Deutsche Fotoapparate

Die deutschen Kameras

Das behauptet Leica, der letzte deutsche Hersteller, für sich. Was ist "das Beste"? Erinnerst du dich daran? Die verschwundenen Brands aus der Fotowelt (Update)

Samsung tritt derzeit nach vielen anderen Herstellern aus dem Markt zurück. Ein Überblick von A bis Z. Mit dem Ende der Samsung Fotoabteilung ist eine noch recht junge Handelsmarke aus dem Bilderhandel verschwunden. Ein solches Schwinden einer solchen Handelsmarke ist jedoch kein neues Phänomen, so etwas ist in den letzten Jahren mehrmals passiert, obwohl der Abschiedsgruß nicht immer so brüsk war.

Einige Brands, wie die ehemalige französiche Adox, kehrten nach vielen Jahren mit eigenen Mitteln auf den Weg zurück. Damit greift die bei der Halbverwaltung Stuttgart eingetragene Handelsmarke Meyer-Optik den Sound der Meyer-Optik der ehemaligen Optisch-Mechanischen Industrie-Anstalt von Hugo Meyer in Görlitz wieder auf und versteht sich in ihrer Geschichte.

Einige andere Marken wie AgfaPhoto oder Kodak sind noch da, aber jetzt nur noch ein kleiner Vorgeschmack. Unter dem Markennamen Balda entstand die Kamera-Produktion von Max Baldeweg in Dresden, der nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Kamera-Produktionsstätte in Bünde aufbaute. Neben den unter eigener Flagge vertriebenen Erzeugnissen hat Balda auch für die Firmen MINOX, Ernst Leitz und Voigtländer/Rollei/Plusfoto produziert.

Aus dem Fotobereich haben sich die Erben des heute in Bad Oyenhausen ansässigen Betriebes zurück gezogen und die Geräte der vergangenen 35-mm-Kamera nach China vertrieben, wo sie noch eine Weile unter dem Markennamen Yangtse-Balda hergestellt wurde. Ein Weitwinkelobjektiv von Carl Zeiss heißt Biogon. Später wurde der Geschäftsbereich Blitzgeräte zusammen mit den Schmalfilm-Kameras der Münchner Firma Nizo, der auch die Firma Bauers gehörte, an Bosch veräußert.

Der Optikkonzern Carl Zeiss setzte Carl Zeiss über mehrere Dekaden als Warenzeichen ein. In der Zwischenzeit wird die Handelsmarke ohne den "Carl" auf die Firma Seiss umgebaut. Die Cenei war eine Handelsmarke von Carl Neithold, einem Produzenten von Foto-Zubehör wie Filtern und Diabetrachtern in Frankfurt und später in Schwalbach im Taunus. 2.

Cibachrom später Ilfochrom war die Bezeichnung für ein in den 60er Jahren vom Chemiekonzern Ciba-Geigy entwickeltes und in Marly, Schweiz, hergestelltes Fotopapier zur direkten Belichtung von Dias. Die Contaflex und Contarex waren Kameramarken der ehemaligen Ikon AG. Das Markenzeichen Contax ist für Carl Zeiss in über 50 Länder eingetragen und wurde von Kyocera bis 2005 für Fotoapparate verwendet.

Der Markenname Contax wird zur Zeit nicht verwendet. Dacora - Kamera Werk stellt jedoch 1972 die Herstellung von Fotoapparaten ein. Unter dem Markennamen Evonik in Wiesbaden produzierte der Kamerahersteller Geber Wirgin. Später wurde die Bezeichnung als Markenzeichen verwendet. Bekannt war das Traditionsunternehmen auch für seine Dia-Projektoren, deren Vertrieb später an die Carl Braun Fototechnik in Nünberg verlagert wurde.

Die Dia-Projektoren werden nach wie vor von dem heute in der Nähe von Passau ansässigen Betrieb hergestellt, aber nicht mehr unter eigener Flagge vertrieben. Die Futura war die Bezeichnung für eine Sucherkamera, die in den 1950er Jahren von Fritz Kuhnert in Freiburg / Gundelfingen hergestellt wurde. Die Verkaufsmarke des nach Australien emigrierten Germanisten Jack D. Hannes war Hanimex.

Hanimex wird nicht mehr verwendet. Damals war die Firma noch im Kinoprojektionsbereich tätig und geriet in den Sog der Umstrukturierung der Jos.- Schneider-Gruppe in Bad Kreuznach. Die Miranda war die Handelsmarke eines ebenfalls bekannten Herstellers japanischer Kameras, die zunächst von AIC (Allied Impex Corp.) in den USA vermarktet und dann ebenfalls übernommen wurde.

und Ralph Lowenstein, die als deutsche Juden vor den Nationalsozialisten geflüchtet waren. Mit dem Ende der Kamera-Produktion bei Miranda wechselte die Firma zu einer Vertriebsfirma in Nürnberg, die diverse Foto-Produkte unter dieser Dachmarke und die Entstehung der neuen Kamera aufnahm. Die heute insolventen Dixons Group in Großbritannien übernahmen später die Miranda.

Es wird jedoch nicht mehr verwendet. Die Noblex ist eine Produktmarke der Firma Kamawerke Dresden für die analogen Panorama-Kameras im Klein- und Mittelformat. Mit Paffrath & Kemper (PK euroblitz) wurde ein für seine Ringblitzgeräte bekannter und später von der Firma Ochsenfurt übernommener Hersteller von Blitzgeräten in Köln gegründet. Die Phenix ist die Handelsmarke des japanischen Kamera-Herstellers Phenix Optical Instrument Company, der Kyocera nicht nur als verlängerten Arbeitstisch für die Yashica FX-3 auf der Grundlage der von Kyocera erworbenen Tools belieferte, sondern anschließend viele Spiegelreflexkameras unter den Markennamen Kenko, Braun, Möwe, Jessops, Popcon, etc. auslieferte.

Mit Phenix hat auch die kleinsten japanischen Kameramarken Yasuhara zusammengearbeitet. Phenix produziert den LC-A+ für die Lomographische Vereinigung in Wien. In Deutschland werden keine weiteren Foto-Produkte unter der Eigenmarke Phenix verkauft. Der Markenname Praktica stammt aus Dresden und war letztmalig im Besitz der Schneider-Kreuznach-Tochter Pentacon. Die seit 1949 bestehende Distribution von Artikeln der Handelsmarke Praktica wurde im Sommersemester 2015 eingestellt.

Der Verkauf der Handelsmarke erfolgte nach Großbritannien, wo es eine ehemalige gleichnamige Tochtergesellschaft gibt. Die Revue war eine Handelsmarke von Photo Quelle, die mit dem Fall der Arcandor AG vom Handel verschwunden ist. Die Fotoapparate stammen von Alpa, Konica, Praktica, Yashica, Chinon und Cosina. Die Sakura war die Filmemarke von Konishiroku Photo Industry, die später mit Minolta zu KonicaMinolta fusionierte und die Filmgießanlage an DNP (Dai Nippon Printing) verkaufte, die nun die Fotofilmproduktion einstellte.

Möwe ist eine von mehreren Firmen verwendete chinesischen Marken für phototechnische Erzeugnisse im Großraum Shanghai. Bis zum Ende der Trauung der analogen Fotoapparate hat die Firma auch Fotoapparate der Firma Minolta hergestellt. Soligor war zunächst der Markenname der von AIC aus Japan eingeführten Wechselgläser und später der Firmenname der Vertriebsgesellschaft in Deutschland.

Nachdem die Soligor im Jahr 2011 die letzte zur Maxwell-Gruppe mit Sitz in Hongkong gehörte, wurde die Handelsmarke von der Firma in Istanbul, unterstützt von der Firma Polarafcilik, verwendet. Mittlerweile wird die Handelsmarke jedoch in Deutschland nicht mehr verwendet. Im Jahr 2008 wurden die Rechte an der Handelsmarke von der Firma Plawa Feinwerktechnik erworben und im Oktober 2011 an die Jamaica Trading Co. in Dubai veräußert.

Die Firma wurde 1938 von dem in Hollywood ansässigen Distributor Ponder & Best, Inc. gegründet. Mitbegründer waren die beiden jüdischen Männer John C. Best und sein Schwäger Max Ponde, die vor den Nationalsozialisten aus Deutschland flohen. Wredeborch war die Handelsmarke des Kameraherstellers gleichen Namens aus Nordenham, der kürzlich auch für die damals noch deutsche Handelsmarke Hähnel Diapositive herstellte, aber 1986 Insolvenzanträge einreichte.

Sie produzierten später auch für die Firmen Port und Soligor und verkauften sie unter ihrem eigenen Firmennamen über Battavia. Der japanischen Handelsmarke Yashica, die 1983 vom Industriekeramik-Konzern Kyocera aufgekauft wurde, war in Italien, wo lange Zeit noch bestehende Liefervereinbarungen mit eingekauften Erzeugnissen eingehalten wurden, ein kurzer Zeitraum beschieden.

Sie wurde später an die Firma Jebsen Group in Hongkong veräußert und über ihre Tochtergesellschaft JNC Datum Tech International vertrieben. Die Zenza Bronica war die Handelsmarke eines 1958 von Yoshino gegründeten japanischen Herstellers von Mittelformatkameras, der später zur Sony-Gruppe gehört und 1995 an die Firma Tamron veräußert wurde. Die Zeiss Ikon wurde von Carl Zeiss bis vor wenigen Jahren wieder als Markenzeichen für eine Messsucherkamera mit M Bajonett von Cosina verwendet.

Ringfotos Namen Zoomar wurde nach dem Ende der Fertigung in Deutschland für Voigtländer-Wechselobjektive verwendet.

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