwendigste reduziert: Die Blende kann auch auf die automatische Position und der Fokussierring auf die automatische Fokussierung eingestellt werden. Durch den Einsatz eines elektrischen Auslösers kann die Fotokamera Aufnahmen von bis zu 1/16.000.000.000 Sekunden und die geringste Zeit von 30 Sekunden verarbeiten.

In der Betriebsart T nimmt die Blende so lange auf, wie der Verschluss betätigt wird, jedoch nicht länger als 30 Sekunden. Leica hat auf ein Belichtungs-Korrekturrad komplett abgestellt. Im Großen und Ganzen ist die Bedienung der Messkamera einfach, aber es gibt noch einige Nachteile. Der Netzschalter ist somit zugleich der Schalter zwischen Einzel- und Serienbildaufnahme - ein zu starkes Zuschalten der Messkamera bringt sie in den Serienbildaufnahme-Modus.

Über den Lidsensor wechselt die Fachkamera selbstständig zwischen Bildschirm und Zielsucher. Das 1,25-fache Zuschneiden verkleinert den Bildwinkel im Kleinbildformat dementsprechend um 35 Millimeter und belässt 15 Mio. Pixel der 24, der 1,8-fache Modus erweitert um ein kleines Bildäquivalent von 50 Millimetern bei 8 Mio. Pixeln - die korrespondierenden Abschnitte werden im Bildsucher gekennzeichnet. Selbstverständlich kann der Bildabschnitt auch später in der Bildverarbeitung am Rechner ausgewählt werden.

Das Zuschneiden in der Fotoapparatur hat den großen Vorzug, dass die Aufnahme sich selbstständig an den neuen Bildabschnitt anpasst. Im Gegensatz zu den RX1-Modellen von Sony verfügt die Leica über einen visuellen Stabilisator und ein Wi-Fi-Modul, das auch die Steuerung von Remote-Anwendungen erlaubt. Die Autofokusfunktion ist sehr vielseitig und kann die Fokussierung (AF-C), die Objektverfolgung und die Gesichterkennung übernehmen.

Für die manuelle Scharfeinstellung kann die Leica eine Peakfunktion und eine Vergrößerungslupe verwenden. Darüber hinaus ist die Fotokamera mit Szeneprogrammen wie Panorama- und Zeitraffer-Modus sowie dem beliebten Miniatur-Effekt ausgerüstet.

Der Praxistest von Leica Q - AUDIO VIIDEO PHOTO IMAGE

Die Preise für den Leica Q sind solid. Wenn Sie keine Angst vor der Bildausgabe haben, erhalten Sie eine sehr robuste und kompakten Fotoapparat mit Vollbildsensor, der Aufnahmen in absoluten Spitzenqualität macht und sehr benutzerfreundlich ist. Die Zielsetzung lässt ändert sich nicht, ist dafür jedoch sehr hell und richtig schön scharfsinnig. Die Kameras von Leica genießen einen fast legendären Aufruf.

Die Leica-Modelle waren recht zurückhaltend konzipiert â?" jedenfalls wenn es einen Miniatursensor im 35mm-Format gab. Der Leica Q hingegen wirkt wirklich zeitgemäß und verfügt über eine Vielzahl modernster Technologien, darunter WLAN, Bluetooth, Touchsensor und Selbstfokus. Bei Aufnahmen mit programmautomatischer Steuerung verwendet die Leica Q gern eine große Blendenöffnung.

Nur wenn es draußen sehr heiter ist, dimmt die Aufnahme. Diejenigen, die dagegen mit kleiner Öffnung photographieren möchten, um eine möglichst große Schärfentiefe zu erhalten, müssen auf die Uhrzeitautomatik umstellen und die Blendeneinstellung vornehmen. Der Leica Q kann im Makro-Modus bis zu 17 cm vom Objekt entfernt sein. So dimmt die Fotokamera selbsttätig leicht auf eine Blendenöffnung von 2,8.

Selbst bei schlechten Lichtverhältnissen wirken die Leica Q Top-Bilder hervorragend. Der integrierte Filmstabilisator zuverlässig vermeidet verschwommene Aufnahmen, jedoch nur, wenn cameraMenâ cameraMenü aktiviert ist. Sie ist im Lieferzustand ausgeschaltet und kann separat zugeschaltet werden für Photos und Filme. Die Leica Q beherrscht auch Motivprogramme â?" etwas, das in der Kamera 112 verborgen ist.

Anschließend wählt die Fotoausrüstung das zum Objekt passende Bild aus.

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