Kb Kamera

KB-Kamera

Brenndauer, Zuschlagfaktor und KB-Äquivalent - Die ganze Realität über ein lästiges Motiv. Der Ausdruck "Crop-Faktor" oder "Formatfaktor" (ursprünglich sogar "Brennweitenverlängerungsfaktor" genannt) verfolgt seit es Digitalkameras gibt die fotografische Welt. Unglücklicherweise hat sich dieser Erntefaktor, so wie er ursprünglich sein sollte, zu einem häufig auftretenden Problem ausgeweitet. Bei Neueinsteigern ist das Problem eine Herausforderung, sobald sie neue Gläser erwerben oder miteinander verglichen werden. Weshalb schreibt der Produzent nicht die "richtige" Objektivbrennweite auf das Motiv?

Noch rätselhaft ist, nutzen die Kameraleute die Unübersichtlichkeit und die Streuung von Falschinformationen in ihrer Werbebotschaft - indem sie gleichwertige Brennnweiten als reale Brennweiten ausgegeben und dann mit der vermeintlich großen Lichtintensität geworben haben. Diejenigen, die dies glauben, werden einen falschen Vergleich mit anderen Kamera-Klassen ziehen und könnten daher einen falschen Kauf abschließen.

Daher ist es nicht schädlich, den Pflanzenfaktor und das 35 mm äquivalente Problem noch einmal genau zu untersuchen und auf vorhandene Schwierigkeiten aufmerksam zu machen. Im Mittelpunkt des Bösen steht die Anwendung von Fokussierungen als Maßstab für den Blickwinkel. Das KB-Format wird in der Presse und bei einigen Kameraherstellern heute oft als "Vollformat" oder "full format" oder "full format" bezeichnet. Diese Bezeichnung kann in ihrer Bedeutung umstritten sein.

Die weltweite Verbreitung des 35mm-Standards hat dazu geführt, dass sich die Photographen an die Neigung gewisser Fokussierungswinkel gewöhnt haben. Sofern die Fotokameras mit 35mm-Film arbeiten, war es möglich, Objektivbrennweiten über Herstellergrenzen und Kameratypen hinweg zu messen. Deshalb hatte niemand die Vorstellung, einen Standard für den tatsächlichen Blickwinkel zu setzen. Aber das schien damals überflüssig, denn alle Hobbykameras und die meisten professionellen Kameramodelle hatten sowieso die gleiche Fenstergröße und man konnte die Objektive ebenso gut zum Abgleich nutzen.

Wären die Produzenten in der Lage gewesen, hätten sie wahrscheinlich von Beginn an Sensorik im Format 35mm aufgebaut, um sich problemlos an ihre bestehenden SLR-Systeme anzubinden. Die Fertigung von Messgeräten dieser Größenordnung hat sich jedoch als sehr kostspielig und zeitaufwendig erwiesen. Beispielsweise drängten viele digitale Kameras mit kleinen Kameras auf den Markteintritt. Problematisch ist, dass die gleiche Objektivbrennweite bei einem kleinen Detektor einen schmaleren Bildwinkel erzeugt.

Eine Linse, die noch ein Weitwinkelobjektiv im KB-Format war, ist auf einmal eine normale Objektivbrennweite oder gar ein Teleobjektiv im kleinen Aufnehmer. Andererseits muss man, um am kleinen Detektor den gleichen Bildwinkel zu erhalten, eine kleinere Objektivbrennweite haben. Die Produzenten und die Presse erinnerten sich dann an ein bisher bei der Videokamera verwendetes Hilfsverfahren: Sie müssen nur die Objektivbrennweite auf die übliche Größe umrechnen.

So sagten sie dem Fotografen: "Wenn Sie dieses Digitalkameragehäuse verwenden, multiplizieren Sie alle Ihre Objektivbrennweiten mit einem "Verlängerungsfaktor"! Im Nachhinein wurde der weniger missverständliche Begriff "Crop Factor" vereinbart - unter Hinweis darauf, dass die Sensorik der neuen Kamera nur einen Abschnitt (englisch "Crop") des KB-Formats abdeckte. Die Erläuterung "Die Objektivbrennweite benimmt sich wie..." wurde schlagartig "Die Objektivbrennweite wird....".

Ein äquivalenter Brennweite hat den gleichen Blickwinkel (und das ist natürlich sehr wichtig), aber in Hinblick auf die Tiefenschärfe und andere Einflussfaktoren ist sein Verhältnis unterschiedlich. Es war jedoch bereits zu spat, um eine neutrale Messung des Bildwinkels vorzugeben. Um also Fotokameras und Optiken über die Sensorgröße hinweg zu unterscheiden, müssen wir mit diesem bedauerlichen Workaround namens "35mm equivalent" weiterleben.

Bei einer Kamera, deren Sensoren nicht genau so groß sind wie das KB-Format, kommt jeder Anwender mit dem Objekt in Kontakt - ob bewußt oder unbewußt. Bei der Photographie werden unterschiedliche Blickwinkel verwendet: Ein sehr großer Blickwinkel wird als Breitwinkel bezeichnet. Bei der Photographie wird ein sehr großer Blickwinkel als Breitwinkel angesehen. Ein sehr enger Blickwinkel wird als Teleskop bezeichet (umgangssprachlich "man bringt ein Bild näher").

Dazwischen befindet sich ein ganz gewöhnlicher Blickwinkel, der in etwa dem Sichtfeld des Menschen entspr. ist. Linsen, bei denen unterschiedliche Blickwinkel eingestellt werden können, werden als Zoomobjektive bezeichnet. Linsen mit einem festen Bildwinkel werden als " feste Fokussierung " bezeichnet. In der alltäglichen Fotografie redet niemand über Blickwinkel, sondern über die Brennweite. Zur Erzeugung der verschiedenen Blickwinkel sind unterschiedliche Objektivbrennweiten erforderlich.

Anstelle von "Tele" sagt man dann auch "lange Brennweite", und statt "Weitwinkel" sagt man "kurze Brennweite". Als " normale Fokussierung " wird die Objektivbrennweite bezeichnet, die in etwa einen normalen Sichtwinkel des Menschen darstellt. Es stellt sich die große Fragestellung, welche Fokussierungen lang, durchschnittlich oder kurz (ausgedrückt in Absolutwerten) sind. Dies ist abhängig davon, welcher Bildbereich für das Bild verwendet wird - d.h. wie groß das Kamerafenster einer Analogkamera oder einer Analogkamera ist.

Tatsächlich haben sich jedoch etwas größere Entfernungen als bei normalen Entfernungen ergeben - etwa 50 Millimeter bei Kleinbildaufnahmen. Bei einer Kamera mit einem relativ kleinen Bildsensor (z.B. einem durchschnittlichen kompakten) beträgt die normale Brennweite daher etwa 10 Millimeter. Bei einer Kamera mit einem sensorischen Gerät der Größe APS-C (dies gilt für die meisten Digital-SLR-Kameras ) beträgt die normale Brennweite ca. 30 Millimeter.

Wenn man aber die Blickwinkel von Fotoapparaten mit unterschiedlichen Sensordimensionen vergleicht, hilft uns die absolute Brennweitenangabe nicht weiter. Zur Vergleichbarkeit von Bildwinkeln konvertieren wir daher die Fokussierungen von Fotoapparaten, deren Sensormaße nicht dem KB-Format entsprechen, in "äquivalente KB-Brennweiten". Die 35 mm Entsprechung ist die Objektivbrennweite, die man an einer Kleinbildkamera benötigt, um den gleichen Blickwinkel wie bei der aktuell eingesetzten Objektivbrennweite bei der aktuell genutzten Objektivgröße zu erreichen.

Ausschnittfaktor ist der Konversionsfaktor zwischen der tatsächlichen Objektivbrennweite und der äquivalenten KB-Brennweite. Weicht das Längenverhältnis der Vergleichssensoren vom Standard-KB-Verhältnis von 3:2 ab (z.B. wenn der Signalgeber ein Längenverhältnis von 4:3 oder 16:9 hat), so sind die Zuschneidefaktoren für vertikale und horizontale Neigungswinkel unterschiedlich. Wenn Sie eine Kamera mit schaltbarem Bildformat verwenden (d.h. je nach Bildformat verbleibt ein gewisser Teil des Detektors ungenutzt), sollten Sie den Zuschneidefaktor immer auf das aktuell verwendete Bildformat einstellen.

Wenn beispielsweise der Aufnehmer tatsächlich ein Seitenverhältnis von 4:3 hat, dieses aber in der Kamera über die Menüeinstellung auf 3:2 oder sogar 16:9 getrimmt wird, steigt der Zuschneidefaktor, weil die verwendete Aufnahmedauer abnimmt. Daraus resultiert ein Erntefaktor von weniger als 1 - was den Begriff "Erntefaktor" unangemessen erscheint.

So beträgt z. B. bei einem größeren Mittelformat der Zuschneidefaktor 0,6 im Vergleich zum KBS. Wenn Sie eine kompakte Kamera mit festem Brennweitenobjektiv haben und den Zuschlagsfaktor wissen möchten, werden Sie ihn in den Leistungsdaten vergeblich suchen. Zum Beispiel: "Brennweite 5,0 - 20,0 cm (KB 28 - 112 mm)" So erhält der Anwender das fertige KB-Äquivalent und erspart sich die Umwandlung.

Wenn Sie den Erntefaktor trotzdem wissen wollen, können Sie ganz einfach nach Divisionen zurueckrechnen. Die KB-Äquivalente werden durch die aktuelle Objektivbrennweite dividiert. In dem vorliegenden Beispiel wäre dies 28 dividiert durch 5 oder 112 dividiert durch den Wert für den Beschnitt. 5,6 ergibt in jedem Fall einen Beschnittfaktor von 5,6. Für Unklarheiten sorgte seit den Ursprüngen der digitalen Fotografie die inkonsistente Verwendung des Erntefaktors.

Fotoapparate mit festen Linsen werden in der Regel anders gehandhabt als Fotoapparate mit austauschbaren Linsen. Für Fotokameras mit Festobjektiven ist kein Wert als solcher vorgegeben. Bei manchen werden die Entsprechungen auch auf das Gehäuse der Kamera geschrieben und beim Zoomen auf dem Monitor angezeigt. An der Vorderkante des Objektives sind die eigentlichen Objektivbrennweiten nur noch sehr gering - und in manchen FÃ?llen auch nicht mehr da.

Es ist also kein Wunder, dass weniger sachkundige Benutzer denken, dass die Entsprechungen die tatsächlichen Fokussierungen sind (und sich dann z.B. über die höhere Tiefenschärfe wundern). Beim Wechselobjektiv für System-Kameras bleiben die tatsächlichen Fokussierungen auf dem Objektiv; wenn Sie das KB-Äquivalent wissen wollen, müssen Sie den Crop-Faktor Ihrer Kamera wissen und die Fokussierung dann selbst vornehmen.

Dies trifft auch auf Linsen zu, die besonders für Fotoapparate mit kleinerem Sensor entwickelt wurden. Die meisten Einsteiger wundern sich, warum diese Optiken nicht sofort die "umgewandelten" Fokussierungen anzeigen - denn das würde den Abgleich mit Kompaktkameras vereinfachen. Allerdings ist die Objektivbrennweite eine physische Größenordnung und sollte zumindest ehrlich auf dem Glas erwähnt werden, da sonst Verwechslungen an anderer Stellen drohen.

Die KB-Äquivalente eines Objektives werden nicht von Anfang an fixiert. Manchmal können die gleichen Linsen auch bei Fotoapparaten mit unterschiedlich großen Messfühlern verwendet werden. Mit einigen Kameramodellen ist es auch möglich, das Format zu wechseln und weitere Kulturen zu erzeugen, z.B. um mit einem Teilbereich des Detektors zu interagieren und so eine größere Serienbildgeschwindigkeit oder ein besseres Video zu erreichen.

Es wäre Unsinn, einen Erntefaktor in die Spezifikation auf dem Glas aufzunehmen. Die Crop-Faktor resultiert nur aus der aktuell verwendeten Messfläche. Für Fotokameras mit Festobjektiven gibt es einen "fertig berechneten Zuschneidefaktor", nicht aber für Wechselobjektive. Beim Wechselobjektiv sind immer die tatsächlichen physischen Fokussierungen vorhanden.

Dies trifft auf alle Systeme und Marken zu - auch auf Systeme, die bereits einen kleinen Fühler haben. Bei speziellen Objektiven für Fotoapparate mit einem kleinen Bildsensor hat dies keinen Einfluß auf die Ermittlung des KB-Äquivalents. Wenn Sie das KB-Äquivalent solcher Linsen wissen wollen, müssen Sie es immer selbst aus der tatsächlichen Fokussierung und dem Erntefaktor berechnen.

Somit muss man für die Konvertierung nicht differenzieren, für welches Film/Sensor-Format ein Objekt eigentlich hergestellt wurde. Beispiel: Bei einer FourThird-Kamera (Zuschneidefaktor 2,0) können Sie ein 60 mm-Objektiv des Herstellers oder ein Fremdobjektiv, das ursprünglich für eine KB-Kamera entwickelt wurde, mitnehmen. Beim Vergleich von Fotokameras und Objektiven, deren Zuschneidefaktor Sie mit den leicht umgewandelten Entsprechungen der kompakten Fotoapparate berücksichtigen müssen, treten oft Konvertierungsfehler auf.

Wenn Sie beispielsweise eine SLR-Kamera mit einem Crop-Faktor von 1,5 haben und nun eine kompakte Kamera mit einem vergleichbaren Fokussierungsbereich suchen, vergessen Sie allzu leicht, die Konvertierung der Fokussierungen Ihrer Wechsellinsen. Abhängig von der jeweiligen Sachlage kann es auch vorkommen, dass Sie aus Versehen zweimal konvertieren, d.h. den Erntefaktor ein zweites Mal anwenden. Auf jeden Falle enthalten die EXIF-Daten von Digitalkameras die tatsächliche Objektivbrennweite, die für das jeweilige Motiv verwendet wurde.

Bei einigen Fotoapparaten wird auch die äquivalente Brennweite KB genannt. Sobald Sie sich daran gewöhnen und die Unterscheidung zwischen den beiden Werten sicherstellen können, ist das KB-Äquivalent in den EXIF-Daten sehr hilfreich und erübrigt Ihnen einige eigene Konvertierungen. Lasst euch nicht täuschen, dass wir anstelle von "KB-Äquivalent" gelegentlich von "35 mm Äquivalent" oder "35 mm Brennweite" sprechen.

Sie haben nichts mit der Brennweite zu tun, sondern verweisen auf die Weite des 35er Films einschließlich der Perforationskante (siehe Darstellung eines KB-Filmstreifens oben). Hervorzuheben sind in diesem Kontext die ebenfalls unübersichtlichen Größenspezifikationen der kleinen Sensoren: Die Kameras der Kompaktkameras werden oft in Zollgrößen angezeigt - beginnend bei 1" (1 Zoll) in merkwürdigen Bruchzahlen wie 1/2,3" oder 1/1,8".

Bei einer Kamera mit einem sogenannten 1 "-Sensor wird nicht die volle 25,4 Millimeter (1 Zoll) Bildschirmdiagonale, sondern nur 16 Millimeter angezeigt. Inzwischen gibt es viele Freizeitfotografen, die ihr Basteln mit einer "Crop DSLR" mit einem 24 x 16 Millimeter großen Lichtschranke oder mit einer spiegelfreien mFT-Systemkamera mit einem 17 x 13 Millimeter großen Lichtschranke gestartet haben.

Sie haben sich schon lange an die Fokussierung ihrer Kameras gewöhnen können - so wie sich die Photographen an die KB-Fernweiten zur analogen Zeitgewohnt haben. Derjenige, der weiss, wie sich seine Kamera bei einer gewissen Fokussierung verhalten soll, muss nicht auf einen "Standard" umstellen. Sie können sich die Fokussierungen ebenso gut merken wie sie.

Wer zu einer Kamera mit einer anderen Sensorfarbe wechselt, muss sich natürlich daran gewöhnen. Wenn Sie die Fokussierung mit anderen Fotoapparaten (z.B. mit Kompaktkameras) vergleichen, müssen Sie möglicherweise deren KB-Äquivalentdaten bis zur eigenen Kamera berechnen (siehe auch nächsten Abschnitt). Damit haben die Sensorik dieser Kameramodelle die gleiche Grösse wie die Folienfenster der herkömmlichen Kilobyte-Kamera.

Obwohl die großen Sensorik noch etwas teuerer ist als die kleinen, werden sie nach und nach erschwinglich und haben aufgrund ihrer Grösse bestimmte technologische Vorzüge. Wenn Sie sich überlegen, auf mittlere Sicht auf das Sensorformat KB umzustellen, können Sie sich mit der Ersatzberechnung sofort an die jeweiligen Fokussierungen zurechtfinden. Ein generelles Zurückkehren zum KB-Standard, d.h. dass eines Tages 24 x 36 Millimeter die am häufigsten verwendete oder einzige Sensormaße in allen Kamera-Klassen sein wird, ist jedoch nicht wahrscheinlich.

Bei kleinen Fotoapparaten würden die großen Messfühler tendenziell Designnachteile haben, und auch kleine Messfühler haben schon lange ein sehr gutes Niveau erreicht. Bei qualitativ hochstehenden Anlagenkameras mag das "Vollformat" schließlich zum Standard werden, aber die Mehrheit der Normalverbraucher wird auf lange Sicht nur KB-Brennweiten als Äquivalente erleben. Wenn Sie zwei Fotokameras miteinander verglichen wollen, von denen keine dem KB-Format entsprechen, können Sie sich eine andere Vorstellung einfallen lassen:

Dabei genügt es, die Fokussierungen einer der beiden Kameramodelle in die der anderen zu konvertieren, d.h. einen "individuell definierten" Crop-Faktor zu verwenden, dessen Grundlage nicht das KB-Format ist. Nehmen wir an, jemand verwendet wechselweise eine Canon DSLR mit einem Crop-Faktor von 1,6 und eine Olympus DSLM (spiegellose Systemkamera) mit einem Crop-Faktor von zwei. Dann kommt es manchmal vor, dass Bildwinkel miteinander zu vergleichen sind.

Zum Beispiel möchten Sie wissen, mit welcher der beiden Fotokameras Sie mehr Weitwinkel oder Tele-Effekt erzielen. Man möchte auch wissen, welche Optiken man für eine Kamera erwerben muss, um zumindest den gleichen Blickwinkelbereich wie bei der anderen Kamera abdecken zu können. Normalerweise werden die Fokussierungen beider Kameramodelle in das KB-Äquivalent umgewandelt (d.h. jede mit dem Crop-Faktor multipliziert) und dann verglichen.

Wenn Sie die richtige Objektivbrennweite für ein anderes Objektive wissen wollen, dividieren Sie die erforderliche KB-Äquivalente durch den entsprechenden Ausschnittfaktor. Oder man kann nun den "direkten" Erntefaktor bestimmen. Sie erhalten dies, indem Sie den Crop-Faktor des kleinen Detektors durch den des großen Detektors dividieren - in diesem Beispiel berechnen Sie 2 dividiert durch 1,6 - also 1,25. Mit dieser neuen Nummer können Sie nun unmittelbar bestimmen, welche Objektivbrennweite der Canon-Kamera mit welcher Objektivbrennweite der Olympus-Kamera verglichen wird.

Um beispielsweise den Blickwinkel von 12 Millimetern auf dem Olymp zu erzielen, benötigt man auf dem Canon eine Objektivbrennweite von 15 Millimetern. Die Umleitung über das KB-Äquivalent (das in diesem Falle übrigens 24 Millimeter beträgt) wäre eingespart worden. Der jeweilige Kulturfaktor ist durchaus durchführbar. Zum anderen sind bei Festobjektivkameras in der Regel die KB-äquivalenten Brennweiten bereits vorhanden, so dass ein einzelner Erntefaktor nur ein überflüssiger Zwischenschritt ist.

Denken Sie zum Beispiel an die KB-Äquivalente, die in den EXIF-Daten vieler Fotoapparate enthalten sind - ganz zu schweigen von den Prospektinformationen und Werbebotschaften. Konvertieren Sie auch Blendenwert und ISO-Wert? Die KB-Äquivalente nach der gängigen Begriffsbestimmung sind ausschliesslich ein Mass für den Blickwinkel - d.h. den Bildabschnitt, der aus einer gewissen Perspektive erfasst wird.

Wenn Sie ein Einzelbild mit einer "Vollformat"-Kamera bei 200 Millimetern Objektivlänge und Apertur 2,8 aufnehmen und dann mit einer Crop-5-Kompaktkamera bei 40 Millimetern Objektivlänge und auch Apertur 2,8 imitieren, erhalten Sie nicht exakt das selbe Bildformat - trotz des gleichen KB-Äquivalents. Die Bildwinkel und damit der Bildabschnitt sind gleich, aber die Tiefenschärfe ist auf dem Image der Kompaktkamera viel höher.

Erstens ist es unabhÃ?ngig davon, ob beide Aufnehmer die gleiche Auflösung haben - aber die gleiche Auflösung vereinfacht den VergÃ?nnung etwas. Dass kleine und große Sensorik nicht so störungsarm sein kann wie große, ist technisch begründet: Ein größerer kann nicht so viel ausstrahlen. Blenden- und ISO-Werte wurden speziell so festgelegt, dass sie über die Brennweite und das Sensorformat hinweg miteinander verglichen werden können.

Auffällig ist der Unterschiedsmerkmal, dass das Image des kleinen Detektors trotz des gleichen ISO-Wertes (immer auf das gleiche Ausgangsformat bezogen) mehr Bildrauschen aufweist. Abhängig von der Bildbearbeitung in der Kamera ist das Bildrauschen entweder unmittelbar erkennbar oder wird auf elektronischem Wege "geglättet", was bei genauerer Prüfung zu Fehlern und einer Reduktion der Detailinformationen und damit letztendlich auch zu einem Rückgang der technischen Abbildungsqualität auftritt.

Nun gibt es noch einen weiteren Punkt, die Fokuskurve: Kleine Sensorik erzeugt eine höhere Tiefenschärfe und erleichtert das Erreichen einer Bildschärfe "von vorne nach hinten". Grosse Sensorik reduziert die Tiefenschärfe und erleichtert so das Aufnehmen mit einem absichtlich verschwommenen Untergrund. Dieser Hinweis ist gültig, solange gleichwertige Objektivbrennweiten verglichen werden und die selbe f-Zahl benutzt wird.

Per definitionem sind Aperturnummern das Quotient aus der Eingangspupille (vereinfacht: Absolutblendendurchmesser ) und der Objektivbrennweite. Ein Blendenwert steht nicht für eine bestimmte Blendengröße, sondern immer in Abhängigkeit von der Objektivbrennweite. Was man nicht sofort bedenkt, ist, dass Kamera-Hersteller gerne KB-äquivalente Fokussierungen angeben, aber die Blendenwerte werden immer noch auf der Basis der tatsächlichen physikal... und diese sind bei Fotoapparaten mit kleinerem Sensor entsprechend kleiner.

Derselbe Blendenwert bei einem kürzeren Brennweitenobjektiv entspricht einer geringeren absoluten Blende. Bei gleichwertiger Verwendung, d.h. Verwendung einer geringeren Grundfläche, ist die Gesamtlichtabsorption geringer. Damit der kleine Messfühler mit der gleichen Lichtmenge beleuchtet wird, muss man trotz der kürzeren Objektivbrennweite die Absolutöffnung ebenso groß beibehalten.

Per definitionem führt jedoch eine konstante Blende bei kürzeren Brennweiten zu einem niedrigeren Blendenwert. Mit anderen Worten: Um bei einer Kamera mit einem kleineren Signalgeber die gleich große Gesamtmenge an Licht auf den Signalgeber zu bringen und auch eine vergleichsweise kleine Tiefenschärfe zu erreichen, muss das Objekt eine größere Lichtintensität im Sinn der Blendenzahldefinition aufweisen - also eine geringere Blende.

Mit der Berechnung der Brennweitenäquivalenz sind wir bereits vertraut: Der Crop-Faktor ist ein Längenmaß und kann auch unmittelbar auf den Blendenwert angewendet werden, der per definitionem einen Grössenfaktor für den Aperturendurchmesser repräsentiert. Die Umrechnung von Blendenwert und ISO-Wert ist, wie Sie sehen können, belichtetechnisch neutral: Der größere ISO-Wert wird durch die größere Blende ( "kleinere Blende") komplett ausgeregelt.

Es ist eine Hilfsberechnung für einen neutralen Abgleich unterschiedlicher Kameramodelle und Linsen - nicht mehr und nicht weniger. Der Brennweitenwert beträgt weiterhin die Objektivbrennweite, der Blendenwert den Blendenwert und der ISO-Wert den ISO-Wert. Sollten Sie in Zukunft (z.B. in einem Fotoforum) über solche Themen sprechen, achten Sie auf richtige Informationen und vermeiden Sie irreführende Formulierungen wie: "Das Glas hat tatsächlich die 8.

Wenn Sie gleichwertige Informationen geben, sei es zu Objektiv, Blendenwert oder ISO-Wert, geben Sie immer einheitlich "äquivalent" oder "KB-äquivalent" oder zumindest "KB" zusätzlich an - auch wenn es dumm ausfällt! Nehmen wir an, wir würden eine Super-Zoom-Kamera mit dem Zuschneidefaktor 5 bei 40 Millimetern Brennweite (d.h. KB äquivalent 200 Millimetern), der ISO 100 und der Blendenöffnung 2,8 einsetzen. Um ein ähnliches Foto mit einer "Vollformat"-DSLR aufzunehmen, müßten wir 200 Millimeter Objektivbrennweite, ISO 2500 und die Blendenöffnung 14 entsprechend der obigen Fomel verwenden.

Bei der DSLR müssen wir wegen ihrer viel größeren Objektivbrennweite viel mehr eintauchen, um die Tiefenschärfe der Kleinkamera zu erzielen; zugleich müssen wir den ISO-Wert nach oben korrigieren, um die geringere Blende zu kompensieren. Unterm Strich ist dies kein nachteiliger Faktor, denn der große Fühler mit ISOS2500 ist ebenso rauscharm wie der kleine Fühler mit ISO100 (zumindest rein rechnerisch, wenn man von technologisch vergleichbaren Fühlern ausgeht).

Zusammengenommen erhalten beide Sensorik die gleiche Lichtmenge - nur beim kleinen Sensor wird alles auf eine geringere Oberfläche komprimiert. In beiden FÃ?llen ist die Ã-ffnung (in Absolutzahlen ) gleich: 200 Millimeter und die Ã-ffnungszahl 14 ergeben einen Durchmessers von 14,3 Millimetern. Diese Konvertierung ist sehr hilfreich beim Vergleichen verschiedener Kameratypen.

Bietet beispielsweise ein Produzent feste Brennweiten für das Format MicroFourThirds (Crop 2.0) mit einer Lichtintensität von 0,95 an, kann man berechnen, dass man bei gleichem Bild-Ergebnis mit einer KB-Kamera mit einer Blende von 1,9 und dem 4-fachen ISO-Wert auskommt. Gleiches gilt für die besonders schnellen Kompaktaufnahmen mit einem Crop-Faktor von 4,8: Was die Kompaktaufnahmen mit ISO100, Blendenwerten von 1,8 und 5,8 Millimetern Brennweite, ein KB-DSLR mit EURO2300, Blendenwerten von 9 und 28 Millimetern liefern, kann man schon lange tun.

Sie können auch eine Crop 1,5 DSLR bei ISO1000, 5,6 Blendenstufen und 18 Millimetern Objektivbrennweite verwenden. Gegenüber vielen anderen Kompaktgeräten ist er immer noch gut für schlechtes Licht gerüstet - aber nicht im Gegensatz zu einer DSLR oder einem DSLM mit einem großen Aufnehmer. Unter der Rubrik "KB-Äquivalente üblicher Kamera-Objektiv-Kombinationen" findest du eine Vielzahl von konvertierten Anwendungsbeispielen mit realen Objektiven und dergleichen.

Zum Beispiel, wenn ich mit einer Crop-5 Kamera ein Kleinbild mit ISO100 und 85mm Fokussierung bei Blendenzahl 1.4 imitieren möchte, wird es nicht funktionieren. Es gibt kein Objekt mit einer Objektivbrennweite von 17 Millimetern und einer Apertur von 0,28, noch gibt es einen Crop 5-Sensor mit ISO4. Ich werde auch nichts auf dem Handel finden, wenn ich das KB-Pendant zu einer Super-Zoom-Brückenkamera mit 60fach-Zoom suche: Für ein Objekt mit einer Geschwindigkeit von 2,8 - 5,9 und einer Brennweite von 3,58 - 215 Millimetern bei Crop 5,6 müßte ich ein Objekt mit einer Apertur von 16 - 33 und einer Brennweite von 20 - 1200 Millimetern bei einer 35mm-Kamera einsetzen.

Optiken mit einer Blendenzahl kleiner als 1,0 sind daher auch für kleine Sensorkameras kaum auf dem Weltmarkt erhältlich - und wenn ja, sind sie sehr kostspielig und haben keine besonders gute Bildqualität bei offenen Blenden. Optiken mit sehr großen Zoom-Faktoren sind immer für kleine Bildumkreise konzipiert, wenn sie preiswert und dennoch von hoher Qualität sein sollen.

Deshalb sind Linsen mit Zoomfaktoren von 30 oder mehr nur für Fotoapparate mit verhältnismäßig kleinen Abmessungen erhältlich. Auch für Kilobituskameras könnte man Optiken mit sehr niedrigen Lichtintensitäten herstellen, z.B. um mit einem Reise-Objektiv viel Platz und Masse zu gewinnen. Kleinere Sensorik mit sehr niedrigen ISO-Werten und einer mit großen Sensorik im Basis-ISO vergleichbar hohen Abbildungsqualität sind daher nur in der Theorie der Äquivalenzberechnung, aber nicht in der Realität verfügbar.

Es zeigt nur, dass aufgrund von technischen und/oder finanziellen Einschränkungen nicht jedes Kameratyp frei skalierbar ist. Je nach Bedarf hat man diese Auswahl jedoch nicht immer; dann muss man eine Kamera mit einer gewissen Sensorgrösse verwenden. Die Konvertierung von Fokussierlängen in KB-Äquivalente ist gängige Praxis und wird heute anerkannt.

Aber es gibt auch einen konkreteren Einwand: Wenn man die Bild-Qualität nur umwandelt, berücksichtigt man nicht die Eigenheiten der verschiedenen Sensorik. Der Grundgedanke der ISO-Konvertierung basiert auf "vergleichbaren" Sensorik, die technologisch identisch sind. Auch für die Berechnung ist es egal, ob die Pixelauflösung der Vergleichssensoren gleich ist, da man das Resultat nur mit dem selben Ausgangsformat abgleicht; das Für und Wider unterschiedlicher Bildpunktdichten (z.B. größeres Bildrauschen bei kleinen Pixeln) sollte sich selbst kompensieren, da kleine Bildpunkte nicht so groß vergrössert werden müssen wie grosse.

Wir wollen nicht einmal über die verschiedenen kamerainternen JPEG-Bildverarbeitungen (Rauschunterdrückung, Gegensätze, Schärfen, Farbe, etc.) sprechen. Sie ist und blieb eine Theorie- und Modellkonvertierung, die nicht auf eine Kamera 1:1 angewendet werden kann. In Bezug auf Fokussierung und Tiefenschärfe funktioniert der Abgleich noch recht gut, aber das Geräuschverhalten der Sensorik kann je nach Herstellungsjahr und Fabrikat variieren, auch bei identischen Größen.

Dadurch ist es möglich, Bilder von Einzelkameras einander gegenüberstellen, die die These zu entkräften scheinen. Möglicherweise sind in diesem Baujahr die kleinen Sensorik etwas leiser, aber im nächsten Jahr wird eine neue Technik für die großen Sensorik kommen und ihnen wieder einen Vorteil verschaffen. Bei Systemvergleichen macht es wenig Sinn, die Besonderheiten der Sensorik zu berücksichtigen - insbesondere wenn man berücksichtigt, wie schnell kurzlebige Kamera-Gehäuse und Sensorik sind, während man sich durch den Erwerb von Linsen langfristig an ein Gesamtsystem und eine Sensorikgröße knüpft.

Auch die hier vorgestellte Modellkonvertierung von Objektiv, Blendenöffnung und ISO ist immer wahrheitsgemäßer als die verschönerte Repräsentation in Kamerabroschüren, bei der nur die Objektivlänge irreführend konvertiert wird. Die Tatsache, dass die heutigen Fotokameras bereits ein sehr gutes Gesamtqualitätsniveau haben und dass die qualitativen Unterschiede zwischen großen und kleinen Sensorikern sowie zwischen großen und kleinen ISO-Werten bei kleinen Prints oft gar nicht sichtbar sind (abgesehen davon, dass viele Tricks, z.B. bei der Störgeräuschunterdrückung, eingesetzt werden), wird von der Theorieumwandlung nicht berührt.

Von einem " Saturationseffekt " wird dann gesprochen: Man erhält von der Kamera viel mehr als man für die entsprechende Applikation überhaupt benötigt; dadurch werden die Praxisunterschiede ausgeglichen. Applikationen, die wirklich die kleinsten Qualitätreserven aus einer Kamera herauskitzeln, sind heute eher der Ausnahmefall - eine Erkenntnis, die man im gesamten Megapixel- und Sensorgrößenwahn leicht überblicken kann.

Für Produzenten und Werbetreibende ist es nicht einfach: Sie müssen für Fotokameras und Linsen werben, in dem Wissen, dass ein großer Teil der potenziellen Kunden wenig oder gar keine Fachkenntnisse hat. Ein modellhafter Umbau auch von Blende und ISO-Wert (um klassenübergreifende Vergleiche durchführen zu können) ist in der Werbebranche nicht zu finden.

Die Tatsache, dass die Fokussierungen oft noch weiter verfälscht werden, indem man einen nutzlosen "Digitalzoom" in die Berechnung einbezieht und damit einen größeren Vergrößerungsbereich vortäuscht, macht den Steilheitsgrad vollständig. Sowohl in den Leistungsdaten als auch am Rande der Linsen finden Sie noch die tatsächlichen Fokussierungen. Teilweise überqueren Canon und Nikon die roten Linien und bewerben die Geschwindigkeit einer kompakten Kamera ohne Bezugnahme auf die viel kürzer werdende tatsächliche Brennweite und den viel kleineren Detektor (z.B. sagt Canon "24mm Ultra-Weitwinkelobjektiv mit 5-fachem Zoom und Geschwindigkeit 1:1,8" - oder Nikon "mit 7,1-fachem Zoom, Weitwinkelbereich von 28 bis 200mm und Hochgeschwindigkeit von 1:2,0 bis 1:4,0").

Olympus geht auch nicht ehrlich mit den Zahlen um, verzichtet aber oft auch auf den Bezug zum Gegenwert in der Werbebranche ("28-300 Millimeter Brennweite bei konstanter Geschwindigkeit von 1:2. 8 mit nur einem Objektiv"). Vorne auf dem Glas und in den Leistungsdaten finden Sie noch die tatsächlichen Fokussierungen. Etwas unverschämter ist Sony in seinem Ansatz und erwähnt in der Werbebotschaft gar die KB-Äquivalente in Kombination mit den realen Lichtintensitäten - ohne Bezugnahme auf die Gleichwertigkeit der Fokussiermaße (z.B. "Das Vario-Sonnar® T* 24 - 70 Millimeter F1.8 - 2.8 von ZEISS ist vielseitig").

Schließlich finden Sie die realen Sehstärken noch in den Leistungsdaten und vorne auf den Linsen. "Hier sollte also der Anschein entstehen, dass Sie die Tiefenschärfe von 90 Millimetern Fokussierung und Blendenwert 2.3 in Teleposition erhalten. Sicher, Sie können auch ein wenig mit der Tiefenschärfe bei (aktueller) 17.7 Millimetern Fokussierung und Blendenwert 2.3 mitspielen, aber nicht so viel wie bei 90 Millimetern und Blendenwert 2.3. Ärgerlich ist die Tatsache, dass Panasonic auch die wirklichen Tiefenschärfen auf der Webseite unter "Alle Techniktyprodukte" versteckt.

Lediglich auf der Vorderseite des Objektivs sind sie noch drauf. Bei einigen Panasonic Bridge-Kameras werden jedoch die äquivalenten Fokussierweiten (ohne Referenz) und die tatsächlichen Lichtintensitäten noch immer in einer viel größeren Schriftart an der Seite des Objektivs angezeigt - was wiederum bewusst irreführend ist. Die tatsächlichen Sehstärken erwähnt Samsung in den Leistungsdaten und auf der Vorderseite des Objektivs, macht aber bedauerlicherweise auch ohne entsprechende Hinweise auf die umgebauten Sehstärken aufmerksam.

Nicht in allen Bezeichnungen erscheint das Stichwort "KB-Äquivalent", sondern nur in den Leistungsdaten. Die wirklichen Fokussierungen in der Werbebranche entfallen zwar auch bei den Fujifilmen und Pentax/Ricoh, aber sie verwenden den Begriff "äquivalent zu 35 mm" oder "in KB umgewandelt" in den dahinter liegenden Reihen verhältnismäßig einheitlich, wenn angemessene Informationen gegeben sind (außer in den abgekürzten Überschriften).

Die Fussnoten geben manchmal auch " Blickwinkel gleich 35mm " an. Ausgehend von den Leistungsdaten wird klar zwischen wahren und äquivalenten Fokussierungen differenziert, und vor den Linsen befinden sich in der Regel die wahren Fokussierungen. Ich entdeckte Rutschen bei einigen Ricoh-Modellen der niedrigsten Preiskategorie: Die KB-äquivalenten Objektivbrennweiten liegen vor dem Glas, ohne dass es irgendwelche Hinweise darauf gibt.

Leica ist der einzige Produzent, der in der Werbebranche auch echte Fokussierungen erwähnt - und zwar ergänzend durch das deutlich gekennzeichnete KB-Äquivalent. Beispiel: "Ihr vielseitig einsetzbares Objektivapparat Leica DC Vario-Elmarit 1:2,8/4,5-108 Millimeter ASPH. hat einen riesigen Fokussierungsbereich von 25 Millimetern Weitwinkel bis 600 Millimetern Supertele im 35 Millimeter Format. Natürlich befinden sich die tatsächlichen Fokussierungen auch auf der Vorderseite der Objektive.

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