Spiegelreflexkamera für Profis

Reflexkamera für Profis

Professionelle Spiegelreflexkamera: Extrem schnell, extrem robust. Testberichte von fortgeschrittenen Spiegelreflexkameras finden Sie hier. Reflexkameras für Profis und Laien Günther Osterloh, seit Jahrzehnten Verfasser vieler Fotobücher und Direktor der Leica Academy, über den Gegensatz zwischen Profifotografen und Amateurfotografen: "Ein Profiservice erwirbt die benötigte Fotokamera, ein Hobbyfotograf erwirbt die Fotokamera, die er sich leistet. "Auch auf die Fragen nach dem Qualitätsunterschied war die Beantwortung ähnlich.

"Niemand, außer dass der Fachmann seine Fotos verkauft, aber der Laien macht sie in erster Linie selbst. Professionelle Aufnahmen müssen den Anforderungen des Kunden entsprechen. Qualitativ hochstehende Spiegelkameras sind auch das ideale Hilfsmittel für Hobby- und Profifotografen in der Digitalfotografie. Auch von den Top-Modellen verkauft der Produzent immer noch mehr Fotoapparate an Laien als an Profis.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Laien besser ausgestattet ist als ein Profisportler, der jede Verlängerung seiner Geräte als Last erfährt. Wie bei den Digitalkameras gibt es oft ein weit verbreitetes Voreingenommenheit - sowohl bei Profis als auch bei Laien -, dass die Anzahl der Pixel der höchste Gradmesser für die Qualität und den Professionalismus bei der Bewertung von Digitalkameras ist.

Nicht nur für die Bildqualität und die Professionalisierung ist die Pixelanzahl des Sensors entscheidend. Beispielsweise setzen Automobilhersteller bewusst Sensorik mit niedrigerer Pixelanzahl für eine Digitalkamera ein, um weitere Profi-Features wie verkürzte Ansprechzeiten, verkürzte Bildverarbeitungszeiten und damit erhöhte Aufzeichnungsfrequenzen bei der Serienbildaufnahme zu erzielen.

Dagegen gibt es für Hobbyfotografen Digitalkameras, deren Auflösung die oben genannten professionellen Kameras klar übersteigt. Der Fachmann legt Wert auf die bestmögliche Anpassung eines Systemes an seine Aufgabe. Für den Studiofotografen sind andere Rahmenbedingungen wichtig als für den Fotojournalisten in Krisenregionen oder den Sportfotografen.

Aber auch im alltäglichen Dauerbetrieb sind Verlässlichkeit und Stabilität für jeden unerlässliche Voraussetzungen - das heißt nicht, dass Spiegelreflexkameras für Amateure nicht ausreichen. Zu viel steht auf dem Spiel, denn Profi-Fotoproduktionen sind oft mit hohem Aufwand für Studiomiete, Models, Visagisten und andere Assistenten behaftet. Der Spritzschutz, der das Einsickern von Wasser in das Innere der Kamera vermeidet, ist ebenso selbstverständlich wie die Resistenz des Gerätes gegen Stöße und Erschütterungen beim Abtransport.

In Fotojournalistischen Anwendungen kann auch die Akkulaufzeit und eine variable Spannungsversorgung eine größere Bedeutung für den Fotografen haben als die Bildpunkte. Profikamerasysteme werden für die optimale Erfüllung einer begrenzten Zahl von Fotoaufgaben konzipiert, während für die Hobbyfotografie so viel wie möglich und allenfalls kostengünstiger gearbeitet werden sollte.

Meist elektrisch realisierbare Features zur Optimierung von Bildern wie z. B. schnelle Fokussierung, exakte Messung der Belichtung, Histogramm-Funktion oder die Möglichkeit der manuellen Steuerung, alle für eine Einstellung wichtigen Kenngrößen, sind heute in den hochwertigen Hobbykameras ebenso zu Hause wie in den professionellen Modellen eines Spiegelreflexsystems. Sie können aber auch an Hobbykameras eingesetzt werden. Die meisten Digitalkameras sind systemtauglich zu den Analogkameras einer Herstellerfirma, so dass für die meisten Digitalkameras mit einem 35 mm großen Bildsensor alle im System vorhandenen Linsen mit dem gleichen Brennweiteneffekt wie eine analoge Kleinbildkamera verwendet werden können.

Die für das kleine Bild berechneten Linsen können daher nur eingeschränkt ihre Leistung unter Beweis stellen. 2. Der Professionalismus einer Spiegelreflexkamera spiegelt sich kaum in der Anzahl der Pixel wider. Schon heute können hier viele kompakte Modelle ohne Ansprüche an professionelle Leistung aufwarten. In manchen Fällen genügt die von diesen Fotoapparaten gebotene Qualität, um zweiseitige Fotos in Hochglanzzeitschriften zu produzieren.

Die Anzahl der wirksamen Bildpunkte ist für das Ergebnis begrenzt. Wichtige Einflussfaktoren, die neben der Auflösung des Sensors die Bildqualität steigern, sind die Güte der Bildpunkte, ihre Gestalt, Ausrichtung und Filterung. Die Bildpunkte müssen um so kleiner werden, je kleiner der Aufnehmer ist.

Kleine Bildpunkte können nicht so viel Helligkeit aufnehmen wie große. Digitales Bildrauschen ist mit der Granularität in der Analogfotografie zu vergleichen. Zudem haben die für die Analogfotografie berechneten Linsen einen optischen Schwachpunkt. Weil die lichtsensitiven Küvetten der Sensorik wie kleine Röhrchen oder Schornsteine konstruiert sind, werden sie nur durch einfallende, insbesondere zu den Bildkanten hin schräge Strahlen abgestreift und nicht vollständig von den Einzelpixeln erfasst.

In manchen Fällen werden Anteile eines Lichtbündels von angrenzenden Pixeln erfasst, so dass sich Farbfransen auf den Isolinien ausbilden. Damit die Lichtintensität kleinerer Bildpunkte erhöht und die Lichtstrahlung genauer erfasst werden kann, haben einige Anbieter ihre Sensorik mit einer Mikrolinse für jedes Bildpunkt ausstaffiert.

Es gibt auch Software-Lösungen, die bei bestimmten Objektiv-Kamera-Kombinationen Fehler kompensieren - eine gängige Möglichkeit, mit für die Hobbyfotografie entwickelten Geräten professionelle Ergebnisse zu erzielen.

Mehr zum Thema