Sel2470

Selbst2470

Sony-Zeiss Vario-Tessar T* FE 24 - 70mm / f4 ZA OSS im Versuch Der 24-70mm ist für viele Sony A7 Nutzer eine überlegene Variante des preiswerteren 28-70 Standardzooms. Den Anwendern wird mit dem neuen Objektiv ein Standard-Zoom angeboten, der sich im Allround-Einsatz bewährt. Sie ist nicht nur für Weitwinkelaufnahmen von Landschafts-, Architekten- und Innenaufnahmen geeignet, sondern auch im hellen Bereich für Portraits.

Dabei kann auch noch der Nahebereich erfasst werden, mit dem man bei Sony Fullsize-Sensoren (36mm/0,24) formatfüllend ca. 15cm in der Weite scannen kann. Das vordere Glas rotiert nicht mit dem 24-70mm großen Modell von Zéiss. Andernfalls ist die Linse durchgehend aus Metall gefertigt und verfügt über einen "konstruktiven" Witterungsschutz. Der T*-Belag Loading zoomen.... ist für eine besonders gute Übertragung ausgelegt.

Die Linse verfügt außerdem über einen automatischen Stabilisator, der das Verwackeln der Hand weiter reduziert. Die Linse arbeitet mit dem gesamten Bildkreislauf für Vollformatmodelle mit Sony E-Mount, wie sie von den Sony A7-Modellen verwendet werden. Sie kann aber auch auf Sony Systemkameras mit Belichtungskreis APS-C, wie z.B. eine Sony A3000, angewendet werden, wobei sich der Bildeffekt mit Brennweitenverlängerung um den Faktor 1,53 (36,7 - 107,1 mm) ändert.

A7R von Sony: 2x217 ZeilenDurchschnittlich 2x217 Zeilen machen den A7R von Sony gerade noch aus! Bei der A7 II: 146 LinienFür die A7 I2. 146 Zeilen sind eine gute Durchschnittsleistung! A7S von Sony: 883 ZeilenDie A7S von Sony entspricht nahezu den Auflösungswerten ihrer größeren Schwester! Geprüft mit Sony A7-Modellen im RAW-Format mit Adobe Photoshop in der Standardeinstellung mit der aktuellsten Version (2012).

Werte in Zeilen pro Bildhöhe nach MTF 50 bei einem Testkontrast von 50%. Wert auf der Achse 7R = 912 Zeilen / A7 (I + II) = 4000 Zeilen / 832 Zeilen. Praktisch können jedoch max. ca. 4.200 Leitungen auf der E7R, ca. 3.500 Leitungen auf der A7 (I + II) und max. 2.500 Leitungen auf der E7S erreicht werden.

Deshalb sind die erreichbaren maximalen Linienauflösungen etwas niedriger. Messsoftware Quick MFT mit Anpassung an den Imatest Standard (Faktor 1,3), passend zu Canon APS, m4/3, Samsung NX aber nicht für Canon Full-Frame Test, da wir aus Kompatibilitätsgründen die etwas weniger hochauflösende Prozessvariante 2003 unter Photoshop verwenden. Auch gibt es eine Vielzahl von Bewertungen, für die (noch) kein vollständiger Prüfbericht vorlag!

Gemessen wurde das Glas an drei unterschiedlichen Sony A7 Modellen. Auffällig ist, dass die durchschnittliche Auflösung bei der Sony A7R (mit 36 Megapixeln) kaum höher ist als bei der Sony A7 II. Die Differenz beträgt nur 71 Zeilen oder nur 3% (2. 217 bis 146 Zeilen).

Obwohl auf der Autobahn bei f8 ein Wert von 2.288 Zeilen erreicht werden kann, der auf der Autobahn A7 II um max. 2.800 Punkte geringer ist, befindet sich die Autobahn A7II in den anderen Gebieten auf einem ähnlichen Stand, so dass es kaum Differenzen gibt. Mit nominellen 12 Megapixeln steht der neue Typ mit 1.883 Zeilen nicht so weit hinten.

Als Ganzes scheint es, dass das Ziel kaum für höhere Auflösungen geeignet ist. Die sehr guten Fixbrennweiten reichen bis zu 4.200 Zeilen auf der AA7R in Einzelteilen und können - wie die 50mm/1, 1, 2 Sigma Kunst - im Durchschnitt 3.300 Zeilen auf der Sony AA7R ausmachen. Der Einsatz der Belichtungsautomatik mit dem Standard-Zoom ist aus Gründen einer möglichst großen Detailgenauigkeit kaum sinnvoll, da die hochauflösende Kamera kaum vom Zoomobjektiv unterstützt wird.

Mit 738 Zeilen ist die Auflösung um rund 500 Zeilen gegenüber dem 24-70 Millimeter großen Modell deutlich erhöht. Die Herstellerin des 24-70mm sprechen von besonders abgerundeten, runden Raster, die ein besonders schönes Bakeh ermöglichen sollen ("Mit dem runden Raster mit 7 Raster können Sie eine elegante, natürliche Unschärfe in Ihren Aufnahmen erzielen "*).

Die Sony 28-70mm kommt im Gegensatz dazu nicht schlecht weg - besser noch besser! Bei f8 mit f8 sind die Latten bei der 24-70mm als 7-Ecke zu erkennen, während sie bei der Sony 28-70mm noch rund sind! Die Verzerrung ist im Mittelbrennweitenbereich jedoch kaum spürbar. Bei mittlerer Brennweite ist jedoch auch bei offener Blende keine nennenswerte Vignettierung zu erkennen.

Farbsäume sind praktisch unwichtig und mit max. 1,8 Pixeln (Weitwinkel, Rand) kaum spürbar. Fragwürdig ist jedoch, ob Lightroom nicht schon vor der Applikation des Linsenprofils in die Korrektur eingegriffen hat, oder ob auch die ED- oder asphärischen Objektive tatsächlich korrekt sind. Selbst im Videomodus funktioniert das Glas in der Regel überzeugend und ohne störende Hintergrundgeräusche, die den AF nachzeichnen.

Diese Einstellung geht nur bei einem Batterie- oder Objektivwechsel verloren. In der ersten Zeile ohne aktive Bildstabilisierung (Daueraufnahme im Menü auf Aus) konnten wir mit 1/30s und mit aktiver Bildstabilisierung mit bis zu 1,4s gestochen scharfes Bild wiedergeben. Die 24-70mm ist komplett mit einem Metallgehäuse versehen.

Alles in allem gibt es nur eine Hand voll Linsen auf dem Weltmarkt, die uns von der Qualität überzeugen und uns ebenso begeistern wie Zeiß! Selbst wenn das Zoomobjektiv keine Entfernungsskala auf der Röhre hat, werden die Entfernungsinformationen im Bildsucher oder auf dem Kamera-Monitor angezeigt (getestet an den Modellen A7 und Sony A6000).

Im Folgenden sehen Sie einige Testaufnahmen des 24-70mm/F4 mit der Sony A7R, A7II und A7S, die wir im RAW-Format mit Adobe Lightroom (Vers. 5.7.1) in Standard-Einstellung erstellt haben. Alle Testfotos für Mitglieder hier! Sämtliche Testfotos für Mitglieder! Es gibt noch Raum für Verbesserungen in der Bildqualität, jedenfalls beim Einsatz des Zeiß auf der Sony A7R.

Bei den Sony-Modellen mit etwas weniger hochauflösendem Sensor kann uns der 24-70mm jedoch überzeugen und ist bereits bei offener Blende sehr detailliert, obwohl man hier - wie bei den meisten Standard-Zooms - noch mit Kantenunschärfe zurechtkommt. Besonders gut gefällt mir der 24-70mm/4 von der Haptik und der Verarbeitungsqualität.

Visuell ist das Sony 28-70mm keineswegs schlimmer und in haptischer Hinsicht ist es auch so. So machen Sie nichts Falsches mit dem Standard-Zoom von Sony oder der Firma Zéiss. Übrigens, der 16-35mm/4 hat noch mehr Freiwinkel, der in Produktion und Haptik nahezu gleich dem 24-70mm/4 von ZF ist und einfach Spaß macht!

Außerdem kann sich die 24-70 nicht von der viel billigeren Sony 28-70mm unterscheiden, beide bieten eine sehr ähnliche Optik. Hinsichtlich der Tastqualität ist der neue Typ allerdings durchgehend ein Genuss. Trotzdem wäre es schön gewesen, wenn die Firma Zeiß immer noch die Möglichkeit gehabt hätte, das Objektive einzuschalten, denn die Kameraeinstellung benötigt einen Menüzugriff, um z.B. den AF/MF-Modus oder den Stabilisator zu ändern.

In der Regel ist ein Dichtring am Objektiv vorgesehen, der aber bei der 24-70mm Version von Zeiß nicht vorhanden ist.

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